Wikipedia vernichtet Arbeitsplätze



  • herbst schrieb:

    Wieviele Jobs irgendwelcher Fachbuchautoren sind wohl durch dieses Forum vernichtet worden? 😮

    Genaugenommen wurden dadurch einige neue geschaffen, da über das Forum tatsächlich einige Leute für Verlagsarbeiten rekrutiert wurden.



  • und was war denn in den 60'igern, da hatten wir Vollbeschäftigung, und heute??

    Wer glaubt denn das wir heute NUR ca 4Mill. Arbeitslose haben??
    Das ist doch nur amtlich!
    Wer nun das nicht glaubt der soll mal zb. alle Hausfrauen
    zählen, die sind nicht in der Arbeitslosenstatistik.

    Sorry, aber darüber kann ich mich nur aufregen.



  • bbb schrieb:

    Wer nun das nicht glaubt der soll mal zb. alle Hausfrauen
    zählen, die sind nicht in der Arbeitslosenstatistik.

    Und danach nicht vergessen, die Schwarzarbeiter abzuziehen...



  • bbb schrieb:

    und was war denn in den 60'igern, da hatten wir Vollbeschäftigung, und heute??

    Wer glaubt denn das wir heute NUR ca 4Mill. Arbeitslose haben??
    Das ist doch nur amtlich!
    Wer nun das nicht glaubt der soll mal zb. alle Hausfrauen
    zählen, die sind nicht in der Arbeitslosenstatistik.

    Sorry, aber darüber kann ich mich nur aufregen.

    Man sollte in die Arbeitslosenquote auch nur das reininterpretieren was diese aussagt und jeder sich sich darüber im Klaren ist wer in Deutschland als "Arbeitloser" bzw. "Arbeitsuchender" gilt weiß, dass diese Quote nicht jeden erfasst der nicht arbeitet.



  • Wobei es in den 60ern wohl noch mehr nichtregistrierte Personen gab als heute. Welche Hausfrau hat sich denn da als arbeitssuchend gemeldet? Und wieviele "Hausfrauen" gibt es denn heute, die weder arbeitssuchend sind noch eine Arbeit haben, also Vollzeit-Hausfrauen? Ich vermute unter 20%



  • orakel schrieb:

    das ist für die 50 leute bestimmt nicht so schön, wenn sie ihr einkommen verlieren. aber soll man deswegen nun den fortschritt einfach ignorieren oder sogar aufhalten, nur damit deren arbeitsplätze erhalten bleiben? sie sind vom fortschritt eingeholt worden und sind jetzt überflüssig. die meisten von uns wird es in den nächsten 50 jahren wohl genau so ergehen.

    das veraltete konzept des arbeitsplatzes als einkommensquelle und lebensgrundlage trägt nicht mehr, denn der fortschritt in der informationstechnologie wird keine neuen arbeitsplätze schaffen, sondern immer schneller immer mehr davon vernichten.

    bin gespannt, wie die menschheit das regeln will. wo doch ein mensch erst durch eine geregelte arbeit ein ernst zu nehmendes mitglied der gesellschaft wird. 🙄

    Ist doch ganz einfach: Irgendwann sind Roboter so intelligent, dass sie unsere Arbeit uebernehmen koennen, also fuer uns Haeuser bauen, Getraenke servieren, usw. Dann revoltieren sie gegen uns und verklaven uns. Das Problem der Arbeitslosigkeit ist dann geklaert.



  • DEvent schrieb:

    Irgendwann sind Roboter so intelligent, dass sie unsere Arbeit uebernehmen koennen, also fuer uns Haeuser bauen, Getraenke servieren, usw. Dann revoltieren sie gegen uns und versklaven uns

    ... wenn wir Glueck haben. es wird eine zweite Evolutionslinie geben, die auf dem 4-wertigen Si
    anstelle von C (Kohlenstoff) basiert. durchsetzen werden sich hybride mit der Physis aus der Si-Linie und dem Verstand der C-Linie.

    hallo, aufwachen.



  • Anti-Streber schrieb:

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/103362

    Dank Wikipedia müssen sich nun 50 Menschen einen neuen Job suchen.
    Toll gemacht, wirklich absolut toll gemacht.

    Wobei - die Leute von Brockhaus haben garnicht so Unrecht mit der
    Behauptung Wikipedia könnte von jedem mit Quatsch zugeschmiert
    werden. Ich habe selbst mal einen Test gemacht und das was ich
    reingeschrieben habe steht heute noch drin obwohl es eigentlich
    Unsinn ist. Vielleicht findet es jemand ja irgendwann mal, mal sehen.

    Beim Brockhaus kann man sich jedenfalls auf eine Reihe von
    Spezialisten verlassen.

    Ich hab auch mal versucht wikipedia zu trollen - besser gesagt wir. Wer am längsten drin stehen bleiben konnte hätte gewonnen. Obwohl unsere Einträge geschickt getarnt waren (zu wissenschaftlichen Artikeln), wurden sie extrem schnell revidiert. Der Rekord war dann in Botanik, bei irgendeiner exotischen Blume, da stand der Eintrag 2 Tage lang.



  • LuckyStrike schrieb:

    Anti-Streber schrieb:

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/103362

    Dank Wikipedia müssen sich nun 50 Menschen einen neuen Job suchen.
    Toll gemacht, wirklich absolut toll gemacht.

    Wobei - die Leute von Brockhaus haben garnicht so Unrecht mit der
    Behauptung Wikipedia könnte von jedem mit Quatsch zugeschmiert
    werden. Ich habe selbst mal einen Test gemacht und das was ich
    reingeschrieben habe steht heute noch drin obwohl es eigentlich
    Unsinn ist. Vielleicht findet es jemand ja irgendwann mal, mal sehen.

    Beim Brockhaus kann man sich jedenfalls auf eine Reihe von
    Spezialisten verlassen.

    Ich hab auch mal versucht wikipedia zu trollen - besser gesagt wir. Wer am längsten drin stehen bleiben konnte hätte gewonnen. Obwohl unsere Einträge geschickt getarnt waren (zu wissenschaftlichen Artikeln), wurden sie extrem schnell revidiert. Der Rekord war dann in Botanik, bei irgendeiner exotischen Blume, da stand der Eintrag 2 Tage lang.

    Erwischt, Bürschchen! Das wird Konsequenzen haben!



  • Ich kanns nicht mehr hören, dass Fortschritt (also Produktivitätssteigerungen) die Anzahl der Arbeitsplätze vernichtet. Das haben die Leute schon vor über 100 Jahren gedacht, als Nähmaschinen eingeführt worden (siehe die Herkunft des Wortes Sabotage). Und trotzdem sind heute mehr Leute in Arbeit, als jemals zuvor.

    Wer sich Statistiken anschaut, wird eher feststellen, dass in Zeiten von großen Produktivitätssteigerungen die Anzahl der Arbeitslosen eher abgenommen hat.

    Natürlich ist es tragisch, wenn jemand seinen Arbeitsplatz verliert. Da dies aber im Interesse der Gemeinschaft ist, dürfen wir es nicht verhinden. Allerdings müssen wir (die wir davon profitieren) uns dann auch entsprchend um die Arbeitslosen kümmern.


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