Hardware-Wechsel: MS-XP vs Gentoo vs FreeBSD7



  • Ich habe meinen Desktop-Rechner aufgemotzt und dabei Hardware
    rotieren lassen.

    - MS-Windows-Rechner wurde von P3-500 auf Sempron 2200+ Hardware
    umgestellt (nur Platte ist gleich geblieben)
    - Gentoo ist Dualboot mit FreeBSD 7.0R. Umgestellt von Sempron 2200+
    auf Pentium E2200

    1. MS-XP auf Sempron:
      Bluescreen. Neuinstallation mit Reparaturvorgang, damit ich nicht
      alles neu installieren muss. Der Rechner hat sich während der
      Installation mehrmals bei "Noch 13 Minuten" aufgehängt. Dann
      irgendwie ging es... typisch MS-Windows, man weiß nie warum es einmal
      geht, einmal nicht. Dann schließliche stundenlange Updates mit
      mehreren Reboots. 2 Tage Aufwand insgesamt, damit die Hardware auch
      korrekt läuft.

    2. Gentoo Linux auf E2000:
      Kernel panic wegen "Festplatte für root nicht gefunden".
      Generic-Kernel von Live-CD gebootet. Da sehe ich, dass ein
      JMB-Controller gebraucht wird (dmesg). Festplatten bei LiveCD
      gemountet, Kernel mit JMB-Support kompiliert. Zack, läuft alles.
      Aufwand: 30 Minuten.

    3. FreeBSD 7.0R auf E2200:
      Erstmal zugegeben, schlecht zu vergleichen, weil es eine
      Erstinstallation war, aber ich kann schon im voraus sagen, dass ich
      GENERIC grundsätzlich bis auf einige minimale Modifikationen
      übernehme. Deswegen würde das Ding mit dem neuen Controller starten
      können, evtl. müsste ich die Festplatten-Devices in /etc/fstab
      umändern (ohne Panic natürlich, FreeBSD lässt einen interaktiv das
      Root-Device auswählen und das reicht schon). Der IDE-Treiber von
      FreeBSD beinhaltet die ominösen JMB-Chipsätze. Deswegen merkt man da
      nicht ob sich etwas geändert hat. Aufwand zum umschreiben der
      /etc/fstab: 5 Minuten.

    Natürlich ist FreeBSD auch neu aufgespielt worden, weil jetzt vor
    kurzem die 7.0 rausgekommen ist und außerdem es noch einen
    Plattformwechsel von i386 auf amd64 bedeutet hätte (E2200 ist ja ein
    64-Bitter). FreeBSD-Installation dauert übrigens bis zum ersten
    Einloggen immer noch ca. 10 Minuten. Und das finde ich GEIL! (Jaja,
    ich bin langsam, ich weiß.)

    Auf den alten P3-500 habe ich jetzt proberweise Ubuntu installiert.
    Das Ding läuft wie eine Eins mit der alten 6,5GB-Festplatte! Nimmt
    auch nur 40W (idle; 70W Last) der Komplettrechner.



  • Gratuliere.

    Aber wofür soll der Thread gut sein?



  • Dass Windows mit einem Hardware-Wechsel nicht sonderlich gut klar kommt wussten wir auch schon vorher.



  • Und dass FreeBSD geil ist auch. 😉


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