Linux-Einstieg, die 5te



  • fricky schrieb:

    hat mir übrigens letztens erst nman empfohlen. er hasst mich zwar, aber der tip war trotzdem gut.

    lol



  • fricky schrieb:

    nimm debian. hat mir übrigens letztens erst nman empfohlen. er hasst mich zwar, aber der tip war trotzdem gut.

    Du übertreibst ein klein wenig.

    Btw, seit ungefähr 15 Jahren gibt es keine guten Gründe mehr, GNU/Linux zum Selbstschutz in einer VM zu installieren und wenn man ohnehin lernwillig ist, dann fällt das grundsätzlich flach.

    Wenn Du Ubuntu nicht mochtest, wären in der Tat Debian und Gentoo meine nächsten Tips, kommt wohl auch ein bisschen auf Dein Zieleinsatzgebiet an.



  • Dieser Thread wurde von Moderator/in nman aus dem Forum Linux/Unix in das Forum Themen rund um den PC verschoben.

    Im Zweifelsfall bitte auch folgende Hinweise beachten:
    C/C++ Forum :: FAQ - Sonstiges :: Wohin mit meiner Frage?

    Dieses Posting wurde automatisch erzeugt.



  • zwutz schrieb:

    Was ich jetzt von euch wissen will: Wie weit "unten" kann ich als motivierter (und durchaus lernbereiter) Anfänger anfangen? Ich bezweifle, dass ich mit LFS glücklich werde, hab mich aber ehrlich gesagt damit auch noch nicht beschäftigt.

    Welchen Windowmanager kann man empfehlen? ist IceWM noch aktuell (und zu empfehlen)?

    Ist doch egal welchen Windowsmanager oder Desktopenviroment. Die unterscheiden sich doch eh fast nie.

    Mach was richtiges: Bau einen Homeserver auf. Mit LVM oder RAID, E-Mail-Server, Web-Server, DNS-Server, Proxy-Server, Samba-/File-Server.

    Oder mach dir eine Multimedia-Box: Nimm FreeBSD/DamnSmallLinux, einen alten PC und betreibe es als Musicbox, mit einer TV-Karte als Videorecorder und als Video-/Radio-Streamer.

    Dann weist du was Linux alles kann und wieso ich so begeistert bin Linux zu benutzen. Soviele Moeglichkeiten, das ganze kostenlos und ich benutze die gleichen Tools wie die "Ganz Grossen".

    Kannst z.B. CentOS nehmen, ist 100% kombatibel mit RHEL. Als Desktop-System empfehle ich allen Sidux.

    What is sidux? - Debian Hot & Spicy!



  • DEvent schrieb:

    zwutz schrieb:

    Welchen Windowmanager kann man empfehlen? ist IceWM noch aktuell (und zu empfehlen)?

    Ist doch egal welchen Windowsmanager oder Desktopenviroment. Die unterscheiden sich doch eh fast nie.

    😮



  • also ich bin mit fluxbox glücklich. minimalistisch bis zum gehtnichtmehr, aber cool 🙂

    ansonsten xfce mal probieren 😉



  • Ich kann kanotix empfehlen. Lief bei mir auf Anhieb, bis heute. Lässt sich leicht updaten und man muss nichts konfigurieren(es sei den man will unbedingt), wobei ich nicht weiß ob das mit WLan auch so ohne jede Konfiguration funktionieren wird.



  • nman schrieb:

    Btw, seit ungefähr 15 Jahren gibt es keine guten Gründe mehr, GNU/Linux zum Selbstschutz in einer VM zu installieren und wenn man ohnehin lernwillig ist, dann fällt das grundsätzlich flach.

    Korrektur: Sag besser "idR. gibt es seit ungefähr 15 Jahren keine guten Gründe mehr,..."
    Ich bilde mit meinem besonderen Haendchen fuer Linux zB. IMHO eine Ausnahme zu dieser Regel... 😃



  • Nobuo T schrieb:

    Ich bilde mit meinem besonderen Haendchen fuer Linux zB. IMHO eine Ausnahme zu dieser Regel... 😃

    Du zählst nicht, ich will lieber gar nicht wissen, was Du mit Deinen Rechnern machst.

    Ich muss mittlerweile so um die 200 GNU/Linux-Installationen beisammen haben und hatte bis jetzt bei keiner auch nur ansatzweise ähnliche Probleme wie Du. 🙂



  • Tja, dafuer braucht man halt besonderes Talent. :p



  • Also ich kann dich (Threadersteller) nicht ganz verstehen, wenn du nicht wirklich exotische Hardware hast musst du bei den Ubuntus wirklich nichts nachinstallieren. Andererseits muss man auch sagen, dass man unter Windows genau so mit der Treiberinstallation beschäftigt ist. Daher würde ich das nicht als KO-Kriterium sehen.

    Dass Hardy eine deutlich schlechtere Performance wie Gutsy hat war auf meinem System auch der Fall. Aber gerade Xubuntu Gutsy ist wirklich ein schnelles, schlankes und stabiles System.

    Dass ich zur Zeit ein absoluter Gentoo-Fan bin dürfte angesichts meines großen Threads kein Geheimnis sein 😃
    Wer gerne bastelt ist hier also genau richig 🙂
    Muss hier auch sagen, dass ich mein Gentoo bisher nur ein einziges mal installiert habe und selbst wo einiges nach experimentieren etc. nicht ganz lief noch nie zur Neuinstallation gegriffen habe um ein sauberes System zu haben. Das finde ich einen ungeheuren Vorteil an Gentoo.
    Selbst bei Archlinux was ja die Philosophie hat sehr transparent zu sein habe ich schon zu diesem Schritt greifen müssen nach der ersten Installation. Es macht einfach einen gewaltigen Unterschied ob man wirklich von Hand installiert oder doch noch einen Installer zur Hand hat.

    Das Packagemanagement von Gentoo finde ich ganz ok bis jetzt, es verschlingt zwar ordentlich Speicherplatz, aber damit kann ich bis jetzt noch leben. Wobei ich derzeit auch kein tiefes Update durchführen kann weil ein Paket eine unnötige Dependency hat die ich nachträglich deinstalliert hab (Bugreport natürlich eingereicht).
    Also so zum rumspielen finde ich Gentoo echt top 🙂

    Aber der Package-Manager von Arch ist bis jetzt einfach der beste von dem was ich so bisher hatte. Arch lässt sich auch sehr einfach konfigurieren und individuell anpassen. Also für ein individuelles Gerät für den produktiven Einsatz ist das im Moment mein Favorit.



  • Linuckser schrieb:

    Muss hier auch sagen, dass ich mein Gentoo bisher nur ein einziges mal installiert habe und selbst wo einiges nach experimentieren etc. nicht ganz lief noch nie zur Neuinstallation gegriffen habe um ein sauberes System zu haben. Das finde ich einen ungeheuren Vorteil an Gentoo.

    Du glaubst gar nicht, was ich schon alles perverses mit dem Gentoo auf meinem PC (immerhin mittlerweile 4 Jahre alt) angestellt habe ohne es auch nur ein einziges komplett neu installieren zu müssen 😉
    XP hab ich in der Zeit dreimal installieren müssen und das OS X auf meinem Macbook (anderthalb Jahre alt) ist auch schon das Zweite.
    Es lebe Gentoo \o/



  • .filmor schrieb:

    Du glaubst gar nicht, was ich schon alles perverses mit dem Gentoo auf meinem PC (immerhin mittlerweile 4 Jahre alt) angestellt habe ohne es auch nur ein einziges komplett neu installieren zu müssen 😉
    XP hab ich in der Zeit dreimal installieren müssen und das OS X auf meinem Macbook (anderthalb Jahre alt) ist auch schon das Zweite.

    Ich stimme den .filmor voellig zu. Ich habe 3 Gentoo Linux, eine 4, andere 3 und der letzte ca 1,5 Jahre ist. Die liefen, die laufen. Ob ich Probleme hatte? Na selbstverstaendlich, die sind aber bei Gentoo gar nicht so schwierig zu loesen zumal das man gute Dokumentation hat.

    Wegen Ubuntu: Letztens musste ich zwei Leute helfen, die Linux(Distro Ubuntu) installieren wollten, ohne die Bedeutung von /usr/src zu wissen.. Ich finde
    es schon angebracht, wenn man lernwillig ist, soll man lieber etwas
    anspruchsvolleren Distro, wie Gentoo, nehmen. Wenn man "schnell" einen LInux
    OS haben moechte, ohne sich fuer die Hintergrunde zu insteressieren und damit
    angeben zu koennen, dass man einmal Linux installiert hat, sollte man doch
    etwas einfacheren Variante nehmen(wie Ubuntu).

    Tja und Debian: Viele sogenannte old-school Linux Leute benutzen Debian, ich
    sehe einige Nachteile bei dieser Distro. Zb. ich
    finde es unzumutbar, etliche Versionen innerhalb von einer Linux Distro zu haben
    (testing,stable, woody, etc). Wenn du zb. stable version von Debian benutzt,
    heisst es, dass du uralte aber segv-sichere Software benutzt. Du kannst
    ploetzlich nicht alle software installieren was du gerne haben magst. Moechte
    man das? Ich nicht. So, dann muesste man zu einer anderen wie Woody switchen..
    Tja ich wette das ist immer problemhaft ist.. Und nicht vergessen, java problem
    bei Debian: alleine installation von java umgebung ist schmerzhaft bei Debian.
    Da haben die Debianers schon die ANtwort parat: "Also jvm ist eine software von
    sun, also das gehoert zu open-source nicht." -ok.

    So insgesamt, bietet die Gentoo dir eine gute Entwicklungsumgebung oder *Servern
    an. Alle aktuelle software laufen ohne Problem. Portage ist sehr leicht zu bedienen. Wenn du ein Problem hast, dann kannst du meistens in Doku was
    nachlesen. Man kompiliert alles was man installieren moechte. Viele meinen
    dass es schlecht sei. Ich sage das Gegenteil. In heutiger
    Prozessorgeschwindigkeit haette ich kein Problem, meine Programme kompilieren
    zu lassen. Damit kann ich jedes Stueck Programm fuer meinen Rechner optimieren.

    .filmor schrieb:

    Es lebe Gentoo \o/

    sehr jut gesagt 👍



  • Sehr spaßig soll die Kompilation von OpenOffice sein, nachdem ich gehört habe, dass Leute mit Quadcores weit über 3 Stunden gebraucht haben, habe ich mich dann doch für die binary Version entschieden 😃



  • so... erstmal vielen Dank für die vielen Antworten...

    allen anschein nach werde ich mich mal an Gentoo versuchen (iso liegt schon aufm Rechner). Als WM scheint fluxbox das zu sein, was ich suche

    Was ich gegen Ubuntu hab? Es liegt tatsächlich weniger an der Hardware (obwohl Wlan zickt und ich die vermutung habe, nichtmal vernünftiges OpenGL zu bekommen).
    Das Hauptproblem war die Benutzerfreundlichkeit (klingt komisch, is aber so).
    Nach der Installation wirst du vor ein System gesetzt, dass krampfhaft versucht, wie Windows (Kunbuntu) oder MacOS (Ubuntu) auszusehen, ohne an die einfachheit ranzukommen. Ich musste trotzdem Stunden in der Shell verbringen. Und da hab ich mir gedacht, wenn ich eh schon (fast) alles nochmal selber nachbessern/anpassen/installieren muss, warum nicht gleich von Anfang und dabei auch noch was lernen 😉

    Nutzen will ich es hauptsächlich fürs programmieren (unter Windows eine Qual), zum Musikhören (ich hatte unter Ubuntu irgenwann urplötzlich keinen Ton mehr, wahrscheinlich durch ein Update... läuft bis heute noch nicht) und alles andere, was ich nicht zwangsweise unter Windows machen muss. Einen Home- oder Streamingserver brauch ich derzeit nicht

    Jetzt hab ich nur noch ein Problem... ich hab leider nur den einen Rechner hier stehen. Die derzeit laufende Windows-Version soll weiterhin draufbleiben. Auf einer zusätzlichen Partition befindet sich bereits Ubuntu und grub ist im MBR.
    Kann ich gefahrlos die Linuxpartition formatieren und Gentoo installieren, ohne Schwierigkeiten fürchten zu müssen (und vor allem ohne mich aus Windows auszusprerren... sonst hätt ich ein Problem ;))



  • Du kannst Gentoo auch von Windows/Ubuntu aus installieren.
    Wenn du eh wieder Grub am Ende installiert hast kannst du dich ja nicht aussperren, da du dann ja wieder einen Bootmanager drauf hast.

    Im Handbuch kommt das nicht so rüber, deshalb einmal deutlich:
    Wenn du Gentoo "normal" installierst dann besteht die Installation aus genau vier Schritten:
    1. Stage3 Archiv herunterladen, das entpackst du einfach auf einer vorher formatierten Partition (ist quasi ein Linux gepackt)
    2. Einen Portage-Snapshot herunterladen und installieren - das ist die Datenbank des Paketmanagements
    3. Kernel sourcen herunterladen, kompilieren, installieren
    4. Grub installieren, deine Betriebssysteme in die Konfig eintragen (ich würd dir empfehlen die aus Ubuntu als Referenz wo abzuspeichern, dann siehst du wie es aussehen sollte)

    Einen Installer gibt es bei dieser Version nicht. Es ist wirklich nur Zeug runterladen und rüberkopieren. Mit einer kleinen Ausnahme die ich dir verschwiegen habe: vor Schritt 3 musst du per chroot in dein Gentoo rüberwechseln, das ist aber kein Act und ermöglicht es dir emerge zu Benutzen für das Herunterladen des Kernels und anschließendes Kompilieren in der Gentoo-Umgebung.

    Natürlich sind noch ein paar andere Schritte zwischendrin, aber das sind die 4Hauptschritte.



  • zwutz schrieb:

    Nutzen will ich es hauptsächlich fürs programmieren (unter Windows eine Qual)

    bitte? 😕
    unter windoze ist programmieren ja wohl super-komfortabel. was hast du falsch gemacht?
    🙂



  • fricky schrieb:

    zwutz schrieb:

    Nutzen will ich es hauptsächlich fürs programmieren (unter Windows eine Qual)

    bitte? 😕
    unter windoze ist programmieren ja wohl super-komfortabel. was hast du falsch gemacht?
    🙂

    das kommt drauf an, was man unter programmieren versteht 🙂 ich würde zum beispiel eine komfortable shell gegenüber der IDE vorziehen. und da ist linux definitiv von haus aus besser bestückt 🙂



  • sothis_ schrieb:

    fricky schrieb:

    zwutz schrieb:

    Nutzen will ich es hauptsächlich fürs programmieren (unter Windows eine Qual)

    bitte? 😕
    unter windoze ist programmieren ja wohl super-komfortabel. was hast du falsch gemacht?
    🙂

    das kommt drauf an, was man unter programmieren versteht 🙂 ich würde zum beispiel eine komfortable shell gegenüber der IDE vorziehen. und da ist linux definitiv von haus aus besser bestückt 🙂

    programmieren mit 'ner shell statt einer IDE halte ich nicht für eine so tolle idee, aber wer's unbedingt braucht: http://win-bash.sourceforge.net/
    🙂



  • Linuckser schrieb:

    Sehr spaßig soll die Kompilation von OpenOffice sein, nachdem ich gehört habe, dass Leute mit Quadcores weit über 3 Stunden gebraucht haben, habe ich mich dann doch für die binary Version entschieden 😃

    Viel schlimmer ist der Speicherverbrauch. Ich hab's schon zweimal(!) versucht, aber jedes mal ist irgendeine Partition vollgelaufen …

    fricky schrieb:

    programmieren mit 'ner shell statt einer IDE halte ich nicht für eine so tolle idee, aber wer's unbedingt braucht: http://win-bash.sourceforge.net/
    🙂

    Die Shell ist eher zum Kompilieren, Dateien rumschieben, Dateien durchsuchen etc. praktisch.

    @zwutz:
    Zum Programmieren ist Gentoo wirklich 1a. Du hast direkt alle Header und Bibliotheken die du brauchst (da das System sie ja selber braucht ;)).
    Zum Musikhören kann ich mpd und quodlibet empfehlen.
    Fluxbox ist auf jeden Fall eine gute Idee, ist auch meine Wahl.


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