Welche Linux-Distribution für Server nehmen?
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GNU-Fan schrieb:
rüdiger schrieb:
@GNU-Fan
Skaliert NetBSD nicht zu schlecht?Nein, lol, das war einmal.
Und bitte jetzt nicht wieder diese über 10 Jahre alte Benchmark-Webseite posten :), denn
1. Hat der Autor einige Jahre später zugunsten NetBSD reevaluiert. (Aber ist der Ruf erst ruiniert...)
2. Sind mehrere Zig-Tausend offene Connections irgendwie nicht so wirklich relevant im Heimnetzwerk.Doch klar, ich hab mir von IBM nen Roadrenner in den Keller stellen lassen

Ich hab mir überlegt zuerst auf den zukünftigen Server was leichtes zu installieren, wie Ubuntu und die Debian Installation per SSH durchzuführen, damit es auch authentisch ist

Sollt bei Debian ja problemlos gehen, wenn ich richtig informiert bin.Und ne NetBSD kommt erstmal nicht zum Einsatz, aber danke für den Hinweis.
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GNU-Fan: Was hätte Deiner Ansicht nach ein NetBSD denn für Vorteile? (Nicht, dass ich Probleme mit den BSDs hätte, aber warum hältst Du ausgerechnet NetBSD für besser geeignet als die Konkurrenz? Für mich wäre wohl Software-Mischkultur eine gute Motivation, aber es wird bestimmt nicht Deine einzige Motivation sein.)
Disclaimer: Kein Flamewar-Interesse, nur Erfahrungsaustausch.
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Hallo nman,
das hatte jetzt keine besonderen technischen Gründen.
Einfach nur eine Empfehlung, zum Horizonterweitern.So wie ja auch das Gefühl für die eigene Sprache besser wird, wenn man seine erste Fremdsprache lernt.
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So hab eben mal etwas über das Layout nachgedacht.
Am liebsten wäre es wenn ich mit meinen beiden Notebooks auskäme, da der PC doch ordentlich Abwärme produziert und im Sommer ist es so schon warm genug.Da beide Notebooks nur über 1xEthernet und 1xWlan verfügen habe ich ein kleines Problem, denn eines von beiden benötige ich beim Server für die Internetverbindung.
D.h. der andere kann sich entweder per Wlan oder Ethernet verbinden aber nicht über beides.
Als Betriebssysteme möchte ich 1xWindows Client (XP Prof werd ich wohl nehmen), 1xLinux Client (dacht ich schau mir mal OpenSuSE an) und 1xServer (Debian).
D.h. bei einem von beidem werden zwei gleichzeitig laufen müssen.Bei meinem einen Notebook wird das zusätzliche OS sowieso in einer VM laufen müssen, da dort sonst kein Platz ist. Beim anderen kann ich ein OS so installieren, das andere müsste auch in eine VM.
Empfiehlt es sich beide Clients auf ein Notebook zu tun? Gibts da dann mit der Verbindung zum Server Probleme?
Sollte der Server lieber so installiert werden oder ist das egal ob er in einer VM Umgebung läuft?
Wie würdet ihr die Auf-/Einteilung vornehmen?
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Ein Server sollte nur fuer Server-Aufgaben sein, fuer nichts anderes. Er sollte einmal eingerichtet sein und dann nie mehr angefasst werden (bis auf Security-Updates).
Linuckser schrieb:
Sollte der Server lieber so installiert werden oder ist das egal ob er in einer VM Umgebung läuft?
Du hast viele Moeglichkeiten fuer VM: Qemu, KVM, VirtualBox, Xen, VMWare usw. Sollte fuer einen Homeserver keinen Unterschied machen.
Allerdings sollte das Host-System dann nicht weiter machen als nur fuer die Wartung des/der virtuellen Server/-n sein.
Linuckser schrieb:
Als Betriebssysteme möchte ich 1xWindows Client (XP Prof werd ich wohl nehmen), 1xLinux Client (dacht ich schau mir mal OpenSuSE an) und 1xServer (Debian).
D.h. bei einem von beidem werden zwei gleichzeitig laufen müssen.Dann auf einem PC die 2 Clients laufen lassen, auf dem anderem den Server.
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Ok, danke.
Sollte ich den einen Client, dann in er VM von dem anderen Client laufen lassen? Oder lieber beide in einer VM?
Und gibts da keine Probleme mit Domäne etc., wenn die über die gleiche Netzwerkkarte mit dem Netz verbunden sind? Ist das dann so als wären sie über ein Switch eingehängt?
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Linuckser schrieb:
Ok, danke.
Sollte ich den einen Client, dann in er VM von dem anderen Client laufen lassen? Oder lieber beide in einer VM?
Und gibts da keine Probleme mit Domäne etc., wenn die über die gleiche Netzwerkkarte mit dem Netz verbunden sind? Ist das dann so als wären sie über ein Switch eingehängt?
In VirtualBox kannst eine Network-Bridge machen. Dann haben alle Gast-Systeme eine eigene IP. In Xen haben sowieso alle Gast-Systeme eine eigene Mac-Adresse und IP. Das braucht man aber nur, wenn die Gast-Systeme eigene Services laufen lassen.
Aber normalerweise braucht man das eigentlich nicht. Gast und Host-Systeme teilen sich die IP und da gibts keine Probleme.
In VirtualBox kannst du im Gast-System die Vbox-Guest-Additions installieren. Dann hast du z.B. in WindowsXP "Seamless-Mode" oder du kannst die Zwischenablage und den Mauscursor zwischen Gast/Host-System teilen lassen.
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Ok danke. Was ist denn für Linux eine empfehlenswerte VM? Sollte nach möglichkeit kostenlos sein.
Ich hab mich grad mal daran versucht die Installationsmedien zu ziehen von Debian Etch, aber die Debian-Seite und das Handbuch als völlig mies und unübersichtlich zu bezeichnen wäre ja noch ein Kompliment.
Ich habe ein 15MB großes Image für meinen USB-Stick (also Vollimage, muss man nur noch mit zcat draufkopieren). Jetzt sagt mir das Handbuch ich brauch noch das eigentiche .iso, allerdings findet man natürlich keinen konkreten Hinweis wo man das finden soll/kann.So your next step is to copy a Debian ISO image (businesscard, netinst or even a full CD image) onto your stick (be sure to select one that fits). The file name of the image must end in .iso.
Und wo bekomm ich das her? In der Manifest steht folgendes:
cdrom/debian-cd_info.tar.gz -- isolinux config files for CD
cdrom/gtk/debian-cd_info.tar.gz -- isolinux help screens for CD (graphical)
cdrom/gtk/initrd.gz -- initrd for use with isolinux to build a CD (graphical)
cdrom/gtk/vmlinuz -- kernel for use with isolinux to build a CD (graphical)
cdrom/initrd.gz -- initrd for use with isolinux to build a CD
cdrom/vmlinuz -- kernel for use with isolinux to build a CD
floppy/boot.img -- boot floppy for network, CD installs
floppy/cd-drivers.img -- CD drivers, including all IDE, PCMCIA and SCSI drivers
floppy/net-drivers-1.img -- network drivers, including PCMCIA and wireless
floppy/net-drivers-2.img -- extra network drivers, including PCMCIA
floppy/root.img -- second floppy for network or CD installs
hd-media/boot.img.gz -- 256 mb image (compressed) for USB memory stick
hd-media/gtk/initrd.gz -- for use on USB memory sticks
hd-media/gtk/vmlinuz -- for use on USB memory sticks
hd-media/initrd.gz -- for use on USB memory sticks
hd-media/vmlinuz -- for use on USB memory sticks
netboot/debian-installer -- PXE boot directory for tftp server
netboot/gtk/debian-installer -- PXE boot directory for tftp server (graphical installer)
netboot/gtk/mini.iso -- not so tiny CD image that boots the graphical netboot installer
netboot/gtk/netboot.tar.gz -- tarball of PXE boot directory (graphical installer)
netboot/mini.iso -- tiny CD image that boots the netboot installer
netboot/netboot.tar.gz -- tarball of PXE boot directoryIch sehe da nur zwei iso-Images, aber keine anderen Images. Wo bekommt man die denn her?
Und ist bei euch die opensuse.org Seite auch nicht erreichbar?
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Ok, inzwischen bin ich ein wenig weiter, aber lustigerweise will Debian bei meinem einen Notebook nicht vom USB-Stick booten, beim anderen gehts.
Unnötig zu erwähnen, dass es gerade bei dem nicht geht wo ich den Server drauf installieren wollte..Dann muss ich wohl doch einen Rohling opfern.
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Linuckser schrieb:
Ok danke. Was ist denn für Linux eine empfehlenswerte VM? Sollte nach möglichkeit kostenlos sein.
Xen wie VirtualBox ist kostenlos. Ebenso KVM und Qemu. VirtualBox ist wohl das leichteste, bei Xen brauchst du einen Xen-Kernel (fuer Guest wie fuer Host).
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DEvent schrieb:
Linuckser schrieb:
Ok danke. Was ist denn für Linux eine empfehlenswerte VM? Sollte nach möglichkeit kostenlos sein.
Xen wie VirtualBox ist kostenlos. Ebenso KVM und Qemu. VirtualBox ist wohl das leichteste, bei Xen brauchst du einen Xen-Kernel (fuer Guest wie fuer Host).
Da ich mit VMs noch nie gearbeitet habe fange ich mal klein an, dann werd ich VirtualBox nehmen

Außerdem will ich am Kernel von meinem Arbeitsgerät nicht rumspielen (das soll laufen ;)), klar ich kann den alten behalten, aber dann muss ich wieder ein paar Modules neu kompilieren und Patchen und so, das muss nicht sein.
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Ich muss sagen VirtualBox ist wirklich mal ein Beispiel für ein schönes Stück Software. Gefällt mir sehr gut

Das einzig dumme: Im Repository von Ubuntu Gutsy ist eine Version für 2.6.22-14, dabei gabs kürzlich ein Update auf 2.6.22-15, jetzt funktioniert diese Verison natürlich nicht, aber installieren kann man es trotzdem ohne Hinweis.
Und die Version im Repo hat die Funktion das Kernel-Modul zu kompilieren auch nicht, sehr ärgerlich.Die Installation der Version von virtualbox.com verläuft aber reibungslos

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Ich glaube ja, dass openSUSE ziemlich gut aussieht, das lässt zumindest der Installer vermuten. Welcher sogar erkannte, dass es sich dabei um eine VMWare handelt, denn beim starten von SUSE wird immer (versucht) ein vmware_guestd zu starten was jedoch fehl schlägt.
Außerdem klappt die Initialisierung von X nicht, wegen dem Grafiktreiber. Ich vermute, dass ich letzteres Problem beheben kann wenn ich ersteres
behebe bzw. die Guest-System-Addons installiere (wobei ich glaube, dass dieser Daemon genau das ist) und die Auflösung entsprechend einstellen kann.Mal schauen ist ja nur ne Kleinigkeit, wenn ich mal die Zeit finde mich hinzusetzen und danach zu schauen.
btw. heute habe ich auf der Debian-Seite eine Seite gefuden wo die ganzen Installationen ordentlich beschrieben und verlinkt werden, danach ist mir jetzt auch klar woher ich das entsprechende ISO-Image für die USB-Installation bekomme bzw. bekommen würde, da ich ja jetzt per CD installieren werde.
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Ich wollt eigentlich Debian Etch von der Net-Installer-CD installieren in eine LVM-Partition. Jetzt hab ich jedoch das Problem, dass der Installer das Root-File-System in eine normale Partition installieren muss.
Wenn ich da jetzt eine bestehende Linux-Partition (mit einem Linux drauf) angebe, kann der das da reibungslos reininstallieren ohne etwas kaputt zu machen?
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Linuckser schrieb:
Ich wollt eigentlich Debian Etch von der Net-Installer-CD installieren in eine LVM-Partition. Jetzt hab ich jedoch das Problem, dass der Installer das Root-File-System in eine normale Partition installieren muss.
Wenn ich da jetzt eine bestehende Linux-Partition (mit einem Linux drauf) angebe, kann der das da reibungslos reininstallieren ohne etwas kaputt zu machen?Ok, also ich hab das jetzt doch anders gemacht und eine extra boot Partition erstellt, aber nachdem ich gesehen habe wie der Installer die nutzt hätte man wohl wirklich eine bereits existierende Partition nehmen können.
Root in LVM läuft ebenfalls reibungslos, konfiguriert der Installer alles, bzw. eigentlich ist es ja schon konfiguriert worden als der Kernel kompiliert wurde.
Den Grub Eintrag hab ich händisch in mein bestehende Installation eingetragen und auch das lief reibungslos
Was mir negativ auffällt: der Installer meint er müsse die existierende Swap-Partition formatieren, was sehr ärgerlich ist, da ich dadurch bei meinen anderen Installationen die UUID in der fstab anpassen musste.
Sehe auch nicht wirklich einen Grund warum der Installer meine bestehende Swap Partition nicht nur mitnutzen will ohne, dass ich es extra angebe, sondern sie sogar noch formatiert. Was wäre wenn ich da grad ein anderes System in s2disk drauf hätte?!Was etwas umständlich ist, ist die Installation der Intel Firmware für meine WLAN-Karte, da Debian zwar das Kernel-Modul mitbringt, aber die Firmware weder im Repository mitliefert, noch mitinstalliert (bei der Net-Installation).