Linux-Einstieg, die 5te



  • Sehr spaßig soll die Kompilation von OpenOffice sein, nachdem ich gehört habe, dass Leute mit Quadcores weit über 3 Stunden gebraucht haben, habe ich mich dann doch für die binary Version entschieden 😃



  • so... erstmal vielen Dank für die vielen Antworten...

    allen anschein nach werde ich mich mal an Gentoo versuchen (iso liegt schon aufm Rechner). Als WM scheint fluxbox das zu sein, was ich suche

    Was ich gegen Ubuntu hab? Es liegt tatsächlich weniger an der Hardware (obwohl Wlan zickt und ich die vermutung habe, nichtmal vernünftiges OpenGL zu bekommen).
    Das Hauptproblem war die Benutzerfreundlichkeit (klingt komisch, is aber so).
    Nach der Installation wirst du vor ein System gesetzt, dass krampfhaft versucht, wie Windows (Kunbuntu) oder MacOS (Ubuntu) auszusehen, ohne an die einfachheit ranzukommen. Ich musste trotzdem Stunden in der Shell verbringen. Und da hab ich mir gedacht, wenn ich eh schon (fast) alles nochmal selber nachbessern/anpassen/installieren muss, warum nicht gleich von Anfang und dabei auch noch was lernen 😉

    Nutzen will ich es hauptsächlich fürs programmieren (unter Windows eine Qual), zum Musikhören (ich hatte unter Ubuntu irgenwann urplötzlich keinen Ton mehr, wahrscheinlich durch ein Update... läuft bis heute noch nicht) und alles andere, was ich nicht zwangsweise unter Windows machen muss. Einen Home- oder Streamingserver brauch ich derzeit nicht

    Jetzt hab ich nur noch ein Problem... ich hab leider nur den einen Rechner hier stehen. Die derzeit laufende Windows-Version soll weiterhin draufbleiben. Auf einer zusätzlichen Partition befindet sich bereits Ubuntu und grub ist im MBR.
    Kann ich gefahrlos die Linuxpartition formatieren und Gentoo installieren, ohne Schwierigkeiten fürchten zu müssen (und vor allem ohne mich aus Windows auszusprerren... sonst hätt ich ein Problem ;))



  • Du kannst Gentoo auch von Windows/Ubuntu aus installieren.
    Wenn du eh wieder Grub am Ende installiert hast kannst du dich ja nicht aussperren, da du dann ja wieder einen Bootmanager drauf hast.

    Im Handbuch kommt das nicht so rüber, deshalb einmal deutlich:
    Wenn du Gentoo "normal" installierst dann besteht die Installation aus genau vier Schritten:
    1. Stage3 Archiv herunterladen, das entpackst du einfach auf einer vorher formatierten Partition (ist quasi ein Linux gepackt)
    2. Einen Portage-Snapshot herunterladen und installieren - das ist die Datenbank des Paketmanagements
    3. Kernel sourcen herunterladen, kompilieren, installieren
    4. Grub installieren, deine Betriebssysteme in die Konfig eintragen (ich würd dir empfehlen die aus Ubuntu als Referenz wo abzuspeichern, dann siehst du wie es aussehen sollte)

    Einen Installer gibt es bei dieser Version nicht. Es ist wirklich nur Zeug runterladen und rüberkopieren. Mit einer kleinen Ausnahme die ich dir verschwiegen habe: vor Schritt 3 musst du per chroot in dein Gentoo rüberwechseln, das ist aber kein Act und ermöglicht es dir emerge zu Benutzen für das Herunterladen des Kernels und anschließendes Kompilieren in der Gentoo-Umgebung.

    Natürlich sind noch ein paar andere Schritte zwischendrin, aber das sind die 4Hauptschritte.



  • zwutz schrieb:

    Nutzen will ich es hauptsächlich fürs programmieren (unter Windows eine Qual)

    bitte? 😕
    unter windoze ist programmieren ja wohl super-komfortabel. was hast du falsch gemacht?
    🙂



  • fricky schrieb:

    zwutz schrieb:

    Nutzen will ich es hauptsächlich fürs programmieren (unter Windows eine Qual)

    bitte? 😕
    unter windoze ist programmieren ja wohl super-komfortabel. was hast du falsch gemacht?
    🙂

    das kommt drauf an, was man unter programmieren versteht 🙂 ich würde zum beispiel eine komfortable shell gegenüber der IDE vorziehen. und da ist linux definitiv von haus aus besser bestückt 🙂



  • sothis_ schrieb:

    fricky schrieb:

    zwutz schrieb:

    Nutzen will ich es hauptsächlich fürs programmieren (unter Windows eine Qual)

    bitte? 😕
    unter windoze ist programmieren ja wohl super-komfortabel. was hast du falsch gemacht?
    🙂

    das kommt drauf an, was man unter programmieren versteht 🙂 ich würde zum beispiel eine komfortable shell gegenüber der IDE vorziehen. und da ist linux definitiv von haus aus besser bestückt 🙂

    programmieren mit 'ner shell statt einer IDE halte ich nicht für eine so tolle idee, aber wer's unbedingt braucht: http://win-bash.sourceforge.net/
    🙂



  • Linuckser schrieb:

    Sehr spaßig soll die Kompilation von OpenOffice sein, nachdem ich gehört habe, dass Leute mit Quadcores weit über 3 Stunden gebraucht haben, habe ich mich dann doch für die binary Version entschieden 😃

    Viel schlimmer ist der Speicherverbrauch. Ich hab's schon zweimal(!) versucht, aber jedes mal ist irgendeine Partition vollgelaufen …

    fricky schrieb:

    programmieren mit 'ner shell statt einer IDE halte ich nicht für eine so tolle idee, aber wer's unbedingt braucht: http://win-bash.sourceforge.net/
    🙂

    Die Shell ist eher zum Kompilieren, Dateien rumschieben, Dateien durchsuchen etc. praktisch.

    @zwutz:
    Zum Programmieren ist Gentoo wirklich 1a. Du hast direkt alle Header und Bibliotheken die du brauchst (da das System sie ja selber braucht ;)).
    Zum Musikhören kann ich mpd und quodlibet empfehlen.
    Fluxbox ist auf jeden Fall eine gute Idee, ist auch meine Wahl.



  • *schieb*

    So... gibt Neuigkeiten... hab Gentoo soweit installiert. Musste allerdings den MBR wieder "reparieren", da mir grub wie erwartet nur die Gentoo-Installation angeziegt hat... und ohne Windows und damit Internet hätt ich mich schwer getan...

    Gentoo liegt also derzeit brach.

    Wollte dann mittels der Live-CD und einer kleinen Anleitung GRUB wieder installieren, also brav grub-install ausgeführt...
    dann kam allerdings ein Fehler, wie er auch in der Anleitung beschrieben ist ("Could not find device for /boot: Not found or not a block device").
    Die angebotene Lösung brachte allerdings keine Besserung (die Datei, die ich per cp kopieren sollte, war leer. Vll lags daran)

    Naja... halb so schlimm... wollte Gentoo eh neu installieren, da ich mich bei der Partitionierung ein wenig vertan hab.

    Jetzt bräuchte ich von euch aber einen Hinweis, wie ich dann Windows wieder in grub reinbring

    sda ist meine Windows-Festplatte mit drei Partitionen (sda1 logischerweise C:)
    auf sdb befindet sich auf einer erweiterten Partition Linux (fdisk hat mir meine drei Linux-Partitionen als sdb5-7 angezeigt. sdb5 war /boot, sdb6 swap und sdb7 /, was sich aber vll ändern wird, da /home eine eigene Partition bekommt, dafür aber /boot evtl nicht, da grub angeblich damit Probleme hat)

    wie müsste entsprechender grub-Eintrag aussehen? wurde aus den diversen Quellen im Netz nicht wirklich schlau -.-



  • wenn auch dein bios sda als erster platte führt, reicht ein

    title Windows
        root (hd0,0)
        chainloader +1
    

    in der menu.lst. bei grub-install musst du darauf achten, dass auch /boot gemountet ist, da bei den meisten rettungssystemen und minimalkonfigurationen nur die root-partition gemountet wird.



  • So wie von sothis_ beschrieben.


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