@EU: Ich glaub, es hackt!
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http://www.heise.de/newsticker/foren/S-EU-Hardcore-Nazis/forum-140238/msg-15184954/read/
Die Pläne sehen vor, dass Internet-Provider bei wiederholten Verstöße gegen das Urheberrecht den Internetzugang des Kunden unterbinden können. Um die jeweiligen Verstöße zu entdecken, sollen die Provider den Internetverkehr mit Hilfe einer staatlich autorisierten Software filtern können. Die nationale Regulierungsbehörde wiederum soll durchsetzen, dass der jeweilige Kunden den Provider nicht einfach wechseln kann.
Der Kompromissvorschlag sieht gleichwohl vor, dass Nutzer Zugang zu "gesetzeskonformen" Inhalten haben und diese verbreiten können sollen.
Wenn das nicht Stasi/China ist, was dann?
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Wow. Was für ein toller Kompromiss

Endlich Zugang zu gesetzeskonformen Inhalten

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GNU-Fan schrieb:
Endlich Zugang zu gesetzeskonformen Inhalten


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Frei nach Obelix: "Die Spinnen, die Eurokraten..."

cheers, Swordfish
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Naja, für den Staat und Urheber ist es doch eine gute Lösung.
Denn wenn der Staat jeder Urheberrechtsverletzung nachgehen müßte,
dann würde es die Gerichte völlig überforden und den Staat sehr viel Geld kosten.So schlägt man die Fliege einfach mit einer Klappe.
Der der illegal geschütze Werke downloaded oder verbreitet dem wird der Internetzugang gesperrt, also kann er das nicht mehr tun.
Damit sind die Werke der Urheber geschützt, denn es gibt ja dann keine Uploader mehr in der EU, wenn die alle gleich von den Providern gesperrt werden können.
Und der Staat spart sich das Geld für teure Gerichtsprozese.Ein Problem sehe ich jetzt nur darin, daß man das als Freiheitsberaubung ansehen könnte, denn ein Raubkopiere will sich ja auch frei entfalten können und auch andere Sachen machen dürfen, als nur geschütze Werke zu verbreiten.
ALso z.b, so Sachen wie sich einen Job zu suchen,
oder sich weiterzubilden, wozu das Internet heutzutage sehr wichtig ist.Außerdem sehe ich da noch ein Problem, daß man vielleicht auch unschuldige aussperrt, wenn die Provider das machen und das könnte dann eine neue Klagewelle hervorrufen, nur muß dann hier der Beschuldigte beweisen, daß er Unschuldig ist.
Beweisumkehr also und das kann es ja wohl nicht sein.Aber rein technisch und wirtschaftlich ist es eine gute Lösung das Urheberrechtsverstoßproblem effizient für den EU Raum in den Griff zu kriegen.
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Viel zu kurz gedacht. Mit Hilfe von Filtern sollen nur gesetzes konforme Inhalte den Empfänger erreichen. Das sind erstmal nur urheberrechtlich geschützte Inhalte und wird von der Contenindustrie festgelegt, was geladen werden darf und was nicht. Und jetzt kommt unser werter Innenminister ins Spiel mit den Worten: "Ja, aber wenn die Technologie doch vorhanden ist, warum soll man sie dann nicht auch zur Terrorabwehr und zur Verbrechensbekämpfung nutzen?" Und schon werden nicht nur urheberrechtlich geschützte Inhalte gefiltert, sondern alles, was der Regierung im Namen der vorgeschobenen Terrorbekämpfung lieb ist. Und irgendwann werden dann auch regierungskritische Inhalte gefiltert. aber eine Zensur findet ja laut Grundgesetz nicht statt, aber warum kommt mir dieser Begriff sofort in den Kopf, wenn ich den Artikel bei heise lese?
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Luckie schrieb:
Viel zu kurz gedacht. Mit Hilfe von Filtern sollen nur gesetzes konforme Inhalte den Empfänger erreichen. Das sind erstmal nur urheberrechtlich geschützte Inhalte und wird von der Contenindustrie festgelegt, was geladen werden darf und was nicht. Und jetzt kommt unser werter Innenminister ins Spiel mit den Worten: "Ja, aber wenn die Technologie doch vorhanden ist, warum soll man sie dann nicht auch zur Terrorabwehr und zur Verbrechensbekämpfung nutzen?" Und schon werden nicht nur urheberrechtlich geschützte Inhalte gefiltert, sondern alles, was der Regierung im Namen der vorgeschobenen Terrorbekämpfung lieb ist. Und irgendwann werden dann auch regierungskritische Inhalte gefiltert. aber eine Zensur findet ja laut Grundgesetz nicht statt, aber warum kommt mir dieser Begriff sofort in den Kopf, wenn ich den Artikel bei heise lese?
Ok, aber wie soll das funktionieren?
Denn Ports sperren geht ja wohl schlecht und mir fällt hier spontan Freenet ein, was im Prinzip ein verschlüsseltes Netz in einem Netz ist.
Um den Zugang zu Freenet zu verhindern müßte man also die Ports die Freenet verwendet sperren, aber da kann man dann auch gleich alle Ports sperren.Im Prinzip ist das also mit Filtern nicht durchsetzbar.
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Mal ganz davon abgesehen, daß man soviele Daten gar nicht prüfen kann.
Es wäre also eine Art Behörde notwendig, die die Daten, die ins Internet sollen, erst prüft und dann am besten die Eingabe ins Internet selber durchführt.