Externe 1TB-Platte: Welches Dateisystem?
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Hi,
ich bin seit heute glücklicher Besitzer einer externen (USB/SATA) 1TB Platte und möchte da am Wochenende endlich all meine Daten draufstopfen.
Privat benutz ich sowohl Linux als auch Windows XP und beide sollen das Dateisystem der 1TB Platte verstehen.
Jetzt such ich natürlich ein passendes, das mit dieser Größe klarkommt. Ich dachte da so an NTFS, doch das benötigt ja ~10% des gesamten Speichermediums für seine eigenen Daten, also 100 GByte - ist was viel. FAT 32 kann glaub ich so große Platten nicht.
Daher eine Frage an die Experten: Was für eines soll ich nehmen?
Liebe Grüße
1TB-Haber
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NTFS.
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Nimm doch einfach das ext3 Format von Linux und binde das ganze mit dem ext2 Tool für Windows ein. Funktioniert problemlos...

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Benutze das Dateisystem des Betriebssystems mit dem du häufiger unterwegs bist. Wenn Windows dann NTFS, wenn Linux dann ext2 (ext3 Support unter Windows ist schlechter als ext2 und wenn du ext3 als ext2 benutzt bringt das immer das Journaling durcheinander).
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so problemlos wie oben dargestellt ist der zugriff auf ext3 unter windows wirklich nicht
wenn du unter win allerdings nur ab und zu was lesen willst, reichts.btw: ein NAS könnte sich doch auch anbieten (zB linksys nslu). kostet 60 euro, ist schön zentral, spart rumstöpseln mit USB und erledigt den ganzen filesystemquatsch für dich

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PC-Experte schrieb:
wenn du ext3 als ext2 benutzt bringt das immer das Journaling durcheinander.
Nicht, wenn das Dateisystem sauber ausgehangen wurde.
Ich empfehle auch ext3.
Windows-Treiber gibt es hier: http://sourceforge.net/projects/ext2fsd
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was verstehst du unter "sauber ausgehangen"? sry, kann mir darunter nichts vorstellen oO evtl kann ich ext3 ja dann doch fehlerfrei einbinden

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fricky schrieb:
was verstehst du unter "sauber ausgehangen"? sry, kann mir darunter nichts vorstellen oO evtl kann ich ext3 ja dann doch fehlerfrei einbinden

Naja, sauber aushängen halt. Beim aushängen wird alle noch ausstehenden Operationen, die im Journal vermerkt sind auf die Platte geschrieben. Dann sieht das ext3 Dateisystem wieder aus wie eine exrt2 Dateisystem mit dem einzigen Unterschied, dass irgendwo in den Eigenschaften das Journaling Bit gesetzt ist. Das ist aber völlig unproblematisch.

Ich hatte mit dem oben genannten Treiber noch keine Probleme, obwohl ich nicht gerade kleine Datenmengen von Linux nach Windows und wieder zurück schaufle. Welchen Treiber benutzt du denn? Den von fs-driver.org oder den oben genannten? Oder gibt es noch einen dritten, von dem ich noch nichts weiß?
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hatte den fs-driver... werde es mal mit dem oben genannten probieren. thx für die erklärung

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Ich möchte von den EXT2/3 Treibern für Windows abraten, da man so die Sicherheit seines Linux Systems in Gefahr bringt.
Windows ist nämlich unsicher und die unfähigkeit ext2/3 partitionen zu lesen bringt einen gewissen Schutz des Linux Systems mit sich.
Von daher würde ich die Festplatte in 2 Partitionen aufteilen.
Eine nur für Linux mit ext3 und eine für Windows und Linux mit NTFS, Linux kann ja glücklicherweise von Haus aus beides lesen.
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Security Freak schrieb:
Windows ist nämlich unsicher und die unfähigkeit ext2/3 partitionen zu lesen bringt einen gewissen Schutz des Linux Systems mit sich.
das ist die schwammigste erklärung, die ich jemals gelesen habe