Ist mein Styl so schrecklich?



  • scheiße is der style kacke du bist wohl kein styler haaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahaaaa



  • Ich schliesse mich den Vorschlägen in den anderen Antworten an, zusätzlich habe ich noch einige Details:

    // Ich würde generell Abstände machen zwischen if/while/for und öffnenden Klammern
        // statt
        if(Arbeitsverhaeltnis == "Ja" || Arbeitsverhaeltnis == "ja") 
        // schreibst du:
        if (Arbeitsverhaeltnis == "Ja" || Arbeitsverhaeltnis == "ja")
    
            // Mit den Leerschlägen solltest du dich konsequent halten
            // dass << und >> auf gleicher Höhe sind, ist jedoch okay
            cout << "Wie lange arbeiten Sie schon in unserem Betrieb?" << endl;
            cin  >>	Arbeitsdauer; // hier z.B. weiter nach vorne
    
           // bei den Vergleichsoperatoren würde ich generell immer Abstände
           // zwischen Operator und Operanden machen, und zwar auf beiden Seiten
           // statt
           if(Arbeitsdauer >=10)
           // schreibst du:
           if (Arbeitsdauer >= 10)
    
           // und anstelle von
           if(Arbeitsdauer>2 && Arbeitsdauer < 10 )
           // sieht Folgendes viel besser aus:
           if (Arbeitsdauer > 2  &&  Arbeitsdauer < 10) // (oder auch nur 1 Leerschlag bei &&)
    

    Styler2008 schrieb:

    Oha anscheinend habe ich noch viel in Sachen Styl zu lernen O.o und ich war immer so überzeugt das er gut ist 😡

    Scheinbar nicht, sonst hättest du diesen Thread nicht aufgemacht 😃

    Styler2008 schrieb:

    Styl

    Wenn schon, Stil, oder auf englisch Style 😉



  • Danke Tipp

    Tya und auf solche Antworten wie von dir scheiße kann ich getrost verzichten da diese mir nicht helfen.



  • Danke NEXUS echt klasse 👍 🙂



  • Styler2008 schrieb:

    Hast du zufällig ein kleines Beispiel Matze?

    if()
    {  //Klammernpaar 1 wird in Spalte 0 geöffnet
    
      //nach einer geschweiften Klammer werden 2 Stellen eingerückt
      if()
      {    //Klammernpaar 2 wird in Spalte 2 geöffnet  
        //...
      }    //Klammernpaar 2 wird in Spalte 2 geschlossen
    
    }  //Klammernpaar 1 wird in Spalte 0 geschlossen
    

    Du kannst natürlich auch eine Tabweite von 3 oder 4 benutzen. Wichtig ist die konsequente Anwendung von solchen Regeln.



  • Grundsätzlich kannste dir merken:

    mehr als 3 Ebenen stinken!

    void function()
    {
        if( /* erste */ )
        {
            while( /* zweite */ )
            {
                if( /* dritte - äußerstes maximum! */ )
                {
                }
            }
        }
    }
    

    das hebt sich natürlich ein bisschen auf, da man gewöhnlich in namespaces und klassen noch ein wenig weiter einrückt, aber mehr sollten es nicht sein. kleiner tipp, wie man sowas bewerkstelligen kann:

    anstatt

    void myoutput(mytype* ptr)
    {
        if(ptr)
        {
            if(ptr->whatever())
            {
                if(!ptr->is_set())
                {
                    // do stuff
                }
            }
        }
    }
    

    lieber

    void myoutput(mytype* ptr)
    {
        if(!ptr)
            return; // vorzeitig raus
    
        if(ptr->whatever() && !ptr->is_set())
        {
            // do stuff
        }
    }
    

    von der 3. auf die 1. einrückungsebene runter 😉



  • Also die Einrückung ist schon etwas groß, da schliess ich mich an :).
    Aber ich würds nicht so schwer nehmen, hehe. Das kommt alles mit der Zeit. Rein syntaktisch isses egal wo die Klammern sind, wir sind hier nicht bei Python :P.
    Allerdings merkst du es mit der Zeit selbst wie du Deinen Code am besten nach 3 Monaten wieder verstehst. 😃 Wenn andere Deinen Code lesen MÜSSEN ist es wieder was anderes.
    Kommt Zeit, kommt Wissen, kommt Code-Style..
    Mach Dir wie gesagt keinen Kopf 🙂
    rya.



  • Super Xantus wusst gar ned das es sowas gibt hmm gefällt mir werd ich gleich mal ausprobieren und es wo einbauen!

    Danke



  • Styler2008 schrieb:

    Super Xantus wusst gar ned das es sowas gibt hmm gefällt mir werd ich gleich mal ausprobieren und es wo einbauen!

    Was für return in Funktionen gilt, kannst du auch mit break in Schleifen anwenden, um diese zu verlassen. continue führt in Schleifen dazu, dass der nächste Schleifendurchgang beginnt.



  • Scorcher24 schrieb:

    Rein syntaktisch isses egal wo die Klammern sind, wir sind hier nicht bei Python :P.

    Stimmt, mit Python brauchst Du nämlich die ganzen geschwungenen Klammern nicht.



  • nman schrieb:

    Scorcher24 schrieb:

    Rein syntaktisch isses egal wo die Klammern sind, wir sind hier nicht bei Python :P.

    Stimmt, mit Python brauchst Du nämlich die ganzen geschwungenen Klammern nicht.

    Das stimmt, aber da müssen die Einrückungen stimmen 😛
    rya.



  • Xantus schrieb:

    void myoutput(mytype* ptr)
    {
        if(!ptr)
            return; // vorzeitig raus
    
        if(ptr->whatever() && !ptr->is_set())
        {
            // do stuff
        }
    }
    

    Das ist aber auch nicht immer sinnvoll. Denn so muss man bei jedem return alles freigeben was per new erstellt wurde.



  • Fellhuhn schrieb:

    Das ist aber auch nicht immer sinnvoll. Denn so muss man bei jedem return alles freigeben was per new erstellt wurde.

    Das Problem hast Du immer, denn Du vergisst die "versteckten Returns" (throw in dieser Funktion oder noch schlimmer throw in aufgerufener Funktion). Deshalb schützt man auch alles per new erstellte immer mit Guards. RAII lässt grüßen 🙂



  • LordJaxom schrieb:

    Fellhuhn schrieb:

    Das ist aber auch nicht immer sinnvoll. Denn so muss man bei jedem return alles freigeben was per new erstellt wurde.

    Das Problem hast Du immer, denn Du vergisst die "versteckten Returns" (throw in dieser Funktion oder noch schlimmer throw in aufgerufener Funktion). Deshalb schützt man auch alles per new erstellte immer mit Guards. RAII lässt grüßen 🙂

    In den meisten Fällen viel zu viel Aufwand. Zumindest in meinem aktuellen Projekt das schon mehrere Tausend Klassen etc. hat nicht vertretbar. Mit Exceptions wird da aber auch eh nicht gearbeitet. 😉



  • Und in Projekten mit tausenden Klassen, die mit Exceptions arbeiten? 😃

    BTW, was ist an einem shared_ptr< xyz > x( new xyz ) so viel weniger vertretbar als an xyz* x = new xyz; ..... delete x; ?



  • Wie lange ist das schon im Standard? Weil einige unserer (gnu) Compiler haben hier schon mit at() von std::vector Probleme. 😉



  • Fellhuhn schrieb:

    Wie lange ist das schon im Standard? Weil einige unserer (gnu) Compiler haben hier schon mit at() von std::vector Probleme. 😉

    Naja, einige Firmen haben ja auch noch mit C++98 Probleme... da kann man verstehen warum einige Compiler noch keine TR1 unterstützung haben, oder sich Einige alternativ gegen die Boost-Bibliotheken stemmen (die ja sowohl eine TR1 Umsetzung mitbringt als auch die Smartpointer innerhalb des boost-Namensraumes)...

    cu André



  • Wenn der Code über 12 Jahre alt ist, sind es die Kunden meist auch (also die Systeme die die haben, nicht die Kunden selbst :D) und dann wollen die ständig Neuentwicklungen aber keine neuen Rechner... Naja... Wirtschaft halt. 😉



  • int main() { 
      string arbeitsVerhaeltnis; 
      int arbeitsDauer; 
    
      cout << "Befinden Sie sich in einem gekuendigtem Arbeitsverhaeltnis?" << endl; 
      cin  >> arbeitsVerhaeltnis; 
    
      if( arbeitsVerhaeltnis == "Ja" || arbeitsVerhaeltnis == "ja" ) { 
        cout << "Sie erhalten keine Aktien" << endl; 
      } 
      else { 
        cout << "Wie lange arbeiten Sie schon in unserem Betrieb?" << endl; 
        cin  >>    arbeitsDauer; 
      } 
    
      if( arbeitsDauer >= 10 ) { 
        cout << "Sie erhalten Zwanzig Aktien" << endl; 
        system("PAUSE"); 
      } 
    
      if( arbeitsDauer <= 2 ) { 
        cout <<"Sie erhalten keine Aktien" << endl; 
        system("PAUSE"); 
      } 
    
      if( arbeitsDauer > 2 && arbeitsDauer < 10 ) { 
        cout << "Sie erhalten Zehn Aktien" << endl; 
        system("PAUSE"); 
      } 
    
      return 0; 
    }
    

    Sähe bei mir so aus, nur mal so als weiters Beispiel.



  • So geht es auch (kürzer):

    // ...
    
      if( arbeitsDauer >= 10 ) { 
        cout << "Sie erhalten Zwanzig Aktien" << endl; 
      } 
      else if( arbeitsDauer <= 2 ) { 
        cout <<"Sie erhalten keine Aktien" << endl; 
      } 
      else { 
        cout << "Sie erhalten Zehn Aktien" << endl; 
      } 
    
      system("PAUSE"); 
      return 0;
    

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