1000 GB Platte - Dateisystem ändern
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Hallo! Ich habe eine 1000 GB Platte (SATA an USB) mit FAT32 formatiert, weil ich sie sowohl unter Windows als auch unter Linux 2.4 sicher lesen und beschreiben können will. Leider liefert die Platte sehr schlechte Performance unter Linux und ich würde gerne mal die Performance mit Ext3 (unter Windows dann mit Ext2Fsd) ausprobieren. Stellt sich nur die Frage, was ich mit den 700 GB Daten anstelle, die auf der Platte drauf sind?
In Betracht gezogen habe ich bereits den Kauf einer zweiten Platte oder 160 DVDs zu brennen. Glücklich wäre ich mit beidem nicht.
Die Daten sind nicht unersetzlich - ich bin also durchaus bereit, ein gewisses Risiko für Datenverlust zu akzeptieren. Wäre aber trotzdem schade, wenn meine Videosammlung futsch wäre. Vorschläge?
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Hast Du noch ein bisschen (100MB oder so, besser mehr) Platz frei? Dann könntest Du mit dem Partitionierungstool Deines geringsten Misstrauens... (Ich würde wohl gparted nehmen, kann PQMagic inzwischen ext2?)
* Die FAT-Partition verkleinern
* Auf dem gewonnenen Platz eine ext2-Partition erstellen
* Solange Dateien verschieben, bis die neue Partition voll ist
* Die FAT-Partition weiter verkleinern
* Die ext2-Partition vergrößern
* ...Direkt umwandeln kann das AFAIK kein Programm.
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SG1 schrieb:
Partitionierungstool Deines geringsten Misstrauens

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@SG1
die variante ist wohl eher russisches roulette.
Wenn man ein so eine Aktion macht, muss man ja schon Glück haben, dass es klappt, aber das ganze glecih mehrmals hintereinander ?!
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Ich hab hier jetzt ohne scheiß ein 160GB NTFS Volume das zu 70% Belegt war mittels der in Vista integrierten Verkleierungsfunktion und noch so ein mieses Partitionierungstool in eine 66, 23, und 59 GB partition eingeteilt. Ohne ein einzigen fehler im dateisystem. Und ohne Backup. Soetwas ist nur für luschen
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Unter Windows XP und Vista
convert E: /fs:ntfs
E: steht für Laufwerksbuchstabe
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Dann geht das lesen aber nicht mehr unbedingt auf jeden Linuxsystem. Nicht jeder hat die Unterstuetzung fuer das Neandertal Filesystem installiert.
Ivo
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Hast Recht obwohl Linux auch NTFS kann.
Da Windows nicht so ein Stabiles System ist hat MS sehr viel Arbeit ins NTFS gesteckt und es sehr sicher gemacht.
Hatte da noch nie Probleme im Gegensatz zu ReiserFS und Ext2/3
Wusste gar nicht das FAT32 eine 1000GB-Partition machen kann.
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Naja NTFS passt schon, Neandertal Filesystem hat mal ein MCT auf einen Lehrgang gemeint.
Mit dem normalen formatieren in WinXP geht es meines Wissens nicht. Ich hatte mal eine 500 GB Platte die musste ich mit FAT32 betreiben. Ich glaube mit PartitionMagic oder so hab ich das gemacht.
Hatte einen DVD Player mit USB Anschluss -> endlich keine Filme mehr brennen
Ivo
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NTFS hilft mir nicht wirklich, weil ich darauf auf dem Linuxsystem nur lesend zugreifen kann. Die Platte hängt an einem Router mit dd-wrt, da musste ich schon mit OpenWrt-Kernelmodulen rumbasteln um NTFS wenigstens lesen zu können. Schreiben ist mir da mit dem alten Kernel zu heikel. Wäre mir auch zu kompliziert, neue Kernelmodule für das Gerät zu kompilieren.
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Ach ja: mehr als 32 GB formatieren ist unter Windows XP bei FAT32 nicht möglich. Ich hab das Dateisystem unter Linux draufgebracht, klappte problemlos.
Mehrere kleinere Partitionen waren mir zu unpraktisch.
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Schau doch mal hier nach http://en.wikipedia.org/wiki/File_Allocation_Table
Spricht nichts dagegen fat32 zu nutzen, du hast wohl einfach nur die Cluster-Groesse entsprechend eingestellt um eine so grosse FAT32-Partition zu bekommen.
Ich wuerde dann einfach zu ext2 tendieren, aber ich habe keine Ahnung wie du sicher die Daten auf eine ext2 Partition bekommst ohne sie wo anders zwischenzuspeichern.