"die Mac-gewohnten Obama-Mitarbeiter"
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minhen schrieb:
Microsoft bekämpft auch Opera deutlich härter als Firefox, welcher sogar indirekt unterstützt wird. Dabei ist Opera vom Verbreitungsgrad praktisch nicht existent und damit die letzte Gefahr für den IE.
Hmm? Hab davon noch nie gehört. Wie kommst du darauf bzw. woher hast du das?
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rüdiger schrieb:
Ich finde das recht interessant, da man eindeutig sieht, dass die Obamaleute jung sind. Vermutlich sind die meisten Leute in den letzten Jahren erst von den Unis gekommen.
Das würde ich nicht sagen. In den USA und Kanada gehören Apple-Computer seit vielen Jahren zum Alltag.
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rüdiger schrieb:
Und schlau wäre ohnehin ein Umstieg auf ein Linuxsystem und nicht auf ein Applesystem.
Sprengt es diesen Thread, wenn ich nach einer Begruendung frage?
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Hi,
rüdiger schrieb:
Klar wollen die Leute das System was sie kennen und die Dinger sind ja auch so "schick und trendy".
...und funktionieren super. Nur der Vollständigkeit halber.
Ivo schrieb:
Klar fuer die Entwicklung sind die Dinger nicht unbedingt geeignet.
Wieso eigentlich nicht?
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Ach komm, so ein Linux-Netzwerk funktioniert auch super wenn man einen Netzwerk-Administrator mit 30 Jahren Berufserfahrung hat
. Das mit der Entwicklung ist auch Schwachsinn, den Leute mit beschraenktem Horizont verbreiten.
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CarstenJ schrieb:
Hi,
rüdiger schrieb:
Klar wollen die Leute das System was sie kennen und die Dinger sind ja auch so "schick und trendy".
...und funktionieren super. Nur der Vollständigkeit halber.
Ivo schrieb:
Klar fuer die Entwicklung sind die Dinger nicht unbedingt geeignet.
Wieso eigentlich nicht?
Das ging natuerlich um die Thin Clienten
Wenn jeder Entwickler laufend seinen Code neu kompiliert und dabei auf dem Server die Rechenleistung verheitzt, denke ich das ein normaler Rechner besser angelegt ist. Die Daten liegen ja meist eh auf dem Server...
Ivo
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Ivo schrieb:
Das ging natuerlich um die Thin Clienten
Wenn jeder Entwickler laufend seinen Code neu kompiliert und dabei auf dem Server die Rechenleistung verheitzt, denke ich das ein normaler Rechner besser angelegt ist. Die Daten liegen ja meist eh auf dem Server...
ich war mal seminarleiter für programmierangänger und die administration hatte sich überlegt, daß thin-clients ne tolle sache wären. uihuihuih, ging das schief! endlosschleifen sind der tod solcher server.
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Thin-Clients fuer die Entwicklung sind sowieso von vorne herein eine schwachsinnige Sache. Da legt ein Kompiliervorgang ja u.U. schon alles alleine lahm.
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Genau das habe ich gemeint. Aber fuer die normalen Officehengste reicht ein Thin auf jeden Fall.
Ivo
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Walli schrieb:
Thin-Clients fuer die Entwicklung sind sowieso von vorne herein eine schwachsinnige Sache. Da legt ein Kompiliervorgang ja u.U. schon alles alleine lahm.
wir nutzen Thin-Clients
klappt aber bisher recht gut... es darf lediglich keiner auf die Idee kommen,
make -j
zu schreiben
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Für normale Büroanwendungen dürften Thinclients ideal sein. Es ist ohnehin schwachsinnig, welche Rechenleistung jeder Mitarbeiter unterm Schreibtisch stehen hat, nur um seine E-Mails zu prüfen und um ein bisschen Texte zu schreiben.
Walli schrieb:
rüdiger schrieb:
Und schlau wäre ohnehin ein Umstieg auf ein Linuxsystem und nicht auf ein Applesystem.
Sprengt es diesen Thread, wenn ich nach einer Begruendung frage?
Nein eigentlich nicht.
Linux hat zwei Vorteile für eine Regierung:
1. Ist das System offen und man kann sich so vor möglicher Spionage schützen.
2. Macht man sich so nicht von einer Firma abhängig.(Zu 2. gibt ja zB das Gerücht, dass die US Regierung BlackBerry mal gerettet hat, weil die ganzen Behörden davon abhängig sind).
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Basiert Mas OS nicht auf FreeBSD und nur die Oberflaeche durch Apple lizensiert?
Klar ist, das OpenSource fuer eine Regierung enorme Vorteile hat. Die auch rüdiger schon beschrieben hat. Zudem kommt noch die Sache, das die IT Abteilung, solange sie dazu in der Lage ist, einfacher die Systeme anpassen kann.
Hat nicht Muenchen auf Linux umgestellt und sind zufrieden. Seit einigen Jahren gibt es Bestrebungen auch von der Bundeswehr auf Linux umzustellen. Das BSI hat da recht gute Studien....Ivo
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Ivo schrieb:
Hat nicht Muenchen auf Linux umgestellt und sind zufrieden.
keine ahnung. daß die projektvorantreiber und -verantworlichen alles hochloben und runterrechnen ist klar. sind die arbeitsabläufe angenehmer geworden? wird mehr arbeit geschafft? und wie kommt man an glaubwürdige daten dazu?
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Ivo schrieb:
Basiert Mas OS nicht auf FreeBSD und nur die Oberflaeche durch Apple lizensiert?
Jein.
Der Kern von OS X ist OpenSource (Darwin) aber ein großteil wie eben Aqua oder Quartz sind es nicht. Du hast also im Endeffekt nicht wirklich etwas davon wenn du customizen willst...
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volkard schrieb:
Ivo schrieb:
Hat nicht Muenchen auf Linux umgestellt und sind zufrieden.
keine ahnung. daß die projektvorantreiber und -verantworlichen alles hochloben und runterrechnen ist klar. sind die arbeitsabläufe angenehmer geworden? wird mehr arbeit geschafft? und wie kommt man an glaubwürdige daten dazu?
Ob mehr Arbeit geschafft wird ist ja auch nicht die Frage.
Aber es sind mit Sicherheit einige Euros an Lizenzkosten gespart worden. Ob die Kosten dann aber wieder, durch die Schulung der Mitarbeiter verbraten worden sind... da moechte ich lieber nicht drueber nachdenken.
Obwohl ich sage, ein durchschnittlich begabter Anwender kommt auch mit Gnome und OpenOffice zurecht. Aber in meinen Internetcafe habe ich schon oft die Hoelle erlebt.Ivo
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volkard schrieb:
Ivo schrieb:
Hat nicht Muenchen auf Linux umgestellt und sind zufrieden.
keine ahnung. daß die projektvorantreiber und -verantworlichen alles hochloben und runterrechnen ist klar. sind die arbeitsabläufe angenehmer geworden? wird mehr arbeit geschafft? und wie kommt man an glaubwürdige daten dazu?
Gemäß der öffentlich verfügabren Informationen ja. Im Zuge der Umstellung wurden auch die Arbeitsabläufe überarbeitet und optimiert, also der Wildwuchs der über die Jahre entstand beseitigt und durch einheitliche Standards und Datenhaltung ersetzt. Die Schulungskosten scheinen auch geringer als ursprünglich geplant ausgefallen zu sein. Allerdings ist der bisherige Teil auch nur die Umstellung von Microsoft Office auf OpenOffice.org. Die Umstellung von Windows- auf Linux-Arbeitsplätze ist noch nicht so weit fortgeschritten. Die Benutzungsfreundlichkeit ist auf jeden Fall vom TÜV zertifiziert. Davon mag man halten, was man will. Und sonst: http://www.muenchen.de/linux
Alles in allem scheint das Projekt schon sehr erfolgreich zu laufen.
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minhen schrieb:
Gemäß der öffentlich verfügabren Informationen ja.
das war mir klar. die einschlägigen seiten hab ich auch gelesen.
ich wäre eher zum beispiel dran interessiert, ob die krankenstände bei sekretärinnen steigen oder sinken. das offizielle blah brauche ich nicht so sehr.
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Und wie, wenn nicht durch eine offizielle Stelle, willst du an so eine Statistik kommen? Und wenn sie positiv ausfällt, dann ist sie sicher schön gerechnet worden. Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefäscht hast. Stimmt's?
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minhen schrieb:
Und wie, wenn nicht durch eine offizielle Stelle, willst du an so eine Statistik kommen?
offizielle stelle, aber nicht die projektvorantreiber und -verantworlichen.
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Ok. Wie wär es also mit dem TÜV? Das ist sogar ein dritte Partei. Der hat zwar keine Statistik über kranke Sekretärinnen, aber darüber, dass sie mit dem System klar kommen und zufrieden sind.