Frage zur Dateisystemwahl



  • Du willst während der Hibernation ein anderes OS booten? Das ist ein Gedanke, der mir noch gar nie gekommen ist. Funktioniert das mit speziellen Einstellungen für den Bootmanager? Das muss ich ausprobieren, sobald ich mal wieder etwas mehr Zeit habe. 😃

    Gefühlsmässig würde ich meinen, dass du einen Schreibzugriff sowieso gleich vergessen kannst. Stell dir vor, dass im RAM plötzlich OS-interne Verweise auf nicht mehr existente Files auftauchen, weil sie während der Hibernation gelöscht wurden. FAT32 + read only mount könnte eventuell funktionieren. Aber das stellt keine wirkliche Lösung dar. Was hast du überhaupt vor?

    MfG



  • @/rant/:
    Bei mir geht das mit ubuntu 8.10 und XP auch weitgehend problemlos.
    XP hat 2 NTFS-Partitionen (eine Windows, eine Daten). Die Datenpartition haengt es beim hibernate eigentlich immer aus und von der Win-Partition lasse ich seit meinem letzten Linux-Malheur grundsaetzlich weitestmoeglich die Finger. 😃

    Allgemein waere mein Tipp sonst auch: File server oder irgend so ein USB HDD case.



  • klappt das auch in dieser Richtung: win booten, während ubuntu überwintert ?



  • ente effes schrieb:

    XBert schrieb:

    Ein Journaling-Dateisystem geht ja nicht

    ext3 mit ext2fsd ginge.

    ext3 und ext2 sind journaling-dateisysteme.
    d.h. das betriebssytem schreibt bevor daten auf den eigenlichen platz geschrieben werden in einen cache.
    Das dient dem schutz, um etwa bei systemabstürzen ein konsistentes dateisystem zu haben leider leert vista (bei ntfs) diesen cache erst beim herunterfahren.
    Wenn ich jetzt ubuntu starte weiß dieses natürlich nicht ob der inhalt des cache verwerflich ist oder nicht.
    Leider kann ich kein fat32 verwenden, da manche dateien größer sind als 4GB
    Eine externe platte möchte ich nicht verwenden, da es für den laptop äußerst unpraktisch wäre und nicht eine ausreichende geschwindigkeit erzielt werden kann.

    Vielleicht kann man den cache für einzelne partitionen bzw die ganze festplatte deaktivieren.
    Falls jemand was dazu weiß bitte ich um antwort

    MFG XBert



  • XBert schrieb:

    ente effes schrieb:

    XBert schrieb:

    Ein Journaling-Dateisystem geht ja nicht

    ext3 mit ext2fsd ginge.

    ext3 und ext2 sind journaling-dateisysteme.
    d.h. das betriebssytem schreibt bevor daten auf den eigenlichen platz geschrieben werden in einen cache.
    Das dient dem schutz, um etwa bei systemabstürzen ein konsistentes dateisystem zu haben leider leert vista (bei ntfs) diesen cache erst beim herunterfahren.
    Wenn ich jetzt ubuntu starte weiß dieses natürlich nicht ob der inhalt des cache verwerflich ist oder nicht.
    Leider kann ich kein fat32 verwenden, da manche dateien größer sind als 4GB
    Eine externe platte möchte ich nicht verwenden, da es für den laptop äußerst unpraktisch wäre und nicht eine ausreichende geschwindigkeit erzielt werden kann.

    Vielleicht kann man den cache für einzelne partitionen bzw die ganze festplatte deaktivieren.
    Falls jemand was dazu weiß bitte ich um antwort

    MFG XBert

    Kannst du statt NTFS kein Ext2 benutzen? Dann hättest du das Problem nicht mehr, oder Ext3 und Journaling ausschalten (dann hättest du immernoch Journaling falls es doch einmal willst).

    btw. es stellt kein Problem dar ein anderes OS zu booten, da der PC ja neu bootet könnt ihr in Grub ja auswählen was gebootet werden soll. Zumindest unter Linux ist es auch gar kein Problem ganz normal zu booten und das swsusp-Image links liegen zu lassen und zu einem späteren Zeitpunkt dieses zu booten (geht natürlich nur, wenn ihr keinen "suspension-cleaner" daemon laufen habt der alte swsusp images löscht und so die swap partition verfügbar macht).



  • Tut mir leid ich muss mich korrigieren:
    ext2 ist kein journaling Dateisystem und somit werde ich es für die datenpartition verwenden

    Bei etwaigen Problemen melde ich mich wieder

    MFG XBert



  • XBert schrieb:

    ente effes schrieb:

    XBert schrieb:

    Ein Journaling-Dateisystem geht ja nicht

    ext3 mit ext2fsd ginge.

    ext3 und ext2 sind journaling-dateisysteme.
    d.h. das betriebssytem schreibt bevor daten auf den eigenlichen platz geschrieben werden in einen cache.
    Das dient dem schutz, um etwa bei systemabstürzen ein konsistentes dateisystem zu haben leider leert vista (bei ntfs) diesen cache erst beim herunterfahren.
    Wenn ich jetzt ubuntu starte weiß dieses natürlich nicht ob der inhalt des cache verwerflich ist oder nicht.
    Leider kann ich kein fat32 verwenden, da manche dateien größer sind als 4GB
    Eine externe platte möchte ich nicht verwenden, da es für den laptop äußerst unpraktisch wäre und nicht eine ausreichende geschwindigkeit erzielt werden kann.

    Vielleicht kann man den cache für einzelne partitionen bzw die ganze festplatte deaktivieren.
    Falls jemand was dazu weiß bitte ich um antwort

    MFG XBert

    Was du meinst ist kein Cache, sondern das Journal-File.
    Deaktivieren kann man das unter NTFS garantiert nicht.

    Ich verstehe auch nicht ganz warum du auf sowas IMO total unvernünftiges bestehst wie ein anderes OS zu booten wärend das eine grad überwintert...?
    IMO ist das "begging for trouble".



  • hallo,

    hustbaer schrieb:

    Offiziell supported wird es auf jeden Fall nicht. Ganz egal mit welchem Dateisystem.

    hast du dafür vielleicht eine quelle zur hand? ich habe darüber nichts gefunden.

    XBert schrieb:

    Wenn ich jetzt ubuntu starte weiß dieses natürlich nicht ob der inhalt des cache verwerflich ist oder nicht.

    warum weißt du das bei ext3 nicht? ext2fsd unterstützt ext3 inkl. journaling unter windows und mit linux gehts ja sowieso.

    hustbaer hat vermutlich recht mit der hibernation, aber davon abgesehen kann ich dein problem nicht ganz nachvollziehen.



  • hustbaer schrieb:

    Ich verstehe auch nicht ganz warum du auf sowas IMO total unvernünftiges bestehst wie ein anderes OS zu booten wärend das eine grad überwintert...?
    IMO ist das "begging for trouble".

    Ich finde die Idee eigentlich ganz cool, wenn man das jetzt noch einigermaßen gut automatisiert bekommt so dass man zwischen win/linux per Knopfdruck wechseln kann sollte das schneller gehen als VirtualBox zu starten (und man hat die volle Performance).



  • borg schrieb:

    hustbaer schrieb:

    Ich verstehe auch nicht ganz warum du auf sowas IMO total unvernünftiges bestehst wie ein anderes OS zu booten wärend das eine grad überwintert...?
    IMO ist das "begging for trouble".

    Ich finde die Idee eigentlich ganz cool, wenn man das jetzt noch einigermaßen gut automatisiert bekommt so dass man zwischen win/linux per Knopfdruck wechseln kann sollte das schneller gehen als VirtualBox zu starten (und man hat die volle Performance).

    k.a. wie lange VirtualBox braucht um zu starten, aber VMware Workstation ist so schnell da, so schnell kannst du garnicht gucken.



  • hustbaer schrieb:

    borg schrieb:

    hustbaer schrieb:

    Ich verstehe auch nicht ganz warum du auf sowas IMO total unvernünftiges bestehst wie ein anderes OS zu booten wärend das eine grad überwintert...?
    IMO ist das "begging for trouble".

    Ich finde die Idee eigentlich ganz cool, wenn man das jetzt noch einigermaßen gut automatisiert bekommt so dass man zwischen win/linux per Knopfdruck wechseln kann sollte das schneller gehen als VirtualBox zu starten (und man hat die volle Performance).

    k.a. wie lange VirtualBox braucht um zu starten, aber VMware Workstation ist so schnell da, so schnell kannst du garnicht gucken.

    VirtualBox selbst braucht nicht lange zum Starten, also eigentlich gar keine Zeit, da das Kernelmodul ja schon beim Systemstart geladen wird und man danach nur noch bescheid geben muss welche VM er starten soll und dann geht es auch direkt los.
    Das Booten dauert halt länger als bei einem nativen OS.



  • Linux-User schrieb:

    hustbaer schrieb:

    borg schrieb:

    hustbaer schrieb:

    Ich verstehe auch nicht ganz warum du auf sowas IMO total unvernünftiges bestehst wie ein anderes OS zu booten wärend das eine grad überwintert...?
    IMO ist das "begging for trouble".

    Ich finde die Idee eigentlich ganz cool, wenn man das jetzt noch einigermaßen gut automatisiert bekommt so dass man zwischen win/linux per Knopfdruck wechseln kann sollte das schneller gehen als VirtualBox zu starten (und man hat die volle Performance).

    k.a. wie lange VirtualBox braucht um zu starten, aber VMware Workstation ist so schnell da, so schnell kannst du garnicht gucken.

    VirtualBox selbst braucht nicht lange zum Starten, also eigentlich gar keine Zeit, da das Kernelmodul ja schon beim Systemstart geladen wird und man danach nur noch bescheid geben muss welche VM er starten soll und dann geht es auch direkt los.
    Das Booten dauert halt länger als bei einem nativen OS.

    OK.
    Ich hab's nicht gestoppt, aber ich hab stark den Eindruck, dass es wesentlich schneller geht z.B. ein Ubuntu in VMware zu booten, als den PC runterzufahren und ein anderes OS zu booten. Auf meinem PC sowieso (mein RAID Controller braucht ewig zu starten, und das egal ob power-cycle oder "soft-reboot"), aber auch ganz allgemein. Und ich kann mir irgendwie auch nicht vorstellen dass "suspend to disk" + reset + POST + "resume from suspend to disk" insgesamt schneller geht als ein OS in einer VM zu booten. Ganz davon abgesehen dass man das OS in der VM theoretisch auch mit "suspend to disk" schlafen legen könnte...


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