Buch / Zeitschrift erstellen mit OpenOffice.org 3
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Hallo zusammen,
wie in der Überschrift schon angedeutet schreiben ein paar Mitschüler und ich gerade eine Zeitschrift, genauer die Abiturzeitschrift unseres Jahrgangs.
Dazu wollen wir sie als eine Art Buch erstellen, weswegen wir eine Einstellung brauchen, dass immer abwechselnd die Seiten so kommen, dass die Fußzeile sich im Wechsel links und rechtsbündig orientiert und, dass ein von uns eingefügter Bereich sich immer umkehrt(also mit links- und rechtsbündig) und der Bereich auf jeder Seite auftaucht ohne ihn jedes Mal einfügen zu müssen. Zudem sollte sich das Hintergrund Design ebenfalls immer spiegeln.
Gibt es dafür Einstellungen in Open Office.org? Denn wir haben keine gefunden...
und wenn nicht:
Zu welcher Software würdet ihr uns raten, um das Projekt zu realisieren.(Um Latex zu lernen ist für uns die Zeit zu knapp ;))
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Paul Manns schrieb:
Hallo zusammen,
wie in der Überschrift schon angedeutet schreiben ein paar Mitschüler und ich gerade eine Zeitschrift, genauer die Abiturzeitschrift unseres Jahrgangs.
Dazu wollen wir sie als eine Art Buch erstellen, weswegen wir eine Einstellung brauchen, dass immer abwechselnd die Seiten so kommen, dass die Fußzeile sich im Wechsel links und rechtsbündig orientiert und, dass ein von uns eingefügter Bereich sich immer umkehrt(also mit links- und rechtsbündig) und der Bereich auf jeder Seite auftaucht ohne ihn jedes Mal einfügen zu müssen. Zudem sollte sich das Hintergrund Design ebenfalls immer spiegeln.
Gibt es dafür Einstellungen in Open Office.org? Denn wir haben keine gefunden...
und wenn nicht:
Zu welcher Software würdet ihr uns raten, um das Projekt zu realisieren.(Um Latex zu lernen ist für uns die Zeit zu knapp ;))
Illustrator
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Ein auf DTP spezialisiertes Programm ist für sowas besser geeignet als eine Textverarbeitung. Scribus soll ein brauchbares, freies DTP-Programm sein, selbst genutzt habe ich es aber noch nicht.
EDIT: Ein kleiner Überblick über freie DTP Programme für Windows: http://desktoppub.about.com/od/findsoftware1/tp/freedtpsoftware.htm
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QuarkXPress ist klickibunti, wenn ihr euch nicht irgendwo einarbeiten wollt. Es ist allerdings kostenpflichtig. Vielleicht sind aber irgendwelche alten Versionen mitlerweile frei, für eine Schülerzeitung ist die neueste Layouttechnik sicherlich nicht nötig.
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Paul Manns schrieb:
(Um Latex zu lernen ist für uns die Zeit zu knapp ;))
das geht wahrscheinlich schneller, als sich mit OO (oder anderen office paketen) rumzuärgern.
prinzipiell reichts ja, wenn sich einer um das setzen des textes kümmert und die anderem ihm nur die inhalte zuliefern.
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Paul Manns schrieb:
(Um Latex zu lernen ist für uns die Zeit zu knapp ;))
Damn! Und ich wollte es gerade empfehlen!

Es würde sich wirklich lohnen, LaTeX zu lernen, auch für später^^
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Mit LaTeX ist das kein Problem (fancyhdr z.B.)

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äh... ihr würdet allen ernstes in latex soetwas wie eine zeitschrift layouten?
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Klar, ich hab schon Schülerzeitung + Abizeitung in LaTeX gemacht - kein Problem und sieht klasse aus.
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SeppJ schrieb:
QuarkXPress ist klickibunti
Uh, QuarkXPress finde ich nicht gerade unbedingt furchtbar einsteigerfreundlich.

Scribus klingt aber nach einer ganz guten Idee.
Freieres Layouten gehört zu den wenigen Dingen, die ich nicht mit LaTeX machen würde; wenn ich unbedingt irgendwas derartiges verwenden wollte, würde ich mich da wohl eher noch in ConTeXt oä einarbeiten.
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Adobe-User schrieb:
Illustrator
So ein Blödsinn. Indesign wäre da das Mittel der Wahl.
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nman schrieb:
Uh, QuarkXPress finde ich nicht gerade unbedingt furchtbar einsteigerfreundlich.

Also wir haben damals unsere Abizeitung damit gesetzt (zum Glück hatte das jemand) und das konnt eigentlich jeder von uns sofort bedienen. Das ist allerding schon eine ganze Weile her (Version 3 oder 4 müsste das gewesen sein), gut möglich, dass die neuen Versionen so überladen sind, dass der Einstieg schwer fällt.
Meine eigentliche Empfehlung lautet jedoch auch, sich in LaTeX einzuarbeiten, auch wenn's auf den ersten Blick umständlich aussieht.
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Jan schrieb:
Adobe-User schrieb:
Illustrator
So ein Blödsinn. Indesign wäre da das Mittel der Wahl.
gott sei dank hat schon jemand diesen stuss von dem möchtegern aufgeklärt! ist ja nicht zu fassen! ..
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Ich habe lange herumgeschaut, aber keine löffelfertige Software gefunden. In alle DTP - Anwendungen muss man sich mühsam einarbeiten. Von Version zu Version gibt es "Verkomplizierereien". Die Kosten sind hoch und bei den meisten muss man den Text sowieso zuerst mit einem Textverarbeitungsprogramm eingeben um es dann mit Bildern und Grafiken ins DTP - Layout zu übertragen.
Da arbeite ich lieber mir meinem OpenOffice- Portabel-Programm, das ich zusammen mit meiner Bilder- Clipart - und Grafik-Galerie, Text-Files und Anhängen auf einem 8GB- UBS-Stick jederzeit mitführen kann. So kann ich jederzeit zu Hause mit meiner Tischstation, unterwegs mit meinem Laptop oder im Internetkaffee ungehindert arbeiten und auch Bilder sofort übertragen. Zudem kostet mich das Programm nichts und es ist am Ende eine gefällige Sache.Das Layout bietet keine Probleme:
Seitenvorlagen:
http://www.ooowiki.de/SeitenVorlagenAbbildungsverzeichnisse:
http://www.ooowiki.de/AbbildungsVerzeichnis?highlight=(index)|(erstellen)Bildbeschriftung:
http://www.ooowiki.de/BildBeschriftung?highlight=(einf\ügen)|(Bilder)Seitennummerierung:
http://www.ooowiki.de/SeitenNummerierung?highlight=(nummerieren)|(seiten)und Anderes:
http://www.ooowiki.de/Das Programmpaket ist auf meinem Stick ebenfalls vorhanden und kann on jedem PC heruntergeladen werden, wenn das gewünscht ist. Der Stickinhalt wird immer neu nach - archiniert
Die PDF - Umwandlung ist ja bereits integriert und so kann ich sowohl ein E-Book herstellen und im Internet anbieten und/oder ein Buch drucken lassen.
Wen das Tema fasziniert, braucht kein Schnick-Schnack und hat trotzdem etwas beschauliches.
Viel Spass!! Meine Bücher in Selbstverlag durchs Internet verkaufen sich so sehr gut durch intelligente Vermarktung.
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Kann man den mit OO.org irgendwie an einem Dokument als eine Gruppe arbeiten?
Mit Latex und einer Versionsverwaltung (wie Subversion, Git oder was anderes) kein Problem.
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In der aktuellen ct ist ein Bericht mit Produktübersicht zum Thema DTP. Es gibt auch günstige und zugleich leistungsfähige Programe.
LaTeX ist toll. Einarbeitungszeit ist so ein Tag. Und im Laufe der Produktion kann man sein Wissen auffrischen. Und bei DTP gilt ja sowieso, das niemand außer dem Layouter das Layout setzt. D.h. die Artikelschreiber schreiben eh nur Text ohne Layout. Somit muß sich eh nur einer aus dem Team mit der Software (z.B. LaTeX) auskennen.
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Artchi schrieb:
In der aktuellen ct ist ein Bericht mit Produktübersicht zum Thema DTP. Es gibt auch günstige und zugleich leistungsfähige Programe.
LaTeX ist toll. Einarbeitungszeit ist so ein Tag. Und im Laufe der Produktion kann man sein Wissen auffrischen. Und bei DTP gilt ja sowieso, das niemand außer dem Layouter das Layout setzt. D.h. die Artikelschreiber schreiben eh nur Text ohne Layout. Somit muß sich eh nur einer aus dem Team mit der Software (z.B. LaTeX) auskennen.
Hallo Artchi.
Ich brauche also mit LaTex ein Team, um meine Bücher zu schreiben, wenn ich mit dem Programmieren nichts am Hut habe. Gemeinschaftsarbeiten sind gut und recht, aber in der harten Praxis des Berufslebens immer weniger die Wahl. Ich will als selbstständiger Autor von Sachbüchern und Auftragsarbeiten mich nicht finanziell mit Layoutern belasten. Wenn dann das Buch von einem externen Verlag übernommen wird, hat der, wenn ich oder mein Auftraggeber es zulässt, selber seine Layouter, die es nach dem Gusto des Verlags, gestalten. Nur sieht es dann anders aus, als ich/wir es mir/uns vorgestellt hatte/n.
Denken wir einmal praktisch. Was meinst Du, was man dann noch an so einem Buch verdient? An der ersten Auflage meistens nichts. Ab der Zweiten vielleicht ein Butterbrot pro Exemplar. Ab der dritten Auflage wird es langsam interessant. Wird man ein "Bundspecht" der Verlage, lohnt sich schon die erste Auflage.
Dein LaTex mag an der Uni eine glatte Sache sein, im Berufsleben sieht das etwas anderes aus. Ein Käufer kauft nicht ein Buch, wegen eines ausgekügelten Layouts, er kauft es wegen der Qualität des Inhalts, wie ich bereits ausgeführt habe. Ich will Dich nicht bekehren. Wenn Du damit glücklich bist, ist das OK. Für mich wäre es zu umständlich.Einer meiner Professoren an der Uni hatte seine Scripten sehr sorgsam und exklusiv als einzelne Ansichtsexemplare nach seinen Angaben layouten und drucken lassen. Wunderschöne Bücher mit mittelmässigem Lehrinhalt die pro Buch mehrere hundert Euro gekostet haben. Er zeigte diese glanz-papierigen Exponate stolz herum. Es blieben Einzelexemplare, denn kein Verlag interessierte sich dafür. Im Selbstverlag wären sie, der Stückzahl wegen, unbezahlbar geworden. Sie werden vielleicht einmal in einem Museum landen.
Heute sind E-Books, Video- und Potcasts immer mehr gefragt. Auch Diplom- und andere Arbeiten werden heute bereits in dieser Form eingereicht oder zumindest begleitend angeboten.
Geht mit der Zeit. Bücher werden zu 90% nur einmal durchgelesen, wenn überhaupt, und fristen ihr Leben dann meist unbemerkt in Büchergestellen, Biblioteken und oder dann bei Altstoffhändlern bis zur Entsorgung.
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Zur Verfollständigung hier ein Preisangebot von Unibooks. mittels des unterstehenden Links kann man die Grösse in Massen und Seiten angeben und sieht sofort den Verkaufspreis und den Verdienst:
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Eribach schrieb:
Artchi schrieb:
In der aktuellen ct ist ein Bericht mit Produktübersicht zum Thema DTP. Es gibt auch günstige und zugleich leistungsfähige Programe.
LaTeX ist toll. Einarbeitungszeit ist so ein Tag. Und im Laufe der Produktion kann man sein Wissen auffrischen. Und bei DTP gilt ja sowieso, das niemand außer dem Layouter das Layout setzt. D.h. die Artikelschreiber schreiben eh nur Text ohne Layout. Somit muß sich eh nur einer aus dem Team mit der Software (z.B. LaTeX) auskennen.
Hallo Artchi.
Ich brauche also mit LaTex ein Team, um meine Bücher zu schreiben, wenn ich mit dem Programmieren nichts am Hut habe. Gemeinschaftsarbeiten sind gut und recht, aber in der harten Praxis des Berufslebens immer weniger die Wahl. Ich will als selbstständiger Autor von Sachbüchern und Auftragsarbeiten mich nicht finanziell mit Layoutern belasten. Wenn dann das Buch von einem externen Verlag übernommen wird, hat der, wenn ich oder mein Auftraggeber es zulässt, selber seine Layouter, die es nach dem Gusto des Verlags, gestalten. Nur sieht es dann anders aus, als ich/wir es mir/uns vorgestellt hatte/n.
Grade mit Latex brauchst du keine "Layoutern" zu bezahlen, weil Latex das alles fuer dich macht. Kauf dir ein Buch fuer 15Euro, z.B. "Latex: Der typographische Einstieg". Dort steht alles drinner, von Seitendesign bis zu Fussnoten, wie das in Latex funktioniert.
Deswegen mag ich Latex sehr, weil ich absolut keine Anhnung von Layout habe. Latex macht alles fuer micht, ich brauche nur \tableofcontenst, \footnote, \section, usw. zu schreiben. Ausserdem brauche ich keine teuern Programme zu kaufen und brauche mich nicht mit Office Programmen rumzuaergern.
Eribach schrieb:
Denken wir einmal praktisch. Was meinst Du, was man dann noch an so einem Buch verdient? [...]
Heute sind E-Books, Video- und Potcasts immer mehr gefragt. Auch Diplom- und andere Arbeiten werden heute bereits in dieser Form eingereicht oder zumindest begleitend angeboten.
Geht mit der Zeit. Bücher werden zu 90% nur einmal durchgelesen, wenn überhaupt, und fristen ihr Leben dann meist unbemerkt in Büchergestellen, Biblioteken und oder dann bei Altstoffhändlern bis zur Entsorgung.Jepp, denken wir mal praktisch. Du kannst dich mit Office Programmen rumaergern oder du kannst dir ein teueres Publishing Software kaufen. Dann geht aber immer noch 50% deiner Zeit auf das Layout floeten und es wird nicht mal gut, weil du bestimmt es noch nie zuvor professionnel gemacht hast.
Nimmst du aber Latex, hast du einen Tag Einarbeitungszeit, aber danach kannst du dich voll auf den Text konzentrieren. Nebenbei macht Latex fuer dich ein professionnelles Layout und das ganze ohne einen "Layoutern". Danach kannst du dein Buch auch online anbieten.
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So, genug getrollt, habe jetzt schon fünf Posts gelöscht, hier ist zu.
Liebe Leute, bitte geht doch nicht auf völlig offensichtliche Trollposts ein, das würde den Mods die Arbeit enorm erleichtern. Danke.