Templates: Zur Laufzeit entscheiden?
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Gambo schrieb:
eh du meinst den imaginärteil auf Null setzen sozusagen?
Da ich Performanceeffizient sein will und netzkommunikation habe sollte die datenstruktur auch im rellen fall nicht unnötig overhead erzeugen. Von daher muss ich im reellen wirklich nur reelle werte haben...Was soll das System im Gesamten denn leisten? Was passiert mit den Daten?
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im Prinzip wäre es jetzt overkill das zu beschreiben - im grunde ist meine frage aber völlig entkoppelt vom rest. Ich muss nur schauen dass ich eben entweder ein array aus nur reellen werten oder aber ein array aus komplexen habe.
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Gambo schrieb:
im Prinzip wäre es jetzt overkill das zu beschreiben - im grunde ist meine frage aber völlig entkoppelt vom rest. Ich muss nur schauen dass ich eben entweder ein array aus nur reellen werten oder aber ein array aus komplexen habe.
Okay, wenn Du das so siehst...
Meiner Meinung nach ändert die Betrachtung Komplex oder nicht Komplex zwar auch alles nachfolgende, sofern es nicht selbst alles Templatebesiert ist, aber nun gut.
Wenn der Typ erst beim Laden erkannt werden kann, muss Du schon eine Fallunterscheidung einbauen.
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ich will hier einen parallelen code schreiben der über OpenMP/MPI zwischen den prozessen kommunikation entstehen lässt. Kommunikation ist teuer und es geht um performance.
Ich habe dich so verstanden:
Wenn ich jetzt ein reelles problem vor mir habe und ein array komplex befüllen will sodaß der imaginärteil null ist hab ich zusätzliche information die unnötig ist. Außerdem verlagere ich die if-abfrage so nur an eine andere stelle - nämlich innerhalb der befüllung.Habe ich dich missverstanden?
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gambo schrieb:
Habe ich dich missverstanden?
Keine Ahnung, ich sehe nur, was Du machen willst und keinen Bezug auf meine Aussagen.
Mit den eingelesenen Daten muss ja irgendwas geschehen. Vermutlich soll irgendwas berechnet werden. Die Datenbasis kann dabei rein reell oder komplex sein. Da dies gegeben ist, müssen auch die nachfolgenden Algorithmen zur Berechnung entweder als Template ausgelegt sein, oder jeweils einmal für reelle und einmal für komplexe Berechnungen ausgelegt sein.
Handelt es sich nicht um templatisierte Algorithmen könntest Du deine Funktionen einmal für reelle und einmal für komplexe Werte überladen. Dafür hast Du dann aber Codeverdoppelung.
Wenn Du schon beim einlesen unterscheiden willst, ob die Datenbasis reell oder komplex ist, kommst Du nicht um eine Fallunterscheidung herum.
Würdest Du alles mit komplexen Zahlen lösen, wäre das ganze kein Problem.
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achso jetzt verstehe ich deine frage. Ja - die nachfolgenden algorithmen sind templatebasiert.
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gambo schrieb:
achso jetzt verstehe ich deine frage. Ja - die nachfolgenden algorithmen sind templatebasiert.
Okay.
Ich denke aber trotzdem, dass Du um eine Abfrage nicht herum kommst. Du musst ja ersteinmal eine Datei auf ihren Inhalt untersuchen, um konkret zu wissen, was eingelesen werden soll. In Abhängigkeit davon musst Du Speicher zum Einlesen bereitstellen, und zwar entweder zum Einlesen reeller oder komplexer Werte. Dies ist nur zur Laufzeit aufgrund des Dateiinhaltes zu unterscheiden.
Ich sehe das aber eigentlich nicht als allzu problematisch an, da man diese Unterscheidung in eine Klasse wegkapseln kann.
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Ok - ja ich sehe das auch wie Du - danke hier schonmal. Ich habe nur mal von jemanden was gehört dass es auch zur Laufzeit ginge und diese person kennt sich wirklich aus. Ich hatte es damals nicht verstanden und der Kontakt ist leider abgebrochen.
Ich sehe das aber eigentlich nicht als allzu problematisch an, da man diese Unterscheidung in eine Klasse wegkapseln kann.
Könntest Du vielleicht zeigen wie du das meinst mit der wegkapselung - würd mich interessieren. Danke
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gambo schrieb:
Ok - ja ich sehe das auch wie Du - danke hier schonmal. Ich habe nur mal von jemanden was gehört dass es auch zur Laufzeit ginge und diese person kennt sich wirklich aus. Ich hatte es damals nicht verstanden und der Kontakt ist leider abgebrochen.
Klar, nennt sich Polymorphie, wundert mich, dass du das nicht kennst, das lernst man meist vor den Templates kennen.
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Tippgeber schrieb:
Klar, nennt sich Polymorphie, wundert mich, dass du das nicht kennst, das lernst man meist vor den Templates kennen.
Polymorphie macht hier aber keinen Sinn, da Du verschiedene Klassen hast, und immer noch unterscheiden musst, für welchen Zahlentyp Du einlesen willst.
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außerdem ist polymorphie von der performance zu langsam - zumindest hab ich das so bisher verstanden. Und mir geht es um performance.
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gambo schrieb:
außerdem ist polymorphie von der performance zu langsam - zumindest hab ich das so bisher verstanden. Und mir geht es um performance.
google das mal: "premature optimization"
und was programmierst du denn, dass es dir auf nen paar Zehntel Prozent ankommt - nicht mal...
sag halt, was du willst - wenn du max. performance haben möchtest, nimm halt asm... xD
bb
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Tachyon schrieb:
Tippgeber schrieb:
Klar, nennt sich Polymorphie, wundert mich, dass du das nicht kennst, das lernst man meist vor den Templates kennen.
Polymorphie macht hier aber keinen Sinn, da Du verschiedene Klassen hast, und immer noch unterscheiden musst, für welchen Zahlentyp Du einlesen willst.
Wieso nicht? Dafür gibt es Factories.
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hui jetzt mal langsam leudde

was genau ist asm und was sind Factories..
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ach inline-assembler... naja - muss net sein
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gambo schrieb:
hui jetzt mal langsam leudde

was genau ist asm und was sind Factories..
Factory Pattern, das soll jetzt aber nicht heißen, dass du das benutzen musst/sollst.
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unskilled schrieb:
google das mal: "premature optimization"
Will nur kurz anmerken dass das hier eine Designentscheidung ist an die man dann ewig gebunden ist. Da sollte man sich schon vorher gedanken machen...
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ich hätte hier noch eine spezielle zusatzfrage die jetzt nicht in richtung performance zielt sondern auf die funktionsweise.
Mir ist nicht klar wie ich denn typ-abhängig die funktion aufrufen kann. Im Moment geschieht das bei mir so dass ich für jeden typ variablen anlege die ich brauchen werde und es werden halt nur die gesetzt in welchen typ-zweig gelaufen wird. Geht das nicht sauberer? So bleibt ja die Hälfte (bei 2 typen) an variablen immer auf Null z.B.:
//irgndwo in der main.cpp int* arr_int = NULL; float* arr_float = NULL; //jetzt wird herausgefunden welcher typ festliegt // z.B. durch einlesen eines files oder sonstwie das ist //unerheblich type = get_type(file); // jetzt kommt der if-zweig oder switch (man weiß ja nie welche typen noch // kommen) switch(type) { //t_int und t_float wurden über enum definiert case t_int: // wir sind im int-fall fülle_int_arr(arr_int); case t_float: // wir sind im float-fall fülle_float_arr(arr_float); } delete arr_int; delete arr_float;dnake
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Habe ich etwas verpasst? Es ging doch eben noch um reell vs. komplex und nicht int vs. float.
Vielleicht solltest du doch etwas mehr Informationen rausrücken.
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ob reell oder komplex oder int oder float ist doch für das Problem dass hier gerade gepostet habe irrelevant. Um konsistent zu bleiben hätte ich aber auch komplex benutzen können ja - sorry für die verwirrung. mehr infos sind für eine derartige frage zu viel overkill - es heißt doch immer minimalbeispiel..