Was ist er Unterschied zwischen (float)val und float(val)?



  • _matze schrieb:

    Find ich auch. C-Casts gehen imho in Ordnung, solange man genau weiß, was man macht...

    Es geht aber darum, dass einem der Compiler es zeigen kann, wenn man nur denkt, dass man weiss, was man macht.
    Man sollte dem Compiler so viele Hilfestellungen wie möglich geben, sonst kann er keine Fehler für einen aufdecken. Aus Bequemlichkeit auf kostenlose Compiletimechecks zu verzichten, ist echt *%&$§.
    Außerdem finden man die C++-Casts im Code viel besser. Vor allem bei der völlig Whitespace-freien Programmierung, der hier einige Spezis nachhängen.



  • Tachyon schrieb:

    Außerdem finden man die C++-Casts im Code viel besser. Vor allem bei der völlig Whitespace-freien Programmierung, der hier einige Spezis nachhängen.

    Hm, ich weiß nicht, wieso man einen solchen Cast nicht sehen sollte:

    (long)p;
    

    Ich sehe den sehr gut, auch wenn er nicht nochmal 10 Zeichen breiter ist! 😉

    Und Whitespaces sind gut - in Maßen. Ich hasse solche Notierungen:

    int i = ( x + y ) * z ;
    

    Wer so notiert, sollte sich echt überlegen, ob er nicht lieber den Zeichenabstand seines Editors anpasst... 😉



  • _matze schrieb:

    Hm, ich weiß nicht, wieso man einen solchen Cast nicht sehen sollte:

    (long)p;
    

    es sei denn p ist n zeiger 😉



  • _matze schrieb:

    Endlich mal Unterstützung! Die bekommt man sonst nur von fricky

    aber nur wenn sich deine meinung mit meiner deckt. in diesem konkreten fall hast du auch meinen segen.
    🙂



  • Shade Of Mine schrieb:

    _matze schrieb:

    Hm, ich weiß nicht, wieso man einen solchen Cast nicht sehen sollte:

    (long)p;
    

    es sei denn p ist n zeiger 😉

    Nee, nicht es sein denn. Das kann gerne auch ein Zeiger sein (das meinte ich mit p auch), und ich bin mir bewusst, dass da reinterpretiert wird (ist ja schließlich meine Intention). Daher mach ich das auch ohne "Sicherheitsrisiko" mit nem C-Cast! Da alle Zeiger mit Präfix "p" gekennzeichnet sind, ist mir bei solchen Casts direkt klar, was ich da sehe, das würde mir der reinterpret_cast auch nicht klarer machen. Klarer als klar geht nunmal nicht 😉 . Also wie anfangs gesagt, kein Problem, solange man weiß was man tut. 🙂



  • oder man verwendet keine sinnlose UN und macht reinterpret 😉

    ist ein smartpointer ein zeiger?



  • _matze schrieb:

    ...kein Problem, solange man weiß was man tut. 🙂

    Tust da aber anscheinend oft nicht, wenn man sich Deinen Code und Deine Beispiele so anguckt. 😉


  • Administrator

    _matze schrieb:

    ..., solange man weiß was man tut. 🙂

    Weisst du das auch, wenn du nach einem Jahr plötzlich wieder an dem Code rumschrauben musst? Oder wenn du ihn jemand anderem übergeben musst, damit der daran weiterarbeitet?
    Den aktuellen Code kennt man meistens immer bis ins Detail. Wenn man ihn später aber nochmals bearbeitet mit einer Pause dazwischen, dann ist es wichtig, dass man den Code noch einwandfrei verstehen kann.

    Durch das verwenden von C++ Casts kannst du dir selber helfen, Dinge im Code hervorzuheben, bzw. als nicht weiter wichtig abzutun.
    Ein static_cast kann meistens schnell überflogen werden.
    Ein dynamic_cast ist über C Cast gar nicht möglich 🙂
    Ein reinterpret_cast erfordert höhere Aufmerksamkeit.
    Ein const_cast deutet auf Designfehler hin :p

    Grüssli



  • Ich find's als Konstruktor recht nett, wenn's risikolos und "logisch" ist 🙂

    int i = ...;
    double s = sin( double(i) );
    


  • Dravere schrieb:

    Ein const_cast deutet auf Designfehler hin :p

    Begründung?


  • Administrator

    Mitleid schrieb:

    Dravere schrieb:

    Ein const_cast deutet auf Designfehler hin :p

    Begründung?

    Weil etwas konstantes konstant sein soll und nicht plötzlich beschrieben werden muss. Wenn das Objekt beschrieben werden muss, dann sollte es von Anfang an nicht konstant sein. Notfalls gäbe es noch das Schlüsselwort mutable , wobei auch mutable mit bedacht eingesetzt werden sollte. Meistens ist es nicht nötig. Ein berechtigte Verwendung von const_cast , habe ich bisher noch nicht gesehen.

    Grüssli



  • Mitleid schrieb:

    Dravere schrieb:

    Ein const_cast deutet auf Designfehler hin :p

    Begründung?

    const_cast darf man nur Verwenden wenn das gecastete Objekt eigentlich konstant ist (eine Änderung liefert ein undefiniertes Verhalten), aber man nicht "const-correct" programmiert hat. Eigentlich sollte bei sauberer Programmierung const_cast nur selten oder garnicht vorkommen (und zumeist nur an Stellen, wo man auf eine C-Schnittstelle zugreift; wobei es auch in reinen C++ Programmen durchaus seltene Anwendungsfälle geben kann).



  • _matze schrieb:

    Endlich mal Unterstützung! Die bekommt man sonst nur von fricky... 😃

    Keine Ursache. 😉

    Dravere schrieb:

    Weisst du das auch, wenn du nach einem Jahr plötzlich wieder an dem Code rumschrauben musst? Oder wenn du ihn jemand anderem übergeben musst, damit der daran weiterarbeitet?
    Den aktuellen Code kennt man meistens immer bis ins Detail. Wenn man ihn später aber nochmals bearbeitet mit einer Pause dazwischen, dann ist es wichtig, dass man den Code noch einwandfrei verstehen kann.

    Wurden nicht genau zu diesem Zweck die Äußerst praktischen Kommentare im Zeitlosen Design eingebaut? 😉

    Was die C-Casts generell angeht ich verwende zzt nur die und hatte bisher nicht einen Cast der nicht genau da sgetan hat was ich wollte.



  • Xebov schrieb:

    Wurden nicht genau zu diesem Zweck die Äußerst praktischen Kommentare im Zeitlosen Design eingebaut? 😉

    Ganz ehrlich: Wenn der Code selbsterklärend ist, braucht man auch keine Kommentare. Kommentare verwende ich beispielsweise im Header um die Schnittstelle zu beschreiben, wenn ich Code selber erklären muss, ist dies eher ein Zeichen dafür das ich den Code umschreiben sollte.

    Ein C++ Cast mag zwar kryptischer aussehen, sagt aber weit mehr als ein C-Style Cast aus.



  • asc schrieb:

    Ganz ehrlich: Wenn der Code selbsterklärend ist, braucht man auch keine Kommentare. Kommentare verwende ich beispielsweise im Header um die Schnittstelle zu beschreiben, wenn ich Code selber erklären muss, ist dies eher ein Zeichen dafür das ich den Code umschreiben sollte.

    Das sehe ich nicht ganz so, ichs chreibe oft und gern Komentare rein die selbst bei selbsterklärendem Code nochmal ein paar Worte aussagen über das was man sich dabei egdacht hat, doer was da passiert. Gerade wenn es Berechnungen sind die etwas komplexer sind kann der Code wenn man ihn schreibt selbsterklärend sein udn 2 Wochen später weiß man trotzdem nichtmehr wieso man es ausgerechnet so gemahct hat. Und da Kommentare nichts kosten solte man auch nicht zu sparsamm damit sein.


  • Administrator

    @Xebov,
    Siehe Beitrag von asc.

    Xebov schrieb:

    Was die C-Casts generell angeht ich verwende zzt nur die und hatte bisher nicht einen Cast der nicht genau da sgetan hat was ich wollte.

    Bis du mal die Typen im Hintergrund veränderst, zum Beispiel weil es Templates sind, aber vergisst auch die Casts zu prüfen 🙂
    Ein C++ Cast gibt bei falscher Verwendung sofort ein Fehler aus.

    Zu den Kommentaren:
    Ein Algorithmus kommentiere ich auch, aber dann meistens zu Beginn einer Funktion und nicht in der Funktion. Eine zu starke Vermischung von Code und Kommentaren kann auch hinderlich sein.
    Zudem, kommentierst du wirklich immer alles? Ich kenne viele, welche das zwar gerne tun würden, schlussendlich trotzdem über 50% nicht richtig kommentieren 😉

    Grüssli



  • Xebov schrieb:

    ...Und da Kommentare nichts kosten solte man auch nicht zu sparsamm damit sein.

    Dann frage ich mich, wieso Du noch C-Casts einsetzt. C++-Casts sind lesbarer, sicherer und kosten ebenfalls nichts.

    //Variante1:
    index_t index = middle_index + static_cast<index_t>(floating_index) + static_cast<index_t>(fractional_samples);
    //Variante2
    index_t index = middle_index + (index_t)floating_index + (index_t)fractional_samples;
    

    Blödes Beispiel aber:
    Da heute so ziemlich jeder Editor Syntaxhervorhebung hat, ist Variante 1 klar im Vorteil.



  • @Dravere + asc zu const_cast
    Da fallen mir aber gleich mehrere Beispiele ein, wo es doch Sinn macht und überhaupt nichts mit Designfehler oder C zu tun hat.

    Hapt ihr euch z.B. schon mal Meyers Vorschlag zur Vermeidung von doppeltem Code beim []-Operator angesehen? Ziemlich am Anfang seines Buches in dem von camper damals kritisierten Kapitel: Item 3 "Use const whenever possible".

    Nicht sinnvoll in euren Augen? Designfehler? Ich glaube nicht ...



  • Dravere schrieb:

    Zudem, kommentierst du wirklich immer alles? Ich kenne viele, welche das zwar gerne tun würden, schlussendlich trotzdem über 50% nicht richtig kommentieren 😉

    Ich kommentiere auch nicht 100%ig alles, aber ich kommentiere auch in Funktionen zB vor eienr Schleife ne Info was sie tut, oder bei Berechnungen ne Info was da Berehcnet wird und wieso ausgerechnet so. In den meisten meienr Codes kann man sich eigentlich mit den Kommentaren an die Stelle hangeln die man sucht weil immer da steht was der darunterstehende Code tut.

    daraus:

    void func()
    {
        int a;
        int b;
        int c;
        func2();
        a=b+c;
    };
    

    würde bei mir ca das hier werden:

    //Beschreibung der Funktion
    //Exceptionangaben
    void func()
    {
        //Variablen holen
        int a;
        int b;
        int c;
        //Funktionsaufruf (warum)
        func2();
        //Berechnung für....
        a=b+c;
    };
    

    Wobei ich die Beschriftung ind en funktionen so meist nur bei Komplexeren Sachen amche und nicht bei mini Funktionen.

    Tachyon schrieb:

    Blödes Beispiel aber:
    Da heute so ziemlich jeder Editor Syntaxhervorhebung hat, ist Variante 1 klar im Vorteil.

    Naja Blöd is das Beispiel nciht, sie stechen halt direkt durch die etwas aus der Reihe tanzende Form ins Auge.



  • Mitleid schrieb:

    Hapt ihr euch z.B. schon mal Meyers Vorschlag zur Vermeidung von doppeltem Code beim []-Operator angesehen?...
    Nicht sinnvoll in euren Augen? Designfehler? Ich glaube nicht ...

    Das Meyer-Beispiel war es auch warum ich "wobei es auch in reinen C++ Programmen durchaus seltene Anwendungsfälle geben kann" geschrieben habe => Mit Ausnahme dieses einen Beispieles (was nun wirklich kein Standardfall ist), ist mir persönlich const_cast im reinen C++ Code nämlich tatsächlich nur bei Designfehlern und C-Schnittstellen untergekommen.

    cu André


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