ReactOS der Windows Clone: Werden Anticheattools & Kopierschutzsysteme nie auf ReactOS laufen?



  • nman schrieb:

    Was auf der Diskussionsseite steht ist ziemlich uninteressant.

    Nein, denn wie du siehst muß ich hier die technische Sache noch einmal erklären.

    Die Prüfsummen nimmt man eben von jedem Stable Release und gut ist.

    Den Linux Kernel gibt es auch als Stable Release und dennoch gibt es von genau diesem einen Stable Release unzählige Varianten die unterschiedliche Prüfsummen ergeben. Warum sollte das bei ReactOS anders sein?

    Jeder hat die Möglichkeit bei freier Software diese selbst zu kompilieren.
    Allein schon um die Fähigkeiten der eigenen CPU auszunutzen oder den Compiler mit Optimierungen laufen zu lassen.
    Und wenn der Code dafür taugt, dann kann man sogar einen anderen Compiler nehmen.
    Und Patchen kannst du den Stable Release natürlich ebenfalls.

    Wie bitte? ReactOS hat noch keine Stable Releases? Tja, dann ist es wohl auch völlig unerheblich für eine Enzyklopädie, ob da jetzt Punkbuster läuft oder nicht.

    Das ist irrelevant, da prinzipbedingt in diesem Fall schon jetzt eine gültige Aussage über die Zukunft getroffen werden kann.
    Wann ReactOS stable wird ist somit völlig unerheblich.

    Jedenfalls lehnst Du Dich mit der Aussage, eine Unterstützung sei "prinzipbedingt unmöglich" sehr weit aus dem Fenster. Der Aufwand ist eben nicht ganz klein,

    Der Aufwand geht genaugenommen gegen unendlich.
    Daher ist meine Aussage "prinzipbedingt unmöglich" durchaus gültig.

    Man müßte schon hergehen und eine ganz bestimmte Version zum ultimativen Offiziellen Release machen, aber das habe ich im Wikipedia Artikel auch schon erwähnt und wurde aber im Laufe der Änderungen von der anderen Seite aus dem Artikel entfernt.
    Und dennoch, in der Praxis würd es dennoch immer andere Versionen neben diesem Release geben.

    Identisch dürfte sie wohl nur sein, wenn du auch Ubuntu 8.04 verwendest und den richtigen Kernel für die richtige CPU ausgewählt hast.

    So what? Nehmen wir mal 15 versch. Kernel-Binärpakete an, und unterstützen wir die letzten paar Ubuntu Relases und das nächste, das noch gar nicht heraußen ist (7.04-9.10 wären zB 6 Releases). Dazu noch fünf Revisionen pro Release. Sind wir bei 15*6*5=450MD5s, die man natürlich automatisiert per "updatePunkbusterMD5s.sh" übermittelt. Eine MD5-Checksumme hat 32 Zeichen zu je einem Byte, nehmen wir nochmal großzügige 300nochwas Zeichen für die Namen der Systemdateien an, und sagen wir 350Bytes pro MD5, kommen wir auf sagenhafte 350*450=157500 Bytes, also unter 160kB. Und das unkomprimiert.

    Und wer installiert all diese Releases und erstellt die Prüfsummen?
    Welcher Hersteller soll dafür Zeit und Geld für den Mitarbeiter der die Arbeit erledigen soll verschwenden?
    Und da es sich hier um Anti-Cheat und Kopierschutzfunktionen handelt.
    Welcher Hersteller macht ein Code Audit des Quellcodes, damit auch ja sichergestellt wird, daß der Code, den man mit einer Prüfsumme absegnen will, nicht doch die eigene Funktionen aushebelt?
    Und daraus folgt dann auch, kein Hersteller wird Prüfsummen von irgendwelchen dahergelaufenen Open Source Community Freaks in die eigene Liste aufnehmen.
    Falls der Hersteller also derartige Distributionen absegnen will, dann wird er alles selber machen müssen. Inkl. den Code auch selber zu compilieren, natürlich nachdem er die dafür notwendigen Compileroptionen von den Distriherstellern erhalten hat.



  • Wikipediauser schrieb:

    Und wer installiert all diese Releases und erstellt die Prüfsummen?
    Welcher Hersteller soll dafür Zeit und Geld für den Mitarbeiter der die Arbeit erledigen soll verschwenden?

    wenn die hersteller wollen, dass man ihre software verwendet, werden sie das schon tun, sonst laufen ihnen die kunden weg. sogenannte anti-cheat software ist nämlich nicht gerade überlebenswichtig, d.h. die macher solcher programme müssen schon einiges anstellen, um käufer von der brauchbarkeit und scheinbaren notwendigkeit ihrer produkte zu überzeugen.
    🙂



  • Wikipediauser schrieb:

    Den Linux Kernel gibt es auch als Stable Release und dennoch gibt es von genau diesem einen Stable Release unzählige Varianten die unterschiedliche Prüfsummen ergeben. Warum sollte das bei ReactOS anders sein?

    Weil ReactOS nicht nur ein Kernel, sondern auch gleich eine Distro ist.

    Jeder hat die Möglichkeit bei freier Software diese selbst zu kompilieren.
    Allein schon um die Fähigkeiten der eigenen CPU auszunutzen oder den Compiler mit Optimierungen laufen zu lassen.
    Und wenn der Code dafür taugt, dann kann man sogar einen anderen Compiler nehmen.
    Und Patchen kannst du den Stable Release natürlich ebenfalls.

    Völlig unerheblich. Wie gesagt: Nimmt man eben die Prüfsummen der Standard-Distro her und gut ist. Das ist bei jeder Linux-Distro auch gängige Praxis.

    Der Aufwand geht genaugenommen gegen unendlich.
    Daher ist meine Aussage "prinzipbedingt unmöglich" durchaus gültig.

    Völliger Käse. Du meinst "es ist sehr schwer" und schreibst, es sei unmöglich.

    Man müßte schon hergehen und eine ganz bestimmte Version zum ultimativen Offiziellen Release machen, aber das habe ich im Wikipedia Artikel auch schon erwähnt und wurde aber im Laufe der Änderungen von der anderen Seite aus dem Artikel entfernt.

    Weil diese Ausführungen samt und sonders für eine Enzyklopädie völlig uninteressant sind. Das sind Details, für die sich niemand interessiert und wenn sie dann auch noch so nachlässig und ungenau wie von Dir behandelt werden, dann wird das eben rauseditiert.

    Welcher Hersteller macht ein Code Audit des Quellcodes, damit auch ja sichergestellt wird, daß der Code, den man mit einer Prüfsumme absegnen will, nicht doch die eigene Funktionen aushebelt?

    Wer macht das denn bei Windows? Richtig, niemand.

    Und daraus folgt dann auch, kein Hersteller wird Prüfsummen von irgendwelchen dahergelaufenen Open Source Community Freaks in die eigene Liste aufnehmen

    Hm. Also "irgendwelche dahergelaufene Open Source Community Freaks" fasse ich als sehr wertend und untergriffig auf, in der Wikipedia könntest Du das nicht schreiben. Was genau ist Dein Ziel?

    Nur damit wir uns hier richtig verstehen: Mir ist ReactOS völlig gleich, ich interessiere mich überhaupt nicht für das Projekt. Aber Deine Halbwahrheiten und halbgaren Argumentationslinien gehören in keinen vernünftigen Artikel.



  • +fricky schrieb:

    Wikipediauser schrieb:

    Und wer installiert all diese Releases und erstellt die Prüfsummen?
    Welcher Hersteller soll dafür Zeit und Geld für den Mitarbeiter der die Arbeit erledigen soll verschwenden?

    wenn die hersteller wollen, dass man ihre software verwendet, werden sie das schon tun, sonst laufen ihnen die kunden weg. sogenannte anti-cheat software ist nämlich nicht gerade überlebenswichtig, d.h. die macher solcher programme müssen schon einiges anstellen, um käufer von der brauchbarkeit und scheinbaren notwendigkeit ihrer produkte zu überzeugen.
    🙂

    Danke, fricky.

    Natürlich könnten die Prüfsummen auch direkt die ReactOS-Leute erstellen, würde man dann sinnvollerweise direkt in den Build-Prozess integrieren, macht kaum einen Unterschied. Wer irgendwann mal die größere Motivation hat, hängt wohl primär davon ab, ob Punkbuster für ReactOS wichtiger ist, oder ReactOS für Punkbuster.



  • nman schrieb:

    Wer irgendwann mal die größere Motivation hat, hängt wohl primär davon ab, ob Punkbuster für ReactOS wichtiger ist, oder ReactOS für Punkbuster.

    falls punkbuster das ding ist, das daran liegt, daß man spiele nicht als eingeschränkter benutzer spielen kann, ist mir klar, wer weniger motivation hat.



  • Ist doch egal, ReactOS wird sowieso scheitern. Es hängt etwa 20 Jahre der Zeit hinterher und bewegt sich vieleicht jedes Jahr um ein halbes Jahr nach vorne...



  • Dr. Snuggles schrieb:

    Ist doch egal, ReactOS wird sowieso scheitern. Es hängt etwa 20 Jahre der Zeit hinterher und bewegt sich vieleicht jedes Jahr um ein halbes Jahr nach vorne...

    reactos muss nicht um die wette mit irgendwas rennen. es sind halt ein haufen hobbyisten, die spass daran haben, win-nt nachzuprogrammieren. scheitern kann's nur, wenn alle keine lust mehr darauf haben.
    🙂



  • Muss Punktbuster dann für jeden Windowspatch angepasst werden? Also kann es passieren, dass man Tagelang das Spiel nicht spielen kann, weil man den neuesten Patch hat?

    Aber so was gehört natürlich nicht in den Wikipediaartikel, da es ja nur eine Vermutung ist.



  • +fricky schrieb:

    Wikipediauser schrieb:

    Und wer installiert all diese Releases und erstellt die Prüfsummen?
    Welcher Hersteller soll dafür Zeit und Geld für den Mitarbeiter der die Arbeit erledigen soll verschwenden?

    wenn die hersteller wollen, dass man ihre software verwendet, werden sie das schon tun, sonst laufen ihnen die kunden weg. sogenannte anti-cheat software ist nämlich nicht gerade überlebenswichtig, d.h. die macher solcher programme müssen schon einiges anstellen, um käufer von der brauchbarkeit und scheinbaren notwendigkeit ihrer produkte zu überzeugen.
    🙂

    Also Multiplayerspiele die keine Schutzfunktion gegen Cheater haben schaffen es in der Regel nicht weit in irgendwelche eSportliegen aufgenommen zu werden.

    Auch bildet sich um diese Spiele selten eine Community und inzwischen gibt es viel zu viele Spieler, die so etwas wie Punkbuster im Spiel fordern weil sie auf Cheater keine Lust haben.
    Und man merkt es auch an der Anzahl der BF2 Server mit eingeschaltenem und ausgeschaltenen Punkbuster.

    Die ohne Punkbuster sind klar in der Minderheit und auf denen findet man bedauerlicherweise auch ziemlich viele Cheater.
    Es macht schlichtweg keinen Spaß auf solchen Servern zu spielen und
    deswegen sterben solche Multiplayerspiele sehr schnell.

    Der Hersteller muß also immer etwas gegen Cheater tun, wenn sein Multiplayerspiel auf dem Markt auf lange Zeit erfolgreich sein soll.



  • volkard schrieb:

    falls punkbuster das ding ist, das daran liegt, daß man spiele nicht als eingeschränkter benutzer spielen kann, ist mir klar, wer weniger motivation hat.

    Das war einmal.

    Punkbuster läuft inzwischen als Windowsdienst und bietet eine Schnittstelle für die Programme an, so daß man diese Programme auch mit eingeschränkten Benutzerrechten benutzen kann.

    Bei BF1942 war das z.B. noch nicht so, da mußte man Admin sein.
    Bei BF2 läuft PB als Dienst und man kann es mit eingeschränkten Benutzerrechten spielen.



  • rüdiger schrieb:

    Muss Punktbuster dann für jeden Windowspatch angepasst werden? Also kann es passieren, dass man Tagelang das Spiel nicht spielen kann, weil man den neuesten Patch hat?

    Der Hersteller von Punkbuster, also Evenbalance weiß das und aktualisiert daher ständig seine Liste in Zusammenarbeit mit Microsoft.

    Als Benutzer muß man lediglich ab und zu seine PB Liste aktualisieren, das ist alles.



  • Überseh ich da was oder was hindert einen veränderten kernel daran punkbuster eine falsche prüfsumme zu liefern?



  • Dr. Snuggles schrieb:

    Überseh ich da was oder was hindert einen veränderten kernel daran punkbuster eine falsche prüfsumme zu liefern?

    Eigentlich nichts. Immerhin laufen die ganzen Spiele ja auch irgend wie mit Wine bzw. einem der Clones.



  • Dr. Snuggles schrieb:

    Überseh ich da was oder was hindert einen veränderten kernel daran punkbuster eine falsche prüfsumme zu liefern?

    Dazu müßte der Kernel wissen welche Prüfsumme er an Punkbuster liefern soll.


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