Günstiger Online-Broker gesucht



  • Hallo,

    danke erstmal für deine fundierte Antwort!

    Dass es riskant ist, ist klar, aber wenn der Großteil der Dummen noch nach mir und nicht vor mir kommt, mache ich ja insgesamt doch Gewinn, man muss halt wirklich nur den richtigen Zeitpunkt zum Verkaufen erwischen und darf nicht zu lange warten.

    Aber mit > 20€ Transaktionskosten lohnt sich das nicht, weil die Steierungen immer nur einige Prozentpunkte ausmachen.

    Warum ist eigentlich noch niemand auf die Idee gekommen, die Börse komplett elektronisch zu steuern? Dann könnte man die Transaktionskosten sicher noch senken.

    ChrisM



  • Als Kapitalloser (mehr oder weniger :D) probiere ich das ganze nur in Börsenspielen oder Simulationen. Bei Werten mit hoher Voltalität ist Realtime natürlich eine gute Sache, der Broker sollte des weiteren Orders schnell ausführen.

    Mit Daytrading (oder kurzfristigem Trading) kann man eigentlich gute Gewinne erzielen und das Riskio hält sich meist in Grenzen. Die Gewinne würden praktisch aber oft tatsächlich von den Ordergebühren aufgefressen, sofern man keine größeren Summen investiert - schon durch die Tatsache, dass man sein Depot vor Börsenschluss oder wenn man weggeht, von riskanten Werten leert. Der Gewinn einiger Transaktionen an einem Tag kann sich mitunter fast schon in Verluste verwandeln.

    (Wie war das? Wenn man wieder überall von immensen Gewinnen an der Börse spricht, kommt die nächste Baisse 😉 )



  • Marc++us schrieb:

    Grundsätzlich ist das möglich, wenn man schnell genug ist. Auf Consors gab's früher das "Brokerboard", da wurden in der Rubrik "Nebenwerte" einige Aktien auf unglaubliche Höhen getrieben, ohne jegliche Fundamentaldaten, nur durch die Internetdiskussion.

    Ist heute auch noch so *schmunzl* wenn man schnell genug ist kann man dann auf der Welle noch mitreiten. 😉 (EDIT: bezogen auf einschlägige Internetforen und Börsenbriefe)

    BloodLord schrieb:

    Mit Daytrading (oder kurzfristigem Trading) kann man eigentlich gute Gewinne erzielen und das Riskio hält sich meist in Grenzen. Die Gewinne würden praktisch aber oft tatsächlich von den Ordergebühren aufgefressen, sofern man keine größeren Summen investiert - [...]

    Du bist bei, "niedrig Prozent Trades" gewzungen soviel Kapital einzusetzen das die Ordergebühren nur einen sehr geringen Teil deines eingesetzten Kapitals ausmachen.

    ChrisM schrieb:

    Dass es riskant ist, ist klar, aber wenn der Großteil der Dummen noch nach mir und nicht vor mir kommt, mache ich ja insgesamt doch Gewinn, man muss halt wirklich nur den richtigen Zeitpunkt zum Verkaufen erwischen und darf nicht zu lange warten.

    Aber mit > 20€ Transaktionskosten lohnt sich das nicht, weil die Steierungen immer nur einige Prozentpunkte ausmachen.

    Warum ist eigentlich noch niemand auf die Idee gekommen, die Börse komplett elektronisch zu steuern? Dann könnte man die Transaktionskosten sicher noch senken.

    Ja,ja der Großteil der Dummen...die sind oft gar nicht so dumm wie man denkt.

    Und du hast mit eine der elementarsten Fragen der Börsengeschäfte entdeckt, "man muss halt wirklich nur den richtigen Zeitpunkt zum Verkaufen erwischen" andersherum muss man natürlich den richtigen Zeitpunkt zum Einsteigen treffen.

    Zum Thema "elektronisch" steuern, schon etwas von dem ominösen System "Xetra" gehört?

    Und nicht vergessen, an der Börse gibt es auch Angebot und Nachfrage.



  • Hi,

    der richtige Einsteigszeitpunkt ist wohl so früh wie möglich oder eben gar nicht (jetzt auf Börsenbriefe bezogen).

    Dass XETRA komplett elektronisch die Handel abwickelt, habe ich nicht gewusst. Wieder was gelernt 👍

    Ich werde die Intraday-Geschäfte dann wohl lassen müssen, mit den paar Tausend Euro die ich insgesamt habe, lohnt sich das dann nicht.

    Trotzdem bleibt die Frage: Kennt jemand einen guten Online-Broker? Ist Cortal Consors zu empfehlen?

    ChrisM


  • Mod

    Meiner Meinung nach ist Consors bzgl Preis und Leistung die Nummer 1, es gibt von gutem Handelssystem bis hin zur hohen Verfügbarkeit und vielen Fondsbonifikationen alles, was man braucht.

    Ansonsten ist www.dab.com auch ok, die bzgl Handelssystem gut aufgeholt, und es gibt meines Wissens nach ein etwas größeres Angebot bzgl Fonds und Sparplänen.

    Falls Du bei einem von beiden (DAB oder Consors) Kunde werden willst, ich werbe Dich gerne! 😉



  • ChrisM schrieb:

    Ich werde die Intraday-Geschäfte dann wohl lassen müssen, mit den paar Tausend Euro die ich insgesamt habe, lohnt sich das dann nicht.

    Schau, bei Intraday mit "Standardwerten" musst du schon wirklich große Häppchen handeln, da die Aktien auch relativ "teuer" sind wenn man einfach auf den Kurs schaut. Aber es gibt noch soviel mehr ausserhalb der Welt der Aktien. 🙂 Ich handle hauptsächlich mit Optionsscheinen und Mini-Zertifikaten.

    ChrisM schrieb:

    Trotzdem bleibt die Frage: Kennt jemand einen guten Online-Broker? Ist Cortal Consors zu empfehlen?

    Bei der letzten Online Brokerwahl von einer Börsenzeitschrift (Name ist mir leider grad entfallen), war die Ing. Diba auf dem ersten.

    Jedenfalls, bin ich auch Consorskunde und zufrieden, nur etwas ärgerlich das Consors den Neukunden soviel Zucker in den Arsch bläst und die Stammkunden etwas hängen lässt mit "Sonderaktionen".


  • Mod

    TheTester schrieb:

    Jedenfalls, bin ich auch Consorskunde und zufrieden, nur etwas ärgerlich das Consors den Neukunden soviel Zucker in den ***** bläst und die Stammkunden etwas hängen lässt mit "Sonderaktionen".

    I agree.



  • Inzwischen gibt es ja auch noch flatex, die haben auch eine ganz interessante Gebührenstruktur (siehe hier), aber man muss natürlich immer genau schauen, was man machen möchte und welche Angebote einem dann unter den jeweiligen Voraussetzungen die besten Bedingungen liefern. Das kann durchaus auch mal die eigene Hausbank sein, auf den ersten Blick "billiger" ist ja nicht immer gleich die günstigste Option...



  • Aktienne schrieb:

    Inzwischen gibt es ja auch noch flatex, die haben auch eine ganz interessante Gebührenstruktur (siehe hier), aber man muss natürlich immer genau schauen, was man machen möchte und welche Angebote einem dann unter den jeweiligen Voraussetzungen die besten Bedingungen liefern. Das kann durchaus auch mal die eigene Hausbank sein, auf den ersten Blick "billiger" ist ja nicht immer gleich die günstigste Option...

    Gegen flatex sprechen aber verschiedene Gründe, bei wallstreet:online findet man unzählige Diskussionen dazu.

    Ich weise aber übrigens direkt mal darauf hin, dass hier ein uralter Thread hervorgeholt wurde. Mit Consors habe ich damals dennoch eine gute Entscheidung gefällt (leider damals eine Rarität, wenn ich meine naiven Posts weiter oben nochmal lese) und habe mein Depot und Haupt-Konto immer noch dort. Nur die Day- und Swingtradingversuche habe ich (im Rückblick wenig überraschend) schnell wieder aufgegeben. 😉

    Viele Grüße
    Christian



  • @rüdiger: Online-Broking macht man am PC! Schnell verschiebs in 'Themen rund um den PC'...



  • Joe_M. schrieb:

    @rüdiger: Online-Broking macht man am PC! Schnell verschiebs in 'Themen rund um den PC'...

    Der Thread ist jetzt seit 3 Jahren hier, da braucht sich Rüdiger jetzt auch nicht mehr beeilen. 😉


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