Wirtschaftliche Verbreitung von C++ Entwicklungsumgebungen



  • Also ich mag Eclipse 😃



  • Wenn wirklich Windows darauf läuft würde ich auch VC++ sagen, nur hoffe ich wirklich das im Unterricht keine "Windowsprogrammierung" (Sprich: mit GUI) durchgenommen wird.

    Also in meiner ehemaligen Schule lernt man direkt, mit Delphi Frontends zu designen 😉 ( mehr als Design ist dann aber auch selten 😉 ).

    (Anmerkung: zu meiner Zeit war das noch nich so 😉 )



  • Xebov schrieb:

    Also mit zuviel Zahlen soltle man hier nicht jonglieren, der Threadersteller will immerhin nur ne Entwicklungsumgebung für seine Schule und kein Softwareunetrnehmen gründen. Ich denke da solte man sich shcon einigen können was man da empfehlen kann ohne mit Studien doer sonem Quark zu kommen

    Der Threadersteller will keine Empfehlungen, er hat sich bereits einige Gedanken dazu gemacht. Jetzt will er wissen wie verbreitet die jeweiligen IDEs sind und welche Firmen sie verwenden.

    Zu einer Studie und solchem Quark gibt es daher keine Alternativen. Jedoch ist mir keine aktuelle Studie dieser Art bekannt und schon gar nicht explizit auf c++ bezogen. Der hohe Anteil des Visual Studio für Microsoftanwendungen versteht sich von selbst. Aber was ist mit dem Rest?



  • Xebov schrieb:

    Ich schätze das es beim Studnenschnitt schon lang genug dauern wird bis die Schüler mal soweit sind komplexere Konsolenanwendungen zu schreiben.

    In der Praxis sieht dies teilweise nicht so aus. Gerade bei Schulen die den C++ Builder eingesetzt haben, war es nicht unüblich, das diese mit dem VCL-Framework hantiert haben. Und dieses lehrt nur wenige C++ Kenntnisse...



  • Erst mal Danke für die zahlreichen Antworten.
    Ich wollte durchaus nur den wirtschaftliche Seite wissen, alles andere haben wir zu hauf schon durchgekaut.
    Aber allein schon zu wissen, dass VC++ deutlich verbreiteter ist, hilft schon weiter (Qt-Creator wird ja sicherlich noch nirgends produktiv eingesetzt).

    Ich persönlich stehe ja mehr auf OpenSource und Platformunabhängigkeit, und würde lieber Netbeans/Eclipse wählen, aber allein schon die Installation dieser Programmen unter Windows (im Vergleich zu der unter Debian) gleicht einer farce...
    Und über 90% meiner Klassenkamaraden (und die anderen Projektmitglieder) nutzen nun mal Windows (IT-Klasse => viele Gamer). Leider wird an der Schule grundsätzlich zu viel Wert auf Microsoft-Programme gelegt 😕

    Kurz noch was zum Unterricht: Vor allem am Anfang wurde sehr viel Wert auf Konsole gesetzt. GUI kam erst nachdem wir die Grundlagen drauf hatten und auch dann in der Komplexität reduziert (größere Programme gibts höchstens im Zuge einer Projektarbeit (GFS))

    Also wie gesagt, danke für die Antworten.

    LG PMH


  • Administrator

    Habe zwar keine Studien oder Statistiken, aber möchte noch ein oder zwei Kommentare loswerden zum letzten Beitrag 🙂

    PMH schrieb:

    Ich persönlich stehe ja mehr auf OpenSource und Platformunabhängigkeit, und würde lieber Netbeans/Eclipse wählen, aber allein schon die Installation dieser Programmen unter Windows (im Vergleich zu der unter Debian) gleicht einer farce...

    Netbeans/Eclipse wäre auch dann noch die falsche Entscheidung. Es gibt extra für C/C++ entwickelte OpenSource IDEs mit GCC Kompiler. Um mal die bekannten zwei zu nennen:
    - Code::Blocks
    - CodeLite

    PMH schrieb:

    Kurz noch was zum Unterricht: Vor allem am Anfang wurde sehr viel Wert auf Konsole gesetzt. GUI kam erst nachdem wir die Grundlagen drauf hatten und auch dann in der Komplexität reduziert (größere Programme gibts höchstens im Zuge einer Projektarbeit (GFS))

    OMG
    Welche Grundlagen habt ihr gelernt? Hoffentlich zumindest noch die Standardbibliothek angeschaut? Ich würde einem Anfänger empfehlen zuerst mindestens ein Jahr lang auf der Konsole C++ zu lernen 😉

    Grüssli



  • PMH schrieb:

    Leider wird an der Schule grundsätzlich zu viel Wert auf Microsoft-Programme gelegt 😕

    Das kann mehrere Gründe haben:
    a) Hat MS wich schon erwähnt, einige spezielle Programme für Schulen
    b) Wird es wohl auch noch längere Zeit so sein, das Schüler und Lehrer tendenziell eher mit Windows vertraut sind
    c) Schulen eher träge sind wenn es um Änderungen geht

    PMH schrieb:

    Ich persönlich stehe ja mehr auf OpenSource und Platformunabhängigkeit, und würde lieber Netbeans/Eclipse wählen, aber allein schon die Installation dieser Programmen unter Windows (im Vergleich zu der unter Debian) gleicht einer farce...

    Ich sehe es als Fehler immer zwangsweise auf OpenSource zu gehen. Gerade im Entwicklungsbereich halte ich eine gute IDE (+ Onlinehilfe) für wichtiger als ob es nun Open- oder ClosedSource ist (Da die Expressversionen von MS ohnehin kostenlos sind, zieht hier jedenfalls nicht der Preis als Argument).

    Davon abgesehen: Wenn man sauberen C++ Code schreibt, und keine speziellen Frameworks verwendet, hat man auch privat keinen Nachteil: ANSI C++ ist als Sprache Plattformunabhängig (Von Kompatibilitätsproblemen der Compiler mal abgesehen).

    PMH schrieb:

    (IT-Klasse => viele Gamer).

    Diese Aussage möchte ich so nicht stehen lassen. Zumindest in meiner ehemaligen FH-Klasse waren eher weniger Spieler, als in den nicht IT-Klassen (Zumal in IT-Klassen der Schnitt an Linux & Co auf den Clientrechnern höher sein könnte als in der Praxis - Ich rede nicht von Servern!)

    PMH schrieb:

    Kurz noch was zum Unterricht: Vor allem am Anfang wurde sehr viel Wert auf Konsole gesetzt. GUI kam erst nachdem wir die Grundlagen drauf hatten

    Also auch sowas wie std::string, std::vector... ? Wage ich eher zu bezweifeln, bei meinen bisherigen Erfahrungen mit Schulen.

    cu André



  • Ok, ich hätte mich anders ausdrücken müssen: Natürlich nur die groben Grundlagen, wie es im Studium aussieht, kann ich (noch) nicht wissen.
    Dass wir bei weitem nicht alles lernen ist mir klar. Unsere Standardzeile am Anfang lautet fast immer: using namespace std; (und Namespaces gehören nicht in den Lehrplan)

    asc schrieb:

    Das kann mehrere Gründe haben:
    a) Hat MS wich schon erwähnt, einige spezielle Programme für Schulen
    b) Wird es wohl auch noch längere Zeit so sein, das Schüler und Lehrer tendenziell eher mit Windows vertraut sind
    c) Schulen eher träge sind wenn es um Änderungen geht

    Nun, ich war sehr überrascht, als ich vor 1,5 Jahren auf meine jetzige Schule gekommen bin: Neben MS-Office gabs auch OOo und neben dem IE gabs Firefox.
    Vor nem Monat hat der Conficker gewütet und alle Computer wurden rumdumerneuert und nun fehlt OpenOffice und Firefox wurde so extrem fehlkonfiguriert, dass es quasi nutzlos ist (mal ganz davon abgesehen, dass immernoch 1.0 drauf ist), stattdessen wurde der IE auf die Version 7 erneuert...
    Statt den Schülern auch mal Alternativen aufzuzeigen, wurde jetzt eher das Gegenteil gemacht.

    asc schrieb:

    PMH schrieb:

    (IT-Klasse => viele Gamer).

    Diese Aussage möchte ich so nicht stehen lassen. Zumindest in meiner ehemaligen FH-Klasse waren eher weniger Spieler, als in den nicht IT-Klassen (Zumal in IT-Klassen der Schnitt an Linux & Co auf den Clientrechnern höher sein könnte als in der Praxis - Ich rede nicht von Servern!)

    Schule und FH ist aber doch sehr schlecht vergleichbar. Viele bei uns, die in die Situation gekommen sind, ein Profilfach zu wählen haben sich wohl gedacht, wenn sie gut in CS o.ä. sind auch mit dem Fach IT klar kommen werden.
    In der FH wird es ziemlich sicher anders aussehen.

    PMH


  • Administrator

    PMH schrieb:

    Ok, ich hätte mich anders ausdrücken müssen: Natürlich nur die groben Grundlagen, wie es im Studium aussieht, kann ich (noch) nicht wissen.
    Dass wir bei weitem nicht alles lernen ist mir klar. Unsere Standardzeile am Anfang lautet fast immer: using namespace std; (und Namespaces gehören nicht in den Lehrplan)

    Aber grossartig GUI Zeugs programmieren. Schick diesen Lehrer mal in dieses Forum. Das ist doch einfach nur ein Verbrechen, solche Lehrer auf die Schüler loszulassen. Bringen den Schülern nicht mal die nötigen Grundlagen über C++ bei und gehen dann gleich in komplexe Gebiete. Kein Wunder, dass die Schüler am Ende nichts können, wenn sie alles nicht mal halb beigebracht bekommen haben.

    Grüssli



  • Dravere schrieb:

    PMH schrieb:

    Ok, ich hätte mich anders ausdrücken müssen: Natürlich nur die groben Grundlagen, wie es im Studium aussieht, kann ich (noch) nicht wissen.
    Dass wir bei weitem nicht alles lernen ist mir klar. Unsere Standardzeile am Anfang lautet fast immer: using namespace std; (und Namespaces gehören nicht in den Lehrplan)

    Aber grossartig GUI Zeugs programmieren. Schick diesen Lehrer mal in dieses Forum. Das ist doch einfach nur ein Verbrechen, solche Lehrer auf die Schüler loszulassen. Bringen den Schülern nicht mal die nötigen Grundlagen über C++ bei und gehen dann gleich in komplexe Gebiete. Kein Wunder, dass die Schüler am Ende nichts können, wenn sie alles nicht mal halb beigebracht bekommen haben.

    Sonst würde man sich ja auf eine Stufe mit Mathe oder Physik stellen - man müsste es eben können, um ne gute Note zu bekommen - so muss man als Schüler nur wissen, wie ne Maus funktioniert und als Lehrer reicht beim Kontrollieren 1 Klick und 3 Eingaben - ansonsten müssten nich nur die Schüler mehr können, sondern vor allem die Lehrer - sie wären gezwungen, alle Pkt, die sie davor auf das zusammenklicken der GUI gegeben haben, auf den Algorithmus zu verteilen - müssten ihn also bei jedem auch richtig testen und vor allem den Quellcode angucken um ihm evtl noch ein paar Pkt auf Effizienz/Eleganz/Variablennamen/... geben zu können...
    Außerdem hab ich bisher noch keinen Info-Lehrer gesehen, der ne Programmiersprache wirklich konnte - in Sachsen kann man zwar auch kein "IT" wählen, aber Informatik sollte ja nu nix grundsätzlich anderes sein...

    bb



  • PMH schrieb:

    Schule und FH ist aber doch sehr schlecht vergleichbar...

    Tipfehler meinerseits: FOS (Fachoberschule) und FH durcheinander geworfen.


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