Prognose: Wann wird Ubuntu Windows in den Schatten stellen?



  • knivil schrieb:

    Letztens wollte ich nur ein ISO-Image brennen und alle finden Nero toll ... 500 MB fuer irgendwelchen Scheiss habe ich dann doch nicht installiert (ok, ich habe 300 MB installiert und danach gleich deinstalliert).

    Ja, Nero ist mittlerweile richtig scheiße. Version 5 oder so war noch gut, mittlerweile muss man bei neuen Versionen erstmal Angst vor Bugs haben, und das ganze Paket ist dermaßen überladen mit Tools, die keiner haben will, dass einem der Spaß vergeht. Ich greife da lieber zu kostenlosen Tools, da gibts haufenweise Angebote.

    knivil schrieb:

    Auch sind die meisten Programme fuer den Alltag unter Linux kostenlos.

    Das hört sich so an, als wolltest du suggerieren, bei Windows wäre das nicht so. Es gibt doch Unmengen an Freeware für Windows. Brennprogramme, Editoren, Office-Kram, Video-Player, -Converter, -schnittsoftware, Audio-Software...

    Unter Windows kann man sicher auch zu jeder Anforderung das passende Freeware-Tool finden, gar kein Thema. Und zusätzlich gibt es eben eine breite Basis an professionellen und semi-professionellen Produkten (wie der ganze Kram von Adobe, Steinberg, von MS selbst, usw.), bei der Linux unterm Strich nicht ganz mithalten kann.

    knivil schrieb:

    Und zu Spielen: die meisten fuer den PC werden mit DirektX entwickelt, warum ... Marketing halt. Unreal und Co. als Beispiel laufen aber auch unter Linux, fuer World of Warcraft gab es auch einen Client fuer Linux (man hat sich aber entschieden, keine 2 Versionen zu pflegen).

    Na ja, aber "Unreal und Co." machen vermutlich sowas um die 0.1% aus. Bei Spielen gibt es keine Diskussion, da ist Windows ganz klar die Plattform der Wahl. Das soll aber nicht heißen, dass ich das gut finde. Im Gegenteil, es wäre doch interessant, wenn viel mehr Titel auf für Linux umgesetzt würden. Das würde dann z.B. viele Vergleiche darüber zulassen, welches System (unter verschiedenen Gesichtpunkten, z.B. Performance) wirklich besser dafür geeignet ist.



  • Solange Spiele nicht auf Ubuntu/Linux laufen wird sich an deren Marktsituation nicht viel ändern. Da die meisten Kinder/Jugendliche gerne zocken werden sie auch das MS Betriebssystem nehmen. Und warum sollen sie dann später Umsteigen, wenn es keine großen Vorteile bringt? Deshalb wird auch in vielen Betrieben an Büroarbeitsplätzen Windows laufen, denn darin haben die meisten Leute Grundkenntnisse (inklusive MS Office). Auch deshalb, weil es wenige Schulen gibt, die Linux Betriebssysteme verwenden. Also warum sollte ein Unternehmen viel Geld für Schulungen investieren, wenn sie mit Windows genauso die Möglichkeiten haben. Da wird die Lizenz auch deutlich billiger kommen, als irgendwelche Schulungen.

    Außerdem läuft Ubuntu auch nicht auf jedem Rechner gleich optimal. Als ich umgestiegen bin hatte ich große Schwierigkeiten z.B. Flash ruckelfrei zum laufen zu bekommen, was sogar jetzt noch nicht optimal ist. Auch hatte ich mit OpenOffice extreme Schwierigkeiten mich umzustellen, deshalb bin ich nach 6 Monaten auch wieder auf MS Office umgestiegen. Da ist mir das Geld wert. Meine TV Karte läuft bis jetzt noch nicht unter Linux/Ubuntu. Auch viele Standardprogramme laufen nicht optimal wie ich es gewohnt war. Zum Beispiel habe ich mit dem Entpackungsprogramm Ark enorme Schwierigkeiten, deshalb muss ich viele Sachen über die Konsole entpacken. Mit WinRar war alles einfacher. Die Liste lässt sich noch ewig weiterführen. Auch wenn es meistens nur Kleinigkeiten sind, häufen die sich auch und sind in der Masse störend. Und ich möchte gar nicht die Tage/Wochen zählen, mit denen ich beschäftigt war Ubuntu einzurichten und Scripte zu schreiben, um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen.



  • Das hört sich so an, als wolltest du suggerieren, bei Windows wäre das nicht so. Es gibt doch Unmengen an Freeware für Windows. Brennprogramme, Editoren, Office-Kram, Video-Player, -Converter, -schnittsoftware, Audio-Software...

    Ok, das wollte ich damit nicht andeuten. Aber man sollte genau schauen, wo die Entwicklung begonnen hat. Die Idee von OpenSource oder "Software fuer alle" stammt eben nicht aus der Microsoft-Welt. Programme sind spaeter auch auf Windows portiert worden. Gluecklicherweise war das keine Einbahnstrasse, Programme fuer Windows wurden auf Linux portiert.

    Und zusätzlich gibt es eben eine breite Basis an professionellen und semi-professionellen Produkten

    Die gibt es auch fuer Linux. Das heisst aber noch lange nicht, dass sie kostenlos sind. Qualitaet kostet halt Geld.

    Zu den Spielen: Leider hat man sich mit OpenGL 3 selbst in den Fuss geschossen, da ist es fuer manche schierig von DirectX zu wechseln.



  • knivil schrieb:

    Ok, das wollte ich damit nicht andeuten. Aber man sollte genau schauen, wo die Entwicklung begonnen hat. Die Idee von OpenSource oder "Software fuer alle" stammt eben nicht aus der Microsoft-Welt. Programme sind spaeter auch auf Windows portiert worden. Gluecklicherweise war das keine Einbahnstrasse, Programme fuer Windows wurden auf Linux portiert.

    Hem, was hat jetzt OpenSource oder Freie Software mit kostenlos zu tun? http://www.gnu.org/philosophy/selling.html
    Und was hat Linux mit der Erfindung von Freie Software zu tun? Nicht sehr viel.

    Kostenlose Programme hatte ich schon 1983 auf meinem C64. Ja, sogar Public Domain hatte ich dort schon. Getauscht wurde die Software auf Diskette per Postsendungen.

    In den 90er Jahren hatte ich mir regelmäßig die Pegasus-CD-ROMs (für DOS und später auch Windows) gekauft, voller kostenloser Software. Später konnte man sich das aus Mailboxen per Modem saugen.

    Du tust jetzt so, als ob Linux kostenlose Software und Freie Software erfunden hätte. Dabei habe ich hier Disketten-Boxen voll mit kostenloser Software aus 8- und 16-Bit-Heimcomputer-Zeiten.



  • knivil schrieb:

    Linux wird immer klein bleiben aus zwei Gruenden

    Sorry, du hast die Entwicklung des letzten Jahrzehnts verpasst.

    Welche Entwicklung bitte? OEMs verkaufen nur Windows, so gut wie alle Spiele laufen nur auf Windows.



  • Artchi schrieb:

    Pegasus-CD-ROMs

    Huch, da werden plötzlich Erinnerungen wieder wach... 😃



  • Artchi schrieb:

    Kostenlose Programme hatte ich schon 1983 auf meinem C64.

    ich auch. das 'kostenlos' bezieht sich aber darauf, dass wir alle nix dafür bezahlt haben. es wurde gnadenlos kopiert und getauscht. die frage nach irgendwelchen urheberrechten oder lizenzen stellte sich keiner. das ist heute irgendwie anders. sehr seltsam...
    🙂



  • Was man so aus meinen Posts immer wieder herausliest, erstaunt mich immer wieder.

    @DEvent: Manche verwenden einen PC auch fuer andere Sachen, als Spielen oder email schreiben. Und nur weil du hauptsaechlich Desktop Arbeitsplaetze siehst, werden Rechner auf andere Weise eingesetzt.

    @Artchi: Ich tue nicht so. Ich habe auch keine Verbindung zw. OpenSource, Freier Software, kostenlos oder was auch immer hergestellt. Wer's erfunden hat: Microsoft nicht.

    Ausserdem: Ich bezog mich auf Ubuntu im speziellen und Linux im allgemeinen. Dort sind die Programm einer Distribution frei verfuegbar, kostenlos (und straffrei) aus dem Internet zu downloaden und als Quellcode einsehbar. Schoen, dass es das auch fuer den C64 gegeben hat ...



  • +fricky schrieb:

    Artchi schrieb:

    Kostenlose Programme hatte ich schon 1983 auf meinem C64.

    ich auch. das 'kostenlos' bezieht sich aber darauf, dass wir alle nix dafür bezahlt haben. es wurde gnadenlos kopiert und getauscht. die frage nach irgendwelchen urheberrechten oder lizenzen stellte sich keiner. das ist heute irgendwie anders. sehr seltsam...
    🙂

    ws mag sein, das du keine echte kostenlose software auf c64 kennst. aber das ist dein problem! Aber du musst nicht dein unwissen auf andere menschen projezieren.



  • Auch64er schrieb:

    ws mag sein, das du keine echte kostenlose software auf c64 kennst.

    kannte ich wirklich nicht. man hat einfach alles getauscht was es gab. ob ein programm kommerziell war, irgendwann mal einer für bezahlt hat oder woher's kam, hat, meines wissens nach, kein schwein interessiert. ich sehe es heute, im privaten bereich, übrigens immer noch so, denn: http://img393.imageshack.us/img393/8945/1205139844283mc7.gif
    🙂



  • Wann wird Ubuntu Windows in den Schatten stellen?

    Nie, wenns so toll geht. http://www.c-plusplus.net/forum/viewtopic-var-t-is-243124.html



  • Es gab in den letzten Jahren einige potentielle Windows-Killer. Bezüglich Linux hat man schon früh gesagt, dass es binnen 10 Jahren Windows als führendes Desktop-OS ablösen würde. Das war in den Neunzigern. Bis dato konnte Linux auf dem Desktop-Markt keinen Fuß fassen und ich denke, dass dies in den nächsten 5-10 Jahren auch so bleibt.



  • Mit Windows ist es wie mit den Programmiersprachen C, C++ oder Java, in diesem wurden so viele Millionen Codezeilen geschrieben, dass sie einfach nicht mehr aussterben werden. Ebenso sieht es mit Windows aus. Es wurden Milliarden in zugeschneiderte Software investiert, dass Windows einfach nicht mehr aussterben kann.



  • Kenner der Wahrheit schrieb:

    Es wurden Milliarden in zugeschneiderte Software investiert, dass Windows einfach nicht mehr aussterben kann.

    Prinzipiell richtig, aber das konkurrierende BS müsste eigentlich nur die gleiche API bereitstellen (womit man auch dieses leidige Treiber-Problem wie unter Linux umgehen würde).



  • Die Api nachbauen? Ich glaube kaum des es ein sinnvoller Weg ist Windows in Linux zu integrieren. Um den Umstieg zu erleichtern hilft es eher die Oberflächenregeln von Windows zu implementieren. KDE ist nach der Installation doch kaum benutzbar. Gnome gefällt mir da schon viel eher. Jeder der Windows kennte kommt mit dieser GUI sehr gut zurecht. Es gibt eine Systemsteuerung (man muß keine Konfig Dateien mehr anfassen) und die Anzahl der einstellbaren Optionen hält sich in Grenzen.

    Die Windows Programme könnte man unter Linux simulieren (Wine), so wie man 16 Bit Programme unter Win32 simuliert. Eine Apianpassung halte ich nicht für nötig. Außerdem nimmt man bei Software immer die letzte Version. Auch wenn man Matlab6 gekauft hat, steigt man schonmal auf eine Version7.x um. Da es Matlab auch für Linux gibt, gibt es keinen Grund die alte SW weiter zu betreiben. Genauso wie man mit der Zeit von AVI Player zu Avi Player umsteigt wird der Umstieg kein Hindernis sein wenn es einen Player unter GNU/Linux gibt der sich ähnlich verhält.



  • abcd schrieb:

    KDE ist nach der Installation doch kaum benutzbar.

    Ein weiterer Troll, meine Damen und Herren, gehen sie bitte weiter, hier gibts nichts zu sehen. 🙄



  • Hallo

    Na das sagt genau der Richtige. Permanent provozieren und dann noch mit der Signatur.

    chrische



  • Solange der XServer arschlahm ist, wird linux windows wohl nicht ablösen. an die performance vom explorer kommen die window manager von linux einfach nicht heran. OK die schule liegt nicht nur bei ihnen sondern eben auch an den arschlahmen GTK bzw QT bibliotheken und dem arschlahmen XServer und das alles im arschlahmen userspace abläuft, aber als Anwender interessiert mich das halt nicht. da will ich speed und den liefert explorer.exe halt.



  • analyses schrieb:

    Solange der XServer arschlahm ist, wird linux windows wohl nicht ablösen. an die performance vom explorer kommen die window manager von linux einfach nicht heran. OK die schule liegt nicht nur bei ihnen sondern eben auch an den arschlahmen GTK bzw QT bibliotheken und dem arschlahmen XServer und das alles im arschlahmen userspace abläuft, aber als Anwender interessiert mich das halt nicht. da will ich speed und den liefert explorer.exe halt.

    😃 👍




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