Logik Problem: Vermeidung von if Abfragen
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Nicht ganz. Die Bedingung ist für das Objekt erfüllt, wenn eine oder mehrere Farben zutreffen. Jedoch nicht, wenn das Objekt eine andere Farbe besitzt.
zB:
Die Bedingung ist Rot, Blau, GrünEin Objekt mit der Farbe Rot -> Erfüllt
Ein Objekt mit den Farben Rot und Grün -> Erfüllt
Ein Objekt mit der Farbe Weiß -> Nicht erfüllt
Ein Objekt mit den Farben Rot und Weiß -> Nicht erfülltUnd es sind natürlich 32 Mögliche Bedingungen, nich 25

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Hab mich vertan...
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Ist das bei deinem Beispiel reiner Zufall das, wenn weiß in Spiel ist, die
Bedingung nicht erfüllt ist. Wenn ja, würde das die Sache vereinfachen.
Oder ist bei irgend einer Farbe/Zweifarbenkombi die Bedingung auf jeden erfüllt oder nicht erfüllt?Wenn da aber alle 32 = 2^5 Varianten abgefragt werden sollen, ist doch eine
andere Lösung anzudenken.MfG f.-th.
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Enums + forschleife
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Mach ein Bitset mit den Farben und ein Bitset mit der Bedingung und verknüpf die beiden mit den entsprechenden logischen Operatoren.
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Schreib dir halt ein Hilfsfunktion
bool isValid(bool filter, bool value) { if( value && !filter ) return false; return true; }Und im Programm kannst du das dann auf 5 if's reduzieren:
FARBE filter; FARBE aktuell; // Farben mit Werten füllen if( isValid( filter.red, aktuell.red ) && isValid( filter.green, aktuell.green ) && isValid( filter.blue, aktuell.blue ) && isValid( filter.white, aktuell.white ) && isValid( filter.black, aktuell.black ) { // Farben OK return true; }Bitweises UND wird auch nix bringen, da eben aktuell.$COLOR false sein darf, obwohl im Filter auf true steht.
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l'abra d'or schrieb:
Bitweises UND wird auch nix bringen, da eben aktuell.$COLOR false sein darf, obwohl im Filter auf true steht.
Habe ich auch gerade gemerkt (und schon editiert während du geantwortet hast). Die richtige Bedingung müsste, wenn ich die Aufgabenstellung richtig verstanden habe, lauten:
(farbe AND bedingung) AND (NOT (farbe AND (NOT bedingung)))Das kann man bestimmt noch irgendwie vereinfachen, aber dafür fühle ich mich gerade zu faul

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Wenn ich das richtig verstanden habe, ist Die Bedingung genau dann erfüllt, wenn im Objekt keine anderen Farben drin sind als die, die in "bedingung" gespeichert sind. Das könnte so aussehen:
#include <iostream> const unsigned blue = 1; const unsigned green = 2; const unsigned black = 4; const unsigned white = 8; const unsigned red = 16; typedef unsigned farbe_t; inline bool has_blue (farbe_t c) {return c & blue;} inline bool has_green(farbe_t c) {return c & green;} // .... inline bool erfuellt(farbe_t objekt, farbe_t beding) { return (objekt & (~beding))==0; } int main() { farbe_t objekt = blue | red; farbe_t beding = blue | black | white; if (erfuellt(objekt,beding)) { std::cout << "Ja\n"; } else { std::cout << "Nein\n"; } }Gruß,
SP
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Darf ich mal fragen, warum du eigentlich kein Enum benutzt?
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Ich wollts halt als struct haben, wobei jede Farbe von nem bool Wert repräsentiert wird.
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Logigproblem schrieb:
Ich wollts halt als struct haben, wobei jede Farbe von nem bool Wert repräsentiert wird.
das ging wahrscheinlich an Sebastian Pizer ^^
bb
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FreakY<3Cpp schrieb:
Darf ich mal fragen, warum du eigentlich kein Enum benutzt?
Aus keinem besonderen Grund. Es war eher eine Laune. Es gibt mit
enums einen Vorteil aber auch einen Nachteil:
+ mehr Typsicherheit
- expliziter Cast nötig wenn man "Flags" zusammensetzt// Sei farbe_t ein enum // Beachte den notwendigen Cast: farbe_t objekt = farbe_t( blue | red );Denn der Ausdruck
blue|redist vom Typint, welcher sich nicht direkt einemenumzuweisen lässt. Das kann dann schon mal nerven.Gruß,
SP
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Sebastian Pizer schrieb:
FreakY<3Cpp schrieb:
Darf ich mal fragen, warum du eigentlich kein Enum benutzt?
Denn der Ausdruck
blue|redist vom Typint, welcher sich nicht direkt einemenumzuweisen lässt. Das kann dann schon mal nerven.Achso, noch etwas: Die "Bit-Operatoren" (in diesem Fall: & | ~) sind nicht wirklich portabel bei vorzeichenbehafteten Ganzzahlen wie
int.assert( ~(-1) == 0); // gilt nicht auf jeder Maschine // nur bei denen, die das Zweierkomplement benutzenGruß,
SP
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Weiß nicht, ob das erlaubt ist, aber man könnte die Operatoren ja für das
enumüberladen.inline Color operator | (Color left, Color right) { return static_cast <Color> (static_cast<int>(left) | right); }
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Don06 schrieb:
Weiß nicht, ob das erlaubt ist, aber man könnte die Operatoren ja für das
enumüberladen.Ja, das ist erlaubt.
Gruß,
SP
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Der Code von l'abra d'or funtkioniert einwandfrei! DANKE

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Sebastian Pizer schrieb:
Aus keinem besonderen Grund. Es war eher eine Laune. Es gibt mit
enums einen Vorteil aber auch einen Nachteil:
+ mehr Typsicherheit
- expliziter Cast nötig wenn man "Flags" zusammensetztDu könntest zunächst bloß deine selbstgebastelte
unsigned const-Aufzählung in einenumändern und den Rest einfach so lassen.
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Logigproblem schrieb:
Der Code von l'abra d'or funtkioniert einwandfrei! DANKE

Der Code von Sebastian Pizer ist aber viel kürzer.
Will auch noch meinen Senf dazugeben:
Wenn die Farben definiert sind alsenum Color { blue = 1, green = 2, black = 4, red = 8, white = 16 };dann kannst du eine Bedingung folgendermaßen erstellen:
Color condition = Color(black | white | blue);Die Überprüfung geht dann so:
if(condition | object == condition) // Wenn in condition keine Bits gesetzt sind, die nicht auch in condition gesetzt sind Farbe erfüllt die BedingungDamit ist das Portabilitätsproblem von Sebastian Pizer auch erledigt.
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@Michael E.: Perfect!

Naja, strenggenommen benutzt Du die Bitweise-Oder-Verknüpfung immer noch auf
intund nichtunsigned int. Aber die Zahlen, mit denen da hantiert wird, sind ja eh nicht negativ und die Bitmuster für Zahlen 0...32767 müssten dann alle gleich sein, egal ob die Maschine Zweierkomplement, Einerkomplement oder Sign-Magnitude als binäre Repräsentierung nutzt. Ich weiß jetzt gerade nicht, ob C++ noch etwas anderes zulässt. Wenn ja, könnte es sein, dass es immer noch nicht 100% portabel (vermute aber mal, dass es das ist).Gruß,
SP