Ffox l*n*x installer ?



  • hat der firefox 3.5. (Binärpaket) für linux einen installer ?



  • Warum sollte er einen Installer haben?
    Lade Dir die Version fuer Deine Distribution herunter und installier die mit der Paketverwaltung.

    Unter Debian zum Beispiel:
    dpkg --install firefox.deb



  • Das wird normalerweise ueber das Paketverwaltungssystem geregelt und kann sich von Distribution zu Distribution unterscheiden.

    PS: "Ffox l*n*x installer ?" ist ein bloeder Threadtitel. Willst du uns was bestimmtes damit sagen?



  • knivil schrieb:

    PS: "Ffox l*n*x installer ?" ist ein bloeder Threadtitel. Willst du uns was bestimmtes damit sagen?

    Das war halt eine forward-compatible Frage, falls übermorgen Lanox rauskommt und er darauf umsteigt.



  • Badestrand schrieb:

    knivil schrieb:

    PS: "Ffox l*n*x installer ?" ist ein bloeder Threadtitel. Willst du uns was bestimmtes damit sagen?

    Das war halt eine forward-compatible Frage, falls übermorgen Lanox rauskommt und er darauf umsteigt.

    👍



  • Ivo schrieb:

    Warum sollte er einen Installer haben?
    Lade Dir die Version fuer Deine Distribution herunter und installier die mit der Paketverwaltung.

    yo. meine Distro hat ein passendes RPM.

    Ich frage mich aber, wie diejenigen user das finden, die zufällig eine distro fahren, die keine vorbereiteten Pakete anbietet.

    War das immer so?



  • Die meissten Distro sollten ein passendes Paket im Angebot haben.
    Wenn nicht baut die Community ein Paket...



  • u-ser_l schrieb:

    Ivo schrieb:

    Warum sollte er einen Installer haben?
    Lade Dir die Version fuer Deine Distribution herunter und installier die mit der Paketverwaltung.

    yo. meine Distro hat ein passendes RPM.

    Ich frage mich aber, wie diejenigen user das finden, die zufällig eine distro fahren, die keine vorbereiteten Pakete anbietet.

    War das immer so?

    Wenn eine Distribution es nicht mehr schafft die Firefox-Pakete aktuell zu halten, dann haben die ganz andere Probleme und die User die diese dann noch einsetzen haben sicher kein Problem damit den Firefox umständlich von Hand zu installieren.

    Ansonsten gibt es ja noch alien.



  • Sys-Admin schrieb:

    kein Problem damit den Firefox umständlich von Hand zu installieren.

    So umstaendlich ist das auch nicht. Meistens bietet aber auch Mozilla schon neue Paket auf der Seite an. Zum Beispiel Solaris hat den 3.5 noch nicht im offiziellen Repo...



  • Letztendlich gibts es dann noch ./configure ... make ... make install .



  • Aber dann bei ./configure bitte den PREFIX mit angeben.
    So erspart man sich, zumindest unter Solaris, meistens boese Uerberraschungen...



  • Posting ging 2mal raus.... komisch 😮



  • knivil schrieb:

    Letztendlich gibts es dann noch ./configure ... make ... make install .

    Auf http://www.mozilla.com/en-US/firefox/firefox.html gehen, dort auf "Linux" klicken, dann entpacken und auf firefox doppelt klicken. OMG ist Linux kompliziert. 🙄



  • sehr effizient, jede Software in x verschiedenen Paketformaten für -zig verschiedene Distros bauen zu müssen. Mal 1 Verzeichnisstruktur und 1 Paketformat als Referenz festzuschreiben, auf welche sich jeder installer ohne wenn und aber 100% verlassen kann, sodaß 1 installer für l1nux genügen könnte, scheint auf der Prioritätenliste nicht weit vorne zu stehen, schade.



  • u-ser_l schrieb:

    sehr effizient, jede Software in x verschiedenen Paketformaten für -zig verschiedene Distros bauen zu müssen. Mal 1 Verzeichnisstruktur und 1 Paketformat als Referenz festzuschreiben, auf welche sich jeder installer ohne wenn und aber 100% verlassen kann, sodaß 1 installer für l1nux genügen könnte, scheint auf der Prioritätenliste nicht weit vorne zu stehen, schade.

    Nein, und es ist gut so. Stell deinen Code unter einer freien Lizenz und du bekommst alle Linux Distributionen ohne Kosten durch die Community. Sie wird deine Pakete kostenlos pflegen und aktuell halten. Wenn du deinen Code lieber geheim halten willst, dann musst du selbst dafuer sorgen.

    Die Linux Community hat anscheinend keinerlei Bedarf an einen einheitliches Paketsystem nur um die propritaeren Software-Hersteller zu bekommen. Sei es das sie keine brauchen weil man unter Linux sowieso einen riesigen Pool an Software zur Verfuegung hat.

    Unter Windows hast du doch auch keinerlei einheitlichen Standard. Da sind paar mit setup.exe mit wer weis was da alles mitinstalliert wird, oder mit MSI. Bibliotheken werden nicht geteilt, so das Windows Vista an die 4GB Bibliotheken in der Xten Version mitschleppen muss. So oder so, sind alle Installationen unter Windows unterschiedlich, mit keinerlei Kooperation weder bei der Sicherheit noch beim Updated.

    Der einzige Vorteil von Windows ist der, dass es 90% der Marktes hat. Ich bin mir sicher wenn Ubuntu 90% der Marktes haette, dann haetten wir die Diskussion wieso Windows keine DEB Pakete installieren kann.



  • aber was spricht denn dagegen, für einige fundamentale Bestandteile

    - [vor allem für eine Verzeichnisstruktur mit disjunkten Aufgaben + für ein standardisiertes Paketformat mit standardisierten Paketnamen] -

    Defaults festzulegen und deren Einhaltung zu erzwingen, sodaß Software bei der Installation 100% verläßliche und reproduzierbare Rahmenbedingungen vorfindet und notfalls Paket-Abhängigkeiten selbständig auflösen kann ?

    Neben diesen Defaults kann meinetwegen jede Distro einbauen, was sie will - meinetwegen noch 10 andere Paketformate unterstützen und einen parallelen Verzeichnisbaum, bei dem /usr/local/lib in /foo/bar/plop/ umbenannt ist.

    Ist doch nicht so ungewöhnlich - siehe posix. posix ist doch eine gute Sache.



  • Wie willst Du das erzwingen?
    BSD zum Beispiel, ist nicht 100% Posix kompatibel und ist deswegen nicht UNIX sondern Unix. Bei freier Software kann man nichts erzwingen, das ist auch so gewollt.
    Jeder kann eben seine Suppe kochen, auch wenn am Schluss der Kaffee mit Knoblauch serviert wird.



  • Es gibt Bemühungen in diese Richting. Die Linux Stanadard Base (http://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Standard_Base) schlägt dabei unter anderem eine Verzeichnissstruktur vor. Einige große Distributoren (http://ldn.linuxfoundation.org/lsb/distro-component-matrix) halten sich auch daran. Allerdings lässt das ganze immer noch genug Platz für Eigenheiten.

    Was das Paketformat angeht würde es mich wundern wenn sich da geeinigt wird. Das ist ja fast so als wenn man sich einigt Dateien nur noch im Zip Format zu packen und damit Rar und andere Formate aussterben lässt.



  • Ivo schrieb:

    Wie willst Du das erzwingen?

    bspw dadurch, daß sich ein System nur linux nennen dürfen könnte, wenn es zumindest die festzuschreibenden Defaults für Systemverzeichnisse und Paketformat implementiert. Oder durch einen regelmäßigen kompatibilitätscheck im Hintergrund, am besten gleich in den Kernel eingebaut.

    Das würde m M n die Akzeptanzprobleme von l1nux zu entschärfen helfen und dürfte die Distro-Vielfalt kaum über Gebühr einschränken.



  • Ich glaube kaum, dass das Verzeichnissystem irgendetwas zur Akzeptanz von Linux beitraegt.



  • u-ser_l schrieb:

    Ivo schrieb:

    Wie willst Du das erzwingen?

    bspw dadurch, daß sich ein System nur linux nennen dürfen könnte, wenn es zumindest die festzuschreibenden Defaults für Systemverzeichnisse und Paketformat implementiert. Oder durch einen regelmäßigen kompatibilitätscheck im Hintergrund, am besten gleich in den Kernel eingebaut.

    Das würde m M n die Akzeptanzprobleme von l1nux zu entschärfen helfen und dürfte die Distro-Vielfalt kaum über Gebühr einschränken.

    Wiederspricht aber dem Grundsatz der freien Software. Jeder kann mit dem Code machen was er will, solange das Endprodukt unter der GPL steht.


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