Ffox l*n*x installer ?
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knivil schrieb:
Letztendlich gibts es dann noch ./configure ... make ... make install .
Auf http://www.mozilla.com/en-US/firefox/firefox.html gehen, dort auf "Linux" klicken, dann entpacken und auf firefox doppelt klicken. OMG ist Linux kompliziert.

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sehr effizient, jede Software in x verschiedenen Paketformaten für -zig verschiedene Distros bauen zu müssen. Mal 1 Verzeichnisstruktur und 1 Paketformat als Referenz festzuschreiben, auf welche sich jeder installer ohne wenn und aber 100% verlassen kann, sodaß 1 installer für l1nux genügen könnte, scheint auf der Prioritätenliste nicht weit vorne zu stehen, schade.
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u-ser_l schrieb:
sehr effizient, jede Software in x verschiedenen Paketformaten für -zig verschiedene Distros bauen zu müssen. Mal 1 Verzeichnisstruktur und 1 Paketformat als Referenz festzuschreiben, auf welche sich jeder installer ohne wenn und aber 100% verlassen kann, sodaß 1 installer für l1nux genügen könnte, scheint auf der Prioritätenliste nicht weit vorne zu stehen, schade.
Nein, und es ist gut so. Stell deinen Code unter einer freien Lizenz und du bekommst alle Linux Distributionen ohne Kosten durch die Community. Sie wird deine Pakete kostenlos pflegen und aktuell halten. Wenn du deinen Code lieber geheim halten willst, dann musst du selbst dafuer sorgen.
Die Linux Community hat anscheinend keinerlei Bedarf an einen einheitliches Paketsystem nur um die propritaeren Software-Hersteller zu bekommen. Sei es das sie keine brauchen weil man unter Linux sowieso einen riesigen Pool an Software zur Verfuegung hat.
Unter Windows hast du doch auch keinerlei einheitlichen Standard. Da sind paar mit setup.exe mit wer weis was da alles mitinstalliert wird, oder mit MSI. Bibliotheken werden nicht geteilt, so das Windows Vista an die 4GB Bibliotheken in der Xten Version mitschleppen muss. So oder so, sind alle Installationen unter Windows unterschiedlich, mit keinerlei Kooperation weder bei der Sicherheit noch beim Updated.
Der einzige Vorteil von Windows ist der, dass es 90% der Marktes hat. Ich bin mir sicher wenn Ubuntu 90% der Marktes haette, dann haetten wir die Diskussion wieso Windows keine DEB Pakete installieren kann.
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aber was spricht denn dagegen, für einige fundamentale Bestandteile
- [vor allem für eine Verzeichnisstruktur mit disjunkten Aufgaben + für ein standardisiertes Paketformat mit standardisierten Paketnamen] -
Defaults festzulegen und deren Einhaltung zu erzwingen, sodaß Software bei der Installation 100% verläßliche und reproduzierbare Rahmenbedingungen vorfindet und notfalls Paket-Abhängigkeiten selbständig auflösen kann ?
Neben diesen Defaults kann meinetwegen jede Distro einbauen, was sie will - meinetwegen noch 10 andere Paketformate unterstützen und einen parallelen Verzeichnisbaum, bei dem /usr/local/lib in /foo/bar/plop/ umbenannt ist.
Ist doch nicht so ungewöhnlich - siehe posix. posix ist doch eine gute Sache.
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Wie willst Du das erzwingen?
BSD zum Beispiel, ist nicht 100% Posix kompatibel und ist deswegen nicht UNIX sondern Unix. Bei freier Software kann man nichts erzwingen, das ist auch so gewollt.
Jeder kann eben seine Suppe kochen, auch wenn am Schluss der Kaffee mit Knoblauch serviert wird.
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Es gibt Bemühungen in diese Richting. Die Linux Stanadard Base (http://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Standard_Base) schlägt dabei unter anderem eine Verzeichnissstruktur vor. Einige große Distributoren (http://ldn.linuxfoundation.org/lsb/distro-component-matrix) halten sich auch daran. Allerdings lässt das ganze immer noch genug Platz für Eigenheiten.
Was das Paketformat angeht würde es mich wundern wenn sich da geeinigt wird. Das ist ja fast so als wenn man sich einigt Dateien nur noch im Zip Format zu packen und damit Rar und andere Formate aussterben lässt.
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Ivo schrieb:
Wie willst Du das erzwingen?
bspw dadurch, daß sich ein System nur linux nennen dürfen könnte, wenn es zumindest die festzuschreibenden Defaults für Systemverzeichnisse und Paketformat implementiert. Oder durch einen regelmäßigen kompatibilitätscheck im Hintergrund, am besten gleich in den Kernel eingebaut.
Das würde m M n die Akzeptanzprobleme von l1nux zu entschärfen helfen und dürfte die Distro-Vielfalt kaum über Gebühr einschränken.
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Ich glaube kaum, dass das Verzeichnissystem irgendetwas zur Akzeptanz von Linux beitraegt.
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u-ser_l schrieb:
Ivo schrieb:
Wie willst Du das erzwingen?
bspw dadurch, daß sich ein System nur linux nennen dürfen könnte, wenn es zumindest die festzuschreibenden Defaults für Systemverzeichnisse und Paketformat implementiert. Oder durch einen regelmäßigen kompatibilitätscheck im Hintergrund, am besten gleich in den Kernel eingebaut.
Das würde m M n die Akzeptanzprobleme von l1nux zu entschärfen helfen und dürfte die Distro-Vielfalt kaum über Gebühr einschränken.
Wiederspricht aber dem Grundsatz der freien Software. Jeder kann mit dem Code machen was er will, solange das Endprodukt unter der GPL steht.
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das Endprodukt braucht aber nicht unbedingt l1nux heißen, wenn es die noch zu definierenden Vereinbarungen nicht einhält. Es darf sich ja auch nicht alles posix nennen.
Standards sind gut. Ein Blick auf gewisse config files genügt - letztens hatte ich eine "vollschlanke" configure mit stattlichen 15000+ Zeilen auf dem Schirm

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Es heisst ja auch nicht l1nux sondern Linux!
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Bitte nicht vergessen, dass Linux ein Betriebssystemkernel ist und nichts mit Paketen und so weiter zu tun hat. Auch die bekannte Software die man mit Linux verbindet, wie GNU(das von vielen Leuten für das eigentliche Linux gehalten wird), hat noch nichts mit Paketen zu tun. Der Paketmanager wird erst auf Distributionsebene eingeführt. Das ist ja gerade der Grund, warum Leute überhaupt Distributionen benutzen. Und die Art der Paketverwaltung ist ja gerade der Unterschied zwischen den Distributionen.
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Jo man full ack!
Linux ist nur der Kernel...
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boah, ich wusste ja garnicht dass eine lächerliche firefox-installation unter linuxen so problematisch ist (verschiedene paketformate und so). macht euch doch ein linux drauf, bei dem das einfach geht. gibts bestimmt.
