Windows 7 - unpartionierten Bereich verbinden
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Ohne die letzte Frage zu beantworten:
Nimm GParted, verschiebe die mittlere Partition nach ganz vorne und erstelle aus dem freien Bereich dahinter eine neue komplette Partition.
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Rodney schrieb:
werden die Partitionen intern nach "Ringen" auf der HDD geteilt, oder woran liegt das?
wie Kuchenstückchen.
Um sie zusammenführen zu können, brauchst du erstmal ein Programm, dass die aktuelle Partition an den Anfang schiebt und die Partitionstabelle anpasst.
das genannte GPartet wär so eins. Probleme sollten dabei nicht auftreten, da am Anfang der Platte genug Platz für die Partition ist
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zwutz schrieb:
Rodney schrieb:
werden die Partitionen intern nach "Ringen" auf der HDD geteilt, oder woran liegt das?
wie Kuchenstückchen.
Um sie zusammenführen zu können, brauchst du erstmal ein Programm, dass die aktuelle Partition an den Anfang schiebt und die Partitionstabelle anpasst.
das genannte GPartet wär so eins. Probleme sollten dabei nicht auftreten, da am Anfang der Platte genug Platz für die Partition ist
Hat nichts mit Kuchen zu tun, eher was mit der "Einfachheit" der Adressierung von Partitionen in den Partitionstabellen. Jeder Eintrag ist eine einzelne Partition.
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F98 schrieb:
Hat nichts mit Kuchen zu tun, eher was mit der "Einfachheit" der Adressierung von Partitionen in den Partitionstabellen. Jeder Eintrag ist eine einzelne Partition.
Ich bezog mich auf seine Frage, wie die Partitionen auf der Platte angelegt sind.
Und da gibt es nunmal einen Start- und einen Endsektor. Die Sektoren verteilen sich wie jede Menge kleiner Kuchenstückchen auf der Platte
Übrigens kann ein Eintrag auch mehrere Partitionen beinhalten, sofern die primäre in weitere logische Partitionen unterteilt ist. Wär auch blöd, da ja sonst nur maximal 4 Partitionen pro Platte möglich wären
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zwutz schrieb:
Rodney schrieb:
werden die Partitionen intern nach "Ringen" auf der HDD geteilt, oder woran liegt das?
wie Kuchenstückchen.
Um sie zusammenführen zu können, brauchst du erstmal ein Programm, dass die aktuelle Partition an den Anfang schiebt und die Partitionstabelle anpasst.
das genannte GPartet wär so eins. Probleme sollten dabei nicht auftreten, da am Anfang der Platte genug Platz für die Partition ist
Ich denke, die Partitionen zu verschieben/vergroesstern ist nicht das Problem hier. Das Problem ist es, seine Daten nicht zu verlieren. Dazu muesste man das Dateisystem anpassen. Kann man also NTFS vergroessern ohne seine Daten zu verlieren?
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Wer schlau ist hat 2 Parititionen: eine < 100 MB große für den Bootmanager und macht aus dem Rest eine LVM Group und legt darin dann virtuelle Partitionen an, die kann man munter vergrößern wie man lustig ist und muss sich keine Sorgen um feste Größen mehr machen

Man kann natürlich auch mehrere Festplatten in eine LVM Group stecken (bzw. genau genommen LVM Partitionen auf diesen) und so seine virtuellen Partitionen nach belieben wachsen lassen.
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Linux-User schrieb:
Wer schlau ist hat 2 Parititionen: eine < 100 MB große für den Bootmanager und macht aus dem Rest eine LVM Group und legt darin dann virtuelle Partitionen an, die kann man munter vergrößern wie man lustig ist und muss sich keine Sorgen um feste Größen mehr machen

Man kann natürlich auch mehrere Festplatten in eine LVM Group stecken (bzw. genau genommen LVM Partitionen auf diesen) und so seine virtuellen Partitionen nach belieben wachsen lassen.Wieso sollte man dann überhaupt noch mehr als eine Partition machen?
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Rootpartition auf LVM mache ich persönlich schon länger nicht mehr, weil sich der Nutzen in Grenzen hält, man aber immer wieder Schwierigkeiten damit haben kann.
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Datentäger in dynamisch konvertieren, und dann neues dynamisches volume erstellen, was aus beiden teilen besteht problem gelöst!
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Wofür überhaupt mehrere Partitions? Das ist doch so ein Spaßrelikt aus den 90ern.
MfG SideWinder
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nman schrieb:
Rootpartition auf LVM mache ich persönlich schon länger nicht mehr, weil sich der Nutzen in Grenzen hält, man aber immer wieder Schwierigkeiten damit haben kann.
Welche Schwierigkeiten? Bei mir ging der Speicher auf Root vor paar Wochen aus, gut das ich alles in LVM hatte.
Hat den Windows einen Ersatz fuer LVM? Soweit ich weis gibts LVM nicht fuer Windows.
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DEvent schrieb:
Welche Schwierigkeiten? Bei mir ging der Speicher auf Root vor paar Wochen aus, gut das ich alles in LVM hatte.
Wenn der Speicher auf Root ausgeht, ist mir das herzlich egal, weil ich ja eh jedes Verzeichnis dort auf irgendeine Platte legen kann.
Schwierigkeiten gibts zB. mit kaputten initrds bei Upgrades oä. recht häufig. Ist einfach eine völlig unnötige potentielle Fehlerquelle. Datenwiederherstellung im Fehlerfall kann auch mühsamer werden mit LVM.
Hat den Windows einen Ersatz fuer LVM? Soweit ich weis gibts LVM nicht fuer Windows.
Nein, LVM nicht, aber spätestens seit Windows 2000 gibts LDM und irgendein 3rd-Party-Produkt von Veritas war da auch noch.
Aber ich kenne niemanden, der im Storage-Bereich größere Mengen von Windows-Kisten hat, bin daher kein guter Ansprechpartner über Vor- und Nachteile der diversen verfügbaren Lösungen.
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SideWinder schrieb:
Wofür überhaupt mehrere Partitions? Das ist doch so ein Spaßrelikt aus den 90ern.
Nein, das kommt sehr stark auf die Anwendung an. Auf Desktops habe ich mittlerweile auch meistens recht wenige Partitionen, aber auf Servern freue ich mich doch, wenn ich für verschiedene Anwendungsbereiche verschiedene Partitionen erstellen kann, schon alleine wegen verschiedener Performanceanforderung, DRBD und Verschlüsselung.
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SideWinder schrieb:
Wofür überhaupt mehrere Partitions? Das ist doch so ein Spaßrelikt aus den 90ern.
Das Argument habe ich übrigens schon recht oft von Leuten gehört, die mehrere Partitionen zur Umgehung der maximalen Dateisystemgröße von FAT32 verwenden mussten und glauben, dass mit NTFS der einzige Einsatzzweck der Partitionierung tot ist.

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nman schrieb:
Rootpartition auf LVM mache ich persönlich schon länger nicht mehr, weil sich der Nutzen in Grenzen hält, man aber immer wieder Schwierigkeiten damit haben kann.
Also Probleme hatte ich noch nie, selbst bei einer Ubuntu Live-CD kann man einfach das lvm Paket per apt nachinstallieren und schon auf seine Partitionen zugreifen. Selbst unter Clonezilla gab es damit nie Probleme.
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nman schrieb:
Hat den Windows einen Ersatz fuer LVM? Soweit ich weis gibts LVM nicht fuer Windows.
Nein, LVM nicht, aber spätestens seit Windows 2000 gibts LDM und irgendein 3rd-Party-Produkt von Veritas war da auch noch.
Kann man das als Normalsterblicher oder braucht man dazu die Ultimate Super Duper Version?