DSL-Anbieterwechsel



  • Hallo, alle, die Ahnung haben...

    ich bin dabei, meinen DSL-Anbieter zu wechseln. Im Laden bekam ich die Auskunft, daß mein alter WLAN-Router (Speedport von der T-Com) nicht oder nur begrenzt mit dem Anschluß des neuen Anbieters (Vodafone) zusammenarbeitet. Dafür müßte man erstmal "bestimmte Einstellungen ändern".

    Was ist dran an der Geschichte? Das DSL-Signal ist doch gleich. Senden die Anbieter immer erstmal einen Code vor jedem Byte, den der Router erkennen muß?

    Meiner Ansicht nach produziert dieses Vorgehen Unmengen Elektronikschrott, was ich gerne vermeiden möchte. Reicht es, den Router auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen?

    Danke für Hinweise.


  • Mod

    Wahrscheinlich musst du nur die Einwahleinstellungen ändern. Nichts was ein Nicht-DAU nicht schafft, aber die im Laden sagen natürlich, dass ein neues Gerät her muss, weil sie sonst keine Garantien geben können, dass es funktioniert.



  • Elektronix schrieb:

    ich bin dabei, meinen DSL-Anbieter zu wechseln. Im Laden bekam ich die Auskunft, daß mein alter WLAN-Router (Speedport von der T-Com) nicht oder nur begrenzt mit dem Anschluß des neuen Anbieters (Vodafone) zusammenarbeitet. Dafür müßte man erstmal "bestimmte Einstellungen ändern".

    Höre ich auch immer wieder. Aber bisher hats dennoch immer geklappt. Ich weiß nicht, ob es eine Lüge ist, aber folgende Gründe könnten zum Lügen führen:

    a) Neuer Router ist viel billiger als eine halbe Stunde Arbeitszeit, um dem Kunden die Grundeinstellungen zu sagen. Liegt vor allem an T-Offline, wo man nicht login/pwd eingibt, sondern t-online-nummer/pwd.

    b) Nimmst Du Hardware an, ist dem Vertragsgegner erlaubt, eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten zu fordern.



  • Probleme sollte es nur gegen, wenn der Router den neuen DSL-Standard nicht unterstützt. zB wenn der Router nur ADSL beherrscht, du aber zu ADSL2 wechselst...



  • Ich dachte auch erst, daß man nur die Zugangsdaten eintragen muss und fertig. Aber eine kurze Google-Suche nach den Begriffen Speedport und Vodafone zeigt, daß es anscheinend doch nicht so einfach ist (oder die sind alle einfach zu doof dafür...).



  • je nach tarif bekommst du nicht direkt die zugangsdaten, sondern eine nummer, die du ueber das telephon eingibst. der rest konfiguriert sich dann automatisch. auf nachfrage kann man aber auch die zugangsdaten erhalten. mag sein, der verkaeufer hat deshalb bedenken...

    gruesse, mm



  • volkard schrieb:

    [...] Vertragsgegner [...]

    Nett! 🙂
    Erinnert an den Leasingvertrag ...



  • Danke für die bisherigen Antworten und die damit verbundene Hilfe.

    mezzo mix schrieb:

    je nach tarif bekommst du nicht direkt die zugangsdaten, sondern eine nummer, die du ueber das telephon eingibst. der rest konfiguriert sich dann automatisch. auf nachfrage kann man aber auch die zugangsdaten erhalten. mag sein, der verkaeufer hat deshalb bedenken...

    gruesse, mm

    Zur Ergänzung: Der Router ist ein Speedport W 501V, der Vertrag beinhaltete, daß der Router nach Ablauf des Vertrages dem Kunden- also mir- gehört. Da muß man doch zwanglsäufig die Zugangsdaten haben, eine Nummer reicht doch nicht- macht jedenfalls keinen Sinn.



  • Elektronix schrieb:

    Danke für die bisherigen Antworten und die damit verbundene Hilfe.

    mezzo mix schrieb:

    je nach tarif bekommst du nicht direkt die zugangsdaten, sondern eine nummer, die du ueber das telephon eingibst. der rest konfiguriert sich dann automatisch. auf nachfrage kann man aber auch die zugangsdaten erhalten. mag sein, der verkaeufer hat deshalb bedenken...

    gruesse, mm

    Zur Ergänzung: Der Router ist ein Speedport W 501V, der Vertrag beinhaltete, daß der Router nach Ablauf des Vertrages dem Kunden- also mir- gehört. Da muß man doch zwanglsäufig die Zugangsdaten haben, eine Nummer reicht doch nicht- macht jedenfalls keinen Sinn.

    der router laesst sich ja auch ganz normal konfigurieren. aber eben auch mit der 'idiotensicheren' automatischen konfiguration mit der nummer - das bekommt dann doch fast jeder hin. deshalb muessen sie beim normalverbraucher keine zugangsdaten mitgeben.

    gruesse, mm



  • So, ich habe mich entschlossen, den Auftrag an Vodafone zu stornieren.
    Grund: Bei der EasyBox und dem Anschluß, den man von Vodafone bekommt, telefoniert man mit NGN- also VoIp. Dann können wir zwei unserer TAE-Dosen nicht nutzen, sondern müssen die analogen Telefone an der EasyBox anschließen. Die muß also immer angeschaltet sein- eine enorme Energieverschwendung.

    Das Dumme: Der "Berater" im Vodafone-Laden konnte uns diese Auskunft nicht geben, der hatte von der Technik keine Ahnung. Ich habe es aus dem Internet erfahren.
    Dafür prahlt Vodafone damit, daß man an der Easybox mehrere analoge Telefone und mehrere Computer anschließen kann- aber nur in einem Raum. Macht für eine Privatwohnung wohl kaum Sinn. Also ein Vertrag, der mit unserem Bedarf überhaupt nichts zu tun hat.
    Eine absolut inkompetente und mangelhafte Beratung.



  • Verbind doch die TAE-Dosen einfach mit der "easybox" ?



  • Dazu müßten wir unsere komplette Telefon-Installation umkabeln (3 Dosen, zwei analoge Telefone in zwei Zimmern), das ist mir zu viel Aufwand.

    Thema ist abgeschlossen, Vodafone abgewählt. :p


Anmelden zum Antworten