Neuen E-Mail-Anbieter gesucht, da Web.de alles versaut hat
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NES-Spieler schrieb:
qcc schrieb:
Woher kommt eigentlich dieser Irrglaube dass Google die Mails von jemanden veröffentlicht?
Das sollte nur eine überspitzte Darstellung der Tatsache sein, daß Google gerne Daten sammelt. Ich denke natürlich nicht wirklich, daß Google meine Mails veröffentlicht, aber ich würde ihnen nicht mein privates Zeug anvertrauen.
Google bekommt deine Daten eh

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NES-Spieler schrieb:
Da das Interface so oder so nur dazu da ist, den Text reinzukopieren und auf den Absenden-Button zu klicken, sehe ich weiterhin keinen Vorteil in einem lokalen E-Mail-Programm.
Wenn das alles ist, was du machst... Ich möchte meine (wichtigen) Mails auch vernünftig archivieren, durchsuchen usw. Und da ist ein lokaler Client imho doch um einiges angenehmer als ein Webinterface. Es ist dabei auch deutlich schneller, auch wenn ich gerade meine Internet-Leitung auf's Äußerste belaste. Außerdem bin ich nicht aufgeschmissen, wenn tatsächlich mal das Internet ausfällt und ich an eine ganz wichtige Mail 'ran muss.
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DEvent schrieb:
Eigentlich meinte ich einen eigenen root Server oder einen virtuellen Server. Ubuntu, Firewall, Name Server, Zimbra, ist in 5 min. Eingerichtet. Aber ist wohl nicht für jeden. Hat aber Vorteile wie eigene Domain, unbegrenzte Email Adressen, Privatsphäre, keine Werbung.
Toll, gute Idee, das mit Unix völlig unerfahrenen Leuten als Produktivsystem zu empfehlen. Die sind bestimmt sehr zufrieden mit a) Arbeitsaufwand, b) Wartbarkeit, c) Kosten, d) Availability. Und die Botnetzbetreiber und Spammer da draußen freue sich auch, damit ist allen geholfen.

_matze: Auch wenn man Webmail bei einem externen Provider benutzt, kann man leicht seine Mails sichern und archivieren und sollte das auch tun.
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nman schrieb:
DEvent schrieb:
Eigentlich meinte ich einen eigenen root Server oder einen virtuellen Server. Ubuntu, Firewall, Name Server, Zimbra, ist in 5 min. Eingerichtet. Aber ist wohl nicht für jeden. Hat aber Vorteile wie eigene Domain, unbegrenzte Email Adressen, Privatsphäre, keine Werbung.
Toll, gute Idee, das mit Unix völlig unerfahrenen Leuten als Produktivsystem zu empfehlen. Die sind bestimmt sehr zufrieden mit a) Arbeitsaufwand, b) Wartbarkeit, c) Kosten, d) Availability. Und die Botnetzbetreiber und Spammer da draußen freue sich auch, damit ist allen geholfen.

a) wenn man das Tutorium genau befolgt, ist es in 10min fertig. b) einmal pro Woche/Monat apt-get update && apt-get upgrade ausführen. c) vielleicht 20 Euro im Monat, d) bei einem guten Anbieter ist der Server 24h/Jahr online. Zum Botnet, nenne mir bitte ein Botnet dass aus Linux Servern besteht.
Außerdem gibt es noch diese coolen "Administrator-Panels", als freier (oder kostenpflichtiger, je nach Anbieter) Service. Man kann damit quasi den Linux Server kontrollieren
Aber klar, dass ist nicht für jeden, man muss sich schon damit auskennen. Ich kenne NES-Spieler doch nicht persönlich, ich sage es nur als Option (und sie ist nicht so schlecht wie du hier behauptest).
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_matze schrieb:
Ich möchte meine (wichtigen) Mails auch vernünftig archivieren, durchsuchen usw. Und da ist ein lokaler Client imho doch um einiges angenehmer als ein Webinterface. Es ist dabei auch deutlich schneller, auch wenn ich gerade meine Internet-Leitung auf's Äußerste belaste. Außerdem bin ich nicht aufgeschmissen, wenn tatsächlich mal das Internet ausfällt und ich an eine ganz wichtige Mail 'ran muss.
Nichts gegen installierbare Email Clients, aber der Gmail Webclient ist wirklich sehr gut. Du kannst Mails mit einem Klick Archivieren oder per Drag and Drop verschieben (Taggen). Du kannst einfach per Suchmaske in allen Emails suchen. Und Du kannst den Client auch offline nutzen. Eins der besten Features: Emails werden als "Konversationen" gruppiert angezeigt. Dadurch ist der Posteingang wesentlich aufgeräumter. Dieses Feature gibts offenbar in Office 2010 nun auch, wobei es da mehr schlecht als recht funktioniert.

Habe früher immer Thunderbird benutzt. Seit ich den Gmail Webclient kenne, benutze ich aber nichts anderes mehr. Der Bedienungskomfort und Funktionsumfang ist hervorragend und steht installierbaren Mailclients in nichts nach.
Ich möchte z.B. auf der Arbeit oder unterwegs (bei meinen Eltern, auf dem Notebook meiner Freundin, bei Verwandten usw) auf meine privaten Mails zugreifen, ohne erst ein Email Programm zu installieren und dort meine Emails lokal runterzuladen. Das ist mir viel zu nervig, zeitaufwendig und unsicher.
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DEvent schrieb:
a) wenn man das Tutorium genau befolgt, ist es in 10min fertig. b) einmal pro Woche/Monat apt-get update && apt-get upgrade ausführen. c) vielleicht 20 Euro im Monat, d) bei einem guten Anbieter ist der Server 24h/Jahr online. Zum Botnet, nenne mir bitte ein Botnet dass aus Linux Servern besteht.
a) Wenn dabei nichts schief geht, ja.
b) Wartest Du irgendwelche wichtigen Server selbst? Dann weißt Du bestimmt, dass es damit nicht getan ist.
c) Für zwanzig Euro im Monat bekommt man schon recht nette wartungs- und werbefreie externe Mailhoster, die garantiert zuverlässiger, sicherer und beqeuemer als ein von einem völligen Linux-Noob gewarteter Mailserver sind.
d) Was für SLAs bekommst Du für 20€/m? Was passiert, wenn Du mal versehentlich was zerschossen hast? (Und ja, das _wird_ passieren, wenn Du einen Linux-Neuling auf einen Mailserver loslässt.)Linux-Botnet: Linux webserver botnet pushes malware
Aber es muss ja noch nichtmal ein Botnet sein, es gibt massig gerootete Linux-Server da draußen. Natürlich nicht mehr als kompromittierte Windows-Clients, aber wenn ein Windows-Client kompromittiert wird, tut das meistens auch weniger weh als wenn das bei einem Mail-Server passiert.Außerdem gibt es noch diese coolen "Administrator-Panels", als freier (oder kostenpflichtiger, je nach Anbieter) Service. Man kann damit quasi den Linux Server kontrollieren
Ich kenne die Dinger. Und sie sind für Anfänger nur dann was wert, wenn dahinter ein Sysadmin sitzt, der bei Bedarf Support leisten kann.
Aber klar, dass ist nicht für jeden, man muss sich schon damit auskennen. Ich kenne NES-Spieler doch nicht persönlich, ich sage es nur als Option (und sie ist nicht so schlecht wie du hier behauptest).
Es ist für fast jeden, der nicht zumindest etwas Erfahrung im Betrieb von Unix-Servern hat, eine furchtbare Option. Zum Spielen fein, zum Ausprobieren fein, aber nicht als Produktivsystem für sowas wichtiges wie E-Mail.
NES-Spieler hat soweit ich weiß keinerlei Erfahrung mit freien Unices. Um das zu wissen, brauche ich ihn nicht persönlich zu kennen, er hatte bis kürzlich noch exklusiv ein Win9x im Einsatz.
Und im Zweifelsfall ist es eine gute Idee, nicht davon auszugehen, dass jeder Erfahrung im Serverbetrieb hat.
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nachtrag zu nman:
all-inkl bietet das ganze zB für 1,95€ im monat an... und all-inkl ist sicher nicht der billigste.
eigene domain ist aber unersätzlich, da man dann problemlos anbieter wechseln kann...
PS:
und webmail client kann man sich so auch jeden beliebigen installieren wenn der standardmäßige nicht gefällt...
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Welche frei installierbaren Webclients für Email gibts denn, die auch brauchbar sind? Hatte bisher eigtl. nur Müll, ausser Gmail.
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Wenn man was gegen Google hat, rate ich zu Yahoo.

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Ansonst kann ich wirklich echte E-Mail-Clients empfehlen. WebInterfaces benutze ich nur dann, wenn ich nicht zu Hause bin... halt um mal das Postfach zu checken. Ansonst halte ich meinen E-Mail-Client (The Bat! von Ritlabs) für unverzichtbar! Vorher habe ich immer Thunderbird genutzt.
Die Mails werden auf meinem PC gehalten, und regelmäßig auf einem externen Datenträger archiviert. Auf meinem Mail-Server bleiben die Mails per Einstellung für eine bestimmte Zeit (mehrere Monate) liegen, damit ich sie von Unterwegs sehen kann. Alles was älter ist, wird vom Mail-Client gelöscht.
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Benutzt Du etwa kein IMAP??
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nman schrieb:
Es ist für fast jeden, der nicht zumindest etwas Erfahrung im Betrieb von Unix-Servern hat, eine furchtbare Option. Zum Spielen fein, zum Ausprobieren fein, aber nicht als Produktivsystem für sowas wichtiges wie E-Mail.
NES-Spieler hat soweit ich weiß keinerlei Erfahrung mit freien Unices. Um das zu wissen, brauche ich ihn nicht persönlich zu kennen, er hatte bis kürzlich noch exklusiv ein Win9x im Einsatz.
Und im Zweifelsfall ist es eine gute Idee, nicht davon auszugehen, dass jeder Erfahrung im Serverbetrieb hat.
Du Übertreibst maßlos. Wenn jemand das Tutorium folgt, alles richtig macht, dann kann er den Linux Server für 5 Jahre (LTS Ubuntu) laufen lassen und nur Sicherheitsupdates einspielen. Wenn man nicht rumspielt und nichts neues ausprobiert, dann wird auch nichts damit passieren. Es ist immerhin kein Windows, wo alle paar Wochen ein 0-Day Exploid veröffentliche wird.
Zu deinem Artikel, es ist von 100 Servern die Rede und Wahrscheinlich wurden sie einfach gehackt, weil jemand sein FTP Password als Root Password benutzt hat. Komm wieder, wenn ein Virus über 300.000 Linux Server infiziert, wie es CodeRed mit IIS macht.
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byto schrieb:
Benutzt Du etwa kein IMAP??
Nö.
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Wenn du eine Domain und Webspace hast installier dir doch einfach einen Webmailer wie z.B. Horde/IMP. Extra dafür einen ganzen Mailserver zu installieren wäre etwas übertrieben, wenns dir nur um das Interface geht.
Edit: Uhm, ich glaube für Horde brauchst du doch etwas mehr Rechte am Webspace, aber es gibt sicherlich noch andere Webinterfaces.
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DEvent schrieb:
Du Übertreibst maßlos. Wenn jemand das Tutorium folgt, alles richtig macht, dann kann er den Linux Server für 5 Jahre (LTS Ubuntu) laufen lassen und nur Sicherheitsupdates einspielen. Wenn man nicht rumspielt und nichts neues ausprobiert, dann wird auch nichts damit passieren. Es ist immerhin kein Windows, wo alle paar Wochen ein 0-Day Exploid veröffentliche wird.
Schöne Heile Welt != Realer Welt
die idee ist schwachsinn, sies einfach ein.
es "lohnt" sich ja nichtmal wenn man es zum basteln haben will, denn dazu ist wieder zu heikel... wenn man sich wirklich dafür interessiert ist es ok, aber als lösung für das gestellte problem ist es ungeeignet. allein schon wegen aufwand + kosten. unabhängig von den ganzen anderen fragwürdigen punkten.
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DEvent schrieb:
Du Übertreibst maßlos. Wenn jemand das Tutorium folgt, alles richtig macht, dann kann er den Linux Server für 5 Jahre (LTS Ubuntu) laufen lassen und nur Sicherheitsupdates einspielen.
Das ist die Theorie. Ich habe auch Server, die ich nur sehr selten anfasse, aber ein System im Produktivbetrieb braucht nunmal einfach Wartung, darum kommt man nicht herum.
Zu deinem Artikel, es ist von 100 Servern die Rede und Wahrscheinlich wurden sie einfach gehackt, weil jemand sein FTP Password als Root Password benutzt hat. Komm wieder, wenn ein Virus über 300.000 Linux Server infiziert, wie es CodeRed mit IIS macht.
Was ist wohl schmerzhafter? Wenn ich mir auf einem Client irgendein dummes Virus eingefangen habe, oder wenn einer meiner Server gerootet wurde?
Weiters: Woran merke ich denn als Laie überhaupt zuverlässig, ob mein Server kompromittiert wurde? Wie groß ist der Aufwand festzustellen, dass nichts passiert ist, oder im Ernstfall den Schaden zu beheben?Und wenn Du glaubst, dass man besonders dumm und unvorsichtig sein muss, um Einbrüche auf Servern verzeichnen zu können, dann komm bitte wieder, wenn Du ein bisschen Erfahrung in der großen weiten Welt da draußen gemacht hast.
Bis dato wurde lediglich in zwei von mir betreute Server eingebrochen (noch nie gerootet), eine Statistik die sich bei meinen bisherigen Tätigkeiten durchaus sehen lassen kann. Die meisten meiner Kollegen haben da ganz andere Zahlen zu verbuchen. Und Dummheit oder besondere Unachtsamkeit war nur sehr selten im Spiel.
Auch wenn Du es anders darstellst und der Trend dorthin geht: Server im Produktivbetrieb sind nichts, was von Laien aufgesetzt und administriert werden sollte, auch wenn die Ubuntu-Tutorials da eine schöne heile "Mach, was hier drin steht und alles wird gut"-Welt suggerieren. Die gibts einfach nicht.
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byto schrieb:
Welche frei installierbaren Webclients für Email gibts denn, die auch brauchbar sind?
Wenn du eigenen Webspace hast, kannst du es ja mal mit Roundcube versuchen.
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Also, ich habe auch meine eigene E-Mail mit Domain und nutze dafür Thunderbird. Zur Not wenn ich unterwegs bein ahbe ich immer meine USB-Stick dabei, wo Thunderbird auch prima läuft.
Habe das ganze bei http://www.goneo.de registrieren lassen und zahle noch nicht mal 50 Cent monatlich. Sonst gibt es dort auch einen Webmailer, der ganz Ok ist. Ich nutzen ihn aber nicht, da ich Thunderbird besser finde.