Linux-Distributionen
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Ich habe damals mit Red Hat 7 angefangen und bin seitdem dort geblieben, nennt sich jetzt Fedora (in Version 12).
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Kubuntu oder Fedora.
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Sidux ist super, überdurchschnittlich kompatibel, aufs nötigste beschränkt, sehr schnell und meistens auch mit am stabilsten.
Für explorative Vögel ist immer noch Distrowatch
(http://distrowatch.com/)
die Topseite
Versuch doch mal Puppy, Muppy, Slax und Solaris.:)
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nachtfeuer schrieb:
Sidux ist super,
Das hat mich neugierig gemacht und ich hab mal auf http://de.wikipedia.org/wiki/Sidux geschaut.
nachtfeuer schrieb:
überdurchschnittlich kompatibel,
"Aufgrund der Optimierung auf i686 und Ausrichtung auf aktuelle Hardware (AMD ab K7, VIA ab C7) ist eine Verwendung mit älteren Prozessoren (zum Beispiel bis AMD K6- oder VIA C3) nicht ohne weiteres möglich, da diese den Befehlssatz nicht voll unterstützen."
nachtfeuer schrieb:
aufs nötigste beschränkt,
Ja.
nachtfeuer schrieb:
sehr schnell
Ja.
nachtfeuer schrieb:
und meistens auch mit am stabilsten.
"Durch die Kopplung an Debian/unstable ist die Distribution immer auf einem aktuellen Stand, man spricht dabei auch von einem Rolling Release; dies geht jedoch teilweise auf Kosten der Stabilität."
Soll nicht heißen, Sidux sei schlecht. Soll nur heißen, daß man für die Distrowahl am besten seinen Psychiater fragt. Ferndiagnose per Forum geht eigentlich kaum.
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chemsketch schrieb:
Hallo, ich suche eine neue Linux-Distri für mich:
Anforderungen:
- einfach handzuhaben ( bin kein experte)
- sehr aktuell, dennoch stabil
- einfache paketverwaltung oder deinstallationsmöglichkeit für alles
- kde
- ati-graktreiber einfach zu installieren
- sehr einfache (w)lan-konfigurationBisher verwendete ich
Suse 11.1<hab dort meinen Grafikkartentreiber nicht zum laufen gebracht>
Kubuntu < keine Ahnung, ich mag es nicht mehr ^^>
Sidux < wesentlich angenehmer, aber es gibt kein codeblocks und supertux 0.3>
Gentoo < was soll ich sagen, bei der installation gescheitert
>Der Chooser hat gemeint fedora oder mandriva wären noch was für mich,
Was könnt ihr empfehlen?
Fedora wohl eher nicht, die Distribution ist so eine Art Innovationszentrum, praktisch die Experimentierplattform von RedHat. Also der letzte Schrei, was Linux-Technologie angeht, aber auch mit den zu erwartenden Problemen.
Mandriva trifft deine Anforderungen schon ziemlich genau, auch wenn die KDE-Umgebung meiner Meinung nach bei meinem letzten Versuch zu stark durch die Distribution verändert wurde (das war glaube ich 2009.1).
Bekannte Distribtutionen, die speziell für "den Anfänger" geeignet sind, sind Linux Mint (basiert auf Ubuntu, GNOME Desktop) und PCLinuxOS (basiert auf Mandriva).
Meine Empfehlungen an guten und aktuellen KDE-Distributionen für "eher unerfahrene Nutzer" wären Kubuntu (magst du ja nicht... ich aber auch nicht), Mandriva (wohl die beste Wahl für dich) oder OpenSUSE (nicht wirklich für totale Anfänger geeignet).
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Fedora wohl eher nicht, die Distribution ist so eine Art Innovationszentrum, praktisch die Experimentierplattform von RedHat. ... aber auch mit den zu erwartenden Problemen.
Ich habe nie Probleme damit gehabt. Welche erwartest du denn? Auch frage ich mich, was ihr mit Stabilitaet meint?
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knivil schrieb:
Fedora wohl eher nicht, die Distribution ist so eine Art Innovationszentrum, praktisch die Experimentierplattform von RedHat. ... aber auch mit den zu erwartenden Problemen.
Ich habe nie Probleme damit gehabt. Welche erwartest du denn? Auch frage ich mich, was ihr mit Stabilitaet meint?
Ich spreche da hauptsächlich aus persönlicher Erfahrung und mein letzter Versuch mit Fedora 12 KDE war nicht so schön. Schon der Live-Installer hat 2 mal beim Partitionieren versagt und ist abgestürzt, ich musste die Partitionen dann vorher vorbereiten. Dann gab es Konfliktprobleme von Grafikgeräten beim ersten Booten und als er endlich am Desktop war, musste ich feststellen, dass er die bei der Installation ausgewählte Lokalisierung völlig ignoriert hat.
Mit KPackageKit habe ich mich auch erstmal herumärgern müssen, das geht aber eventuell besser, wenn man sich an das seltsame Verhalten gewöhnt hat. Erst hat er sich geweigert Updates zu installieren, dann poppten nach dem Update mehr als 10 Fenster auf, die mich daran erinnert haben, dass ich den Computer neu starten soll (vermutete Begründung: Jedes einzelne Paket, dass einen Neustart erfordert, hat ein Fenster geöffnet). Nach dem ich das gemacht habe, hat sich KPackageKit wieder gemeldet und mich direkt informiert, dass immer noch über 100 Updates verfügbar sind... die Gleichen wieder, was ich dann nach einer kurzen Zeit auch gemerkt habe (bei über 100 Updates direkt nach einer frischen Installation achte ich nicht wirklich drauf, was aktualisiert werden muss) und nach einem Refresh auch behoben war.
Das soll nicht heißen, dass Fedora besonders schlecht ist, vielleicht habe ich auch einfach Pech gehabt, oder habe selbst Fehler gemacht. Aber man hört von Fedora regelmäßig, dass die frühe Aufnahme von experimentellen Dingen in die Standardinstallation Probleme bereitet und irgendwo nachvollziehbar ist das ja auch.
Was Stabilität angeht: Keine Ahnung, ich hatte Fedora nicht lange drauf, aber hatte so weit keine Probleme, wenn erstmal etwas vernünftig eingerichtet ist.
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Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Fedora eine besonders gute KDE-Distro ist. Mit Gnome hatte ich bei meinen letzten Versuchen eigentlich nie gröbere Probleme, hat mir sogar ganz gut gefallen.
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Ich koennte zu jedem Punkt schreiben, wie es bei mir lief (mache ich aber nicht). Ich habe letztens bei 2 Freunden Fedora 12 auf ihre Laptops installiert. Klar gab es auch kleine Unstimmigkeiten, aber wenn man weiss, wo man drehen muss, sind sie schnell behoben. Deine beschriebenen Probleme treten frueher oder spaeter bei jeder Distribution auf.
Ich gehe auch anders vor: manuelles partitionieren, nachkonfigurieren von grup, fehlende Software ueber yum (Kommandozeile) installieren, system-config-... nutzen.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Fedora eine besonders gute KDE-Distro ist. Mit Gnome hatte ich bei meinen letzten Versuchen eigentlich nie gröbere Probleme, hat mir sogar ganz gut gefallen.
Keine Ahnung, nutze auch gnome, habe KDE trotzdem drauf um k3b zu nutzen. Wobei ich auch kaum was von gnome nutze, wenn man z.B. etwas entpacken will kann die Passwortabfrage bei grossen Sachen schon mal lange auf sich warten lassen. Kommandozeilenprogramme wie
unrarsind da wesentlich schneller. Auch alle anderen kleinen Programme wie xpdf oder gv werden von mir bevorzugt, anstatt das Anzeigetool von gnome zu benutzen.
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Fedora 12 gefiel mir anfangs auch ganz gut. Im Moment ärgert es mich aber etwas das man so oft auf externe Pakete oder Repositories angewiesen ist. Im offiziellen Repo sind kaum Codecs, kaum Schriftarten, keine properitären Grafikkartentreiber, ein Eclipse mit haufenweise unnötiger Abhängigkeiten, eine irgendwie komische Version von TexLive und noch nen paar andere Sachen fehlen oder sind komisch.
Mit KDE 4 habe ich allgemein keine guten Erfahrungen gemacht. Egal welche Distribution ich probiert habe, bei jeder sind überdurchschnittlich oft irgendwelche Programme abgestürzt.
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knivil schrieb:
Ich koennte zu jedem Punkt schreiben, wie es bei mir lief (mache ich aber nicht). Ich habe letztens bei 2 Freunden Fedora 12 auf ihre Laptops installiert. Klar gab es auch kleine Unstimmigkeiten, aber wenn man weiss, wo man drehen muss, sind sie schnell behoben. Deine beschriebenen Probleme treten frueher oder spaeter bei jeder Distribution auf.
Ich gehe auch anders vor: manuelles partitionieren, nachkonfigurieren von grup, fehlende Software ueber yum (Kommandozeile) installieren, system-config-... nutzen.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Fedora eine besonders gute KDE-Distro ist. Mit Gnome hatte ich bei meinen letzten Versuchen eigentlich nie gröbere Probleme, hat mir sogar ganz gut gefallen.
Keine Ahnung, nutze auch gnome, habe KDE trotzdem drauf um k3b zu nutzen. Wobei ich auch kaum was von gnome nutze, wenn man z.B. etwas entpacken will kann die Passwortabfrage bei grossen Sachen schon mal lange auf sich warten lassen. Kommandozeilenprogramme wie
unrarsind da wesentlich schneller. Auch alle anderen kleinen Programme wie xpdf oder gv werden von mir bevorzugt, anstatt das Anzeigetool von gnome zu benutzen.Wie gesagt, war das bei mir eine einmalige Erfahrung auf einer einzigen Maschine und die Erfahrungen können unterschiedlich sein. Es kann auch gut sein, dass einige der Probleme auf die KDE-Version zurückzuführen sind, die ja eher halboffiziell (https://spins.fedoraproject.org/) bei Fedora ist. Manuelles partitionieren mache ich auch immer, ich bin eigentlich bei keiner Distribution mit den Vorschlägen zufrieden. Normalerweise verlasse ich mich schon darauf, dass ein vernünftiges Partitionierungswerkzeug beim Installer enthalten ist, mit dem das während der Installation machbar ist.
Mit KPackageKit musst du dich ja bei Gnome gar nicht herumquälen, da ist sicher eine bessere Variante vorhanden. Kommandozeilenfrontends zur Paketverwaltung nutze ich auch, je mehr ich mit dem jeweiligen Paketmanagement vertraut bin. Mit YUM habe ich aber sonst nichts zu tun, und dann geht das Knöpfe Finden schneller, als Manpages lesen und verstehen. Und man kann weniger Mist bauen.

Unstimmigkeiten beheben, Schwächen bei der KDE-Version, hört sich für mich allerdings nicht an, wie das, was chemsketch sucht.
Ich probiere mal Fedora mit Gnome auf meinem Sandkastensystem. Mich reizt ja auch immer noch der FEL-Spin.
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chemsketch schrieb:
... Gentoo < was soll ich sagen, bei der installation gescheitert...

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volkard schrieb:
nachtfeuer schrieb:
sehr schnell
Ja.
Hm, nur von Wikipedia abgelesen oder wenigstens das auch mal selbst ausprobiert?
volkard schrieb:
Soll nicht heißen, Sidux sei schlecht. Soll nur heißen, daß man für die Distrowahl am besten seinen Psychiater fragt.
...oder sein Notebook ;)(oder die Anzahl der Reversershells auf seinem System *rotflheimlich*)
...wobei Psychiater lediglich Mediziner sind, die einem eher eine doofe Tablette unterjubeln, als eine praktische Linux-Distro. Wenn man Glück hat nimmt einem der Psychotherapeut von nebenan noch mit auf einen abwechslungsreichen Horrortrip oder die Frau
Pastorin zusätzlich mit auf eine nette Sauftour oder der Herr Pfarrer gibt neben der Distro-Empfehlung
noch ein wenig kostenlosen Sexualkundevertiefungs-unterricht...
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nachtfeuer schrieb:
volkard schrieb:
nachtfeuer schrieb:
sehr schnell
Ja.
Hm, nur von Wikipedia abgelesen oder wenigstens das auch mal selbst ausprobiert?
Nur abgelesen.
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Tobiking2 schrieb:
Fedora 12 gefiel mir anfangs auch ganz gut. Im Moment ärgert es mich aber etwas das man so oft auf externe Pakete oder Repositories angewiesen ist. Im offiziellen Repo sind kaum Codecs, kaum Schriftarten, keine properitären Grafikkartentreiber, ein Eclipse mit haufenweise unnötiger Abhängigkeiten, eine irgendwie komische Version von TexLive und noch nen paar andere Sachen fehlen oder sind komisch.
Mit KDE 4 habe ich allgemein keine guten Erfahrungen gemacht. Egal welche Distribution ich probiert habe, bei jeder sind überdurchschnittlich oft irgendwelche Programme abgestürzt.
Komisch, ich benutze KDE4 auf 2 Laptops und einen Desktop und ich habe keine Probleme. Gefällt mir sehr gut, stellt auch Windows 7 in den Schatten.
Für Fedora gibt es die inoffizielle FAQ http://www.fedorafaq.org/
Da steht auch welche Repos man braucht.
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Kenner der Distributionen schrieb:
Microsoft könnte aber Milliarden einsparen, wenn sie den Linux Kernel verwenden würden. Aber auf der anderen Seite, würden alle Treiber für jeden Verfügbar werden. Aber ich denke in 20 Jahren werden werden sie so oder so Linux anbieten, entweder als Server OS oder irgendwie parallel zu Windows.
Ich kriegt keine Verbindung zu microsoft.com, ist deren Server down?
$ ping microsoft.com PING microsoft.com (207.46.232.182) 56(84) bytes of data. ^C --- microsoft.com ping statistics --- 61 packets transmitted, 0 received, 100% packet loss, time 60333ms
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DEvent schrieb:
Ich kriegt keine Verbindung zu microsoft.com, ist deren Server down?
Ich bestätige dies.
http://downorisitjustme.com/res.php?url=microsoft.com
sagt aber, es wäre online. Du arbeitest nicht zufällig auf dem gleichen Server wie ich?
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SeppJ schrieb:
DEvent schrieb:
Ich kriegt keine Verbindung zu microsoft.com, ist deren Server down?
Ich bestätige dies.
http://downorisitjustme.com/res.php?url=microsoft.com
sagt aber, es wäre online. Du arbeitest nicht zufällig auf dem gleichen Server wie ich?Ist doch nichts Neues, daß ein HTTP-Server auf HTTP antworten soll, aber auf ping doch nicht muß. Unhöflich, aber stört Normalsterbliche beim Surfen nicht. Wer ping kennt, ist eh ein böser linuxer.
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Microsoft.com ist nicht down.