Lohnt sich Quad Core inzwischen?
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Ich hab jetzt auch seit einem halben Jahr einen Quad Core und bin vollkommen zufrieden. Das ganze System läuft viel flüssiger und schneller als mit meinem Dual Core, der sonst fast die selbe Hardware hatte
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SeppJ schrieb:
Ich schätze ein flotter Zweikerner ist für dein Anwendungsszenario das richtige. Quadcore ist wirklich noch eher was für Hardcore-Numerik.
Für "Hardcore-Numerik" sind das Spielzeuge
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Walli schrieb:
Für "Hardcore-Numerik" sind das Spielzeuge
.Wie alles unter 100.000 Rechenkernen, heh?

PS: Bist Du eigentlich noch in Jülich? Ich bin nämlich inzwischen auch da.
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Ich habe auch einen Quad Core, allerdings kein Intel, sondern ein AMD Phenom X4 965. Die sind recht preiswert, aber von der Leistung 5-10% unterlegen. Dafür stimmt aber das Preis/Leistungsverhältnis. Soweit meine Meinung.
Ich bin damit jedenfalls recht zufrieden und es gibt bereits Spiele, die die Kerne gut beanspruchen. Dazu zählen natürlich in erster Linie moderne Spiele, wie z.B. GTA 4, die sehr viel CPU verlangen.
Ob Quad Core abseits von Spielen auch schon Sinn macht, ist fraglich. Fakt ist wohl, dass die Unterstützung früher oder später kommen wird. Schließlich sind schon die 6 Kerner im Vormarsch. Da müssten die Entwickler langsam mal nachziehen.
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Gregor schrieb:
Walli schrieb:
Für "Hardcore-Numerik" sind das Spielzeuge
.Wie alles unter 100.000 Rechenkernen, heh?

PS: Bist Du eigentlich noch in Jülich? Ich bin nämlich inzwischen auch da.
Ach, ihr auch? Dann sieht man sich ja mal

Ja, Hardcore war natürlich übertrieben, man sollte lieber sagen Hardcore-Desktop-Numerik. Professionell treibt man natürlich ganz andere Sachen.
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Wer aber Threadprogammierung an Multicore CPUs üben will oder darauf optimieren muß, der ist mit nem Quad besser bedient, weil er nur so sein Programm und dessen Verhalten in der Praxis testen kann.
Mit einem Dualcode ist das noch zu Trivial, sind ja nur 2 Threads, da entstehen nicht wirklich nennenswerte Konflikte.
Ab 4 oder besser 8 Kernen wird's aber richtig geil.
Daher würde ich für solche Programmieraufgaben eher die CPU mit vielen Kernen nehmen.
Ist jemand anderer Meinung?
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enteenteenteente schrieb:
i5 mit 2,7GHz wär dann wohl der i5-430, also auch Dual Core,
hört sich gut an, werd dann mal nach billigeren PCs gucken
Schon zwei kerne, aber mit HT, also 4 Threads.
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Gregor schrieb:
PS: Bist Du eigentlich noch in Jülich? Ich bin nämlich inzwischen auch da.
Bin die ganze Zeit in Aachen gewesen und habe von dort während der Diplomarbeit das Baby gefüttert. Mittlerweile rechne ich aber nicht mehr in Jülich, weil ich momentan in der Hauptsache eher "Spielzeugprobleme" rechne (Methodenentwicklung), und da reicht meist noch ein Laptop für
.......... schrieb:
Ob Quad Core abseits von Spielen auch schon Sinn macht, ist fraglich. Fakt ist wohl, dass die Unterstützung früher oder später kommen wird. Schließlich sind schon die 6 Kerner im Vormarsch. Da müssten die Entwickler langsam mal nachziehen.
Für extreme Multitasker macht es schon Sinn (wenn die Programme auch tatsächlich rechnen). Sonst, wie Du sagst, nur, wenn die Codes gut parallelisiert sind.
Tectone schrieb:
Daher würde ich für solche Programmieraufgaben eher die CPU mit vielen Kernen nehmen.
Ist jemand anderer Meinung?Wenn das Ziel ist nachher auf vielen Kernen zu rechnen, dann ist es natürlich super, wenn der Code schon auf 4 Kernen gut läuft. Und dann schaut man mal mit 'ner geeigneten Maschine was bei 16, 32, ... , 1024, ... passiert. Irgendwann kommt fast immer der Knick in der Kurve. Dann ist die Frage, ob es gut genug ist oder ob man optimieren muss. Dafür gibt es dann spezielle Tools, die das Verhalten der Codes analysieren und Möglichkeiten zur Performance-Steigerung auffindbar machen (z.B. Scalasca aus Jülich).
CSL schrieb:
enteenteenteente schrieb:
i5 mit 2,7GHz wär dann wohl der i5-430, also auch Dual Core,
hört sich gut an, werd dann mal nach billigeren PCs gucken
Schon zwei kerne, aber mit HT, also 4 Threads.
Ich habe einen i5 im Laptop. Das Ding geht echt ziemlich gut ab
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Tectone schrieb:
Daher würde ich für solche Programmieraufgaben eher die CPU mit vielen Kernen nehmen.
Ist jemand anderer Meinung?Das ist dann zwar ganz hübsch schnell, aber um zu testen ob das Programm überhaupt mit mehreren Threads läuft, kann man genausogut auch 32 Threads auf einem Kern laufen lassen. Ist dann zwar superlahm, aber als Proof-of-Concept gut genug. Und für Produktivrechnung ist dann auch ein echter Quadcore (meistens) zu langsam.
Aber ja: Macht natürlich schon mehr Spaß und ein Quadcore ist auch unbestreitbar schneller. Und wenn mir jemand einen schenkt würde ich mich ganz doll freuen. Aber die Frage ist ja, ob es sich bei dem genannten Benutzungsprofil zu kaufen lohnt.
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enteenteenteente schrieb:
Auf dem PC wird Windows 7 laufen und viel zur Entwicklung benutzt, also dicke IDEs, Java, Virtuelle Maschinen (also VirtualBox oder VMWare), viele Browsertabs und Photoshop auch (am besten gleichzeitig).
Perfekter Einsatzzweck für Quadcore. DualCore ist nur mehr für Spieler und hartnäckige Singletasker interessant. Oder natürlich, wenn das Budget sehr beschränkt ist.
Insbesondere für VMs sind doch CPUs mit massig Kernen perfekt. Den i5-750 halte ich ebenfalls für eine CPU mit ausgezeichnetem Preis/Leistungsverhältnis, kommt in meinen nächsten Rechner auch rein.
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SeppJ schrieb:
Aber die Frage ist ja, ob es sich bei dem genannten Benutzungsprofil zu kaufen lohnt.
Über weitere Meinungen dazu würde ich mich freuen.
Hat Windows7 eigentlich inzwischen irgendwelche interessante Unterstützung für Mehrkerne?
Oder stimmt ihr mir zu, dass für flüssiges Arbeiten mit mehreren Programmen gleichzeitig ich doch mehr Geld in viel RAM statt in überflüssige CPU-Power investieren sollte?
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SeppJ schrieb:
[…]aber um zu testen ob das Programm überhaupt mit mehreren Threads läuft, kann man genausogut auch 32 Threads auf einem Kern laufen lassen.
Nur tritt dann ein Riesenhaufen Bugs gar nicht erst auf, die man erst mit mehreren Cores spüren könnte.
Aber deswegen alleine würde ich mir auch keine Multicore-CPU kaufen. Eher, weil sie perfekt zu meinem Anwendungsprofil passen.
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enteenteenteente schrieb:
Hat Windows7 eigentlich inzwischen irgendwelche interessante Unterstützung für Mehrkerne?
Hu? Windows NT hat doch schon seit Ewigkeiten Unterstützung für SMP.

Oder stimmt ihr mir zu, dass für flüssiges Arbeiten mit mehreren Programmen gleichzeitig ich doch mehr Geld in viel RAM statt in überflüssige CPU-Power investieren sollte?
Performance optimieren heißt immer Flaschenhälse suchen und dann beseitigen. Je nachdem, was bei Dir der Flaschenhals ist, solltest Du Dich für mehr RAM oder eine stärkere CPU entscheiden.
Ich persönlich werde mir vorerst nur 2x2GB RAM kaufen und mir mehr holen, wenn DDR3-RAM noch billiger wird, weil ich weiß, dass ich mit 4GB RAM vorerst auch ganz gut auskomme und RAM-Upgrades weniger Arbeit als CPU-Upgrades sind.

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Ich meinte eher sowas wie Grand Central Dispatch auf OSX
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enteenteenteente schrieb:
Ich meinte eher sowas wie Grand Central Dispatch auf OSX
Nein, ein GCD-Pendant wäre mir neu, aber ich habe auch nicht viel Ahnung von Windows.
Aber es gibt natürlich OpenMP und das Zeug von Intel und ein paar andere Sachen.
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Grand Central wird entwickelt, um den Softwareentwicklern auf Mac OS X die Nutzung von mehreren Prozessorkernen zu erleichtern. Die Grundkonzeption der Technologie ist es, einzelne, zu verarbeitende Aufgaben (Tasks) zentral in Blöcken zu verwalten und sie an verfügbare Prozessorkerne effizient weiterzuleiten.
Dann ist dir Microsoft behilfig mit:
Parallel Linq (.NET), Parallel Pattern Library(C++)
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enteenteenteente schrieb:
Oder stimmt ihr mir zu, dass für flüssiges Arbeiten mit mehreren Programmen gleichzeitig ich doch mehr Geld in viel RAM statt in überflüssige CPU-Power investieren sollte?
Bei deinem Einsatzgebiet könnte es sich Performancemäßig auch mehr lohnen, wenn du das Geld in eine gute SSD Festplatte steckst als in RAM und CPU.
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Hallo,
also ich muß auch gestehen das ich seit kurzem einen AMD Phenom X4 965 besitze. Grade beim kompilieren merke ich hier zu meinem vorherigen System doch den Unterschied. Ebenfalls macht sich das ganze auch bei den VM's deutlich bemerkbar. Wie groß der Unterschied hier zu einem Dual-Core ist kann ich leider nicht beurteilen, da ich diesen direkt übersprungen habe.
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Walli schrieb:
Gregor schrieb:
PS: Bist Du eigentlich noch in Jülich? Ich bin nämlich inzwischen auch da.
Bin die ganze Zeit in Aachen gewesen und habe von dort während der Diplomarbeit das Baby gefüttert. Mittlerweile rechne ich aber nicht mehr in Jülich, weil ich momentan in der Hauptsache eher "Spielzeugprobleme" rechne (Methodenentwicklung), und da reicht meist noch ein Laptop für
.Alles in Aachen zu machen hat wohl Vorteile. Ich pendele jeden Tag zwischen Aachen und Jülich hin und her. Was für Methoden entwickelst Du? Damals hattest Du Dich glaube ich mit Fluiddynamik beschäftigt, oder? Bei mir wird es auch auf Methodenentwicklung hinauslaufen, allerdings in einem völlig anderen Bereich.
@SeppJ: Was machst Du in Jülich?
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Gregor schrieb:
@SeppJ: Was machst Du in Jülich?
Naja, rechnen halt
. Persönlich vor Ort bin ich aber nur gelegentlich. Ich würde aber ungern sagen, welcher Account ich bin. Ich kann nur sagen, ich bin nicht der Kosmologe der derzeit so viel auf Juropa verbraucht.