Lohnt sich Quad Core inzwischen?



  • SeppJ schrieb:

    […]aber um zu testen ob das Programm überhaupt mit mehreren Threads läuft, kann man genausogut auch 32 Threads auf einem Kern laufen lassen.

    Nur tritt dann ein Riesenhaufen Bugs gar nicht erst auf, die man erst mit mehreren Cores spüren könnte.

    Aber deswegen alleine würde ich mir auch keine Multicore-CPU kaufen. Eher, weil sie perfekt zu meinem Anwendungsprofil passen.



  • enteenteenteente schrieb:

    Hat Windows7 eigentlich inzwischen irgendwelche interessante Unterstützung für Mehrkerne?

    Hu? Windows NT hat doch schon seit Ewigkeiten Unterstützung für SMP. 😕

    Oder stimmt ihr mir zu, dass für flüssiges Arbeiten mit mehreren Programmen gleichzeitig ich doch mehr Geld in viel RAM statt in überflüssige CPU-Power investieren sollte?

    Performance optimieren heißt immer Flaschenhälse suchen und dann beseitigen. Je nachdem, was bei Dir der Flaschenhals ist, solltest Du Dich für mehr RAM oder eine stärkere CPU entscheiden.

    Ich persönlich werde mir vorerst nur 2x2GB RAM kaufen und mir mehr holen, wenn DDR3-RAM noch billiger wird, weil ich weiß, dass ich mit 4GB RAM vorerst auch ganz gut auskomme und RAM-Upgrades weniger Arbeit als CPU-Upgrades sind. 🙂



  • Ich meinte eher sowas wie Grand Central Dispatch auf OSX



  • enteenteenteente schrieb:

    Ich meinte eher sowas wie Grand Central Dispatch auf OSX

    Nein, ein GCD-Pendant wäre mir neu, aber ich habe auch nicht viel Ahnung von Windows.

    Aber es gibt natürlich OpenMP und das Zeug von Intel und ein paar andere Sachen.



  • Grand Central wird entwickelt, um den Softwareentwicklern auf Mac OS X die Nutzung von mehreren Prozessorkernen zu erleichtern. Die Grundkonzeption der Technologie ist es, einzelne, zu verarbeitende Aufgaben (Tasks) zentral in Blöcken zu verwalten und sie an verfügbare Prozessorkerne effizient weiterzuleiten.

    Dann ist dir Microsoft behilfig mit:
    Parallel Linq (.NET), Parallel Pattern Library(C++)



  • enteenteenteente schrieb:

    Oder stimmt ihr mir zu, dass für flüssiges Arbeiten mit mehreren Programmen gleichzeitig ich doch mehr Geld in viel RAM statt in überflüssige CPU-Power investieren sollte?

    Bei deinem Einsatzgebiet könnte es sich Performancemäßig auch mehr lohnen, wenn du das Geld in eine gute SSD Festplatte steckst als in RAM und CPU.



  • Hallo,
    also ich muß auch gestehen das ich seit kurzem einen AMD Phenom X4 965 besitze. Grade beim kompilieren merke ich hier zu meinem vorherigen System doch den Unterschied. Ebenfalls macht sich das ganze auch bei den VM's deutlich bemerkbar. Wie groß der Unterschied hier zu einem Dual-Core ist kann ich leider nicht beurteilen, da ich diesen direkt übersprungen habe. 😉



  • Walli schrieb:

    Gregor schrieb:

    PS: Bist Du eigentlich noch in Jülich? Ich bin nämlich inzwischen auch da.

    Bin die ganze Zeit in Aachen gewesen und habe von dort während der Diplomarbeit das Baby gefüttert. Mittlerweile rechne ich aber nicht mehr in Jülich, weil ich momentan in der Hauptsache eher "Spielzeugprobleme" rechne (Methodenentwicklung), und da reicht meist noch ein Laptop für 😃 .

    Alles in Aachen zu machen hat wohl Vorteile. Ich pendele jeden Tag zwischen Aachen und Jülich hin und her. Was für Methoden entwickelst Du? Damals hattest Du Dich glaube ich mit Fluiddynamik beschäftigt, oder? Bei mir wird es auch auf Methodenentwicklung hinauslaufen, allerdings in einem völlig anderen Bereich.

    @SeppJ: Was machst Du in Jülich?


  • Mod

    Gregor schrieb:

    @SeppJ: Was machst Du in Jülich?

    Naja, rechnen halt 🙂 . Persönlich vor Ort bin ich aber nur gelegentlich. Ich würde aber ungern sagen, welcher Account ich bin. Ich kann nur sagen, ich bin nicht der Kosmologe der derzeit so viel auf Juropa verbraucht.



  • SeppJ schrieb:

    Gregor schrieb:

    @SeppJ: Was machst Du in Jülich?

    Naja, rechnen halt 🙂 . Persönlich vor Ort bin ich aber nur gelegentlich. Ich würde aber ungern sagen, welcher Account ich bin. Ich kann nur sagen, ich bin nicht der Kosmologe der derzeit so viel auf Juropa verbraucht.

    Brauchst Du nicht sagen. Mich hätte nur ganz allgemein die Thematik interessiert. Aber wenn Du dazu nichts sagen willst, dann ist das ok.

    ...und wenn Du nicht der Kosmologe bist, dann brauch ich Dich hier ja auch nicht stellvertretend für das ganze IFF ausschimpfen. 😉


  • Mod

    Wenn du beim IFF bist, dann könntest du wahrscheinlich ohnehin nicht viel mit meinem Kram anfangen (bin thematisch eher in weicher Materie). Aber den Kosmologen habe ich übrigens neulich mal persönlich getroffen. Habe allerdings nicht wirklich nachvollziehen können, warum das so toll sein soll, das gleiche alte Modell des Universums dieses mal mit 100 Billionen anstatt mit 10 Billionen Teilchen* durchzurechnen 😕 .

    *:Zahlen gerade ausgedacht, weil ich sie mir nicht genau gemerkt habe



  • Seit dem Core 2 Quad Q6600 lohnen sich Quad Cores für jeden Nutzer, der massig Leistung (auch zum Zocken!) braucht. Klar, für einen Thin-Client tuts auch ein PIV. Aber zum richtigen Arbeiten sind Quad Cores i.d.R. sowieso besser, da man einfach zuviele Dinge gleichzeitig offen hat. Ob es nun 30 Tabs im Internet Explorer und eine volle Office Suite sind oder Visual Studio 2010 und ein SQL Server 2008 R2 - in jedem Fall wird ein langsamer Quad Core angenehmer sein als ein hochgetakteter Dual Core. Windows 7 verteilt die Lasten recht gut auf die Cores.

    Was ich auch nicht verstehen kann, ist dieser übertriebene Mythos von der spürbar besseren Performance von Dual Cores beim Gaming. Abgesehen von einigen mobilen oder ganz billigen Prozessoren sind heute alle Quad Cores schnell genug, um auch die ansprechenden Games mit höchsten Einstellungen mit FPS jenseits menschlicher Wahrnehmung spielen zu können. Der Flaschenhals ist sowieso die Grafikkarte und nicht die CPU.

    Ich konnte die Leute damals schon nicht verstehen, die wegen 2-5 FPS im 100+ Bereich den Core 2 Duo E8500 dem Core 2 Quad Q6600 vorzogen...



  • Was haltet ihr dem von dem hier, preis/leistungs mäßig:
    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=280530848658
    Ist allerdings schon an meiner oberen Budget Grenze



  • Gregor schrieb:

    Alles in Aachen zu machen hat wohl Vorteile. Ich pendele jeden Tag zwischen Aachen und Jülich hin und her. Was für Methoden entwickelst Du? Damals hattest Du Dich glaube ich mit Fluiddynamik beschäftigt, oder?

    Ich hab Dir mal eine Mail geschickt. Dann wird der Thread nicht zu sehr gekapert 😉 .



  • gegenfrage: lohnt sich ein dualcore noch beim heimrechnern?

    bei ntoebook si okay, preisutnerschied aber pc...



  • Interessanter Thread hier, ich bin auch gerade am Schwanken zwischen einem i7-620M(2.66GHz,4MB,Dual Core) bzw i7-720QM(1.60GHz,6MB,Quad Core) der in einem Notebook M4500 Precision von Dell verbaut wird.

    Preislich machen die keinen großen Unterschied, der Quadcore kostet nur marginal mehr (30€), arbeit allerdings mit 1333MHz FSB und kann daher den DDR3-RAM optimal ansteuern und hat zudem noch 2MB mehr Cache.

    Mein Anwendungszweck sieht änlich wie der des Erstellers aus (Windows 7, Visual Studio Entwicklung, SQL Server, viele Browser-Tabs, _gelegentlich_ mal eine VMware, keine Spiele)

    Die allgemeine Ansicht tendiert ja anscheined doch zum Quadcore, oder?



  • Ich werd mir nun doch auch den Quad Core i5 holen für meinen neuen Desktop Rechner, sobald ich wieder geld hab 🙂 Kann ja nicht schaden.


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