long double Zufallswerte



  • fuse schrieb:

    Methode:

    void TForm1::ZufallsgeneratorLongDouble1(double& number)
    {
    while((number < -1.1E-4932l) || IsNan(number) || IsInfinite(number))
      {
      for(unsigned int i = 0; i != sizeof(long double); ++i)
        *reinterpret_cast<unsigned char*>(&number) = (unsigned char)rand();
      }
    }
    

    Was müßte geändert werden ?

    alles 😋



  • Welchen Code ergibt die vorgeschlagene Änderung ?



  • fuse schrieb:

    für die Startwerte der Gewichtungen meines neuralen Backpropergation Netzes
    hätte ich gern den Code eines geeigneten Zufallsgenerators.

    Er soll schnell sein
    und möglichst zufällige sowie gleichmäßig verteilte Fließkommazahlen
    im Wertebereich -1,1E-4932 bis 1,1E4932 zurückgeben.

    😮

    Für die Gewichte eines solchen Netzes würde ich mich auf einen viel kleineren Zahlenbereich beschränken, zB so etwas:

    /// liefert Zufallszahl zwischen 0...1
    double rectangularPDF();
    
    /// liefert Zufallszahl zwischen -1...1
    double triangularPDF()
    {
      double t = rectangularPDF();
      t -= rectangularPDF();
      return t;
    }
    
      ...
      gewicht = triangularPDF() * 10;
      ...
    

    (oder so)



  • Das ist auch interessant
    und wenn sich der Überlauf bei der ersten Lösung vermeiden lässt
    gäbe es schon 2 Lösungsansätze.



  • SeppJ schrieb:

    Der long double ist auch nur um die 16 Byte groß. Nur die Interpretation ist anders als z.B. bei einem long int. Das heißt es gibt 2^16 mögliche Werte die ein double annehmen kann.

    2^128. (Byte != Bit)

    Dementsprechend braucht man, um von einem Ende zum nächsten zu zählen, auch nur etwa etwa 10^38,5 Schritte. Das ist auch eines der Probleme, in das man mit einer Gleichverteilung über einen derart großen Bereich in Fließkommazahlen läuft - Wenn du einem long double 1,1e-4932 zuweist und eins draufzählst, ändert sich der Wert nicht, weil der Datentyp nicht genau genug ist, beide Werte darzustellen.

    Aus diesem Grund generiert man Fließkommazufallswerte üblicherweise zwischen 0 und 1, wo der Exponent keine Rolle spielt, und multipliziert dann ggf. mit der gewünschten Bereichsgröße, nach dem Muster

    (double) rand() / RAND_MAX
    

    Um das ganze zu erweitern, wäre eine Reihenentwicklung wahrscheinlich das einfachste. Ich stelle mir das etwa so vor:

    long double float_rand() {
      static long double const precise_max = std::pow(2.0L, std::numeric_limits<long double>::digits) - 1;
      static long double const rand_mod = RAND_MAX + 1.0L;
    
      long double x = 0;
      long double divisor = 1;
    
      do {
        x = x * rand_mod + rand();
        divisor *= rand_mod;
      } while(divisor < precise_max / rand_mod);
    
      x = x * (precise_max / divisor) + (rand() / precise_max * divisor);
    
      return x / precise_max;
    }
    


  • seldon schrieb:

    Aus diesem Grund generiert man Fließkommazufallswerte üblicherweise zwischen 0 und 1, wo der Exponent keine Rolle spielt, und multipliziert dann ggf. mit der gewünschten Bereichsgröße, nach dem Muster

    (double) rand() / RAND_MAX
    

    Du meinst

    Nexus (1. Antwort) schrieb:

    long double Random(long double begin, long double end)
    {
        return static_cast<long double>(rand()) / RAND_MAX * (end - begin) + begin;
    }
    

    😉



  • Welche Schrittweite zwischen 1 und -1 ist am kleinsten, ändert den Wert aber noch ?



  • Für den long double Datentyp verwendet der Borlnd C++ Compiler 80 Bit.



  • fuse schrieb:

    Er soll schnell sein
    und möglichst zufällige sowie gleichmäßig verteilte Fließkommazahlen
    im Wertebereich -1,1E-4932 bis 1,1E4932 zurückgeben.

    Interessante Frage,
    für ein neuronales Netz würde ich dir persönlich allerdings kleine Werte bevorzugen wie z.B. zwischen
    -1 und 1 empfehlen oder -0,5 und 0,5

    EDIT: Beim vollen Ausschöpfen des Wertebereichs kriegst du auch noch Probleme mit Überläufen... Inwiefern sie die Leistungsfähigkeit deines Netzes beeinflussen, vermag ich jetzt nicht zu beurteilen



  • Ich beabsichtige meine Wertigkeit nun zwischen 1 und -1 zu legen
    und möchte noch die Schrittweite für long double herrausfinden.
    Anhand des Aufbaus lässt sich das wahrscheinlich ausrechnen.

    Auch wenn long double nicht dem Standard entspriicht
    würde ich zunächst gern daran festhalten, da das Netz dann vermutlich auch gut
    mit kleinen Unterschieden zwischen hochauflösenden Bildern umgehen kann.


  • Mod

    fuse schrieb:

    Ich beabsichtige meine Wertigkeit nun zwischen 1 und -1 zu legen
    und möchte noch die Schrittweite für long double herrausfinden.
    Anhand des Aufbaus lässt sich das wahrscheinlich ausrechnen.

    Auch wenn long double nicht dem Standard entspriicht
    würde ich zunächst gern daran festhalten, da das Netz dann vermutlich auch gut
    mit kleinen Unterschieden zwischen hochauflösenden Bildern umgehen kann.

    Die Auflösung in der Gegend von 1 ist wiederum das epsilon von dem Typen (herauszufinden mit numeric_limits). Nach wie vor gilt jedoch, dass die Auflösung sich mit dem Wert ändert, nahe Null ist die Auflösung viel feiner, bis hin zu 1*(2 hoch min_exponent). Wenn du tatsächlich einfach nur zufällige Bitmuster im double erzeugst, musst du dies beachten. Die Verteilung müsste dann logarithmisch sein.


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