Pufferüberlaufproblemen



  • Immer wenn ich mein Projekt laufen lasse bekomme ich folgende Meldung:

    Durch einen Pufferüberlauf in PCFix.exe wurde der interne Programmzustand beschädigt. Klicken Sie auf "Unterbrechen", um das Programm zu debuggen, oder auf "Weiter", um es zu beenden.

    Weitere Informationen finden Sie im Hilfethema "Gewusst wie: Debugging von Pufferüberlaufproblemen".

    Hier der Code:

    aus sicherheitsgründen entfernt
    

    Wenn ich beide Teile laufen lasse bekomme ich den Fehler. Sobald ich ein Teil auskommentiere geht das Programm ohne Fehlermeldung durch.
    Hoffe jemand sieht wo der Fehler ist, denn ich starre schon seit 2 Tagen auf den Code, kann den Fehler aber leide nicht ausmachen.

    Mit freundlich Grüßen
    pc-jedi



  • Schwer zu sagen. Entweder läuft in FindFileswithoutSubFolder etwas falsch, oder g_pLogfile->fTextout wird falsch aufgerufen - ich habe Letzteres im Verdacht; der C-Format-String lässt mich vermuten, dass die Parameter schlussendlich in eine *printf-Funktion geschmissen wird, und std::string lässt sich nicht in %s quetschen.

    Allerdings kann ich das ohne den betreffenden Code nicht mit Sicherheit sagen; meine Kristallkugel ist in Reparatur.



  • ich habe Letzteres im Verdacht; der C-Format-String lässt mich vermuten, dass die Parameter schlussendlich in eine *printf-Funktion geschmissen wird, und std::string lässt sich nicht in %s quetschen.

    Allerdings kann ich das ohne den betreffenden Code nicht mit Sicherheit sagen; meine Kristallkugel ist in Reparatur.

    g_pLogfile->fTextout erwartet einen char und schreibt diesen dann in die Logfile.txt

    void CLogfile::Textout (const char *Text)
    {
    	// Text schreiben und flushen
    	fprintf (m_Logfile, Text);
    	fflush (m_Logfile);
    
    } // Textout (schwarz)
    

    Und so wird das Logfile erstellt.

    void CLogfile::CreateLogfile (const string LogName, const string Version)
    {
    	// Logfile leeren und Kopf schreiben
    	m_Logfile = fopen (LogName.c_str(), "w");
    
    	// Aktuelle Build-Konfiguration ausgeben
    	#ifdef _DEBUG
    	Textout ("BUILD: DEBUG\n");
    	#else
    	Textout ("BUILD: RELEASE\n");
    	#endif
    
    	// Logfile schließen und mit append wieder öffnen
    	fclose (m_Logfile);
    	m_Logfile = fopen (LogName.c_str(), "a");
    
    } // CreateLogfile
    

    Und hier der FindFileswithSubFolder und FindFileswithoutSubFolder.
    Der Code ist vl. ein wenig umständlich, aber tut was er soll.

    list<string> FindFileswithSubFolder(const string FileLocation)
    {
    	HANDLE fHandle;
    	WIN32_FIND_DATA wfd;
    	list<string> Result;
    	list<string>::const_iterator i;
    	list<string> Temp;
    
    	fHandle = FindFirstFile((FileLocation + "\\*").c_str(),&wfd);
    	if ( fHandle != INVALID_HANDLE_VALUE)
    	{
    		do 
    		{
    			// Eintrag nur behandeln, wenn es nicht . oder .. ist (werden nur bei Unterverzeichnissen mit zurückgeliefert)
    			// hier könnte man z.B. auch mit lstrcmp auf . und .. vergleichen, was allerdings nicht ganz so effizient ist
    			if (!( (wfd.cFileName[0]=='.') && ( (wfd.cFileName[1]=='.' && wfd.cFileName[2]==0) || wfd.cFileName[1]==0 ) ))
    			{
    				if (wfd.dwFileAttributes & FILE_ATTRIBUTE_DIRECTORY)
    				{
    					Temp = FindFileswithSubFolder(FileLocation + "\\" + wfd.cFileName);
    				}
    				else
    				{
    					Result.push_back(FileLocation + "\\" + wfd.cFileName);
    				} 
    			}
    			for(i = Temp.begin(); i != Temp.end(); i++)
    			{
    				Result.insert(Result.end(),(*i));
    			}
    			Temp.clear();
    		}
    		while (FindNextFile(fHandle,&wfd));
    	}
    	else
    	{
    		printf("%#x",GetLastError());
    	}
    	FindClose(fHandle);
    	return Result;
    }
    
    list<string> FindFileswithoutSubFolder(const string FileLocation)
    {
    	HANDLE fHandle;
    	WIN32_FIND_DATA wfd;
    	list<string> Result;
    
    	fHandle = FindFirstFile((FileLocation + "\\*").c_str(),&wfd);
    	if ( fHandle != INVALID_HANDLE_VALUE)
    	{
    		do 
    		{
    			// Eintrag nur behandeln, wenn es nicht . oder .. ist (werden nur bei Unterverzeichnissen mit zurückgeliefert)
    			// hier könnte man z.B. auch mit lstrcmp auf . und .. vergleichen, was allerdings nicht ganz so effizient ist
    			if (!( (wfd.cFileName[0]=='.') && ( (wfd.cFileName[1]=='.' && wfd.cFileName[2]==0) || wfd.cFileName[1]==0 ) ))
    			{
    				if (!(wfd.dwFileAttributes & FILE_ATTRIBUTE_DIRECTORY))
    				{
    					Result.push_back(FileLocation + "\\" + wfd.cFileName);
    				}
    			}
    		}
    		while (FindNextFile(fHandle,&wfd));
    	}
    	else
    	{
    		printf("%#x",GetLastError());
    	}
    	FindClose(fHandle);
    	return Result;
    }
    

    Die Fehler Meldung kommt erst am Ende des Programms, wenn es die 5sek Slepp abgewartet hat.



  • Es geht mir um fTextout, nicht um Textout, diese muss anders aussehen, denn sonst würde

    g_pLogfile->fTextout ("%s\n", (*iL));
    

    nicht kompilieren (*iL ist vom Typ string, nicht char const *).

    FindFileswithoutSubFolder sieht größtenteils in Ordnung aus, obwohl ich mir gerade nicht sicher bin, wie FindClose(INVALID_HANDLE_VALUE) reagiert. Du solltest den FindClose-Aufruf fünf Zeilen nach oben verlegen.



  • Ok werde FindClose nach oben setzten.

    Hier fTextout:

    // fTextout
    //
    // Aufgabe: formatierten Text ins Logfile schreiben (schwarz)
    //
    void CLogfile::fTextout (const char *Text, ...)
    {
    	TCHAR buffer[MAX_BUFFER];  // char-Buffer
    	va_list pArgList;          // Liste der übergebenen Argumente
    
    	// String aus den Argumenten erstellen
    	va_start (pArgList, Text);
    	vsprintf (buffer, Text, pArgList);
    	va_end (pArgList);
    
    	// Erzeugten String schreiben
    	Textout (buffer);
    
    } // fTextout (schwarz)
    
    // fTextout
    //
    // Aufgabe: formatierten Text ins Logfile schreiben (farbig)
    //
    void CLogfile::fTextout (int Color, const char *Text, ...)
    {
    	TCHAR buffer[MAX_BUFFER];  // char-Buffer
    	va_list pArgList;          // Liste der übergebenen Argumente
    
    	// String aus den Argumenten erstellen
    	va_start (pArgList, Text);
    	vsprintf (buffer, Text, pArgList);
    	va_end (pArgList);
    
    	// Erzeugten String schreiben
    	Textout (Color, buffer);
    
    } // fTextout (farbig)
    
    // fTextout
    //
    // Aufgabe: formatierten Text ins Logfile schreiben (farbig, Liste)
    //
    void CLogfile::fTextout (int Color, bool List,const char *Text, ...)
    {
    	TCHAR buffer[MAX_BUFFER];  // char-Buffer
    	va_list pArgList;          // Liste der übergebenen Argumente
    
    	// String aus den Argumenten erstellen
    	va_start (pArgList, Text);
    	vsprintf (buffer, Text, pArgList);
    	va_end (pArgList);
    
    	// Erzeugten String schreiben
    	Textout (Color, List, buffer);
    
    } // fTextout (farbig, Liste)
    


  • Ja, da sieht man's. fTextOut ist dein Problem (bzw. der Aufruf). So müsste es gehen:

    g_pLogfile->fTextout ("%s\n", iL->c_str());
    

    ...wobei das ganze Konzept nicht besonders hübsch ist. Spricht etwas dagegen, ganz normal auf std::ostream aufzusetzen?



  • ..wobei das ganze Konzept nicht besonders hübsch ist.

    Was meinst du mit Konzept?

    Spricht etwas dagegen, ganz normal auf std::ostream aufzusetzen?

    Nein spricht nichts dagegen. Würde nur gerne die Vorteile von ostream wissen.



  • Ich meine das Konzept, Variablen per Ellipse an C-I/O-Funktionen durchzureichen. Komplexe Datentypen kriegst du so überhaupt nicht behandelt, und Typsicherheit ist nicht gegeben - beides hast du ja gerade am eigenen Leib erfahren.

    Das wären auch die Vorteile von C++-Streams.



  • Vielen Danke für die Info. Werde das dann mal ausprobieren und mich dann wieder melden.



  • So habe jetzt umgeschrieben und fTextout raus genommen. Benutze nur noch Textout und die sieht jetzt wie folgt aus:

    aus Sicherheitsgründen entfernt
    

    Bekomme ich immer noch die Fehlermeldung mit Pufferüberlauf



  • Mit

    Textout ("PCFix " + Version + " - http://www.christian.duefel.de\nScan ");
    

    kann das aber nicht die Textout-Funktion sein, die du hier beschrieben hast - der Ausdruck ist vom Typ std::string, nicht char const *.



  • Doch ist sie und funktioniert auch. Da char in string einfach umgewandelt wird.



  • Ah, ich hab die Definition weiter unten übersehen; dachte, du nimmst noch die alte.

    Folgendes:

    ostream os(&m_fb);
    

    wird vermutlich danebengehen; std::ostreams Konstruktor nimmt als Parameter nur einen Streambuffer. Aber da m_fb schon ein std::ostream ist, kannst du einfach

    m_fb << Text << "\n";
    

    schreiben. Kompiliert der Konstruktoraufruf oben überhaupt?



  • m_fb ist ein filebuf. Deshalb kann folgendes:

    m_fb << Text << "\n";
    

    nicht gehen



  • va_list sind nicht typsicher und sind eigentlich C Code.

    Wie wäre es mit etwas C++0x:

    namespace variadic {
    	void print() {
    		std::cout << std::endl;	
    	}
    	template<typename Arg, typename ... Remains>
    	void print(const Arg& arg, const Remains&... remains) {
    		std::cout << arg;
    		print(remains...);
    	}	
    }
    

    Sollte so passen. Erfordert aber ein --std=c++0x beim Kompilieren.

    Und so tust du's anwenden:

    variadic::print("Test ", 1, 2, 3, " okay es funktioniert!");
    


  • Ja das ist zum anzeigen in der Konsole sehr schön, aber ich möchte den Kram in eine Datei schreiben.



  • ok..



  • Das war jetzt nicht böse gemeint.
    Habe die Funktion mit den Argument entfernt. Habe jetzt nur noch eine ganz einfach Funktion die einen String über ostream in eine Datei schreibt. Nur kommt es irgendwo, zu einem Pufferüberlauf, den ich mir nicht erklären kann.



  • Keiner mehr eine Idee?



  • Und der Überlauf kommt beim Schreiben in die Datei ?



  • Der Pufferüberlauf kommt am Ende des Programms, wenn alles erledigt ist. Erst kommt 10sec Sleep und wenn ich den 10sec Sleep das Programm per Alt + F4 oder einfach mit X beende kommt kein Pufferüberlauf, aber wenn es sich selbst beendet entsteht ein Pufferüberlauf.


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