Größere Produktivität durch mehr Monitore
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http://www.internationalstudentsclub.org/de/recruiting-news/129.html?infoView=20054
Fazit:
Programmierern sollten vom Arbeitgeber mindestens 2 Monitore zur Verfügung gestellt werden. Die höheren Anschaffungskosten sind in kürzestester Zeit wieder eingespielt.
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Quantumprogger schrieb:
Fazit:
Programmierern sollten vom Arbeitgeber mindestens 2 Monitore zur Verfügung gestellt werden. Die höheren Anschaffungskosten sind in kürzestester Zeit wieder eingespielt.
wenn einer so "langsam" ist das für ihn einer schon mehr als genug ist braucht er auch keinen zweiten

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Was ist das: "Es hängt an der Wand, macht Ticktack und wenn's runterfällt, ist die Uhr kaputt"?
Es ist immer wieder erstaunlich, daß auch Trivialzusammenhänge des Belegs mit Studien bedürfen, um dann "überraschende" Ergebnisse zu präsentieren.Ich glaube, daß ich seit ca. 10 Jahren fast ausschließlich an Doppelmonitorplätzen gearbeitet habe. Daß es nicht mehr sind, ist nur dem Platzmangel geschuldet, bleibt aber Wunschposten. Wer's nicht glaubt, soll's selber einfach mal probieren.
Hauptsache, mit der Studie ist ordentlich Geld umgesetzt worden. Ich hätte da noch so einen Vorschlag: Zunächst müssen alle Gruppen eine Aufgabe lösen. Bei der zweiten Aufgabe arbeitet Gruppe 1 wie bisher, Gruppe 2 bekommt ein zweites Keyboard angesteckt und Gruppe 3 werden die Keyboards weggenommen - ich freue mich auf "überraschende Ergebnisse".

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pointercrash() schrieb:
Was ist das: "Es hängt an der Wand, macht Ticktack und wenn's runterfällt, ist die Uhr kaputt"?
Es ist immer wieder erstaunlich, daß auch Trivialzusammenhänge des Belegs mit Studien bedürfen, um dann "überraschende" Ergebnisse zu präsentieren.Ich glaube, daß ich seit ca. 10 Jahren fast ausschließlich an Doppelmonitorplätzen gearbeitet habe. Daß es nicht mehr sind, ist nur dem Platzmangel geschuldet, bleibt aber Wunschposten. Wer's nicht glaubt, soll's selber einfach mal probieren.
Hauptsache, mit der Studie ist ordentlich Geld umgesetzt worden. Ich hätte da noch so einen Vorschlag: Zunächst müssen alle Gruppen eine Aufgabe lösen. Bei der zweiten Aufgabe arbeitet Gruppe 1 wie bisher, Gruppe 2 bekommt ein zweites Keyboard angesteckt und Gruppe 3 werden die Keyboards weggenommen - ich freue mich auf "überraschende Ergebnisse".

Ist doch immer so, sobald die Leute "Studie" hören, schreien die einen sofort: Kann garnicht sein, mein Kollege arbeitet mit zwei Monitoren noch langsamer weil er überhaupt nicht mehr durchblickt, die anderen schreien: Hab ich doch eh schon immer gewusst.
Egal ob es um Klimawandel, krebserregende Stoffe oder grünen Tee geht.Und wenn man ohne Studie etwas behauptet, heißt es immer: Wo sind die Belege?
Mir leuchtet die Argumentation der Studie durchaus ein. Obwohl man wohl im Einzelfall erstmal prüfen muss, ob wirklich die Monitorfläche der Flaschenhals beim produktiven Arbeiten ist, wie im zweiten Posting angedeutet wurde.
Jetzt zumindest wundert mich überhaupt nicht mehr, warum der Professor an meinem Institut einen Monitor mit geschätzter 68 Zoll Bilddiagonale hat.
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Mr.Fister schrieb:
Jetzt zumindest wundert mich überhaupt nicht mehr, warum der Professor an meinem Institut einen Monitor mit geschätzter 68 Zoll Bilddiagonale hat.
Weil zum Jahresende der Haushalt verballHH^Hraucht werden muss, ist doch klar

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pointercrash() schrieb:
Es ist immer wieder erstaunlich, daß auch Trivialzusammenhänge des Belegs mit Studien bedürfen, um dann "überraschende" Ergebnisse zu präsentieren.
ist auch richtig so.
Ich hab mal einen netten Vergleich gelesen, der hier passt:
Zu sagen, im Kühlschrank ist Bier, ist Theologie
Hinzugehen und nachzusehen ist Wissenschaft
Hinzugehen, nachzusehen, keins zu finden und trotzdem zu behaupten, es ist Bier drin ist EsoterikEin einfaches "is so" reicht nunmal nicht immer
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Bashar schrieb:
Mr.Fister schrieb:
Jetzt zumindest wundert mich überhaupt nicht mehr, warum der Professor an meinem Institut einen Monitor mit geschätzter 68 Zoll Bilddiagonale hat.
Weil zum Jahresende der Haushalt verballHH^Hraucht werden muss, ist doch klar

pointercrash() schrieb:
Es ist immer wieder erstaunlich, daß auch Trivialzusammenhänge des Belegs mit Studien bedürfen, um dann "überraschende" Ergebnisse zu präsentieren.
machmal passts einfach

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zwutz schrieb:
Zu sagen, im Kühlschrank ist Bier, ist Theologie
Hinzugehen und nachzusehen ist Wissenschaft
Hinzugehen, nachzusehen, keins zu finden und trotzdem zu behaupten, es ist Bier drin ist EsoterikROFL, das ist Gut. Kommt ab jetzt in eine Signatur von mir.
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zwutz schrieb:
pointercrash() schrieb:
Es ist immer wieder erstaunlich, daß auch Trivialzusammenhänge des Belegs mit Studien bedürfen, um dann "überraschende" Ergebnisse zu präsentieren.
ist auch richtig so.
Ich hab mal einen netten Vergleich gelesen, der hier passt:
Zu sagen, im Kühlschrank ist Bier, ist Theologie
Hinzugehen und nachzusehen ist Wissenschaft
Hinzugehen, nachzusehen, keins zu finden und trotzdem zu behaupten, es ist Bier drin ist EsoterikEin einfaches "is so" reicht nunmal nicht immer
Das muss ich mir merken

Zum Thema: um das zu merken braucht man keine Studie, es ist einfach so. Am besten finde ich die Kombination wie folgt: 2 Full HD Monitore, einmal 10:16 und einmal 16:10, links leicht abgeschrägt. Dann hat man links die Dokumentation und alle Browser und das Zeugs offen, während rechts im Breitbild die fetten IDEs mit allen Toolbars und Fensterchen angezeigt werden. Ist verdammt viel angenehmer, als nur einen Bildschirm zu haben

Netter Nebeneffekt ist übrigens, dass alle Business-PCs mit Intel GMA nicht mehr damit klarkommen, also mit Full HD und mehreren Monitoren. Darum kann man beim Auf-/Umrüsten immer ein paar Grafikkarten kaufen...
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zwutz schrieb:
ist auch richtig so.
Ich hab mal einen netten Vergleich gelesen, der hier passt:
Zu sagen, im Kühlschrank ist Bier, ist Theologie
Hinzugehen und nachzusehen ist Wissenschaft
Hinzugehen, nachzusehen, keins zu finden und trotzdem zu behaupten, es ist Bier drin ist EsoterikEin einfaches "is so" reicht nunmal nicht immer
Mal versuchsweise ausschließen, daß der Umstand "Ich hab' mir in die Hosen gemacht" korrelieren könnte mit Blasen- und Darminhalt des Probanden und dem Inhalt dessen Hose und stattdessen einen bösen Hosenkobold postulieren, der das reingezaubert hat - ja, dazu braucht man klarerweise eine Studie.
Nein, eine Reihe von Studien, die sich mit dem Nachweis von Hosenkobolden genauso befassen wie mit deren methodischer Bekämpfung unter Einbeziehung einer Kontrollgruppe, die sich selbst die Beinkleidung besudeln muß und eine Studie, inwieweit sanitäre Einrichtungen samt Pausenzeiten die Produktivität heben.Der Großteil aller Studien befaßt sich mit Trivialkram, um ihm durch "wissenschaftliche Methodik" Bedeutung zu verschaffen. Wissenschaftliche Reputation wird oft einfach nur an der Zahl der Veröffentlichungen gemessen, die dann auch "am Fließband" produziert werden. Es gibt etliche Bücher, die sich kritisch bis sarkastisch mit dem "Studien"- Wahn und dessen nachlässiger Aufbereitung in den Medien befassen, z.B. Di Trocchios "Der große Schwindel".
Hier wurden Zahlen für eine Produktivitätssteigerung ausgehoben, die ohne Kontext völlig wertlos sind. Die Aufgaben müssen so zugeschnitten gewesen sein, daß Mehrschirmbetrieb Sinn macht. Hätte man explizite Einschirmaufgaben gestellt und auf die zusätzliche Desktopfläche Musikvideos, Filmchen oder Daddelspiele eingeblendet, wie wäre es dann um die "Produktivitätssteigerung" bestellt gewesen?
Diese "Studie" ist unnötiger Mumpitz, weil sie das Ablenkungspotential mehrerer Bildschirme nicht beachtet. Oder um beim Beispiel zu bleiben: "Hingehen und nachzusehen" ist keine Wissenschaft. Alle Buddeln rausnehmen, aufmachen und sensorisch testen wäre Wissenschaft.
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Vince Ebert: Denken lohnt sich. Sehr nett. Kann bei youtube angeschaut werden.