WARNUNG: Bücher von Jürgen Wolf zu C und C++ zum Lernen ungeeignet weil...



  • nachtfeuer schrieb:

    Was viele gar nicht wissen, ist, das gerade die Vorreiterikone aller 3D-Shooterspiele, Quake, völlig ohne directx und Beschleunigerkarten auskam.

    Na jeder, der '95 schon ohne Windeln auskam, sollte das wissen. 😉

    nachtfeuer schrieb:

    Das Directx eigentlich nur ein Marketinginstrument ist.

    Klar, eine universelle Hardware-Schnittstelle ist ja auch sowas von unnötig und unsinnig. Du willst wohl wieder bei jedem Spiel erstmal angeben, welche Hardware du hast und hoffen, dass deine Soundkarte auch unterstützt wird, damit du überhaupt was hörst. 😃 Früher musste man ständig Spiel (Grafiktreiber, Soundkarte...) und System (config.sys, autoexec.bat...) anpassen, um Spiele spielen zu können. Also ich für meinen Teil bin froh, dass es sowas wie DirectX gibt und ich nie wieder was von VESA-Treibern usw. hören muss. 😉 Hast du die Zeit damals aktiv mitbekommen?

    EDIT: Außerdem war Quake ja eigentlich schon Teil der Shooter-Evolution. Die wirklichen Vorreiter waren eher Wolfenstein 3D und Doom. Obgleich Quake natürlich als erster Titel echte 3D-Gegner hatte...


  • Mod

    _matze schrieb:

    nachtfeuer schrieb:

    Das Directx eigentlich nur ein Marketinginstrument ist.

    Klar, eine universelle Hardware-Schnittstelle ist ja auch sowas von unnötig und unsinnig. Du willst wohl wieder bei jedem Spiel erstmal angeben, welche Hardware du hast und hoffen, dass deine Soundkarte auch unterstützt wird, damit du überhaupt was hörst.:D

    ...oder überhaupt was sehe, wenn der Rechner einfrierend in den 3D Modus schaltet. Das schöne an Quake war, es ist nicht abgestürzt, hat nicht den Grafikkartentreiber vermurkst, nicht den Maustreiber miterwischt, nicht den Festplattentreiber miterwischt...komisch dass das überhaupt diese vielen Abstürze und Einfrierer bei Directx Spielen und Anwendungen gab(noch immer gibt), so protected...
    (OpenGl, gab es damals schon, war stabiler und performanter)

    _matze schrieb:

    Früher musste man ständig Spiel (Grafiktreiber, Soundkarte...) und System (config.sys, autoexec.bat...) anpassen, um Spiele spielen zu können. Also ich für meinen Teil bin froh, dass es sowas wie DirectX gibt und ich nie wieder was von VESA-Treibern usw. hören muss. 😉 Hast du die Zeit damals aktiv mitbekommen?

    Vermutlich nicht, da hab ich wahrscheinlich fröhlich und unbeschwert vor dem Fernseher gesessen und hab mit dem AtariST DungeonMaster gespielt...:)



  • Dungeon Master war toll, aber auch Quake hat ein super viel Spass gemacht. Besonders lustig war es wenn man in einer kleinen Kneipe 6 Rechner hatte die dann per BNC-Kabel vernetzt waren. Bis man dann alle unterschiedlichen Netzwerkkartentreiber zusammen hatte dauerte es eine Weile aber dann wurde auch schon ohne Internet schön Multiplayer gezockt 🙂

    Sehen die heutigen Spiele viel besser aus? Ja, aber mehr Spass machen sie auch nicht und an die Grafik gewoeht man sich so schnell so dass es gar keinen Sinn macht eine Highend zu kaufen. Aber es gibt echt Kranke denen ist es wichtig ab sie volles Antialiasing haben oder nicht, mir ist das sowas von Schnuppe und somit habe ich denselben Spass muss dafür aber viel weniger ausgeben als andere hehe



  • Nochmal zu den Büchern:

    Schaut euch mal die gängigen Schwarten "xxx für Profis" (alleine die Erwähnung
    des Begriffs "Profi" schreckt schon ab - wie bei Werkzeugen) an.

    Es werden generell Seiten geschunden mit "Referenz" (copy & paste aus einem
    beliebigen anderen Buch), gibt schon mal 100 Seiten. Da eine "Einführung" (da
    es eh immer das gleiche ist, aich copy & paste). Mit etwas Glück kommt dann
    noch ein Kapitel "selbst geschrieben".

    Oder es wird auf dem Cover gelogen. Abschreckendes Beispiel:

    Ich habe mit jQuery angefangen und wollte mir da eine Schwarte zulegen. Bei
    Amazon wird dazu der Titel "JavaScript - das umfassende Handbuch" von Christian
    Wenz (galileo) beworben. Auf dem Cover als erstes "jQuery". Im Buch selbst
    findet sich jQuery im Anhang auf den Seite 700 bis 708. Das ganze Schwärtchen
    macht den Eindruck, als wäre es mal locker alle Paar Jahre überarbeitet worden.

    Ich halte das für zumindest eine Frechheit - andere könnten einen Anwalt bemühen.

    Ich habe für teueres Geld Geld ein Buch erworben das seine Versprechungen nicht
    hält und durch und durch unbrauchbar ist.

    Grüße Joe.

    PS: Ok, jetzt weiterquäken ... 🕶



  • ~fricky schrieb:

    Sehen die heutigen Spiele viel besser aus? Ja, aber mehr Spass machen sie auch nicht und an die Grafik gewoeht man sich so schnell so dass es gar keinen Sinn macht eine Highend zu kaufen. Aber es gibt echt Kranke denen ist es wichtig ab sie volles Antialiasing haben oder nicht, mir ist das sowas von Schnuppe und somit habe ich denselben Spass muss dafür aber viel weniger ausgeben als andere hehe

    Hey, Pseudo-fricky! 😃

    Grafik ist nicht alles, klar. Ein schlechtes Spiel wird durch Grafik nicht zu einem guten. Dennoch gibt es Spiele, die von guter Grafik profitieren. Spätestens dann, wenn es auf Atmosphäre ankommt. Quake macht auch so Spaß, Civilization braucht auch keine aufwändige Grafik (ich habe damals schon den 2. Teil ignoriert, weil mir die Spielkartenoptik des ersten Teils viel besser gefallen hat und halt vertrauter war). Aber denke an Spiele wie F.E.A.R., BioShock, Heavy Rain und viele andere. Da intensivieren Grafik und auch Sound das Spielerlebnis dermaßen, dass man von einem echten Mehrwert sprechen kann. Und glaub mir, wenn du F.E.A.R. auf minimalen Details spielst, hast du sicher nicht so viel Spaß wie ich.


  • Mod

    Scheppertreiber schrieb:

    Ich habe mit jQuery angefangen und wollte mir da eine Schwarte zulegen. Bei
    Amazon wird dazu der Titel "JavaScript - das umfassende Handbuch" von Christian
    Wenz (galileo) beworben. Auf dem Cover als erstes "jQuery". Im Buch selbst
    findet sich jQuery im Anhang auf den Seite 700 bis 708. Das ganze Schwärtchen
    macht den Eindruck, als wäre es mal locker alle Paar Jahre überarbeitet worden.

    Ich halte das für zumindest eine Frechheit - andere könnten einen Anwalt bemühen.

    Ich habe für teueres Geld Geld ein Buch erworben das seine Versprechungen nicht
    hält und durch und durch unbrauchbar ist.

    Erst mal was zu jquery: die Onlinequellen von jquery auf http://jquery.com/ bzw. http://docs.jquery.com/Tutorials#Tutorials_auf_Deutsch scheinen ganz gut zu sein, konntest du damit nichts anfangen?

    Ansonsten hatte ich Quake ja nur darum genannt, weil es 1.stabil lief(auf einer von directxquerinstallationen zerschossenen kiste!!!), 2.hervorragend gecoded wurde (Asm-Tricks) Nixdirecx war und die Sourcecodelektüre von Quake zum begleitenden programmierlernen zusammen mit Tutorials auf dieser Seite wahrscheinlich wesentlich mehr bringt als das im Thread-Titel angesprochene Buch. Die C und C++ tuts sind sehr gut, der Quake Code auch, was will man mehr 😉 Vielleicht ein paar öffentliche Beschwerden über die etwas vernachlässigte, verbuggte Buchecke...;) und der Ruf nach einen Literaturleitfaden zu bestimmten Themen, gerade um Neulinge vor Mogelbüchern oder Tuts zu bewahren. (Was ist ein Mogeltut?Zum Bsp. Eines mit nur einem Hello World Beispiel).



  • Scheppertreiber schrieb:

    Ich habe mit jQuery angefangen und wollte mir da eine Schwarte zulegen. Bei
    Amazon wird dazu der Titel "JavaScript - das umfassende Handbuch" von Christian
    Wenz (galileo) beworben. Auf dem Cover als erstes "jQuery". Im Buch selbst
    findet sich jQuery im Anhang auf den Seite 700 bis 708. Das ganze Schwärtchen
    macht den Eindruck, als wäre es mal locker alle Paar Jahre überarbeitet worden.

    Ich halte das für zumindest eine Frechheit - andere könnten einen Anwalt bemühen.

    Ich habe für teueres Geld Geld ein Buch erworben das seine Versprechungen nicht
    hält und durch und durch unbrauchbar ist.

    Grüße Joe.

    da lohnen mal fachbuchhandlungen.
    tatsächlich gibt es hier sowas noch, dort kann man stundenlang schmöckern und dann entscheiden, ist das buch geeignet.
    *schleichwerbungsbeispiel:* lehmanns am ernst reuter platz in berlin.
    leider leidet der schleichwerbungsladen auch unter besucherrückgang, trotz technischer uni nähe, und damit wird das sortiment immer kleiner :(, aber über die jahre konnte man dort super bücher finden, deutsch/englisch, alles wichtige vorhanden, jegliche programmierung, nicht nur, aber natürlich auch mainstream, ebenso spezialgebiete, auch spieleprogrammierung, nicht ganz ausgefeilt, aber ok... und wenn eine sparte zu gering bestückt war, sprach man einfach mal die leute dort an, die durchweg kompetent sind.
    aber auch dieser laden wird von den onlineversänden bestimmt bald geplättet 😞
    schon wieder eins meiner wohnzimmer entfleucht 😉



  • Hi Marc++us,

    wäre es nicht optimal, einfach eine Bewertungsrubrik aufzumachen, wo die einzelnen Nutzer sowohl Bücher, Verlage als auch Programme bewerten können. Wenn da keinerlei Text eingetragen werden kann, sondern nur jeweils eine Fre-Überschrift und jeder eingetragene Nutzer kann genau ein mal pro Fred werten, dann müsste da eine gute Datengrundlage zusammenkommen. Und wenn keine schriftlichen Bewertungen angegeben werden können, dann besteht auch keine Gefahr dass der Staatsanwalt kommt.

    Mir haben als Fachbücher vor allem die C-Programmiersprache von Kernighan/Ritchie
    und die Scott-Meiers-Bücher geholfen. In der Anfangszeit auch noch diverse Bbücher aus DDR-Zeiten wie z.B. Der ESER-PC 1834. Das war damals lange Zeit für mich das Referenzwerk für Betriebssystemzugriffe und Assemblerroutinen.

    Gruß Mümmel



  • [Das hätte ich nicht schreiben sollen.]



  • muemmel schrieb:

    wäre es nicht optimal, einfach eine Bewertungsrubrik aufzumachen, wo die einzelnen Nutzer sowohl Bücher, Verlage als auch Programme bewerten können. Wenn da keinerlei Text eingetragen werden kann, sondern nur jeweils eine Fre-Überschrift und jeder eingetragene Nutzer kann genau ein mal pro Fred werten, dann müsste da eine gute Datengrundlage zusammenkommen.

    Beachte, daß sich der Schott verkauft wie warme Semmeln. Die Käufer von A-Z sind auch hochzufrieden, weil sie gar keine Ahnung davon haben, wie viel besser es geht. Nichts anderes würdest Du damit messen. 👎



  • volkard schrieb:

    muemmel schrieb:

    wäre es nicht optimal, einfach eine Bewertungsrubrik aufzumachen, wo die einzelnen Nutzer sowohl Bücher, Verlage als auch Programme bewerten können. Wenn da keinerlei Text eingetragen werden kann, sondern nur jeweils eine Fre-Überschrift und jeder eingetragene Nutzer kann genau ein mal pro Fred werten, dann müsste da eine gute Datengrundlage zusammenkommen.

    Beachte, daß sich der Schott verkauft wie warme Semmeln. Die Käufer von A-Z sind auch hochzufrieden, weil sie gar keine Ahnung davon haben, wie viel besser es geht. Nichts anderes würdest Du damit messen. 👎

    ich bin garnicht zufrieden .. habs aber auch nicht umgetauscht weil ich sowas immer vergesse ^^ ... jetzt is eh schon viel zu spät haha



  • Hi Bashar,

    Bashar schrieb:

    muemmel schrieb:

    In der Anfangszeit auch noch diverse Bbücher aus DDR-Zeiten wie z.B. Der ESER-PC 1834. Das war damals lange Zeit für mich das Referenzwerk für Betriebssystemzugriffe und Assemblerroutinen.

    Haha, das hab ich damals auch verschlungen. 👍 🙂

    Der Unterschied war in der Zielstellung. Heutezutage sollen sie zum einen den Autor ernähren, also genug Fragen offen lassen, damit er das nächste Schwachsinnsbuch auch noch verscheuern kann, oder anfüttern, damit der Leser dann irgend etwas teures kauft, zum Beispiel eine besondere Softwareumgebung...

    Zu DDR-Zeiten hatten solche Bücher die Aufgabe, eine ausreichende Grundlage zu vermitteln, daß mit deren Hilfe jeder einzelne Entwickler und jeder Betrieb die bei ihm anfallenden Probleme und Aufgaben damit meistern konnte. Es stand da immer auch ein gesamtgesellschaftliches Interesse dahinter. Fachbücher und Fachzeitschriften waren von der Menge her begrenzt, Internet gab es nicht, also mussten funtkionierende Lösungsansätze vermittelt werden.

    Gruß Mümmel



  • volkard schrieb:

    muemmel schrieb:

    wäre es nicht optimal, einfach eine Bewertungsrubrik aufzumachen, wo die einzelnen Nutzer sowohl Bücher, Verlage als auch Programme bewerten können. Wenn da keinerlei Text eingetragen werden kann, sondern nur jeweils eine Fre-Überschrift und jeder eingetragene Nutzer kann genau ein mal pro Fred werten, dann müsste da eine gute Datengrundlage zusammenkommen.

    Beachte, daß sich der Schott verkauft wie warme Semmeln. Die Käufer von A-Z sind auch hochzufrieden, weil sie gar keine Ahnung davon haben, wie viel besser es geht. Nichts anderes würdest Du damit messen. 👎

    Da geb ich dir recht Volkard, ich habe auch das Buch C++ in 21 Tagen gelesen und dachte eigentlich das wäre ein gutes Buch, bis ich dann den C++ Primer gelesen habe und gemerkt hab was fürn Quatsch das Buch eigentlich ist 😃

    Lg freeG



  • Hi,

    wie sollen die Leute auch auf was anderes kommen, wenn z.B. borland mit sienem C++Builder das Buch C++ in 21 Tagen als pdf mitgeliefert hat.

    Gruß Mümmel



  • Meiner Meinung nach schadet Herr Jürgen Wolf mit seinen Büchern "C von A bis Z" und "C++ von A bis Z" den Sprachen C und C++ erheblich. Durch seine Publikationen werden die Sprachen fehleranfällig gelehrt. Ich kann nur hoffen das niemand sich diesen alten, zum Teil auch falschen, Programmierstil aneignet und dann damit in den Beruf des Programmierers geht.



  • CvonTopToFlop schrieb:

    Ich kann nur hoffen das niemand sich diesen alten, zum Teil auch falschen, Programmierstil aneignet und dann damit in den Beruf des Programmierers geht.

    ach bei dem was die leute teilweise zusammen c0den spielt das bischen keine rolle mehr 😉



  • Hier der neuste Streich von der Koryphäe Jürgen Wolf:
    http://www.galileocomputing.de/katalog/buecher/titel/gp/titelID-2312?GalileoSession=87835923A4.kQ.APT8I#leseproben

    Der liefert ja am laufenden Band seine Standardwerke ab.



  • volkard (auf S. 2) schrieb:

    Warum nochmal ist es nicht unser Problem?

    Hmm, der Gedanke war, dass dann jeder publizierte Online-Blödsinn zum Thema werden könnte. Aber keine Wolfroutinen mehr im ANSI-Forum sehen zu wollen, ist ein Problem, zugegeben.
    🙂



  • shit! Ich hab des Buch von einem, ders eig richtig peilt empfohlen bekommen und mir dann gleich gekauft...

    Und ich hab mich immer gewundert, dass die Code-Beispiele nicht funzen und hab schon gedacht es läge am compiler oder an irgendwas, was ich überlesen hab.



  • 1337shaddow schrieb:

    shit! Ich hab des Buch von einem, ders eig richtig peilt empfohlen bekommen und mir dann gleich gekauft...

    Und ich hab mich immer gewundert, dass die Code-Beispiele nicht funzen und hab schon gedacht es läge am compiler oder an irgendwas, was ich überlesen hab.

    Naja, auf den ersten Blick liefert Wolf einen umfassenden Streifzug durch C ab, vieles ist ja auch anfängerfreundlich erklärt oder zumindest angerissen. Ein wenig im "NittyGritty"- Style halt, das ist gut für Leute, die schnell auf den Punkt kommen wollen.
    Das Schlimme sind die Codebeispiele, in denen er z.T. brutal gegen seine eigenen Predigten verstößt.

    Dazu kommt noch, daß der "Forumsgott" Marc++us durch seine Empfehlungen eine Art Zeitblase erschaffen hat, in der man immmer und immer wieder den gleichen Müll aus den Wolf- Traktaten entsorgen muß. Ob die Empfehlungen aus Inkompetenz oder Schlamperei entstanden sind, sei dahingestellt, daß er nicht Himmel und Hölle in Bewegung zu versetzen versucht, diese tilgen zu lassen, ist mir ein völliges Rätsel. Das eigene Forum mit Schrottcode zuspammen lassen, hurra! Er muß ja wissen, was er damit vorhat ... 🤡


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