wieso erstellen programmierer würmer/viren?



  • Profit.



  • Hobby Programmierer schrieb:

    ...und die anderen als "Beruf".

    ach du meinst als konterpart zur antivirensoftware?



  • Ursprünglich glaube ich weil es eine Herausforderung war.
    Mittlerweile wohl mehr um damit Geld zu machen.

    RageR schrieb:

    Hobby Programmierer schrieb:

    ...und die anderen als "Beruf".

    ach du meinst als konterpart zur antivirensoftware?

    Nein, eher weil sie gewisse "Dienste" anbieten wollen, wie Spam verschicken o.ä.



  • hustbaer schrieb:

    Ursprünglich glaube ich weil es eine Herausforderung war.
    Mittlerweile wohl mehr um damit Geld zu machen.

    RageR schrieb:

    Hobby Programmierer schrieb:

    ...und die anderen als "Beruf".

    ach du meinst als konterpart zur antivirensoftware?

    Nein, eher weil sie gewisse "Dienste" anbieten wollen, wie Spam verschicken o.ä.

    findest du es so abwegig das ein hersteller solcher software (wozu ja tiefgehende expertiese benötigt wird) zur ankurbelung seines absatzes einen virus selbst erstellt oder in auftrag gibt?


  • Mod

    RageR schrieb:

    findest du es so abwegig das ein hersteller solcher software (wozu ja tiefgehende expertiese benötigt wird) zur ankurbelung seines absatzes einen virus selbst erstellt oder in auftrag gibt?

    Das haben die gar nicht nötig, da es schon genug Viren in freier Wildbahn gibt. Und der Imageschaden falls man auffliegt wäre nie wieder gutzumachen. Die Antivirenhersteller haben schon genug Gratiswerbung* durch Angstmachartikel in Anfängercomputerzeitschriften und vorinstallierte Testversionen auf Fertigbaucomputern die rumnerven, dass man sich die Vollversion kaufen soll.

    *: Vermutlich bezahlen sie für das genannte, aber nicht sehr viel.



  • RageR schrieb:

    Hobby Programmierer schrieb:

    ...und die anderen als "Beruf".

    ach du meinst als konterpart zur antivirensoftware?

    Zum Beispiel auch aus Kontrollwut:
    http://de.wikipedia.org/wiki/XCP



  • RageR schrieb:

    findest du es so abwegig das ein hersteller solcher software (wozu ja tiefgehende expertiese benötigt wird) zur ankurbelung seines absatzes einen virus selbst erstellt oder in auftrag gibt?

    ja, ziemlich.



  • Wutkontrolle schrieb:

    RageR schrieb:

    Hobby Programmierer schrieb:

    ...und die anderen als "Beruf".

    ach du meinst als konterpart zur antivirensoftware?

    Zum Beispiel auch aus Kontrollwut:
    http://de.wikipedia.org/wiki/XCP

    XCP ist weder ein Virus noch ein Wurm.

    Wenn dann könnte man XCP als Trojaner und Rootkit oder allgemeiner als Malware und Spyware klassifizieren.



  • Gott spielen.



  • hustbaer schrieb:

    Wutkontrolle schrieb:

    RageR schrieb:

    Hobby Programmierer schrieb:

    ...und die anderen als "Beruf".

    ach du meinst als konterpart zur antivirensoftware?

    Zum Beispiel auch aus Kontrollwut:
    http://de.wikipedia.org/wiki/XCP

    XCP ist weder ein Virus noch ein Wurm.

    Wenn dann könnte man XCP als Trojaner und Rootkit oder allgemeiner als Malware und Spyware klassifizieren.

    Ja, du hast Recht. Ich hatte die Frage für mich auf Schadsoftware allgemein ausgeweitet und "Würmer/Viren" eher als Beispielbegriffe gesehen. XCP dürfte Trojaner, Rootkit und Spyware sein. Aber könnte man XCP nicht auch als Virus bezeichnen, da es sich von "infizierten" Audio-CDs selbständig ins System installiert? Oder gilt der Begriff nur für allgemein sich selbst reproduzierende Schadsoftware, die nicht nur von einer absichtlich präparierten Quelle aus infizieren kann?



  • Wutkontrolle schrieb:

    ... Virus ...
    Oder gilt der Begriff nur für allgemein sich selbst reproduzierende Schadsoftware, die nicht nur von einer absichtlich präparierten Quelle aus infizieren kann?

    Soweit ich weiss trifft es das ziemlich genau.

    Das andere (nur von einer absichtlich präparierten Quelle aus) wäre ja dann ein Trojaner wenn ich micht nicht irre.



  • Ich denke, dass es viele auch einfach nur machen, um zu erfahren, WIE es funktioniert. Allerdings entflutscht einem so ein Wurm, den man eigentlich nur aus Neugier schreibt schnell mal und dann isser in der freien Wildbahn 😉

    Andere wieder machen es wie schon genannt um Geld zu verdienen.

    Und wieder andere möchten wirklich "Gott spielen". Es entsteht einfach ein kleines Gott-Gefühl, wenn man die Macht darüber hat, irgendetwas auszulöschen, zu übernehmen, oder zu zerstören 😉



  • Viele Programmierer "hacken" und entwickeln "böse" Programme, um nicht nur aufsehen zu erregen, sondern sich selbst herauszufordern. Dabei muss man nochmal eine Unterscheidung zwischen Hackern und Crackern treffen:
    Hacker wollen meistens nur wissen, wie etwas funktioniert - Cracker machen es meist aus einer weitaus böseren Absicht und zur Befriedigung des eigenen Egos in Form von Datenklau oder Manipulationen von Systemen.



  • satanfreze schrieb:

    Cracker machen es meist aus einer weitaus böseren Absicht und zur Befriedigung des eigenen Egos in Form von Datenklau oder Manipulationen von Systemen.

    ach ja? denkst jeder jugendliche kann sich ein 600€ programm leisten? ist doch gut das es cracker gibt die den kopierschutz entfernen so dass junge leute mit der software lernen können...

    __ try before buy __



  • Ich glaube jeder hier im Forum der mal alleine oder im Team an einem größeren Projekt gearbeitet haben wissen, wie viel Arbeit das bedeutet! Ich finde es total schwachsinnig zu behaupten, dass es gut sei, wenn Spiele gecrackt werden. Jetzt mal ehrlich. Wenn man das Spiel schon gecrackt hat, warum kauft man es sich dann noch? Das macht niemand! Und wenn jeder so denken würde wie du, würden Spieleentwickler kein Geld mehr machen und dann würde es auch keine neuen,tollen Spiele mehr geben!

    _think before telling shit_



  • 600 euro Office Paket != 40 Euro Spiel



  • Wo ist der Unterschied? Software ist Software. Und die musste von einer Firma erstmal entwickelt werden. Wer die Software haben will, sollte auch bereit sein dafür zu zahlen. Wer das nicht ist --> Es gibt zu fast jedem Programm eine ähnliche Freeware Variante!



  • Finn schrieb:

    Wo ist der Unterschied? Software ist Software. Und die musste von einer Firma erstmal entwickelt werden. Wer die Software haben will, sollte auch bereit sein dafür zu zahlen. Wer das nicht ist --> Es gibt zu fast jedem Programm eine ähnliche Freeware Variante!

    Der Unterschied ist, dass der Entwickler einer 600€ teuren Software in der Regel dadurch profitiert, dass Privatleute sich das Programm kostenlos besorgen können. Eingesetzt wird solche Software doch ohnehin fast ausschließlich in professioneller Anwendung, da kaum jemand für private Zwecke 600€ für eine einzige Anwendung ausgeben wird. Für den Entwickler ist es besser, jemand der sich für das Thema interessiert lernt mit seinem Produkt umzugehen, als mit einem der Konkurrenz.

    Sauber ist das natürlich nicht. Es gibt genug freie Software für alles Mögliche. Außer vielleicht Spiele, aber die sind doch ohnehin nur Luxus. Wenn man das Geld nicht hat, sollte man sich ein günstigeres Hobby suchen, oder damit leben, dass man nicht immer das neueste und teuerste Spiel hat. Segelyachten sind auch ein Hobby, da besteht aber keiner auf das Recht eine zu haben.
    "Try before Buy" ist ein toller Ansatz. Aber dafür gibt es Trial Versionen und 2 Wochen Rückgaberecht, falls die Software nicht hält, was sie verspricht.

    Trotzdem finde ich Cracker nett, die Cracks entwickeln, denn das hat auch durchaus andere Vorteile. Beim Spielen unter Wine macht zum Beispiel der Kopierschutz gerne Ärger, ein Crack hilft. Auch das nervige Wechseln von Datenträgern kann so verhindert werden. Dem Entwickler stört so etwas doch kein bischen. Meiner Meinung nach sollte Urheberrechtsverstoß bestraft werden, aber nicht das Modifizieren lizensierter oder gekaufter Software! Urherberrechtsverletzung -> Strafe, Cracken -> OK.



  • Unterscheider schrieb:

    "Try before Buy" ist ein toller Ansatz. Aber dafür gibt es Trial Versionen und 2 Wochen Rückgaberecht, falls die Software nicht hält, was sie verspricht.

    ROFL, schonmal versucht ein geöffnetes Spiel wieder zurück zu geben? Das Rückgaberecht gilt nur bei groben Softwaremängeln, die dazu führen das die Software nicht benutzbar ist.



  • Fedaykin schrieb:

    Unterscheider schrieb:

    "Try before Buy" ist ein toller Ansatz. Aber dafür gibt es Trial Versionen und 2 Wochen Rückgaberecht, falls die Software nicht hält, was sie verspricht.

    ROFL, schonmal versucht ein geöffnetes Spiel wieder zurück zu geben? Das Rückgaberecht gilt nur bei groben Softwaremängeln, die dazu führen das die Software nicht benutzbar ist.

    Viele Geschäfte bieten ein allgemeines Rückgaberecht an und auch viele Hersteller bieten eine Kaufpreiserstattung, falls man nicht zufrieden ist. Ich kenne jemanden, der hat ein gekauftes und geöffnetes Spiel mal ohne Probleme beim Media Markt eingetauscht, obwohl er es gar nicht dort gekauft hat. Das ist natürlich nicht gerade fair von ihm, das so auszunutzen, aber zeigt doch, dass eben Läden so etwas anbieten und sogar bei fehlendem Kaufbeleg kulant sein können. Ich habe selbst auch mal ein Gerät zurückgegeben, weil es zwar grundlegend funktionierte, irgendwie aber nicht an meinem PC. Das war einer der ersten MP3-Player. Der Fehler lag bei mir, trotzdem gab es Kulanz (und in dem Geschäft inzwischen auch ein vertraglich gewährtes Rückgaberecht). Ich habe dagegen noch nie das Gegenteil erfahren.

    Dazu kommen dann noch die Demoversionen, Reviews in Zeitschriften und im Internet, Erfahrungsberichte und Kundenbewertungen. Also bitte, wer sich einigermaßen schlau anstellt, benötigt kein Urheberrechtsverstoß.


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