Wie macht man sich als Kommandozeilen-Fan Windows eträglich?



  • abc.w schrieb:

    Kopieren und markieren geht in cmd.exe umständlich, man kann es aber ein wenig beschleunigen: Rechte Maustaste -> "Markieren" anklicken, dannn Text markieren und wenn fertig, einfach die Eingabetaste drücken...

    Man kann auch den Quick-Edit Modus aktivieren, dann markiert man mit der linken Maustaste (einfach click-hold-drag) und copy (wenn Markierung besteht)/insert (wenn keine Markierung besteht) geht mit der rechten.
    Viel einfacher geht's nicht.



  • hustbaer schrieb:

    abc.w schrieb:

    Kopieren und markieren geht in cmd.exe umständlich, man kann es aber ein wenig beschleunigen: Rechte Maustaste -> "Markieren" anklicken, dannn Text markieren und wenn fertig, einfach die Eingabetaste drücken...

    Man kann auch den Quick-Edit Modus aktivieren, dann markiert man mit der linken Maustaste (einfach click-hold-drag) und copy (wenn Markierung besteht)/insert (wenn keine Markierung besteht) geht mit der rechten.
    Viel einfacher geht's nicht.

    Mit der Kamera abfotografieren.



  • http://en.wikipedia.org/wiki/Windows_PowerShell

    /Thread

    Das Ding is verdammt maechtig. Was gibts da noch gross zu diskutieren?



  • @Paul Müller, das kenne ich bisher so nicht, aber ich habe bisher auch nur mit Qemu und VirtualBox (OSE) gearbeitet. Benutzt du VMware?

    Sich die cmd.exe etwas erträglicher zu machen ist natürlich schonmal ein Schritt, aber die Unix Kommandos sind ja nur ein Teil, ein ebenso wichtiger sind für mich die ganzen Shell Funktionen. Und diese Batch-Skriptsprache von cmd.exe übertrifft die Shell-Syntax dann doch noch um Welten und mein Geist hat sich bisher allen Versuchen wiedersetzt diese zu erlernen.

    Nach dem hier gesagten und dem was ich schon wusste scheidet Cygwin für mich eher aus, ich will doch eher mit als "gegen" das System arbeiten. Mit MSYS könnte ich mich wohl anfreunden, wenn es die Möglichkeit gäbe eine Unix-Shell zu benutzen, die nicht mehr tut als \ durch / zu ersetzen für die Pfad-Navigation (für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich mal einer Datei begegnen sollte die tatsächlich ein / enthält benutze ich einfach den Explorer um sie umzubenennen). Auf so nette Sachen wie /proc, /dev, etc. muss man zwar verzichten, aber man hat mit Paul Müller's Vorschlag ja auch eine Variante bei der man quasi keine Nachteile hat 🙂

    Die PowerShell ist sicher nett, aber wie der Name schon andeutet eindeutig in der Windows-Welt zu Hause. Ich bin froh, dass in Unix alle Kommandos kurze kleingeschriebene Namen haben. Da ich sich ständig nutze sind hilfreiche mnemonics wertlos und Namen wie Foo-Bar strapazieren meine kleinen Finger unnötig. Es besteht allerdings kein Zweifel daran, dass sie für den nicht-interaktiven Gebrauch überlegen ist, da die Skripte definitiv leserlicher/wartbarer sind.



  • Nein das ist VirtualBox, allerdings nicht die OSE. vmware server, welches auch kostenlos ist, hätte übrigens noch den Vorteil, dass die Maschine komplett als Dienst im Hintergrund laufen kann. Damit kannst du dann einfach dich bei Bedarf an die Instanz hängen, ohne ein störendes Fenster in der Taskleiste zu haben. Ähnlich dem XP-Mode von Windows 7. Und auch wenn das nicht gefragt war, mit ein wenig Trickserei lassen sich so auch grafische Linux-Anwendungen unter Windows ausführen.



  • Paul Müller schrieb:

    Nein das ist VirtualBox, allerdings nicht die OSE. vmware server, welches auch kostenlos ist, hätte übrigens noch den Vorteil, dass die Maschine komplett als Dienst im Hintergrund laufen kann. Damit kannst du dann einfach dich bei Bedarf an die Instanz hängen, ohne ein störendes Fenster in der Taskleiste zu haben. Ähnlich dem XP-Mode von Windows 7. Und auch wenn das nicht gefragt war, mit ein wenig Trickserei lassen sich so auch grafische Linux-Anwendungen unter Windows ausführen.

    Cool, muss ich unbedingt testen 🙂
    Grafische Anwendungen ausführen ist durchaus nützlich für mich, z.B. gitk

    Vorhin ganz vergessen: ich habe gelesen, dass Microsoft füf Windows 7 einen POSIX Aufsatz mitliefert, hat den mal jemand von auch benutzt? Und inwiefern unterscheidet sich so ein Windows, dann von einem normalen?



  • Linux-Pro schrieb:

    Die PowerShell ist sicher nett, aber wie der Name schon andeutet eindeutig in der Windows-Welt zu Hause. Ich bin froh, dass in Unix alle Kommandos kurze kleingeschriebene Namen haben. Da ich sich ständig nutze sind hilfreiche mnemonics wertlos und Namen wie Foo-Bar strapazieren meine kleinen Finger unnötig. Es besteht allerdings kein Zweifel daran, dass sie für den nicht-interaktiven Gebrauch überlegen ist, da die Skripte definitiv leserlicher/wartbarer sind.

    Hast du dich ueberhaupt mal mit der PS beschaeftigt? Es gibt fuer alle Cmdlets Aliase, z.B. ls statt Get-ChildItem, mv statt Move-Item etc. Und eine objektorienterte Shell, aus der du die .NET Library nutzen kannst, ist wirklich sehr geil. 👍



  • PowerSheller schrieb:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Windows_PowerShell

    /Thread

    Das Ding is verdammt maechtig. Was gibts da noch gross zu diskutieren?

    Microsoft hat bei Windows Vista die Powershell noch weggelassen, aus Angst vor Sicherheitslücken und Malware die die PS böswillig mißbrauchen.

    Bei Windows 7 wurden die Sicherheitsbestimmungen dann gelockert, weswegen dort Powershell defaultmäßig mitinstalliert wird.



  • Linux-Pro schrieb:

    @Paul Müller, das kenne ich bisher so nicht, aber ich habe bisher auch nur mit Qemu und VirtualBox (OSE) gearbeitet. Benutzt du VMware?

    Sich die cmd.exe etwas erträglicher zu machen ist natürlich schonmal ein Schritt, aber die Unix Kommandos sind ja nur ein Teil, ein ebenso wichtiger sind für mich die ganzen Shell Funktionen.

    Die UnxUtils liefern eine Shell mit (AFAIK die ZSH Shell). Du mußt sie nur mit sh starten.

    Inwieweit die aber mit normalen Programmen kompatibel ist, weiß ich nicht.
    Edit.exe kann ich damit schonmal nicht ausführen.

    Ich selbst benutze sie nicht, sondern nur die Tools.



  • hustbaer schrieb:

    Man kann auch den Quick-Edit Modus aktivieren, dann markiert man mit der linken Maustaste (einfach click-hold-drag) und copy (wenn Markierung besteht)/insert (wenn keine Markierung besteht) geht mit der rechten.
    Viel einfacher geht's nicht.

    Kannte ich gar nicht, danke für den Hinweis 👍 funktioniert wie bei Linux 🙂



  • PowerShell + Console2 killt von den Möglichkeiten her alle Shells, wenn du es richtig beherrscht. Wenns sein muss, kann man damit ganze Serverstrukturen und Netzwerke warten.

    😮



  • Für diejenigen {n}{x}'ler, wo gelegentlich ein Programm unter einem alternativen Betriebssystem wie win brauchen, gibt es übrigens noch wine.



  • /rant/ schrieb:

    PowerShell + Console2 killt von den Möglichkeiten her alle Shells, wenn du es richtig beherrscht. ...

    Das kann schon sein...

    Gibt es übrigens eine Möglichkeit, Quick-Edit Modus für das gesamte Windows einzuschalten? Ich benutze daheim immer noch Windows XP und muss immer extra Strg-C zum Kopieren drücken und Strg-V zum Einfügen... ich glaube, ab Windows Vista funktioniert "Copy-Pasten" auch mit der Maus, aber bei Windows XP 😕


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