const Char* geht nicht
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Nexus schrieb:
Streamer schrieb:
Auch wenn ich keine Ahnung habe mit was dann value initialisiert wird.
Aber Hauptsache mal etwas hingeschrieben, oder wie?

Na, das hatte ich schon vermutet, dass er auf das erste Zeichen zeigen wird, alles andere hätte auch keinen Sinn gemacht.
Nexus schrieb:
Genauso wie es sinnlos ist, zwei Konvertierungsoperatoren anzubieten oder eine Referenz auf
const wcharals Konstruktorparameter zu nehmen.Naja die Konvertierungsoperatoren brauche ich damit
char c = Char(L'');funktioniert. Dass man diesen Operator zweimal anbietet (einmal mit und ohne const) habe ich so schon öfter im Internet gesehen.
Zuletzt hier: www.cplusplus.com/reference/string/string/operator%5B%5D/
Ok es war der []-Operator. Das mit der Referenz kommt daher dass ich davor noch "const Char& value" stehen hatte um den Copycontructor zu überschreiben, was aber eh unnötig gewesen wäre da dieser ja sowieso vom Compiler erstellt wird.Nexus schrieb:
Und die Sinnlosigkeit geht mit der manuellen Speicheranforderung
const Char* c = new Char(L"dfgdfg");weiter, wo du genauso gut
const Char c(L'd');schreiben könntest, nachdem du den unnützen Zeiger in einen
wchar_tumgeschrieben hast.Das ist aber nicht ganz das gleiche. Ich habe extra einen Zeiger gewählt, weil ich dann mittels c++ durch das Char Array "streamen" wollte, um so Zeichen für Zeichen auswerten zu können.
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Streamer schrieb:
Na, das hatte ich schon vermutet, dass er auf das erste Zeichen zeigen wird, alles andere hätte auch keinen Sinn gemacht.
Dass wer auf das erste Zeichen zeigt? Innerhalb der Klasse hast du keinen Zeiger, nur ein
wchar_t-Objekt. Du kannst also nur ein einzelnes Zeichen speichern und keine Zeichenkette.Streamer schrieb:
Naja die Konvertierungsoperatoren brauche ich damit
char c = Char(L'');funktioniert.
Dass du diese Funktionalität brauchst, ist ein Hinweis darauf, dass du mit einem ganz normalen
wchar_tbesser beraten wärst. Was bringt dir die Klasse, wenn du keine Kapselung nutzt?Streamer schrieb:
Dass man diesen Operator zweimal anbietet (einmal mit und ohne const) habe ich so schon öfter im Internet gesehen.
Aber nicht so. Zwei Überladungen mit unterschiedlicher Const-Qualifizierung hat man nur dann, wenn eine Überladung das Objekt ändert. Du kopierst aber in beiden Funktionen den Member, änderst also nie das Objekt. Folglich reicht die
const-Überladung. Wobei ich wie gesagt etwas fragwürdig finde, hier überhaupt einen Konvertierungsoperator anzubieten.Streamer schrieb:
Das ist aber nicht ganz das gleiche. Ich habe extra einen Zeiger gewählt, weil ich dann mittels c++ durch das Char Array "streamen" wollte, um so Zeichen für Zeichen auswerten zu können.
Wie schon gesagt: Du schaust dir momentan eh nur das erste Element des Arrays an, also kannst du auf den Zeiger geradeso gut verzichten.
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Ok, jetzt hats glaube ich klick gemacht.
DerChar(const wchar_t* value);Konstruktor hatte in der Klasse nichts zu suchen. Bei
const Char* c = new Char(L"AAAAAA");erzeuge ich dynamisch außerdem noch einen Char während hier
const wchar_t* c = L"AAAAAA";c nur ein Zeiger auf ein Array ist.
Ich habe mal ein wenig rumgespielt
wchar_t c1 = L'A'; //geht, logisch wchar_t c2 = L"AAAAAA"; //geht nicht, logisch wchar_t c3 = wchar_t(L"AAAAAA"); //geht, warum das? wchar_t* c4 = L'A'; //geht nicht, logisch wchar_t* c5 = L"AAAAAA"; //geht, logisch wchar_t* c6 = wchar_t(L"AAAAAA"); //geht nicht, logisch Char C1 = L'A'; //geht, logisch Char C2 = L"AAAAAA"; //geht nicht, logisch Char C3 = Char(L"AAAAAA"); //verdammt geht nicht Char* C4 = L'A'; //geht nicht, logisch Char* C5 = L"AAAAAA"; //verdammt geht nicht Char* C6 = Char(L"AAAAAA"); //verdammt geht nichtund festgestellt, dass sich meine Char-Klasse in drei Punkten von der wchar_t Klasse unterscheidet. Gibt es eine Möglichkeit das sich meine Klasse genauso verhält?
Was ist eigentlich dieses L"" ? Ist das eine "gecheatete" Kurzform für ein Array? Wie und wo wird L"" definiert. Kann ich evtl. ein Macro S"" definieren das es mir ermöglicht anstatt
Char charArray[6] = {L'A', L'A', L'A', L'A', L'A', L'A'}; Char* c = charArray;folgendes schreiben zu können:
Char* c = S"AAAAAA";analog zu
const wchar_t* c = L"AAAAAA";
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In Zeile 3 und 7 hast du einen Cast verwendet - damit sagst du dem Compiler, daß du klüger bist als er und er so tun soll, als ob der Wert tatsächlich ein wchar_t wäre - dabei kommt vermutlich nur Müll heraus, aber das ist ihm an der Stelle egal.
Ansonsten ist L"..." ein Kürzel für wide-charakter String und bis jetzt kannst du da keine eigenen Kennzeichen definieren (keine Ahnung, ob es mit C++0x geht).
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Das Problem ist wie ihr schon geschrieben habt, dass man einen "const wchar_t*"-Zeiger nicht in einen "const Char*" umwandeln kann. Obwohl würde das überladen des *-Operators dies evtl. ermöglichen?
Das praktischste wäre natürlich, wenn dies hier gehen würde.const Char* c = S"AAAAAA";Dann bräuchte ich keine Zeiger umwandeln und die Konvertierungsoperatoren könnte ich mir auch schenken.
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Mit C++0x sollte sowas möglich sein. Aber mir erschließt sich nicht, wozu das gut sein soll.
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Meine Char-Klasse soll eben noch mehr können/anbieten als die wchar_t-Klasse, unter anderem soll sie z.B. von einer allen Klassen gemeinsamen Basisklasse abgeleitet sein.
314159265358979 schrieb:
Mit C++0x sollte sowas möglich sein. Aber mir erschließt sich nicht, wozu das gut sein soll.
Wie genau?
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Dir ist bewusst, dass wchar_t ein eingebauter Typ und keine Klasse ist?
Du kannst in C++0x solche speziellen Literale erzeugen, aber dein const Char* wird nicht möglich sein.Ich wette es gibt einen schönen Weg, in Standard-C++ genau das zu erreichen, was du möchtest. Erkläre doch mal, was du vor hast.
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Streamer schrieb:
Das Problem ist wie ihr schon geschrieben habt, dass man einen "const wchar_t*"-Zeiger nicht in einen "const Char*" umwandeln kann. Obwohl würde das überladen des *-Operators dies evtl. ermöglichen?
const Char* c = S"AAAAAA";Nein, zumal hier gar nirgends der
operator*eingesetzt wird. Das Sternchen steht für Zeiger-Deklaration, nicht für Dereferenzierung.Streamer schrieb:
Meine Char-Klasse soll eben noch mehr können/anbieten als die wchar_t-Klasse, unter anderem soll sie z.B. von einer allen Klassen gemeinsamen Basisklasse abgeleitet sein.
wchar_tist keine Klasse, sondern ein skalarer Datentyp.Was genau soll deine Klasse tun und wieso sollte sie von einer Basisklasse erben?
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Wenn es nur darum geht, für bestimmte Algorithmen das Literal wie ein Char-Array zu behandeln, könnte ein geeigneter Iterator(-adapter) helfen. Selbstdefinierte Literal werden meines Wissens bisher weder von Visual C++ noch von g++ unterstützt.
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Ich lese aus XML-Dateien Resources ein. Das sind jede Menge unterschiedliche Klassentypen an die 100 Stück. Zusätzlich muss die Lib von Endanwendern noch an Klassentypen erweiterbar sein. Diese kommen Aufgrund der puren Vielzahl an unterschiedlichen Klassen alle in einen Vector der Zeiger vom Typ Base (der allen Klassen gemeinsamen Basisklasse) hält. Jetzt soll es natürlich auch Strings, Doubles, Ints, ... und eben auch Chars als Resourcen geben. Das geht aber nur wenn auch sie alle von der gleichen Basis abgeleitet sind. Darum die Wrapper-Klassen. Im Moment ist meine String-Klasse noch ein Wrapper um wchar_t. Es ist aber nur konsequent hier nun meine eigene Char-Klasse zu nehmen.
Und jetzt kommt mir bitte nicht mit das kann man auch mit normalen C++-Mitteln machen oder du benutzt die falsche Programmiersprache. Natürlich kann man das mit den normalen C++-Mitteln auch schaffen, aber ich möchte in disem Leben nochmal mit dem Programm fertig werden. Ich warte ja nur darauf, dass jetzt noch die Leute aus dem Assembler-Forum kommen und mir raten, dass kann man das mit Assembler-Mitteln sogar noch eleganter als mit C++ erledigen kann ;). Natürlich kann man das. Ist halt alles eine Frage des Codeumfangs bzw. der Zeit.
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Dann willst du keine char Klasse sondern eine String Klasse.
Und alle Probleme sind gelöst.
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Vielleicht ist das ein Anwendungsfall von boost::any.
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Streamer schrieb:
Ist halt alles eine Frage des Codeumfangs bzw. der Zeit.
Und genau aus diesem Grund solltest du auch Code wiederverwenden. In deinem Fall die String-Klasse
std::wstring. Du kannst ja immer noch eine Klasse darum herumkapseln, die von der gemeinsamen Basis erbt. Aber die gesamte Zeichenkettenfunktionalität auf der Grundlage vonwchar_t*neu zu implementieren... Naja.314159265358979 schrieb:
Vielleicht ist das ein Anwendungsfall von boost::any.
Kaum.
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Nexus schrieb:
Kaum.
Gut, dann halt nicht. ^^
Ich habe boost::any noch nie gebraucht, war nur mal geraten.
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@314159265358979
Das hatte ich auch schonmal durchgespielt finde die derzeitige Lösung allerdings nach anfänglicher Skepsis wegen den Wrapper-Klassen um die skalaren Datentypen ziemlich gut.@Shade Of Mine
Im Prinzip hast du recht. Mich wurmt aber, dass dieses blödeconst Char* c = L"AAAAAA";nicht geht.
Char charArray[6] = {L'A', L'A', L'A', L'A', L'A', L'A'}; Char* c = charArray;ist ja nun wirklich niemanden zuzumuten. Ich selber brauche das auch gar nicht, da ich in der Lib selber nur mit Strings arbeite. Aber vielleicht will ein Anwender die Char-Klasse mal so verwenden. Ein anderes Problem ist die Schnittstelle zur Win32-API wo ja noch viel mit const char* gearbeitet wird. Aber gut da könnte ich dann wie du schon gesagt hast mit meiner String Klasse eben eine entsprechende Umwandlung von String nach const char* anbieten.
Allerdings hat Nexus ja die Kapselung angemahnt. D.h. innerhalb meiner String-Klasse, die ein Wrapper um die Char-Klasse darstellt, hätte ich ja dann gar keinen Zugriff mehr auf den wchar_t* Member der Char-Klasse. Eine Rückgabe dessen durch die String-Klasse wäre so nicht mehr möglich, oder doch? Alles ziemlich verwirrend.
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Was spricht denn gegen
const wstring c = L"AAAA";?
Du willst schließlich einen String kapseln und kein Zeichen.
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[quote="Nexus"]Und genau aus diesem Grund solltest du auch Code wiederverwenden. In deinem Fall die String-Klasse
std::wstring. Du kannst ja immer noch eine Klasse darum herumkapseln, die von der gemeinsamen Basis erbt. Aber die gesamte Zeichenkettenfunktionalität auf der Grundlage vonwchar_t*neu zu implementieren... Naja.
Aber wenn ich sowieso schon alle Klassen wrappe dann kann ich sie auch gleich (zumindest im Fall der String-Klasse) selber implementieren, zumal ich in gewissen Scenarien mit der std::wstring Implementation eh nicht zufrieden bin. Z.B. beim Auffinden von Substrings in sehr langen Zeichenketten. Hier habe ich nun die ideale Gelegenheit z.B. den Boyer-Moore-Algorithmus in die Substring-Funktion zu integrieren. Außerdem finde ich den Codestyle der Standard Library zusammen mit dem Template-Fetischismus nicht sonderlich ansehlich. Zumindest integriert es sich schlecht in meine Library weshalb ich die Standard Library nach Möglichkeit nicht verwende.
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Streamer schrieb:
Im Prinzip hast du recht. Mich wurmt aber, dass dieses blöde
const Char* c = L"AAAAAA";nicht geht.
Mich nicht. Der Code macht so absolut keinen Sinn. Du versteifst dich auf Syntax. Das ist falsch. Du musst in Konzepten denken. Syntax ist nur Zucker zum drüber streuen. Nimm einfach
CharPtr c = L"AAAAAA";Warum muss es Char* sein?
Vergiss die Syntax, denke daran was du Konzeptionell willst. Und für mich klingt es stark danach, dass du einen String haben willst. Dass in C strings über char* implementiert sind, ist ein Syntax Detail. Das Konzept String ist unabhängig von Zeigern.
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Streamer schrieb:
Zumindest integriert es sich schlecht in meine Library weshalb ich die Standard Library nach Möglichkeit nicht verwende.
Furchtbar schlechte Idee.
When in Rome do as the Romans do.