Maximale Array Größe erreicht?! Was tun...


  • Mod

    Javun schrieb:

    Letztlich sollte man sich gerade als Moderator vllt. aneignen, dass man Fragen gezielt beantwortet bzw. auch darauf achtet das andere Mitgliedern das tun. Nicht jedoch selber mit schlechtem Beispiel voran gehen...Ich habe jedoch nicht eine vernünftige Antwort auf meine Frage erhalten.

    Deswegen versuche ich, als Moderator, auch schon seit Tagen, dich dazu zu bringen, mal das zu liefern, was für eine vernünftige Antwort nötig ist. Aber das war wohl vergebene Mühe. Ich geb's auf.



  • Javun schrieb:

    Ich schreibe lieber 2000 für einen Anfäger VERSTÄNDLICHE Zeilen. Als das ganze in kompakte 20 Zeilen zu packen und davon dann nicht eine Zeile vernünftig erklären zu können.

    Lieber 20 richtige Zeilen als 2000 falsche. Wir haben dir ja beispielsweise bei deinem Gleitkommeformat schon einen 1-Zeiler(!) präsentiert, der genau das Selbe macht. Offensichtlich kann dein Buch nicht gut sein, wenn es dir nicht mitteilt, wie du Fließkommawerte einlesen kannst.

    Nebenbei:

    int uq_anzahl;
    //...
    double uq[uq_anzahl];
    

    Das ist kein valides C++. Das läuft nur mit dem GCC. Und auch nur, wenn du die Compilererweiterungen anktivierst. So gut ist dein Buch.

    Gefragt war nach dem Dateiformat und ich habe gesagt das ich eine komplette Beispieldatei gepostet habe, woraus das Dateiformat klar hervorgeht.

    tut es nicht. Da ist keine Semantik dabei. Als WAS die Einträge bedeuten. Nicht WIE sie aussehen.

    Warum versucht Du andauernd Menschen zu belehren und ihnen zu sagen, wie sie etwas zu machen haben. Ich habe ein Programm geschrieben welches FUNKTIONIERT!!!

    offensichtlich nicht. Sonst hättest du einfach mehr zeilen einlesen können und es würde funktionieren. Im Laufe des Threads wurden dir nebenbei schon einige Fehler in deinem Code (FUNKTIONIERT!!!) aufgezeigt. Das was du bist, bezeichnen wir hier als Wand.

    //edit Weil e smich so aufregt:
    Uns ist es völlig egal, ob du ein Lauffähiges Programm hast, oder nicht. Uns ist es auch egal, ob du 100000 falsche Werte einließt. Es ist dein Projekt, nicht unseres. Du darfst es beliebig gegen die Wand fahren. Oder einen Schritt zurück gehen und deine Mentalität anschauen.

    Fast alle hier, die gerade mit dir diskutieren kamen als blutige Anfänger in dieses Board. Ihnen wurde hier geholfen, solange sie Hilfe annahmen. Und jetzt geben sie freiwillig dieses Wissen nochmal weiter. Sie alle Wissen, was für nen scheiss sie am Anfang programmiert haben. Und das er fast zu 100% Ausschuß war, der mehr Zeit und Mühe als Nutzen gebracht hat. Und nun sehen sie dich, der jeden guten Ratschlag ablehnt.



  • Deswegen versuche ich, als Moderator, auch schon seit Tagen, dich dazu zu bringen, mal das zu liefern, was für eine vernünftige Antwort nötig ist. Aber das war wohl vergebene Mühe. Ich geb's auf.

    Was sollte ich den noch liefern?
    -Ich habe die zu analysierende Datei gepostet!
    -Ich habe den Aufbau der Datei ausführlich beschrieben!
    -Ich habe den Zweck des Programmes erläutert!
    -Ich habe erläutert, was das Programm genau machen muss!

    Jeder der diese Beiträge von mir gelesen hat, der hätte das Programm auch umgehend selber schreiben können. Nur denke ich immer noch, dass Du diese Beiträge von mir nicht gelesen hast (Kam mir zumindest auf Grund Deiner Antwort so vor)

    Lieber 20 richtige Zeilen als 2000 falsche. Wir haben dir ja beispielsweise bei deinem Gleitkommeformat schon einen 1-Zeiler(!) präsentiert, der genau das Selbe macht. Offensichtlich kann dein Buch nicht gut sein, wenn es dir nicht mitteilt, wie du Fließkommawerte einlesen kannst.
    

    So falsch können Sie ja nicht gewesen sein, wenn das Programm seinen Zweck erfüllt hat. Es ging darum innerhalb einer gewissen Zeit, hier ca. 7 Tage, ein funktionsfähiges Programm auf die Beine zu stellen. Ich hätte etwas mehr Verständnis erwartet, dass ich wohl kaum in der Lage bin mir die Programmiersprache in 7 Tagen beizubringen. In dem Buch habe ich dazu nichts gefunden, vllt. stand es auch drin, aber wie bereits erwähnt in 7 Tagen konnte ich nun wirklich nicht alles lesen, deshalb habe ich es mit den einfachsten Mitteln versucht.

    Du bist jetzt der erste der mir sagt, dass es sich um Fließkommawerte handelt, die man in C++ so ... einlesen kann. Diese Information hätte mir damals weitergeholfen, aber stattdessen wurden aus meinen 30 Zeilen, 2 Zeilen ohne das ich erfuhr wieso, weshalb, warum?

    Das ist kein valides C++. Das läuft nur mit dem GCC. Und auch nur, wenn du die Compilererweiterungen anktivierst. So gut ist dein Buch.

    Dann hatte ich hier wohl Glück und ich wäre Dir dankbar, wenn Du mir sagen könntest warum das falsch ist bzw. wie es richtig aussehen müsste.

    tut es nicht. Da ist keine Semantik dabei. Als WAS die Einträge bedeuten. Nicht WIE sie aussehen.

    Ich habe zusätzlich auf Seite 2 eine ausführliche Beschreibung der Datei geschrieben und ich denke Sie ist selbst erklärend für jeden der sich auch nur 2 Minuten mit meiner Problemstellung beschäftigt hat.

    offensichtlich nicht. Sonst hättest du einfach mehr zeilen einlesen können und es würde funktionieren. Im Laufe des Threads wurden dir nebenbei schon einige Fehler in deinem Code (FUNKTIONIERT!!!) aufgezeigt. Das was du bist, bezeichnen wir hier als Wand.

    Uns ist es völlig egal, ob du ein Lauffähiges Programm hast, oder nicht. Uns ist es auch egal, ob du 100000 falsche Werte einließt. Es ist dein Projekt, nicht unseres. Du darfst es beliebig gegen die Wand fahren. Oder einen Schritt zurück gehen und deine Mentalität anschauen.

    Wie bereits erwähnt habe ich das Projekt nicht gegen die Wand gefahren. Das Programm hat seinen Zweck erfüllt. Alle sind zufrieden und das Programm ist nun im Papierkorb gelandet. Man sollte sich vllt. auch Mal seine eigene Mentalität anschauen und vllt. nicht gerade auf Perfektion bestehen, sondern einfach versuchen bei der Lösung des Problemes zu helfen. Wenn mir sogar ein Prof. sagt, dass das Programm so lauffähig ist und errechnet die korrekten Werte. (Mehr wollte ich doch gar nicht, nur warum kann mir das keiner von euch sagen?!)

    Fast alle hier, die gerade mit dir diskutieren kamen als blutige Anfänger in dieses Board. Ihnen wurde hier geholfen, solange sie Hilfe annahmen. Und jetzt geben sie freiwillig dieses Wissen nochmal weiter. Sie alle Wissen, was für nen scheiss sie am Anfang programmiert haben. Und das er fast zu 100% Ausschuß war, der mehr Zeit und Mühe als Nutzen gebracht hat. Und nun sehen sie dich, der jeden guten Ratschlag ablehnt.

    Ich möchte Dir gar nicht widersprechen, dass ich hätte vieles besser machen können. Aber ich hatte nur 7 Tage Zeit!!! Sich in dieser Zeit ausführlicher mit der Programmierung zu besprechen und Nebenbei noch dem Job und dem Studium nachzugehen halte ich für schwer bis unmöglich. Daher ging es mir primär darum ein funktionierendes Programm zu schreiben und das habe ich zum Glück selbst hinbekommen. Wenn ich die Zeit gehabt hätte, dann hätte ich mir gerne jeden Rat zu Herzen genommen und mich damit ausführlich beschäftigt. Mir ging es aber eher um so einfach wie möglich!

    Warum mache ich mir jetzt überhaupt die Mühe und schreibe das hier rein?!
    Ich finde es einfach schade wie mit neuen Mitgliedern umgegangen wird. Es sollte einfach mehr Rücksicht auf die Anfänger genommen werden und wenn man wirklich helfen will, dann sollte man seine Antwort auch nach der Fragestellung ausrichten.

    Ich bin mir 100% sicher, dass jeder von euch mein Problem innerhalb von 5 Minuten hätte komplett lösen können und mir dazu auch noch eine ausführliche Erklärung hätte liefern können. Daraus hätte ich dann wirklich was lernen können. Stattdessen haben wir hier auf 4 Seiten größtenteils über Dinge diskutiert, die nichts mit meiner Fragestellung zu tun haben. Das demotiviert eher, als es einem weiterhilft.

    Ich bin weiterhin für alle Tipps dankbar, denn auch wenn das Programm bereits seinen Dienst erfolgreich geleistet hat, würde ich gerne aus meinen "Fehlern" lernen um es evt. das nächste Mal schneller und einfacher hinzubekommen...



  • Noch als kleiner Nachtrag...

    Der Code

    double zahl;
                                double ehoch;
                                double gzahl;
                                string zahlvorz_str = s.substr(2, 1);
                                string zahl_str = s.substr(3, 13);
                                string ehochvorz_str = s.substr(17, 1);
                                string ehoch_str = s.substr(18, 3);
                                stringstream zahl_ss(zahl_str);
                                zahl_ss >> zahl;
                                stringstream ehoch_ss(ehoch_str);
                                ehoch_ss >> ehoch;                                
                                if(zahlvorz_str=="+"){                                                                      
                                                      zahl = 0 + zahl;                                                            
                                }
                                else{
                                                      zahl = 0 - zahl;  
                                }
                                if(ehochvorz_str=="+"){
                                                       ehoch = pow(10, 0+ehoch);
                                }
                                else{
                                                       ehoch = pow(10, 0-ehoch);  
                                }                                
                                uq[q]=zahl * ehoch;
    

    wie empfholen ersetzt durch den Code:

    f.ignore(2) >> uq[q];
        f.ignore( numeric_limits< streamsize >::max(), '\n' );
    

    funktioniert nicht und liefert falsche Ergebnisse



  • änder mal den code so:

    f.open("rausch_simu.dat", ios::in);
    while ( f )
    {
        getline(f, s);
        pos1 = s.find(abgl1);
        pos2 = s.find(abgl2);
        if(pos1 != string::npos && pos2 != string::npos){
            for(int q=0; q<uq_anzahl; q++){
                f >> uq[q]
            }
        }
    }
    

    jetzt wo man das Dateiformat besser kennt, muss man deinen Code ja nicht mehr dechiffrieren und weiß, dass auf jeder Zeile nur ein double liegt.

    Nur leider wart ihr so damit beschäftigt meinen Stil zu kritisieren und mich mit Fragen nach dem Dateiformat zu löchern, dass es zu gar keiner Antwort kommen konnte.

    Ja, bei deinem Codestil kann man das nicht erwarten. Wie du oben gesehen hast, war es schon etwas schwierig rauszukriegen, dass du da eigentlich nur doubles einlesen willst und dafür 2x den selben umständlichen Code schreibst. Bei dem Code hat man einfach keine Lust, etwas anderes zu sagen als: mach es neu. Er ist eine Zumutung. Für Wartung eines solchen Codes verlang tman normalerweise eine Stange Geld. Es ist auch nicht hilfreich, wenn du dann eingeschnappt reagierst, wenn man dir das sagt.



  • so, ich habe mich mal dran gesetzt und zumindes toberflächlich etwas Ordnung rein gebracht. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass du die Größen ansich gar nicht einlesen brauchst, ausser um die Korrektheit der Daten zu überprüfen. Es ginge also nochmal etwas kürzer.

    Der Code ist nicht komplett, die Datenmittelung und ausgabe musst du noch selbst programmieren. Aber da skriegste sicher hin. Und 100% hübsch ists auch nicht. Aber schonmal ne ganze Ecke kompakter 😉

    #include <fstream>
    #include <vector>
    #include <limits>
    #include <iostream>
    #include <string>
    
    using namespace std;
    
    //testet, ob das was jetzt im stream kommt ein "<tag attributeName" ist und ließt bis direkt dahinter. 
    bool isAttributeTag(ifstream& f,const char* tag, const char* attributeName){
    	string token;
    	if(f.get() != '<')
    		return false;
    	f >> token;
    	if (token != tag)
    		return false;
    	f >> token;
    
    	return token == attributeName;
    }
    
    //gibt den Wert des Attributs zurück
    size_t getIndepSize(const char* filename,const char* attributeName){
    	ifstream f(filename);
        while ( f )
        {
    		if(isAttributeTag(f,"indep",attributeName)){
    			size_t value;
    			f >> value;
    			return value;
    		}
    		f.ignore( numeric_limits< streamsize >::max(), '\n' );
    	}
    	return -1;
    }
    
    //ließt alle Werte nach <tag attributeName ....>
    vector<double> readValues(const char* filename,const char* tag, const char* attributeName){
    	vector<double> values;
    	ifstream f(filename);
    
            //solange Zeilen ignorieren, bis der Tag gefunden wurde
    	while(!isAttributeTag(f,tag,attributeName)){
    		f.ignore( numeric_limits< streamsize >::max(), '\n' );
    	}
            //die Zeile des Tags ebenso ignorieren
    	f.ignore( numeric_limits< streamsize >::max(), '\n' );
    
            //nun Werte lesen
    	double value = 0;
    	while ( f >> value){
    		values.push_back(value);
    	}
    	return values;
    }
    
    int main(int argc, char *argv[])
    {
        const char* filename = "test.dat";
    
        size_t frequencies = getIndepSize(filename,"acfrequency");
    	size_t phases = getIndepSize(filename,"phase_urm_var");
    	size_t uqs = getIndepSize(filename,"uq");
    	cout<<"Anzahl der Frequenzen: "<<frequencies<<endl;
    	cout<<"Anzahl der Phasen: "<<phases<<endl;
    	cout<<"Anzahl der Spannungen: "<<uqs<<endl;
    
    	//ab hier ist mir aufgefallen, dass man in dem Dateiformat die Werte oben gar nicht braucht.
    	vector<double> ua = readValues(filename,"dep","umeneu");
    	vector<double> uq = readValues(filename,"indep","uq");
    
            //testausgabe
    	for(size_t i = 0; i != ua.size();++i){
    		std::cout<<ua[i]<<std::endl;
    	}
    	for(size_t i = 0; i != uq.size();++i){
    		std::cout<<uq[i]<<std::endl;
    	}
    }
    

    Das Problem an der "Papierkorb"-Mentalität ist, dass es echt häufig vor kommt, dass Programme eben nicht im Papierkorb landen. Insbesodnere im Universitären bereich werden solche Programme gerne vom einen zum nächsten Studenten weiter gereicht. Oder in einem viertel jahr möchte jemand wieder so eine Datei lesen. Und der frickelt dann weiter in dem Programm rum, bis wirklich niemand mehr versteht, was da passiert. Das Ganze wird dann fehlerhaft und irgendwann weggeworfen, nachdem das Programm ArbeitsWOCHEN verschlungen hat. Darum machs gleich so, dass es zumindest irgendwelchen Grundstandards genügt.



  • Erstmal vielen Dank für den neuen Quellcode. Ich habe ihn mir lange angesehen und konnte daraus auch bereits einige Dinge lernen.

    Vom Prinzip her ist es doch die gleiche vorgehensweise wie bei mir, nur mit wenigen Änderungen:
    -Du verwendest vectoren, in die du erst alle Werte einliest und danach soll dann die Mittlung erfolgen. Ist das denn wirklich sinnvoll? Ist es denn hier nicht besser die Werte direkt beim Auslesen auch schon zu mitteln, so wird doch nur unnötig Speicher belegt, die gar nicht benötigt werden!?
    -Du hast Funktionen geschrieben, dadurch muss die Datei auch jedes Mal neu geöffnet werden, wenn man etwas auslesen möchte und es ist nicht möglich alles in einem Rutsch zu machen. Ist das denn sinnvoll?

    So nun zu den aufgetretenen Problemen:
    Wie kann ich mit vectoren rechnen? Wenn ich Deinem Quellcode folgenden Code hinzufüge zum mitteln der Werte stürzt das Programm ab.

    vector<double> um;
        for(size_t i = 0; i != uqs;++i){
                   for(size_t j = i*phases*frequencies; j != (i+1)*phases*frequencies;++j){
                              um[i] = um[i] + ua[j];                          
                   }                              
                   um[i] = um[i] / phases*frequencies;
        }
    

    Und noch eine Frage...Wie sieht es aus, wenn ich jetzt statt normalen double Zahlen, Complexe Zahlen in der Form -3.88856889929e-008+j6.72793836159e-009 in jeder Zeile habe?


  • Mod

    Javun schrieb:

    -Du verwendest vectoren, in die du erst alle Werte einliest und danach soll dann die Mittlung erfolgen. Ist das denn wirklich sinnvoll? Ist es denn hier nicht besser die Werte direkt beim Auslesen auch schon zu mitteln, so wird doch nur unnötig Speicher belegt, die gar nicht benötigt werden!?

    Wenn es nicht extrem viele Werte sind, schadet es auch nicht. Wem mangelt es schon an Speicher? In 99% der Fälle möchte man ja hinterher komplexere Sachen machen, als nur alle Werte addieren. Wenn es dich stört, dann kannst du es auch ändern, sollte funktionieren.

    -Du hast Funktionen geschrieben, dadurch muss die Datei auch jedes Mal neu geöffnet werden, wenn man etwas auslesen möchte und es ist nicht möglich alles in einem Rutsch zu machen. Ist das denn sinnvoll?

    Jain. Dateien öffnen und schließen dauert in der Regel eine halbe Ewigkeit. Daher bloß nicht in der Einleseschleife selber machen! Aber so drei vier mal an unkritischen Stellen wie hier ist ok. Wenn man nicht alles in einem Rutsch lesen kann, bietet es sich, wie oben, an, alles im Arbeitsspeicher zu hinterlege, um dann nötigenfalls mehrmals sehr schnell über diese Daten gehen zu können.

    So nun zu den aufgetretenen Problemen:
    Wie kann ich mit vectoren rechnen?

    Erst einmal gar nicht. Ein std::vector ist ein Vektor im informatischen Sinn und hat gar keine Rechenoperationen. So wie ich dich verstehe, möchtest du aber sowieso auf den Elementen rechnen. Und auf die kannst du wie bekannt zugreifen und mit ihnen recnhen (sofern ihr Datentyp Rechnen erlaubt)

    Wenn ich Deinem Quellcode folgenden Code hinzufüge zum mitteln der Werte stürzt das Programm ab.

    um hat eine Größe von 0.

    Und noch eine Frage...Wie sieht es aus, wenn ich jetzt statt normalen double Zahlen, Complexe Zahlen in der Form -3.88856889929e-008+j6.72793836159e-009 in jeder Zeile habe?

    Es gibt eine Klasse std::complex, mit der du alles fertig hast, um mit komplexen Zahlen zu rechnen. Um das Einlesen deines Formates musst du dich aber selber kümmern, die bringt nur Rechenoperationen, keine Lese-/Schreiboperationen. Aber bevor du wieder so eine Parserorgie wie oben veranstaltest, gebe ich dir mal einen (ungetesteten) Tipp. So oder so ähnlich sollte man das lesen können:

    double real, imag;
    char plus, j;
    input_stream >> real >> plus >> j >> imag;
    complex<double> value(real, imag);
    // Und besser noch prüfen, ob der Stream noch lebt und plus=='+' und j=='j' sind.
    


  • Javun schrieb:

    Vom Prinzip her ist es doch die gleiche vorgehensweise wie bei mir, nur mit wenigen Änderungen:

    Wie gesagt: ich habe deinen Code nur aufgeräumt. Ich habe nichts geändert, was mehr als 5 Minuten Denkarbeit erfordert hätte.

    -Du verwendest vectoren, in die du erst alle Werte einliest und danach soll dann die Mittlung erfolgen. Ist das denn wirklich sinnvoll? Ist es denn hier nicht besser die Werte direkt beim Auslesen auch schon zu mitteln, so wird doch nur unnötig Speicher belegt, die gar nicht benötigt werden!?

    Ist die Speicherauslastung für dein Programm denn Relevant? Also planst du eine Datei einzulesen die mehr als 2GB groß ist? In dem Fall musst du vermutlich eh ganz anders vor gehen.

    -Du hast Funktionen geschrieben, dadurch muss die Datei auch jedes Mal neu geöffnet werden, wenn man etwas auslesen möchte und es ist nicht möglich alles in einem Rutsch zu machen. Ist das denn sinnvoll?

    Es ist von der Funktionalität her das, was du vorher gemacht hast. Nur aufgeräumt. Einen kompletten Dateiparser zu schreiben hätte die 5 Minuten-Grenze überschritten(zumal die Beschreibung des Dateiformats dafür einfach nicht ausreicht). Wenn man wüsste, dass die Tags immer in der selben Reihenfolge auftauschen, dann könnte man mit 10 Minuten überlegen noch eine einfache Lösung basteln, aber das kannst du ja nun sicherlich auch.

    Wie kann ich mit vectoren rechnen?

    Du solltest deinem Vektor mitteilen, wie groß er denn überhaupt sein soll. Siehe meinen Code.

    Und noch eine Frage...Wie sieht es aus, wenn ich jetzt statt normalen double Zahlen, Complexe Zahlen in der Form -3.88856889929e-008+j6.72793836159e-009 in jeder Zeile habe?

    Da brauchst du wohl eine Handlösung. std::complex ließt die Zahl nur als (real,imag) ein. und um einfach 2 doubles hintereinander zu lesen, ist das j an der falschen Stelle (ganz am Ende wäre Knorke).
    Wie ich das machen würde:

    std::vector<complex<double> > complexNumbers;
    double real, imag;
    char sign;
    f >> real;
    sign = f.get();
    f.get();//ignoriere j
    f >> imag;
    if(sign == '-'){
        imag *=-1;
    }
    complexNumbers.push_back(std::complex<double>(real,imag));
    


  • Also wenn ich den vorhandenen Code entsprechend ändere:

    vector<double> readComplexNumbers(const char* filename,const char* tag, const char* attributeName){
        vector<complex<double> > complexNumbers;
        ifstream f(filename);
    
            //solange Zeilen ignorieren, bis der Tag gefunden wurde
        while(!isAttributeTag(f,tag,attributeName)){
            f.ignore( numeric_limits< streamsize >::max(), '\n' );
        }
            //die Zeile des Tags ebenso ignorieren
        f.ignore( numeric_limits< streamsize >::max(), '\n' );
    
            //nun Werte lesen
        double real, imag;
        char plus, j; 
        while ( f >> >> real >> plus >> j >> imag){
            if(plus == '-'){
                 imag *=-1;
            } 
            complexNumbers.push_back(std::complex<double>(real,imag)); 	
        }
        return complexNumbers;
    }
    

    Dann bekomme ich folgende Fehlermeldung:

    59 O:\Rausch Simu\Unbenannt2.cpp conversion from `std::vector<std::complex<double>, std::allocator<std::complex<double> > >' to non-scalar type `std::vector<double, std::allocator<double> >' requested
    

    Mir ist jedoch nicht ganz klar wo der Fehler liegt?!

    Du solltest deinem Vektor mitteilen, wie groß er denn überhaupt sein soll. Siehe meinen Code.

    Habe mir Deinen Code angesehen. Aber wo hast Du da definiert wie groß ein vector ist? Bzw. wie macht man sowas?



  • In der Signatur der Funktion wird gesagt das es sich beim Rückgabewert um den Typ vector<double> handelt. Tatsächlich 'returnst' du aber einen vector<complex<double> >.

    Abhilfe:

    vector<complex<double> > readComplexNumbers(const char* filename,const char* tag, const char* attributeName)
    

    lg



  • Super dank Dir. Nur habe ich jetzt ein Problem beim rechnen mit den complexen vectoren.

    #include <fstream>
    #include <vector>
    #include <limits>
    #include <iostream>
    #include <string>
    #include <complex>
    
    using namespace std;
    
    //testet, ob das was jetzt im stream kommt ein "<tag attributeName" ist und ließt bis direkt dahinter.
    bool isAttributeTag(ifstream& f,const char* tag, const char* attributeName){
        string token;
        if(f.get() != '<')
            return false;
        f >> token;
        if (token != tag)
            return false;
        f >> token;
    
        return token == attributeName;
    }
    
    //gibt den Wert des Attributs zurück
    size_t getIndepSize(const char* filename,const char* attributeName){
        ifstream f(filename);
        while ( f )
        {
            if(isAttributeTag(f,"indep",attributeName)){
                size_t value;
                f >> value;
                return value;
            }
            f.ignore( numeric_limits< streamsize >::max(), '\n' );
        }
        return -1;
    }
    
    //ließt alle Werte nach <tag attributeName ....>
    vector<complex<double> > readComplexNumbers(const char* filename,const char* tag, const char* attributeName){
        vector<complex<double> > complexNumbers;
        ifstream f(filename);
    
            //solange Zeilen ignorieren, bis der Tag gefunden wurde
        while(!isAttributeTag(f,tag,attributeName)){
            f.ignore( numeric_limits< streamsize >::max(), '\n' );
        }
            //die Zeile des Tags ebenso ignorieren
        f.ignore( numeric_limits< streamsize >::max(), '\n' );
    
            //nun Werte lesen
        double real, imag;
        char plus, j; 
        while ( f >> real >> plus >> j >> imag){
            if(plus == '-'){
                 imag *=-1;
            } 
            complexNumbers.push_back(complex<double>(real,imag)); 	
        }
        return complexNumbers;
    }
    
    int main(int argc, char *argv[])
    {
        const char* filename = "rausch_simu.dat";
    
        size_t frequencies = getIndepSize(filename,"acfrequency");
        size_t phases = getIndepSize(filename,"phase_urm_var");
        size_t uqs = getIndepSize(filename,"uq");
        cout<<"Anzahl der Frequenzen: "<<frequencies<<endl;
        cout<<"Anzahl der Phasen: "<<phases<<endl;
        cout<<"Anzahl der Spannungen: "<<uqs<<endl;
    
        //ab hier ist mir aufgefallen, dass man in dem Dateiformat die Werte oben gar nicht braucht.
        vector<complex<double> > ua = readComplexNumbers(filename,"dep","umeneu");
        vector<complex<double> > uq = readComplexNumbers(filename,"indep","uq");
        complex<double> um[uqs];
        for(size_t i = 0; i != uqs;++i){
                   um[i] = 0;
                   for(size_t j = i*phases*frequencies; j != (i+1)*phases*frequencies;++j){
                                 um[i] = um[i] + ua[j];                          
                   }                              
                   um[i] = um[i] / (phases*frequencies);
        }
    
            //testausgabe
        for(size_t i = 0; i != ua.size();++i){
            cout<<ua[i]<<endl;
        }
        for(size_t i = 0; i != uq.size();++i){
            cout<<uq[i]<<"----------->"<<endl;
        }
    // Dos Fenster nicht schließen
        cin.get();
        cin.get(); 
    }
    

    Ergibt den Error:

    82 O:\Rausch Simu\Unbenannt2.cpp no match for 'operator/' in 'um[i] / (phases * frequencies)'
    

    Warum kann ich hier nicht teilen? Hat das was mit dem Dateitypen zu tun?


  • Mod

    Dateitypen? Du meinst wohl Datentypen? Und dann lautet die Antwort: Ja. complex kennt folgende arithmetische Operatoren:
    http://www.cplusplus.com/reference/std/complex/complex/operators/
    Du siehst, du kannst einen complex<T> durch einen complex<T> oder durch einen T teilen. Bei dir ist T = double. Und wenn du nun durch einen size_t teilen möchtest, dann weiß der Compiler nicht, was er nehmen soll. Wandle deinen size_t in einen double um, zum Beispiel durch Cast oder indem du 1.0 dranmultiplizierst.



  • Javun schrieb:

    Habe mir Deinen Code angesehen. Aber wo hast Du da definiert wie groß ein vector ist? Bzw. wie macht man sowas?

    oops, gar nicht gesehen, dass ich das nicht mehr drin hatte.

    so machst du das:

    std::vector<complex<double> > deinVektor(deineVektorgröße);
    

    und das:

    complex<double> um[uqs];
    

    ist immer noch falsch.

    und mach dich mit Referenzen vertraut:

    http://www.cplusplus.com/reference/stl/vector/

    dann musst du nicht mehr so im trüben fischen.



  • @SeppJ: Das verstehe ich nicht. complex hat doch einen operator / (complex, double), wieso wird der nicht einfach genommen?


  • Mod

    314159265358979 schrieb:

    @SeppJ: Das verstehe ich nicht. complex hat doch einen operator / (complex, double), wieso wird der nicht einfach genommen?

    Ganz ehrlich: Den genaue Mechanismus der hier greift, weiß ich nicht. camper ist der Spezialist, wenn es um die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten impliziter Konvertierungen geht. Die Funktion ist jedenfalls definiert als

    template<class T> complex<T> operator/(const complex<T>& lhs, const T& val);
    

    Und wenn der COmpiler jetzt auf dein complex<double>/size_t stößt, dann passt das nicht dazu, weil du einmal T=double und einmal T=size_t hättest. Ich meine, beim automatischen Auflösen von Templateargumenten hat der Compiler wenig, bis gar keine Freiheit, was hier bestätigt wird. Aber wie gesagt: Die genaue Regel kann ich nicht auswendig, weil man es so selten braucht. Die Standardspezialisten hier könnten dir bestimmt den genauen Paragraphen zitieren, der dies regelt.

    Würdest du operator/<double>(complex_number, size_t_number) schreiben, schaltest du die automatische Herleitung der Templateparameter aus und es greifen wieder die impliziten Konvertierungen wie du sie kennst und es sollte funktionieren.

    edit: Jupp:

    #include <complex>
    
    int main()
    {
      std::complex<double> a;
      a/1.;                        // Geht
      std::operator/<double>(a,1); // Geht
      a/1;                         // Geht nicht
    }
    

  • Mod

    314159265358979 schrieb:

    @SeppJ: Das verstehe ich nicht. complex hat doch einen operator / (complex, double), wieso wird der nicht einfach genommen?

    Den gibt es gerade nicht. Es existiert eine Spezialisierung des Templates

    template<class T> complex<T> operator/(const complex<T>&, const T&);
    

    mit dieser Form für T=double.
    Problem hierbei ist, wie von SeppJ schon dargestellt, dass sich dieses T nicht eindeutig aus dem Funktionsaufruf ableiten lässt (T=size_T wäre schließlich genauso möglich). Also wird diese Spezialisierung gar nicht erst betrachtet.



  • Achja genau, da war doch diese Template-Regel. Danke 😉



  • Vielen Dank für die ganzen Tipps. Ich habe den Quellcode dementsprechend angepasst und er funktioniert jetzt auch. Leider jedoch noch nicht ganz korrekt. Beim Auslesen der Datei werden zwar ca. die ersten 2100 Zeilen korrekt ausgelesen und in den complexen vector ua geschrieben. Die folgenden Werte werden jedoch anscheinend nicht ausgelesen bzw. nicht korrekt ausgelesen, da ich bei Ausgabe den Wert (0,0) angezeigt bekomme.

    Daher vermute ich Mal, dass etwas mit einer Auslese Funktion nicht stimmt:

    vector<complex<double> > readComplexNumbers(const char* filename,const char* tag, const char* attributeName){
        vector<complex<double> > complexNumbers;
        ifstream f(filename);
    
            //solange Zeilen ignorieren, bis der Tag gefunden wurde
        while(!isAttributeTag(f,tag,attributeName)){
            f.ignore( numeric_limits< streamsize >::max(), '\n' );
        }
            //die Zeile des Tags ebenso ignorieren
        f.ignore( numeric_limits< streamsize >::max(), '\n' );
    
            //nun Werte lesen
        double real, imag;
        char plus, j; 
        while ( f >> real >> plus >> j >> imag){
            if(plus == '-'){
                 imag *=-1;
            } 
            complexNumbers.push_back(complex<double>(real,imag)); 	
        }
        return complexNumbers;
    }
    


  • na, dann schau dir doch mal die Zeile 2100 an und schau, ob da nicht vielleicht irgendwas anders ist?


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