vector hinzufügen ohne objekt zu kopieren (ggf. refcount++)



  • Zeig doch mal bitte den Code um Zeile 199 her, so kommen wir nicht weiter...



  • class TElement
    { //Zeile 199, fehler kommt aktuell auch noch in der Zeile (platine.h:199:   instantiated from here)
      private:
        int fLeft,fTop,fWidth,fHeight;
        std::string fTemplate,fPrefix;
        //int fNumber;
        std::string fValue;//,fUnit;
        int fDirection;
        TPlatine *fPlatine;
        pConnectionList pConnections;
      protected:
    

    habe den aktuellen code mal hier hochgeladen: http://dl.dropbox.com/u/3228629/platine.zip



  • Aus Spass kannst du bei TElement ja mal einen privaten undefinierten Copy-Ctor hinzufügen; denn kopierbar ist das Ding nicht (wegen des pConnection-Vektors) und so kann ein solcher Fehler früher abgefangen werden. Das fliegt Dir dann nicht erst irgendwo im Code von vector<unique_ptr> um die Ohren.



  • meinst du einen leeren copy-constructor?

    also so:

    class TElement
    {
      private:
    ...
        TElement(const TElement& e) {};   // copy constructor
    

    da bekomme ich nen Fehler

    platine.h: In member function ‘bool TPlatine::OnRedraw(GdkEventExpose*)’:
    platine.h:210: error: ‘TElement::TElement(const TElement&)’ is private
    platine.cpp:555: error: within this context
    platine.cpp:555: error: initializing argument 1 of ‘void TPlatine::DrawElement(TElement)’

    zeile 210 ist die definition des copy-CTors siehe oben

    evtl ist in Zeile 555 schon der Hund begraben...

    hier der code-Ausschnitt:

    for (unsigned int i=0; i<pElements.size();i++)
        {
          DrawElement(*pElements[i]); //zeile 555
        }
    


  • Nein. Nicht leer. Sonder einfach gar nicht definieren.

    class TElement
    {
      private:
        TElement(const TElement& e);
      ...
    

    frank schrieb:

    da bekomme ich nen Fehler

    platine.h: In member function ‘bool TPlatine::OnRedraw(GdkEventExpose*)’:
    platine.h:210: error: ‘TElement::TElement(const TElement&)’ is private
    platine.cpp:555: error: within this context
    platine.cpp:555: error: initializing argument 1 of ‘void TPlatine::DrawElement(TElement)’

    zeile 210 ist die definition des copy-CTors siehe oben

    Wie ich vermutet habe, wird versucht, ein TElement-Objekt zu kopieren. Wenn so ein Objekt aber einen unkopierbaren vector enthält (weil er zB unique_ptr-Objekte speichert), dann geht das natürlich nicht.

    frank schrieb:

    evtl ist in Zeile 555 schon der Hund begraben...

    hier der code-Ausschnitt:

    for (unsigned int i=0; i<pElements.size();i++)
        {
          DrawElement(*pElements[i]); //zeile 555
        }
    

    Anhand der Fehlermeldung kann ich entnehmen, dass Du DrawElement so deklariert hast:

    void DrawElement(TElement);
    

    und die hätte vielleicht so aussehen sollen:

    void DrawElement(TElement const&);
    


  • Habe das soweit eingebaut

    void DrawElement(TElement const &e);
    

    platine.cpp: In member function ‘void TPlatine::DrawElement(const TElement&)’:
    platine.cpp:259: error: passing ‘const TElement’ as ‘this’ argument of ‘TRect TElement::GetRect()’ discards qualifiers

    259: TRect r=e.GetRect();
    

    GetRect ist eine public-methode, welche interne variablen zurückgibt...sollte imho mit const-pointer auch funktionieren

    wenn ich das const in DrawElement weglasse, kommt kein Fehler. Weis nur nicht, ob das so sein soll 🙂 durch das & wird jedoch das TElement nicht kopiert, sondern nur der pointer der Funktion übergeben, aus meiner Sicht richtig



  • ich habe die pConnectionList wieder eingebaut und bisher funktioniert alles (also es compiliert 🙂 )...

    herzlichen Dank an alle, die mir geholfen haben



  • frank schrieb:

    GetRect ist eine public-methode, welche interne variablen zurückgibt...sollte imho mit const-pointer auch funktionieren

    Sollte. Dazu musst du die Funktion aber auch bei der Deklaration entsprechend markieren mit einem const. Beispiel:

    class A {
      int z;
    public:
      A() : z(0) {}
      void dings()      {++z;}
      int  bums() [b]const[/b] {return z;}
    };
    

    frank schrieb:

    wenn ich das const in DrawElement weglasse, kommt kein Fehler. Weis nur nicht, ob das so sein soll 🙂

    Nein. Das war die falsche Stelle.

    frank schrieb:

    durch das & wird jedoch das TElement nicht kopiert, sondern nur der pointer der Funktion übergeben, aus meiner Sicht richtig

    so ähnlich.

    Du schreibst einfach so C++ Code hin, ohne zu wissen, was er genau bedeutet? Mit der Strategie fällst Du sehr schnell auf die Klappe bei C++. Dir fehlt da so einiges an Grundlage. Schaff Dir mal ein schlaues Buch an und lerne...



  • krümelkacker schrieb:

    Sollte. Dazu musst du die Funktion aber auch bei der Deklaration entsprechend markieren mit einem const. Beispiel:

    class A {
      int z;
    public:
      A() : z(0) {}
      void dings()      {++z;}
      int  bums() [b]const[/b] {return z;}
    };
    

    wenn ich die funktion als const definiere, kann darin nichts verändert werden. bei der GetRect muss es auch nicht, aber irgendwann brauche ich auch den schreibenden Zugriff auf Elemente des übergebenen Objektes.

    was ist denn so schlimm, wenn ich das const weglasse? die referenz selbst kann ich doch nicht ändern, sondern nur das Objekt dahinter...und das will ich ja

    krümelkacker schrieb:

    so ähnlich.

    Du schreibst einfach so C++ Code hin, ohne zu wissen, was er genau bedeutet? Mit der Strategie fällst Du sehr schnell auf die Klappe bei C++. Dir fehlt da so einiges an Grundlage. Schaff Dir mal ein schlaues Buch an und lerne...

    habe hier das "Einstieg in c++" von arnold willemer. das lese ich nebenbei durch.
    mit dieser ganzen Pointergeschichte begehe ich nur Neuland, welches unter c++ komplizierter ist als in anderen Programmiersprachen (wie aus meinem Komplett-Code ersichtlich ist, versuche ich ein Delphi-Programm zu portieren)

    ok, Zeiger und Referenz sind unter c++ etwas anderes und doch fast gleich, das ist mir entfallen und beim const kommt es auch darauf an, wo es genau steht.



  • frank schrieb:

    wenn ich die funktion als const definiere, kann darin nichts verändert werden.

    Es würde auch keiner erwarten, dass eine Funktion namens "DrawElement" das übergebene Objekt modifiziert. Um genau das auszudrücken, wird const verwendet.

    frank schrieb:

    bei der GetRect muss es auch nicht, aber irgendwann brauche ich auch den schreibenden Zugriff auf Elemente des übergebenen Objektes.

    bei "DrawElement" ?!

    frank schrieb:

    was ist denn so schlimm, wenn ich das const weglasse?

    Wenn Du es bei GetRect weglässt, kannst Du GetRect nur auf einem Objekt aufrufen, wenn Du auch "Schreibzugriff" auf das Objekt hast. Aber warum solltest Du Schreibzugriff haben müssen, nur um das Objekt nach etwas fragen zu können?

    frank schrieb:

    die referenz selbst kann ich doch nicht ändern, sondern nur das Objekt dahinter...und das will ich ja

    Wo?



  • krümelkacker schrieb:

    frank schrieb:

    was ist denn so schlimm, wenn ich das const weglasse?

    Wenn Du es bei GetRect weglässt, kannst Du GetRect nur auf einem Objekt aufrufen, wenn Du auch "Schreibzugriff" auf das Objekt hast. Aber warum solltest Du Schreibzugriff haben müssen, nur um das Objekt nach etwas fragen zu können?

    ich meinte eigentlich das const beim DrawElement 😉

    krümelkacker schrieb:

    frank schrieb:

    die referenz selbst kann ich doch nicht ändern, sondern nur das Objekt dahinter...und das will ich ja

    Wo?

    bisher noch nicht, da ich noch keine Setter-Methoden groß drin habe...
    Aber meine Befürchtung ist, dass ich irgendwann eine solche Methode habe, wo ich schreibzugriff habe (und brauche) und dann eine solche const-funktion aufrufen muss...
    wenn ich da keine Probleme (lässt sich evtl. nur mit const-element aufrufen) bekomme ists ok 😉

    nochmals danke, dass du dir so viel Zeit für meine Probleme nimmst...allein auf die Idee mit dem Copy-Constructor zur Fehlersuche wäre ich nicht gekommen.



  • eine Frage dazu hätte ich noch...

    wie sähe eine Getter-Methode für die unique_ptr<TElement> aus?

    unique_ptr<TElement> GetElement(/*std::string name*/ int index) const {return pElements[index];};
    

    und

    TElement& GetElement(/*std::string name*/ int index) const {return pElements[index];};
    

    funktionieren nicht...



  • Bevor du einfach irgendwas ausprobierst, mach dich mit der Materie vertraut. Schau dir das Konzept von Zeigern genau an (z.B. wann du Dereferenzierung brauchst). Anschliessend schaust du dir die Semantik von unique_ptr an und merkst, dass der Besitz transferiert wird, es also relativ sinnfrei ist, eine const -Methode einen unique_ptr zurückgeben zu lassen.



  • ok, da ich weder unique_ptr zurückgeben noch TElement kopieren kann, habe ich es mal so probiert:

    TElement& GetElement(/*std::string name*/ int index) const {return *pElements[index];};
    

    funktioniert auch mit folgendem Code:

    TElement &e=platine.GetElement(idx);
      e.Rotate(false);
    

    müsste doch stimmen, oder?

    habt ihr eine gute (möglichst deutsche) dokumentation zu unique_ptr? was ich so über google gefunden habe, war nicht wirklich verständlich für mich. mein Buch behandelt die STL nur rudimentär und die Smart-Pointer (unique_ptr/shared_ptr/auto_ptr) gar nicht.



  • Ich habe den Eindruck, dass Du zu wenig von C++ verstehst, als dass dein aktuelles Design irgendwie etwas taugen würde. Beispielsweise zweifel ich ganz stark daran, dass an dieser Stelle der Einsatz von unique_ptr überhaupt sinnvoll ist.



  • krümelkacker schrieb:

    Ich habe den Eindruck, dass Du zu wenig von C++ verstehst, als dass dein aktuelles Design irgendwie etwas taugen würde.

    ich bin noch Anfänger (ist mein 3. größeres Projekt) in C++. ich bin nur hobbymäßiger Programmierer, der nur aus Büchern und dem Netz lernt. C++ verwende ich aktiv seit ca. 2 Jahren. Programmieren allgemein seit ca. 14 Jahren.

    weiterhin stammt das Design aus einer anderen Programmiersprache (Delphi). und dieses Design möchte so gut wie möglich 1:1 adaptieren, um die Pflege beider Code-Repos so einfach wie möglich zu halten.

    Prinzipell brauche ich
    - eine Liste von TElement/TConnection (TList unter delphi => einfache Pointerliste, wo man sich selbst um das Casten und die Speicherverwaltung der Elemente kümmern muss)
    - die Elementliste befindet sich in TPlatine
    - in TElement befindet sich eine TConnectionList
    - dabei muss eine TConnection immer wissen zu welchem TElement sie gehört
    - ich möchte von außerhalb (Hauptprogramm) auf die TElement/TConnection-Objekte zugreifen können (lesen und verändern).
    - als beste Variante habe ich vector aus der STL verstanden, da ich mich dann nicht um die freigabe der Elemente kümmern muss und die Liste dynamisch wachsen kann, ohne dass ich mich um deren Speicherverwaltung kümmern muss (wie ich es bei einem dynamischen array z.b. müsste)
    - standardmäßig kopiert vector das element beim hinzufügen => Pointer auf TElement wird ungültig (Objekt hinter dem Pointer ist ja lokal und wird freigegeben)
    - und mit diesem Vorwissen ist dieser Thread entstanden...

    krümelkacker schrieb:

    Beispielsweise zweifel ich ganz stark daran, dass an dieser Stelle der Einsatz von unique_ptr überhaupt sinnvoll ist.

    unique_ptr wurde mir in diesem Thread vorgeschlagen (gut, ich habe nicht alle Einzelheiten meines Vorhabens erwähnt)
    wie im letzten Beitrag schon erwähnt sind meine STL-Kenntnisse rudimentär und von unique_ptr (aufgrund fehlender verständlicher Dokumentation) so gut wie gar nicht vorhanden. Was mir bleibt ist nur probieren bzw. anhand eurer Antworten und meinem bisherigem Wissen das umzusetzen (wie der Hinweis mit der Dereferenzierung). Warum ist mein Ansatz denn falsch?
    Wenn es Alternativen gibt bin ich offen. vielleicht gibts es auch Möglichkeiten ohne vector...

    ich hoffe, ich habe einen Einblick in das verschafft, was ich (nicht) weis und was ich erreichen will.



  • da aktuell einige Threads sich mit Pointerlisten beschäftigen...

    wäre das nicht eine sinnvolle Option für mein Problem?

    so wie ich mir das vorstelle:

    vector<TElement*> pElements;
    
    void TPlatine::AddElement(...)
    {
      TElement* pE = new TElement(...);
      pElements.push_back(pE);  
    }
    
    void TPlatine::DelElement(int index)
    {
      delete pElements[index];
      pElements.erase (pElements.begin()+index);
    }
    
    TPlatine::~TPlatine()
    {
      for (int i=0; i<pElements.size(); ++i)
        delete pElements[i]; 
    }
    
    TElement* TPlatine::GetElement(int index)
    {
      if ((index >=0) && (index <pElements))
        return pElements[index];
      else
        return NULL;
    }
    

    wäre das so ok?



  • Ist ok, wenn du eben falls Copy-Ctor und copy-assignment operator= überlädst.



  • Nein. Das ist keine gute Lösung. Das kann man ganz unabhängig davon sagen, was das ganze werden soll; denn es ist eine manuelle Speicherverwaltung, die Du Dir mit vector<unique_ptr<TElement>> oder boost::ptr_vector<TElement> hättest sparen können.



  • @krümelkacker
    ich will halt nur ungern etwas machen, wo ich Null-Dokumentation da habe und es daher so gut wie nicht verstehe...meine Herauslösung von TElement war ja auch falsch, ob wohl es funktioniert.

    und du hast selbst geschrieben, dass du bezweifelst, dass unique_ptr bei meinem Vorgehen sinnvoll ist...

    daher habe ich nach Alternativen gesucht. und auf diese Weise habe ich es in dem Original-Programm (Delphi) gemacht (ohne Speicherlecks).

    @ethon
    wozu soll ich den Copy-Ctor und = überladen, wenn ich die Elemente nur mit den hier geposteten Methoden bearbeite? Außerhalb der TPlatine-Klasse wird kein Telement erstellt oder freigegeben. das holen der TElement-Objekte läuft nur über Pointer, wo danach auch das Objekt nicht automatisch freigegeben wird (Zugriff dann nur per ->).

    ich persönlich habe nichts gegen eine manuelle Speicherverwaltung, wenn der Speicher an den Richtigen Stellen (Destructor der Liste bzw. bei mir TPlatine) UND beim löschen von Elementen freigegeben wird und gleichzeitig der/die Pointer auf das Element (nur in der Liste) vernichtet wird.


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