Exceptions in C++ hui oder pfui?
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Nö, ich mein eigentlich das: http://msdn.microsoft.com/en-us/library/a4xbdz1e.aspx
Damit kann beispielsweise jeder Entwickler des Teams an bekannten Orten (z.B. MSBuild Extensions Directory) Property Sheets für alle möglichen Versionen aller möglichen Libs und SDKs die er so installiert hat ablegen.
Ein VC++ Projekt verweist dann einfach auf die entsprechenden .props Dateien der benötigten libs und fertig. Damit kann jeder Entwickler seine Dateien organisieren wie er will und auch 100 verschiedene Versionen aller möglichen libs halten und trotzdem funktioniert jedes Projekt einfach so out of the box. Da muss ich dann weder irgendwelchen Code irgendwohin kopieren noch irgendwelche libs irgendwo eintragen. Und nur weil Visual Studio selbstverständlich eine GUI zum Editieren von Propery Sheets bietet, heißt das noch lange nicht, dass ich auf die angewiesen bin. Die GUI ist doch nur ein bequemes Interface zum Buildsystem.
Mit deiner Zeile Code wär das imo überhaupt nicht besser gelöst, denn das pragma ist plattform-/compilerspezifisch und kommt mit verschiedenen Versionen, Suchpfaden, etc. rein prinzipiell schon nicht klar. Sowas gehört eben einfach nicht in den Code, genau für sowas gibts doch überhaupt erst ein Buildsystem...
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pumuckl schrieb:
pumuckl schrieb:
asserts mag ich auch nicht unbedingt. Schließlich gibts unit-Tests, die ein Interface breit genug testen sollten.
Hä??
Ich nutze keine Assertions. Wozu auch? Wenn ein assert sicherstellen würde, dass die Eingaben in eine Schnittstelle bestimmte Kriterien erfüllen, dann stelle ich in meinen Unit-Tests sicher, dass die aufrufenden Funktionen die Schnittstelle immer mit ordentlichen Eingaben bestücken. Wenn ein assert sicherstellen würde, dass ich von irgendwo ordentliche Rückgabewerte bekomme, teste ich das genauso über Unit-Tests, Regressionstests usw.
[/quote]
Die Logik kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Wenn du auf Assertions verzichtest um gewisse Zusicherungen zu überprüfen, wie willst du das mit einem Test prüfen? Willst du evtl. sagen, dass du keine Assertions brauchst, weil deine Tests alle durchlaufen und damit Programmierfehler die Assertions auslösen könnten ausgeschlossen sind? Aber das würde doch eine Testabdeckung von 100% voraussetzen.
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[QUOTE=seldon]
eine Exception würfe, wenn der Benutzer "abc" eingibt1. Es könnte aber programmabhängig sinnvoll sein,
int x; std::cin >> x;eine Exception würfe, wenn der Benutzer "abc" eingibt1. Es könnte aber programmabhängig sinnvoll sein,
program_options parse_config_file(std::istream &cfg_file) { ... if(!(cfg_file >> node_id)) throw malformed_config_file("node_id muss angegeben und numerisch sein"); ... }zu schreiben, denn man kann durchaus den Standpunkt vertreten, dass eine kaputte Konfigurationsdatei den Rest des Programms in der Regel am Weitermachen hindern wird.
Das bedeutet durchaus nicht, dass eine Exception unbedingt zum Programmende führen muss, aber wenn ich eine Exception werfe, habe ich die Vermutung, dass ein größerer Programmteil durch die Ausnahmesituation, auf die ich gestoßen bin, abgebrochen werden müssen wird.
[/QUOTE]Wenn man eine fehlerhafte Konfigdatei oder Beispiel aus der Praxis, ein Savestand nicht geladen werden kann, dann kann man das aber auch ganz gut als Teil des Programms behandeln.
Also nen ganz normalen
if() ...elseBlock nehmen und den Fehler dann im else Block als Teil des normalen Programms behandeln.
Wozu brauche ich da also ne Exception?
IMO überflüssig.
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TyRoXx schrieb:
Hast du schon das in Betracht gezogen?
template <class T> bool tryPop(T &value);Ja, Problem ist hier nur, dass man im Vorfeld ein (teures) Objekt erstellen muss. Eventuell sind auch Parameter gefordert, welche nicht vorhanden sind.
TyRoXx schrieb:
Die Variante mit dem
unique_ptrblockiert mit dem unnötigennewden Stack relativ lange. Wenn es unbedingtunique_ptrsein muss, könnte man das Element erst bewegen, den Mutex wieder freigeben und dannnewbemühen.Interssanter Einwand, danke, aber dann ist pop() nicht mehr Exception-save. Ich hole das Element vom Stack und gebe den Mutex frei, anschließend wirft
neweine Exception und nun?
Das Element ist nicht mehr auf dem Stack aber der Aufrufer von pop() hat es auch noch nicht.Insgesamt daher eher ein Grund sparsam eigene Exceptions zu werfen.
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dot schrieb:
Nö, ich mein eigentlich das: http://msdn.microsoft.com/en-us/library/a4xbdz1e.aspx
Damit kann beispielsweise jeder Entwickler des Teams an bekannten Orten (z.B. MSBuild Extensions Directory) Property Sheets für alle möglichen Versionen aller möglichen Libs und SDKs die er so installiert hat ablegen.
Ein VC++ Projekt verweist dann einfach auf die entsprechenden .props Dateien der benötigten libs und fertig. Damit kann jeder Entwickler seine Dateien organisieren wie er will und auch 100 verschiedene Versionen aller möglichen libs halten und trotzdem funktioniert jedes Projekt einfach so out of the box. Da muss ich dann weder irgendwelchen Code irgendwohin kopieren noch irgendwelche libs irgendwo eintragen. Und nur weil Visual Studio selbstverständlich eine GUI zum Editieren von Propery Sheets bietet, heißt das noch lange nicht, dass ich auf die angewiesen bin. Die GUI ist doch nur ein bequemes Interface zum Buildsystem.
Mit deiner Zeile Code wär das imo überhaupt nicht besser gelöst, denn das pragma ist plattform-/compilerspezifisch und kommt mit verschiedenen Versionen, Suchpfaden, etc. rein prinzipiell schon nicht klar. Sowas gehört eben einfach nicht in den Code, genau für sowas gibts doch überhaupt erst ein Buildsystem...Und ich habe das Gefühl, daß die Property Sheets genau gar nichts von dem lösen, was mich interessiert.
Das Argument "Sowas gehört nicht dahin" ist zwar traditionell, aber nicht stark. Verscjiedene lib-Versionen sind auch nicht mein Problem.Am Ende ist es wohl so, daß wir andere große Ärgerlichkeiten in Projekten hatten und jeweils Auswege für diese Ärgerlichkeiten gefunden haben und zum persönlichen Stil gemacht haben. Ohne, daß der andere Stil jetzt per se schlechter wäre.
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314159265358979 schrieb:
weil die Syntax so unglaublich umständlich und hässlich ist.
Umständlicher und hässlicher als
result = callSomeFunction(useful_arg, that_damn_error_code); if (that_damn_error_code != SOME_MAGIC_NUMBER_INDICATING_ALL_GOOD) { wtf(lookup(that_damn_error_code)); }nach diversen Funktionsaufrufen? Ich weiß ja nicht...
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try { gimme_that_from_config; try { do_that_with_the_value; } catch(omg_no_workz) { cout << "shit happens\n"; } } catch(what_was_the_name_of_that_error_that_indicates_that_the_value_doesnt_exist_in_the_config_file) { cout << "you are wasting my time\n"; }
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Denk dir halt nach dem inneren catch noch was dazu.
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314159265358979 schrieb:
Denk dir halt nach dem inneren catch noch was dazu.
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Oder man schaut einfach mal bei Lisp nach wie man es richtig macht: http://www.gigamonkeys.com/book/beyond-exception-handling-conditions-and-restarts.html
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niemand schrieb:
vorschlag schrieb:
Verlinkt doch mal ein Open Source C++ Projekt, dass eurer Meinung nach Exceptions effektiv verwendet.
Da schau ich nur 2 Dateien an und finde in der 2ten eine Methode die ewig viele Parameter hat, fast 200 Zeilen lang ist und folgendes enthält.
291 catch (const Exception & e) 292 { 293 std::cerr << "When processing '" << *q << "' got exception '" << e.message() << "' (" << e.what() << ")" << std::endl; 294 retcode |= 1; 295 }
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vorschlag schrieb:
niemand schrieb:
vorschlag schrieb:
Verlinkt doch mal ein Open Source C++ Projekt, dass eurer Meinung nach Exceptions effektiv verwendet.
Da schau ich nur 2 Dateien an und finde in der 2ten eine Methode die ewig viele Parameter hat, fast 200 Zeilen lang ist und folgendes enthält.
291 catch (const Exception & e) 292 { 293 std::cerr << "When processing '" << *q << "' got exception '" << e.message() << "' (" << e.what() << ")" << std::endl; 294 retcode |= 1; 295 }Erklärung?
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Was hat das mit sinnvollem verwenden von Exceptions zu tun, wenn man sie wieder zu return codes umwandelt wie ohne Exceptions? Und dann noch return code 1.
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vorschlag schrieb:
Was hat das mit sinnvollem verwenden von Exceptions zu tun, wenn man sie wieder zu return codes umwandelt wie ohne Exceptions? Und dann noch return code 1.
Dir ist schon klar, dass sich der try-catch-Block innerhalb einer Schleife befindet, die offenbar nicht beendet werden soll, bloß weil eine erwartete Exception auftritt? Wahrscheinlich nicht. Immerhin werden interne Fehler weitergeworfen, es scheint sich also jemand Gedanken gemacht zu haben.
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camper schrieb:
vorschlag schrieb:
Was hat das mit sinnvollem verwenden von Exceptions zu tun, wenn man sie wieder zu return codes umwandelt wie ohne Exceptions? Und dann noch return code 1.
Dir ist schon klar, dass sich der try-catch-Block innerhalb einer Schleife befindet, die offenbar nicht beendet werden soll, bloß weil eine erwartete Exception auftritt? Wahrscheinlich nicht. Immerhin werden interne Fehler weitergeworfen, es scheint sich also jemand Gedanken gemacht zu haben.
Sozusagen Exceptions zur Ablaufsteuerung. Und Exception ist auch gut gewählt für erwartete Exceptions, fast so gut wie 1.
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vorschlag schrieb:
camper schrieb:
vorschlag schrieb:
Was hat das mit sinnvollem verwenden von Exceptions zu tun, wenn man sie wieder zu return codes umwandelt wie ohne Exceptions? Und dann noch return code 1.
Dir ist schon klar, dass sich der try-catch-Block innerhalb einer Schleife befindet, die offenbar nicht beendet werden soll, bloß weil eine erwartete Exception auftritt? Wahrscheinlich nicht. Immerhin werden interne Fehler weitergeworfen, es scheint sich also jemand Gedanken gemacht zu haben.
Sozusagen Exceptions zur Ablaufsteuerung. Und Exception ist auch gut gewählt für erwartete Exceptions, fast so gut wie 1.
Ist da jetzt irgendwie ein Argument drin?
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Nein. Alles perfekt. Hast mich vollkommen überzeugt.
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314159265358979 schrieb:
try { gimme_that_from_config; try { do_that_with_the_value; } catch(omg_no_workz) { cout << "shit happens\n"; } } catch(what_was_the_name_of_that_error_that_indicates_that_the_value_doesnt_exist_in_the_config_file) { cout << "you are wasting my time\n"; }Kannst du auch ein vernünftiges Beispiel liefern?
Also eines, wo ein vernünftiger Mensch auch Exceptions werfen würde, und inklusive dem Exception-freien Ersatzcode?Ich vermute nämlich, dass du einfach sauber programmieren im Allgemeinen leid bist. Weil es halt naturgemäss (viel) mehr Aufwand ist als einfach irgendwas reinhacken, und sich dann freuen dass es funktioniert (so halt keine Fehler auftreten).