[gelöst]Erlärung/Kommentierung eines kleinen Programms
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Hallo, ich habe hier in diesem Forum folgenden Code gefunden...
Es geht um die Nummerierung einer Textdatei mit vorhandenen Daten.
Ich wollte meine Version die auf ein array basiert ändern und habe dies gefunden.
Es funktioniert, nur kann mir jmd. das kleine Progrämmchen vllt. mal Schritt für Schritt erklären?Vielen Dank für die Hilfe im voraus.
Einstein jr.#include <fstream> #include <vector> #include <string> #include <iomanip> #include <iostream> using namespace std; int digits(int n) { int r=1; while (n/=10) ++r; return r; } int main(int argc, char *argv[]) { ifstream is("in.txt"); // Fileinputstream vector<string> v; // Container string tmp; while (getline(is, tmp)) v.push_back(tmp); // zeilenweise einlesen int n = digits(v.size()+1); // Anzahl Ziffern für Nummerierung for (int i=0; i<v.size(); ++i) cout << setw(n) << i << ' ' << v[i] << endl; }
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Wenn du genau fragst was du nicht verstehst, kann man dir auch antworten. Denn "Schritt für Schritt erklären" ist etwas nebulös. Kennst du std::vector? std::string? Weist du was die digits Funktion macht?
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Wenn du genau fragst was du nicht verstehst...
Ich dachte das ist Sinn und Zweck eines Forums?
Ich will ja lernen. Und was gibt es besseres, als das aktive Lernen
digits: so weit ich weiß, prüft die fkt. ob ein Parameter eine ganze Zahl ist
string: Ich hab mir ein paar Sachen durchgelesen, nur werd ich davon nicht ganz schlau. Soweit ich das verstanden habe, kann man damit mit Zeichenketten operieren, sprich suchen ersetzen usw.
vector: Vom Prinzip her genau wie ein Array, nur mit gewissen Zusatztfkt.en.
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std::string und std::vector scheinen halbwegs verstanden zu sein, aber
Einstein jr. schrieb:
digits: so weit ich weiß, prüft die fkt. ob ein Parameter eine ganze Zahl ist
berechnen die Anzahl der Stellen einer Zahl. (Im Dezimalsystem)
(Daher auch digits() -> ziffern())Und ja, ich habe ja kein Problem damit, dass du hier Anfängerfragen stellst, aber bitte stell doch auch eine Frage, damit man dann darauf antworten kann.
Zu merken was man nicht versteht ist oft hilfreicher als man denkt.
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Ok, dann fang ich mal an das Prog zu erklären:
ab Z1.6:
- ifstream is klar
- deklaration eines vectors "v" mit dem datentyp string
- deklaration eins string namens "temp"
- getline liest eine textzeile aus "is" und speichert es in/als "tmp" ab
- was v.push_back(tmp) hier machen soll, ist mir nicht ganz klar. Normalerweise gebe ich bei einem Array zB. mein Datenfeld an.So, das was ich (zusätzlich ?) nicht verstanden hab, ist Z.21 und dazu mein int digits.
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Einstein jr. schrieb:
Ok, dann fang ich mal an das Prog zu erklären:
ab Z1.6:
- ifstream is klar
- deklaration eines vectors "v" mit dem datentyp string
- deklaration eins string namens "temp"
- getline liest eine textzeile aus "is" und speichert es in/als "tmp" ab
- was v.push_back(tmp) hier machen soll, ist mir nicht ganz klar. Normalerweise gebe ich bei einem Array zB. mein Datenfeld an.So, das was ich (zusätzlich ?) nicht verstanden hab, ist Z.21 und dazu mein int digits.
So versuche ich mich mal

Also Zeile 21 sieht ja folgend aus :
while (getline(is, tmp)) { v.push_back(tmp); // zeilenweise einlesen }Weiss gerade nicht was du hier mit Array meinst,
Aber weiter oben sagen wir das unser Vector als Datentyp String's erwartet.int n = digits(v.size()+1);Nun zu dieser Zeile drüber.
int digits(int n) { int r=1; while (n/=10) ++r; return r; }An diese Funktion übergeben wir ja die grösse des Vektors +1.
Warum +1 sagt uns die while-schleife versuche mal in cpp die Rechnung 0/10 auszuführen.
So nun kommen wir zur While von Digits:
Wir machen solange teilen die Länge des Vectors+1 solange durch 10 bis wir 0 rauskriegen und solange wir keine 0 haben erhöhen wir r um 1.
Als Bsp:
n= 20
Bei der While 20/10 = 2 also r um 1 erhöhen.
2. Lauf der Schleife 2/10 da die Varibale n ein int ist,erlaubt sie keine Fließkommazahl wie 0,2 also haben wir nur 0.
Da wir nun 0 haben ist die Bedingung nicht erfüllt und wir hören auf und geben unser r zurück.Die Digits Funktion berechnet uns einfach wieviele Zeichen unsere Index hat.
bei 1 = 1
bei 10 = 2 usw.Diese sind dann beim cout für die Einrückung zuständig.(die Funktion setw(n) )
Edit: Kleinigkeiten verändert.
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zum vector, da der wohl noch nicht ganz klar ist:
vector sind praktisch dynamische arrays. d.h. du kannst die größe zur laufzeit verändern, was bei einem array nicht möglich ist, da die größe vor programmstart bekannt sein muss.
push_back macht nichts anderes als ein neues element hinten dran zu hängen.
pop_back würde das letzte element löschen.
einfach mal das hier durchlesen, sollte ein wenig klarheit schaffen
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ICh glaub ich hab's jetzt. Ein Paar Fragen/Anmerkungen hab ich noch:
- Allso, theoretisch gesehen, bräuchte ich die digits-fkt. nciht, wenn ich die Anzahl der Stellen schon von vornherein weiß, sprich setw(10), zB. für 10 Stellen könnte ich dann so angeben und die komplette Fkt. weglassen?
- Wenn ich die Daten jetzt nicht ausgeben lasse will, kann ich doch einfach per ofstream eine neue Datei öffnen, und statt cout mein "Datei-Variable" nehmen und hätte das selbe Ergabniss, oder?
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Ja, ja.
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Es läuft, es läuft, aber noch nicht ganz

Wenn ich die beiden Programme jetzt über ein main starten lassen will, muss ich ja im Programm int Zeilennummerierung (int argc, char *argv[]) was ehemals int main(int argc, char *argv[]) hieß, mit return ein Rückgabeparameter haben, oder kann ich den weglassen, weil es wird ja eigentlich nichts zurückgegeben.void main() { int Zeilennummerierung (int argc, char *argv[]) }
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die Funktion main hat per Definition immer einen Rückgabewert. Wenn du einen vernünftigen Compiler hast, dann brauchst du diesen aber nicht angeben. Aber du musst sie zumindest als int main(...) deklarieren!
Und was soll das?
int Zeilennummerierung (int argc, char *argv[])Das gehört so nicht in die main Funktion.
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Das war copy&paste...
Aber, ich hab gedacht dass die void main Funktion keinen Rückgabeparameter hat. Dementsprechend kann ich das ja als main nehmen.
Desweiteren geht's ja um den Teil, der einen Rückgabeparameter braucht:int Zeilennummerierung(int argc, char *argv[]) { ifstream is("in.txt"); // Fileinputstream vector<string> v; // Container string tmp; while (getline(is, tmp)) v.push_back(tmp); // zeilenweise einlesen int n = digits(v.size()+1); // Anzahl Ziffern für Nummerierung for (int i=0; i<v.size(); ++i) cout << setw(n) << i << ' ' << v[i] << endl; return ???? }
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Irgendwie verwirrst du mich gerade. Was soll das mit dieser komischen Funktion? Poste doch mal irgendetwas, was kompiliert. (Und warum sollte die Funktion etwas zurückgeben?)
Und nein, es gibt keine void main()-Funktion. main() muss int zurückgeben, ob du das willst oder nicht. Das ist vom Standard so festgelegt, nur weil dein Compiler es frisst, ist es nicht gleich gültiges C++.
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int Zeilennummerierung(int argc, char *argv[])ersetzt NICHT die main funktion.
du MUSST eine main funktion im programm haben, da das dein "einstiegspunkt" ist, wenn das programm startet.
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Sry, für die Verwirrung. Das will starten lassen:
Mein Compiler spuckt aber: 'Funktion_Zeilennnummer': Muss einen Wert zurückgebe#include "stdafx.h" #include <iostream> #include <conio.h> #include <stdio.h> #include <cmath> #include <string> #include <fstream> #include <ctype.h> #include <wchar.h> #include <iomanip> #include <time.h> #include <cstdlib> #include <sstream> #include <vector> using namespace std; int digits(int n) { int r=1; while (n/=10) ++r; return r; } int Funktion_Zeilennnummer(int argc, char *argv[]) { ifstream is("C:\\Datenreihe.txt"); // Fileinputstream ofstream of("C:\\Datenreihe_modi.txt"); vector<string> v; // Container string tmp; while (getline(is, tmp)) v.push_back(tmp); // zeilenweise einlesen int n = digits(v.size()+1); // Anzahl Ziffern für Nummerierung for (int i=0; i<v.size(); ++i) {cout << setw(n) << i << ' ' << v[i] << endl; of<< setw(n) << i << ' ' << v[i] << endl;} } int main (int argc, char *argv[]) { int Funktion_Zeilennnummer(); }Und das mit der void main()-Funktion haben wir in der Vorlesung gelernt...
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#include "stdafx.h" #include <iostream> #include <fstream> #include <vector> using namespace std; int digits(int n) { int r=1; while (n/=10) ++r; return r; } int main (int argc, char *argv[]) { ifstream is("C:\\Datenreihe.txt"); // Fileinputstream ofstream of("C:\\Datenreihe_modi.txt"); vector<string> v; // Container string tmp; while (getline(is, tmp)) v.push_back(tmp); // zeilenweise einlesen int n = digits(v.size()+1); // Anzahl Ziffern für Nummerierung for (int i=0; i<v.size(); ++i) {cout << setw(n) << i << ' ' << v[i] << endl; of<< setw(n) << i << ' ' << v[i] << endl;} return 0; }so sollte es wohl gehen...
bei den includes kann ich mich irren, aber auf die schnelle scheint das so richtig zu sein. du brauchst auf jeden fall nicht diese extreme liste von includes, wie du sie verwendest^^
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Du hast mich nicht verstanden glaub ich.
Dass das so geht, ist mir klar, ist ja nichts anderes als das im 1. Post.
Den Rückgabewert mit return 0 brauch ich dabei sogar gar nicht.
Der Grund, warum ich das so mit einer eigenen main-fkt. machen will, liegt ja daran, dass ich mehrere kleine funktionen noch habe, die ich dort aufrufe.
Ich hoffe die Problematik ist verständlich geworden. Besser:void main(void) { Funktion_Header(); Funktion_Zeilennummer(); Funktion_Einlesen(); Funktion_Mittelwert(); Funktion_Maximalwert(); Funktion_Minimalwert(); Funktion_Ausgabe(); getch(); }So soll das dann aussehen.
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google mal nach "vorwärts deklination c++" oder sowas.
sollte dir bei deinem problem helfen.btw hab ich mitlerweile schon wieder vergessen was auf seit 1 stand, deswegen bezog ich mich lediglich auf deinen letzten post.
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Dann mach doch aus
int Zeilennummerierung (int argc, char *argv[])das:
void Zeilennummerierung()Argv und argc brauchst du ja auch nicht
Und return 0 in main() ist Pflicht! Sonst ist das ungültiges C++. Und main muss int zurückgeben.
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pyhax schrieb:
Dann mach doch aus
int Zeilennummerierung (int argc, char *argv[])das:
void Zeilennummerierung()Argv und argc brauchst du ja auch nicht
Also das geht auch nicht. Zumindest bekomme ich keine Fehlermeldung, aber das Fenster blinkt einmall auf und das wars dann.
Und vorwärtsdeklaration hab ich kurz gegoogelt. Das ist ja nichts anderes als die fkt. am anfang schon zu erwähnen, damit der compiler den schon kennen lernt.
Geholfen hat es mir nicht.
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pyhax schrieb:
Dann mach doch aus
int Zeilennummerierung (int argc, char *argv[])das:
void Zeilennummerierung()Argv und argc brauchst du ja auch nicht
Ich glaube, darum geht es ihm nicht. Er will einfach eine "eigene main-Funktion" haben, die er in der main aufruft; daher wohl auch sein "void main".
void main2(int argc, char *argv[]) { Funktion_Header(); Funktion_Zeilennummer(); Funktion_Einlesen(); Funktion_Mittelwert(); Funktion_Maximalwert(); Funktion_Minimalwert(); Funktion_Ausgabe(); getch(); } int main(int argc, char *argv[]) { main2(argc,argv); }pyhax schrieb:
Und return 0 in main() ist Pflicht! Sonst ist das ungültiges C++. Und main muss int zurückgeben.
Da liegst du nur fast richtig :p. Es ist immer Pflicht, außer in der main, dort wird automatisch 0 zurückgegeben, wenn man nichts angibt.