Klammerausdrücke in Templates
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camper schrieb:
void f(void());Diesen Fall kennen wir aus C++ ja zur Genüge, leider...

Meinst du die Verwendung dieser Deklarationssyntax fuer Funktionsparameter? Ich nehme immer
std::function.Oder was meinst du?
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Sone schrieb:
camper schrieb:
void f(void());Diesen Fall kennen wir aus C++ ja zur Genüge, leider...

Meinst du die Verwendung dieser Deklarationssyntax fuer Funktionsparameter? Ich nehme immer
std::function.Oder was meinst du?
T x(U());ist eine funktionsdeklaration, und nicht die Initialisierung eines Objektes mit einem default-initialisierten anderen Objekt.
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camper schrieb:
Sone schrieb:
camper schrieb:
void f(void());Diesen Fall kennen wir aus C++ ja zur Genüge, leider...

Meinst du die Verwendung dieser Deklarationssyntax fuer Funktionsparameter? Ich nehme immer
std::function.Oder was meinst du?
T x(U());ist eine funktionsdeklaration, und nicht die Initialisierung eines Objektes mit einem default-initialisierten anderen Objekt.
Hey, wusste ich gar nicht! Danke!
Andererseits wuerde ich hier sowieso copy-initialisation vorziehen.
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Danke für die Antworten. Habe aber immer noch Verständnisschwierigkeiten.
Im folgenden Beispiel möchte ich einen Wrapper für alle Arten von Funktionen, die keinen Rückgabewert und einen int Parameter haben (Nicht so sinnvoll aber das ist nicht der Punkt):
template<class Function> class Wrapper { Function function; public: Wrapper(Function f) : function(f) {} void bar() { function(99); } }; void callback(int i) { cout<<"normal function "<<i<<endl; } class Functor { public: Functor(){} void operator()(int i) { cout<<"Functor "<<i<<endl; } }; int main() { //1. Verwendung mit Funktionzeiger: Funktioniert Wrapper<void(*)(int)> w1(callback); w1.bar(); //2. Verwendung mit Objekt das einen Operator() überlädt: Funktioniert Wrapper<Functor> w2( (Functor()) ); w2.bar(); //3. Nun kommen wir zur Syntax um die es in diesem Thread geht: Schlägt fehl <------------------- Wrapper<void(int)> w3(callback); w3.bar(); }Der dritte Fall funktioniert in dieser Form nicht, was imho an der Initialisierungsliste von Wrapper liegt. Eine Initialisierung oder auch Zuweisung ist in dieser Form nunmal nicht möglich.
Abhilfe schafft nun eine Spezialisierung:template<class in, class out> class Wrapper<in(out)> { typedef in(*ptr)(out); ptr foo; public: Wrapper(ptr f) : foo(f) {} void bar() { foo(101); } };Aber warum genau sollte ich sowas wollen? Macht das überhaupt Sinn?
Diese Mehrarbeit der Spezialisierung kann man doch Vermeiden, in dem man wie in Fall 1 einen Zeigertyp bei der Instanziierung verwedet.Mit Hilfe von std::function könnte man auch auf die Spezialisierung verzichten und den ursprünglichen Wrapper wie folgt verwenden:
std::function<void(int)> func(callback); Wrapper<std::function<void(int)>> w3(func); w3.bar();Wieder die Frage: Warum sollte ich sowas wollen? Hat das Vorteile gegenüber Fall 1 (Zeiger auf Funktion) ?
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Function function;Wenn Function ein Funktionstyp ist, dann ist das eine Funktionsdeklaration.
Da nur diese Deklaration problematisch ist, wäre es angebracht, an dieser Stelle mit Indirektion zu arbeiten, statt gleich das gesamte Template zu spezialiseren. std::decay bietet den hier benötigten Mechanismus.
typename std::decay<Function>::type function;Aber warum genau sollte ich sowas wollen?
Da das ein simples Beispiel ist, eine kaum beantwortbare Frage.
std::function ist allerdings ein erheblich komplexeres und flexibleres Gebilde, weil hier der Templateparameter nur vorgibt, wie das resultierende Funktionsobjekt aufgerufen werden kann, und was dabei zurückgegeben wird. Mit was für einer Art Entität dieses intialisiert wird, ist damit noch nicht vorgegeben.
Dafür kostet diese Flexibiltät natürlich auch etwas (Minimum ein zusätzlicher Zeiger und eine zusätzliche Indirektion beim Aufruf des Funktors).
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Sone schrieb:
Andererseits wuerde ich hier sowieso copy-initialisation vorziehen.
Bei einer vernünftig designed Klasse ist der entsprechende Konstruktor aber möglicherweise explicit, dann geht es in C++03 nur mit Klammern. In C++11 kann man auch geschweifte Klammern einsetzen bei dem defaultkonstruierten Objekt, macht man das nur bei der anderen Klasse erwischt man evtl. einen initializer_list-Konstruktor, den man nicht aufrufen will.
Das ist jedenfalls einer der wenigen Fehler, bei denen ich bei der Fehlersuche beim ersten mal lange gebraucht und geflucht habe (trotz des abstrakten Wissens darum). Die Fehlermeldung tritt nämlich erst später auf und scheint völlig sinnlos zu sein. Die Lösung ist recht einfach: eine zusätzliche Klammer um das Argument, siehe auch C++11_Noobs Post, der 2. Fall). Typdeklarationen haben nie eine sie ganz umschließende Klammer (andernfalls wäre die Grammatik mehrdeutig, man denke an sizeof(T) oder (T)x ).
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Weil's gerade passt:
Wie kann ich es denn umsetzen create dynamisch richtig aufzurufen? Ich habe gerade eine Methode, die eine freie Funktion erwartet, deren Parameter unterschiedlich sein können. Ich würde die Funktion natürlich gerne etwa so aufrufen:
void foo(int a, int b) { // ... } void foo2(const std::string& a, Class& someRef) { // ... } // Aufrufe method(foo, 10, 20); method(foo2, "hallo", classInstance);Hilft mir da boost::function weiter? Irgendwas Spezielles, wonach ich suchen kann?
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Wenn ich verstanden habe was du suchst: variadic templates.
Hab ich es verstanden?
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Ups. Ja, ich hab die Dinger unterschätzt.
Ich probiere Mal mein Glück! Danke!
Edit: Sollte ich das dennoch mit boost::function oder so kombinieren statt einen rohen Func* zu übergeben?
Edit2: Och, jetzt hab ich gerade keine variadic templates, wie löse ich das denn dann?

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Hier mal von meiner Seite nen kleines Beispiel mit der sog. "Preffered Syntax", wie sie auch in der Boost-Bibliothek verwendet wird, und variadic Templates (C++0x/C++11)
template<typename TSignature> class delegate; template<typename R, typename ... Args> class delegate<R(Args...)> { // Zugriff über R und Args... }bei
delegate<int (char*)>wird mit R dann auf den int zugegriffen, mit Args... auf char*
Edit:
Wenn es dir um Performance geht, dann vergiss Boost-Funktion und Boost-Signal am besten wieder ganz schnell
Greets
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Danke, Cyres! Und wenn man das jetzt so erweitern würde, dass man einen tatsächlichen Methodenaufruf mit Args machen würde?
public: void callFunction(R* foo, Args... args) { (*foo)(args); }So?
Performance wäre mir nicht so wichtig, die Aufrufe finden nicht zeitkritisch statt. Wie könnte ich es denn wohl mit boost::Gedöns lösen? Bzw. wo sollte ich nachschlagen, einfach alles zu boost::function lesen? (die Edukativen unter euch rufen hier vermutlich direkt ja!)
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Nein, das sind einfach nur ein Klassentemplate wie jedes andere auch. Nur die Art es zu übergeben ist eine Andere.
typedef R (*TFunc)(Args...); TFunc funcPtr; delegate(TFunc funcToBind) : funcPtr(funcToBind) {} R operator()(Args... args) { return (*funcPtr)(args...); }Der Code ist nicht getestet, aber das Prinzip sollte deutlich werden.
Edit: Bzgl Boost:
Highscore.de erklärt die Dinge wie ich finde sehr gut. Was du suchst ist unter 3.4 zu finden.
Wenn du willst, kann ich dir mal meine eigene Implementation von delegates Posten.
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Super, danke für den Link! Unter 3.4 steht function erklärt, aber es gibt kein Beispiel zu variablen Parametern. Ist die Syntax da einfach genau so wie bei C++11?
Wenn Du Deine Implementierung schon hast und es nicht zu viel Aufwand macht, würde die mich sehr interessieren!
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Hab ich sogar direkt da, da ich sie in meinem aktuellen Projekt brauche

Getestet unter GCC 4.7
template<typename TSignature> class delegate; template<typename R, typename ... Args> class delegate<R(Args...)> { class Dummy; typedef R TRet; typedef TRet (*TFuncPtr)(Args...); typedef TRet (Dummy::*TMemPtr)(Args...); Dummy* objPtr; TMemPtr memPtr; TFuncPtr funPtr; public: typedef delegate<TRet(Args...)> type; delegate() : objPtr(nullptr) , memPtr(nullptr) , funPtr(nullptr) {} template<class T> delegate(T* objPtr, TRet (T::*funcPtr)(Args...)) : objPtr(reinterpret_cast<Dummy*>(objPtr)) , memPtr(reinterpret_cast<TMemPtr>(funcPtr)) , funPtr(nullptr) {} template<class T> delegate(const T* objPtr, TRet (T::*funcPtr)(Args...) const) : objPtr(reinterpret_cast<Dummy*>(const_cast<T*>(objPtr))) , memPtr(reinterpret_cast<TMemPtr>(funcPtr)) , funPtr(nullptr) {} delegate(TRet(*funcPtr)(Args...)) : objPtr(reinterpret_cast<Dummy*>(this)) , memPtr(reinterpret_cast<TMemPtr>(&delegate::invokeStatic)) , funPtr(reinterpret_cast<TFuncPtr>(funcPtr)) {} TRet operator()(Args... args) const { return (objPtr->*reinterpret_cast<TMemPtr>(memPtr))(args...); } private: TRet invokeStatic(Args ... args) const { return (*(reinterpret_cast<TFuncPtr>(funPtr)))(args...); } };Die compare-operatoren kannst ja selber dazuschreiben (memcmp ist wohl die beste Möglichkeit)
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Wow, danke. Das sieht sehr interessant aus! Ich werde es so zwar nicht einsetzen müssen, aber das ist ein guter Referenzcode, wenn man sich dazu was fragt.
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Diese Implementierung mag zwar funktionieren, ist aber alles andereals Standardkonform. So wie ich MSVC kenne, koennte ich mir durchaus vorstellen, dass das dort crasht.
Ein moeglicher Ansatz ist, den Funktor-Typen ueber Type-Erasure loszuwerden. Z.B.:
template <typename F> struct function; template <typename R, typename... P> struct function<R(P...)> { struct functor_wrapper { virtual R operator () (P...) = 0; virtual ~functor_wrapper() {} }; template <typename F> struct functor : functor_wrapper { functor(F f) : f_(std::move(f)) {} virtual R operator () (P... p) { return f_(p...); } private: F f_; }; template <typename F> function(F f) : functor_(new functor<F>(std::move(f))) {} R operator () (P... p) { return (*functor_)(p...); } private: functor_wrapper* functor_; };Offensichtlicher Nachteil: Heapallokation sowie virtual function-call erforderlich, kein perfect forwarding.
Damit lassen sich bereits beliebige Funktoren sowie Funktionszeiger verwenden. Das Implementieren von Memberfunktionen ueber bind sei den Lesern als Uebung ueberlassen