Grundsatzfrage bzgl. der Eignung für die Programmierung



  • Hier wird Erfolg mit Talent gleich gesetzt. Das hat aber oft nichts miteinander zu tun. Einige Maler waren zu ihrer Zeit nicht erfolgreich.



  • übrigens schrieb:

    Hier wird Erfolg mit Talent gleich gesetzt.

    Wo wird sowas albernes getan?



  • Dobi schrieb:

    übrigens schrieb:

    Hier wird Erfolg mit Talent gleich gesetzt.

    Wo wird sowas albernes getan?

    Hier in diesem Thread. Die Trefferquote der Antworten auf die eingangs gestellte Frage limitiert gegen Null! 😃



  • OK, scheint mir entgangen zu sein. Zu sagen, dass Erfolg nur vom Talent abhinge ist natürlich genauso realitätsfern wie zu sagen, dass Talent komplett irrelevant sei. 🙂

    Edit: Ach, ist doch mal ein witziges offtopic-Ding. (:



  • otze schrieb:

    Da du scheinbar etwas im Thema drin steckst:

    Öhm, na ja, eigentlich blödel ich hier ja nur rum. 😃 😃 In Wirklichkeit glaube ich natürlich auch nicht, dass jeder Dödel alles erreichen kann.

    otze schrieb:

    kannst du eine deiner Minung nach gute Publikation nennen? Ich habe leider nicht die Zeit, mich durch alles durchzuwühlen nur um dann gesagt zu kriegen: "du hast xy nicht gelesen".

    Was ich über die Jahre dazu alles gelesen habe bekomme ich jetzt nicht mehr zusammen. Einige Dinge, z.B. zu Unterschieden in Gehirnen von Mann und Frau sind inzwischen auch schon widerlegt. Was ich aber hier gesagt habe findest du fast vollständig (natürlich weniger fatalistisch und differenzierter) hier:
    Das Genie in mir | ISBN: 359338695X
    Das Buch enthält auch eine Literaturliste.

    Der Autor ist mir in einer Sendung über Wunderkinder aufgefallen. Dort wurde der Vertreter der These "nature" gleich vom Gegenteil überzeugt. Das war aber nur irgend so ein Moderator. Als die Wunderkinder sich nämlich dazu geäußert haben wieviel Zeit sie eigentlich in ihre Tätigkeit investieren waren ihre außerordentlichen Fähigkeit nicht mehr ganz so verwunderlich.

    Nun will der Threadstarter vermutlich kein Fachidiot werden. Ein profesionelles Niveau in der Tätigkeit Programmieren, weit weg von der Weltspitze (was immer das beim Programmieren auch bedeuten mag) ist für jeden mit mehr ode weniger viel Fleiß erreichbar. Wenn wir uns darauf einigen könnten wäre ich ja schon zufrieden.

    @Dobi
    Tschuldige, aber deine Fragen kann ich nicht beantworten. Bei manchen Sachen, wie diesem Muskelfaserzeug, weiß ich noch nicht mal was das ist. 🙂

    /edit/
    Na gut ich versuch es mal:

    1. Haben außer Körpergröße für dich Eigenschaften wie Haarfarbe, Augenfarbe usw. erbliche Komponenten?
      JA
    2. Wie ist es mit Längenverhältnissen (Armlänger im Verhältnis zur Körpergröße usw.)?
      JA
    3. Wie siehts aus bei ST-FT-Muskelfaseranteilen?
      ????
    4. Hat man in gewissen Sportarten (sagen wir mal Kraftdreikampf) Vorteile wenn man als Mann oder als Frau geboren wurde?
      JA
    5. Können Längenverhältnisse der Körperteile je nach Sportart Vor- oder Nachteile mit sich bringen? (zb Gewichtheben)
      JA

    Verdammt, jetzt hast du mich bei den Eiern!



  • Gehört das mittlerweile nicht mehr oder weniger in ein anderes Board?



  • Mitleid schrieb:

    Verdammt, jetzt hast du mich bei den Eiern!

    Das hatte ich aus meiner Sicht schon viel früher, darum gings mir gar nicht mehr. 😉
    Ich wollte einfach nur rausfinden, wie sehr wir bei den Fakten zwar übereinstimmen, aber daraus trotzdem andere Schlüsse ziehen.

    Mitleid schrieb:

    1. Wie ist es mit Längenverhältnissen (Armlänger im Verhältnis zur Körpergröße usw.)?
      JA
    2. Können Längenverhältnisse der Körperteile je nach Sportart Vor- oder Nachteile mit sich bringen? (zb Gewichtheben)
      JA

    Für mich ist das halt schon "q.e.d." bezogen darauf, dass es Sportarten gibt, bei denen man für hohe Leistungen unterschiedlich stark veranlagt sein kann. (Meinetwegen macht Training dabei trotzdem sogar viel mehr aus, aber das ist ja hier egal.)
    Interessant fänd ich natürlich, wenn du mir erklärst, wie du in dem beispielhaften "Genetik->Längenverhältnisse->Gewichthebeleistung"-Rahmen zu der anderen Schlussfolgerung kommst. Ansonsten: http://i0.kym-cdn.com/photos/images/newsfeed/000/201/508/221435NothingtodoHereGifMadethiscuzIwas2479d82822723.gif 🙂



  • Dobi schrieb:

    (Meinetwegen macht Training dabei trotzdem sogar viel mehr aus, aber das ist ja hier egal.)

    Langsam. Training ist der absolut entscheidende Faktor, der den Vorteil bringt. Wenn wir nun aber vom Spitzensport sprechen wo offensichtlich jeder das Training bis zum absoluten Limit ausreizt, dann werden auch andere Dinge wichtig.

    Das sind aber nur Nuancen, die in Schule, Alltag oder bezüglich dem was der Threadstarter tun will so gut wie keine Rolle spielen.

    Stell dir einfach Training/Fleiß/Übung als eine riesige Schiffsschraube und Talent als eine winzig kleine vor die beide gleichzeitig ein Schiff antreiben.



  • Damit bin ich schon zufrieden. 🙂 Ich wollte nur dieses Alles-oder-gar-nichts-Ding ausräumen.

    Um jetzt tatsächlich wissenschaftlich drüber reden zu können, was "mehr" ausmacht, müsste man halt erstmal irgendeine Funktion haben, die diese beiden unterschiedlichen Größen (wenn man sie überhaupt auf eine Dimension reduziert bekommt) miteinander vergleichen kann. Sowas könnte man dann vielleicht an irgendwelchen Durchschnitten und Standardabweichungen festmachen. Ohne ist die Frage nach "Was macht mehr aus?" für mich etwas ähnlich wie die Frage, ob der Widerstand eines Leiters oder die anliegende Spannung entscheidender für die Stromstärke, die letztlich fließt, ist. Und bei unserem Thema kommt es auch noch drauf an, wie weit man die Begriffe fasst. Wenn man beispielsweise die Anzahl der Hände auch noch zur Veranlagung dazuzählt, wird die wichtiger als wenn nicht, usw.

    Deine Schiffsschraubenanalogie ist nicht so mein Ding, weil sie einen additiven Zusammenhang impliziert. Ich seh da eher etwas (wenn überhaupt) multiplikatives. Meinetwegen Leistung des antreibenden Motors und Form/Größe usw. der Schriffsschraube. 😉

    Rein gefühlsmäßig würde ich aber auch sagen, dass auf Alltags-Niveau die Leistungsunterschiede wesentlich "stärker" durchs Training als durch die Veranlagung beeinflusst werden.
    Um das dann mathematisch zu modellieren gäbs bestimmt mehrere Möglichkeiten. Man könnte dem Trainingwert zb einfach eine Zahl zwischen 0 und 100 zuordnen, und dem Talentwert nur eine Zahl zwischen 40 und 60, und schon hat man ein Ergebnis (Produkt), bei dem Training viel entscheidender ist. ^^



  • Dobi schrieb:

    Man könnte dem Trainingwert zb einfach eine Zahl zwischen 0 und 100 zuordnen, und dem Talentwert nur eine Zahl zwischen 40 und 60, und schon hat man ein Ergebnis (Produkt), bei dem Training viel entscheidender ist.

    double DobiFunction()
    {
       double ergebnis, schwachsinn = 100.00;
       ergebnis = pow(schwachsinn, 3); 
       result ergebnis;
    }
    

    😡 daddeldu! :p



  • Dir ist schon klar, dass ich damit die Willkür, mit der solche Maßzahlen oft bestimmt werden, parodiert hab? 😉 Man kann bei solchen nicht-natürlichen Sachen halt immer eine Skala erfinden, die einem gefällt. IQ ist ja auch einfach als Normalverteilung mit 100 als Mitte, x% unterhalb von 70 und x% oberhalb von 130 definiert, und die Testantworten werden halt so gewichtet, dass über die Normierungsgruppe genau das rauskommt. Jemand der bei so einem Test 120 Punkte bekommt ist ja auch nur in dieser beliebig gewählten Skala genau 1.2 mal so "gut" wie jemand, der 100 Punkte hat. Mein Kernpunkt ist also: Es gibt kein eindeutiges Maß, mit dem man Sachen wie Talent, Training, Intelligenz, Schönheit oder sonstwas in eine Zahl pratschen kann, weswegen man auch nicht objektiv sagen kann, was denn nun mehr ausmacht, sondern nur sein Gefühl dazu äußern kann.



  • berniebutt schrieb:

    double DobiFunction()
    {
       double ergebnis, schwachsinn = 100.00;
       ergebnis = pow(schwachsinn, 3); 
       result ergebnis;
    }
    

    😡 daddeldu! :p

    Auch Spaß-Code sollte kompilierbar sein! ⚠ 🤡



  • _matze schrieb:

    Auch Spaß-Code sollte kompilierbar sein! ⚠ 🤡

    Und effizient.
    Ich wette meinen Linken Daumen, schwachsinn * schwachsinn * schwachsinn ist schneller als die Schleife in pow (ganz zu schweigen von std::pow ).



  • Sone schrieb:

    Und effizient.
    Ich wette meinen Linken Daumen, schwachsinn * schwachsinn * schwachsinn ist schneller als die Schleife in pow (ganz zu schweigen von std::pow ).

    Ich würde jetzt gerne meinen rechten Ringfinger dagegen wetten, aber vermutlich hast du Recht. 😉



  • _matze schrieb:

    Sone schrieb:

    Und effizient.
    Ich wette meinen Linken Daumen, schwachsinn * schwachsinn * schwachsinn ist schneller als die Schleife in pow (ganz zu schweigen von std::pow ).

    Ich würde jetzt gerne meinen rechten Ringfinger dagegen wetten, aber vermutlich hast du Recht. 😉

    #include <iostream>
    #include <ctime>
    #include <cmath>
    
    int main()
    {
        int prime = 7;
        clock_t secs = clock();
    
        for(unsigned ct = 0;ct < 1e8;++ct)
            volatile int tmp = prime * prime * prime;
    
        std::cout << clock() - secs << '\n';
        secs = clock();
    
        for(unsigned ct = 0;ct < 1e8;++ct)
            volatile int tmp = pow(prime, 3);
    
        std::cout << clock() - secs << '\n';
    }
    

    😮
    Bei mir ist das im Durchschnitt einige Millisekunden langsamer, bei Ideone anscheinend nicht!
    Und ein paar mal war pow schneller!
    Wie ist das möglich!?
    Ideone



  • ideone für Performancemessungen in Sekunden - ja ne, is klar.

    #include <cmath>
    #include <chrono>
    #include <random>
    #include <iostream>
    
    #include <windows.h>
    
    int main()
    {
    	std::mt19937 mt;
    	mt.seed( static_cast< long unsigned >( std::chrono::system_clock().now().time_since_epoch().count() ) );
    
    	double x = 0.;
    	double volatile y = 0.;
    
    	LARGE_INTEGER t1 = {};
    	LARGE_INTEGER t2 = {};
    
    	QueryPerformanceCounter( &t1 );
    
    	for( unsigned ct = 0; ct < 1e8; ++ct ) {
    
    		x = static_cast< double >( mt() ) / mt();
    		y = x * x * x;
    	}
    
    	QueryPerformanceCounter( &t2 );
    	std::cout << "***: " << ( t2.QuadPart - t1.QuadPart ) << '\n';
    
    	QueryPerformanceCounter( &t1 );
    
        for( unsigned ct = 0; ct < 1e8; ++ct ) {
    
    		x = static_cast< double >( mt() ) / mt();
    		y = pow( x, 3. );
    	}
    
    	QueryPerformanceCounter( &t2 );
    	std::cout << "pow: " << ( t2.QuadPart - t1.QuadPart ) << '\n';
    }
    
    ***: 5373502
    pow: 22601891
    


  • glühnase schrieb:

    redrew99 schrieb:

    Ja, wobei es für Anfänger vielleicht besser ist, wenn Strings eher als Klasse wahrgenommen werden und nicht als eigener Datentyp.

    Ah, und Klassen sind keine Datentypen?

    Ne, für Anfänger ist es besser, wenn sie die Begriffe richtig lernen.

    <:xmas2:>

    Ich würde eine Klasse als Anfänger eher als Datenstruktur denn als Datentyp sehen.



  • kk-in-hh schrieb:

    Wie meinst du das und was wäre schlecht daran?
    Auf was beziehst du dich da? String-Literale?
    Ja und? Es ist doch völlig egal, ob std::string ein eingebauter oder ein benutzerdefinierter Typ ist.

    Viele Anfänger (bin ja selber einer), denken, wenn sie das erste Mal mit Strings zu tun haben, damit genau das gleiche machen können wie z.B. mit einem Char, Int, etc.

    Daß string aber eine Klasse ist, weiß man als Anfänger oftmals nicht. Und demzufolge natürlich auch nicht, warum man z.B. strings addieren kann.

    Weil dem TE dieses Hintergrundwissen fehlt, funktioniert auch sein Programm nicht.


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