Stilfrage zu meinem Code



  • @ BIOSzillator

    Ich finde deinen Code kann man gut lesen. Spaghetti Code ist das meiner Meinung nach NICHT.



  • BIOSzillator schrieb:

    @Hustbaer

    Ich glaube, dass du einen etwas falschen Eindruck vom Remixen und dem Musik machen ansich hast.
    Vielleicht habe ich deinen Post ja auch nur falsch verstanden, jedoch klingt deine Aussage nach:
    "Kein Musikproduzent weiß was er da macht, denn ansonsten könnte es keine neue Musik mehr geben."

    Nein, du machst den gleichen Fehler wie *.

    Vielleicht hilft ein einfaches Beispiel...

    Aussage 1:
    Franz isst jeden Tag in der Mensa. Bei Sepp ist das anders.

    Daraus kann ich ableiten: Sepp isst nicht jeden Tag in der Mensa.
    Anders formuliert ist das dann: Sepp isst zumindest an einem Tag nicht in der Mensa.

    Die Aussage 2:
    Sepp isst nie in der Mensa.
    kann ich daraus aber nicht ableiten.

    Die Erwiederung:
    Nein, das (Aussage 1) ist falsch, weil ich hab Sepp schon oft in der Mensa essen sehen. Muss er ja auch, weil er schreibt ja ein Mensa-Blog bla bla blaaaaaaaah.
    wäre also totaler Unsinn.
    Und zwar weil der nach "(Aussage 1) ist falsch" folgende Teil keinerlei Bezug zu Aussage 1 hat. Was aber wiederrum nicht bedeutet dass dieser Teil für sich genommen falsch ist.

    Also nochmal: es wurde nie behauptet dass Sepp nie in der Mensa isst. Es wurde nie behauptet dass Musiker nie wissen was sie tun.


  • Mod

    Also nochmal: es wurde nie behauptet dass Sepp nie in der Mensa isst. Es wurde nie behauptet dass Musiker nie wissen was sie tun.

    Nein, aber es wurde demnach behauptet, dass Musiker manchmal nicht wissen was sie tun, was schlicht falsch ist. Auch beim kreativen Part.

    wie *.

    kleene Star.



    • schrieb:

    Also nochmal: es wurde nie behauptet dass Sepp nie in der Mensa isst. Es wurde nie behauptet dass Musiker nie wissen was sie tun.

    Nein, aber es wurde demnach behauptet, dass Musiker manchmal nicht wissen was sie tun, was schlicht falsch ist. Auch beim kreativen Part.

    Ob das schlicht falsch ist oder nicht kommt darauf an wie man die Aussage interpretiert. Da besteht nämlich einiges an Spielraum. Und so wie ich sie verstehe ist sie nicht schlicht falsch. Aber darum geht's mir eigentlich nicht.

    Worum es mir geht: wenn es das ist was du gemeint hast, dann hättest du vielleicht auch das hinschreiben sollen. Und nicht etwas anderes, was zur kritisierten Aussage keinen Bezug hat. Das macht nämlich keinen Sinn.

    • schrieb:

    wie *.

    kleene Star.

    Wenn du kleene Star genannt werden willst, dann hättest du das vielleicht als Username eingeben sollen. Und nicht was anderes.

    Es ergibt sich ein Schema.



  • @unärer oder binärer operator *:

    Natürlich wissen musiker nicht, immer was sie tun. Sie probieren aus. Das bedeutet nicht, dass sie niemals wissen, was sie tun, sondern ganz einfach: Es gibt parts, wo sie einfach nur improvisieren und keine musiktheorie in Noten gießen. Es soll sogar Lieder geben, in denen bstimmte Parts niemals geschrieben wurden, sondern jdes mal etwas anders improvisiert.



  • Aha, cin als Abbruchbedingung... das stimmt so, oder so nicht



  • Und dieses geschwafel über musiker ist sowas von sinnlos, es gibt mehr Musikstile als Programmiersprachen und außerdem kann man doch nicht jeden Musiker in einen Topf werfen und irgendeine Verallgemeinerung machen! Manche schreiben 8 Takte und brauchen dafür nen Monat und die anderen versuchen auf gut Glück einen neuen Hit zu kreieren...



  • hahaha .. wieviel Ahnung habt ihr eigentlich von Musik? 😃
    Selbst das Improvisierte Stück ist den Regeln der Musik unterlegen. Und weil diese Regeln dem Musiker in Fleisch und Blut übergegangen sind, muss er nicht darüber nachdenken, sondern kann sie einfach anwenden! Das braucht aber jahrelanges Studium und Übung.
    Einem Programmierer sollte es genauso ergehen!

    Wenn das hier keine Kunst wäre, könntet ihr gar nicht ewig und dreitage darüber philosophieren, sondern einer hätte im Design immer Recht.

    Also bitte.... stellt das Programmieren nicht ständig über alles. Ihr seid auch nichts anderes als ein Musiker, Tänzer, Philosoph, Baumzüchter ... 😃



  • Wir sind es



  • Lymogry schrieb:

    hahaha .. wieviel Ahnung habt ihr eigentlich von Musik?

    Na, keine. Jeder Beruf stellt sich selber über andere, weil er nicht weiss, was hinter den anderen steckt. Hier wird selbst C++ über alle anderen Programmiersprachen gestellt.

    Musik unterliegt Regeln. Und manchmal werden Regeln bewusst gebrochen. In einem guten Musikstück kann jede Note kann begründet werden, wenn auch nicht zwingend rational; aber in welchem Programm ist das anders.

    Hier kann man Klavierspielen aber tatsächlich nicht mit Programmieren vergleichen:

    Beim Klavierspielen darfst du dir eine falsche Fingerhaltung gar nicht erst angewöhnen. Ansonsten bekommst du sie nur schwer wieder weg.

    Das ist wahr, weil Klavierspielen (im Gegensatz zum Komponieren) bedeutet, die Tasten in einer bestimmten Reihenfolge zu drücken ohne darüber nachzudenken. Weil man sich auf andere Sachen konzentrieren muss oder das Stück so schnell ist, dass es schlicht nicht geht.

    Beim Programmieren ist es aber sinnvoll, Fehler zu machen. Schreib ein Programm so wie du meinst und mach dabei Fehler. Später schau darauf zurück und bemerke, dass Teile nicht so optimal gelöst waren. Manche Programmierstile ziehen Fehler richtiggehend an. Dann ändert man diese. Es ist nur wichtig, Kritik anzunehmen und sich darauf einzulassen, den Stil zu ändern. Einfach mal ausprobieren.

    Hier sind tatsächlich zu viele ifs. Das Programm ist unübersichtlich, obwohl es etwas sehr einfaches tut. Das ist aber kein Problem, das gibt sich mit der Zeit.

    Der einfachste Test: Versuch mal, das Programm zu erweitern. Sagen wir mal, man kann 5 Zahlen eingeben. Wie viele Codezeilen an wie viel verschiedenen Stellen musst du ändern? Wie viel hast du übersehen?

    Um nochmal auf das Klavier zurückzukommen: Ein Klavieranfänger spielt mit dem einfachsten Fingersatz. Ein Profi überlegt sich, welcher am besten passt. Der Daumen ist viel schwerer zu kontrollieren wie ein anderer Finger. Deshalb probiert man, die betonten Noten auf den Daumen zu legen und die unbetonten auf andere Finger. Oder man wechselt die Finger obwohl man zweimal die gleiche Note spielt um einen gleichmässigeren Anschlag zu bekommen. Der Profi hat mehr Mittel als der Anfänger. Aber der Anfänger soll sich davon nicht beunruhigen lassen.

    Du bist noch nicht sehr weit. Programmiere erst einmal so weiter, werde mit den Mitteln vertraut und komme später wieder.


  • Mod

    Das ist wahr, weil Klavierspielen (im Gegensatz zum Komponieren) bedeutet, die Tasten in einer bestimmten Reihenfolge zu drücken ohne darüber nachzudenken.

    Bullshit.

    Ich kann das sogar noch recht gut sagen, ich komme aus einer Musikerfamilie (90% Pianisten/Komponisten am Klavier).



    • schrieb:

    Das ist wahr, weil Klavierspielen (im Gegensatz zum Komponieren) bedeutet, die Tasten in einer bestimmten Reihenfolge zu drücken ohne darüber nachzudenken.

    Bullshit.

    Bitte richtig verstehen. Es geht hier um die reine Technik, welche Taste. Man konzentriert sich dann darauf, wann und wie laut die Tasten gedrückt werden.

    Wenn du nicht einverstanden bist, dann liefere Argumente.


  • Mod

    Wenn du nicht einverstanden bist, dann liefere Argumente.

    Interpretationen können völlig unterschiedlich ausfallen, und es gibt keine richtige. Sie sind einfach verschieden. Weil jeder Pianist anders spielt. Höre dir verschiedene Aufnahmen von bspw. den Goldberg Variationen an.
    http://www.youtube.com/watch?v=N2YMSt3yfko
    http://www.youtube.com/watch?v=4ppcbLdtghE

    Bei einem Pianisten kann jedoch der Flügel "singen", während der andere es einfach unschön spielt, und nicht passend. Das ist aber strikt gesehen Geschmackssache.

    Es geht hier um die reine Technik, welche Taste. Man konzentriert sich dann darauf, wann und wie laut die Tasten gedrückt werden.

    Klar, aber das gehört nicht so deutlich zur Komposition. Sie gibt natürlich Noten, Taktart, usw. vor - auch Artikulation und Dynamik - aber bei weitem nicht genug, damit es eine eindeutige Interpretation davon gibt.



    • schrieb:

    Bei einem Pianisten kann jedoch der Flügel "singen"

    Und genau das ist nur dann möglich, wenn man sich nicht mehr auf den Fingersatz konzentrieren muss.



  • Nkay. Wenn man ohne Bedenken so weiter machen kann, werde ich das machen und mich weiter reinarbeiten. Mal schauen, was die nächsten Kapitel so hergeben.
    Danke für eure ganzen Antworten.


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