Missing clone_ptr / value_ptr
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hustbaer schrieb:
dot schrieb:
Dafür brauch ich aber keinen
value_ptrweil der Copy C'tor macht das doch schon!?Wenn du mir zeigst wie du nen Baum oder ne verkettete Liste ohne Zeiger aufbaust...
Die Frage ist, wo ich dabei die Ziele irgendwelcher Pointer kopieren muss...
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@dot
Meine Geduld wird gerade sehr strapaziert.Wie kopierste deinen Baum denn?
Wie meinste kopiert sichstd::set?
Indem es Nodes kopiert, die Zeiger auf weitere Nodes haben, die auch wieder kopiert werden müssen usw.
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Wenn ich einen Typen mit Wertsemantik hab, steck ich die Objekte direkt in den Container, weil wieso würde ich eine sinnlose Indirektion haben wollen!? Wenn ich Typen mit Referenzsemantik hab, mach ich mir lieber eine Funktion, die mir per
make_unique(**it)eine Deep Copy anfertigt (denn das ist die einzige Stelle, an der ich das brauche), bevor ich solch fragwürdige Konstrukte wie einenvalue_ptrin freie Wildbahn entlasse...
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@dot
Vergiss vielleicht einfach mal den Begriff Zeiger.
Statt dessen denk anboost::optional.
Wenn wir polymorphie mal aussen vor lassen, dann ist das Ding worüber wir reden einboost::optionalwelches rekursive Datenstrukturen erlaubt.
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Nun, dann kann man ja einfach
boost::optionalverwenden; wobei ich persönlich das niemals tun würde, weil ich nie wieder ruhig schlafen könnte...
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Ich habe mal aus Spaß an der Freude gerade nochmal eine
clone_ptr-Implementierung runtergetippt. vielleicht nützt das ja irgendeinem hier.Das Ding verwendet zwei Templateparameter, wobei der zweite für das Funktionsobjekt da ist, was das Klonen durchführt. Ein
default_cloneObjekt kommt sowohl mit trivialen Typen als auch polymorphen Klassen klar, die eine entsprechendeclone()-Methode anbieten. Hier ist drauf zu achten, dass der Rückgabetyp derclone()-Methode zum statischen Typ der Klasse passen sollte. C++ erlaubt hier ja in einer abgeleiteten Klasse stattBase*auchDerived*zurückzugeben. Wenn also einclone_ptr<Derived>kopiert werden soll, braucht man für den Klon ja wieder einDerived*und keinBase*.Andere Implementierungsdetails:
- Die Typen
fallback_on_copyundprefer_cloningsind dazu dar, bei der Überladungsauflösung die Überladung mit Argumenttypprefer_cloningzu bevorzugen (siehe Tag Dispatching). - Bei den Funktionstemplates
default_clone_impl"findet SFINAE statt" wegen->decltypestatt. Deswegen benutze ich da auchidentity. Ich will ja, dass die Rückgabe voncloneimplizit in einT*wandelbar ist (wenn es das noch nicht ist). Wenn die Ausdrücke in->decltype(...)"nicht klappen", wird das Template einfach ignoriert. - Ein
clone_ptr<Derived>zu einemclone_ptr<Base>zu konvertieren, wobei derclone_ptr<Base>das Objekt dann immer noch korrekt löschen kann, geht ja nur, wenn der Destruktor vonBasevirtuell ist. Das habe ich per SFINAE als Bedingung für den Konvertierungskonstruktor gemacht, damit man sich nicht in den Fuß schießen kann, wenn man vergisst, den Destruktor virtuell zu machen. - Als Datenelement verwende ich ein
std::tuple<>, statt Zeiger und Cloner separat zu halten. Das erlaubt die "empty base class optimization" von tuple. Diesen Trick habe ich von typischenunique_ptr-Implementierungen abgeguckt. Er führt dazu, dass "leere Clone-Typen" nicht zur Größe desclone_ptrs beitragen, so dass derclone_ptrgenauso groß wie ein roher Zeiger ist.
#include <iostream> #include <type_traits> #include <tuple> #include <utility> #include <algorithm> struct fallback_on_copy {}; struct prefer_cloning : fallback_on_copy {}; // more specialized! template<class T> auto identity(T x) -> T { return x; } template<class T> auto default_clone_impl(T const* ptr, fallback_on_copy) -> decltype(new T(*ptr)) { return new T(*ptr); } template<class T> // this is preferred if both overloads are viable auto default_clone_impl(T const* ptr, prefer_cloning) -> decltype(identity<T*>(ptr->clone())) { return ptr->clone(); } struct default_clone { template<class T> auto operator()(T const* ptr) const -> decltype(default_clone_impl(ptr, prefer_cloning{})) { return default_clone_impl(ptr, prefer_cloning{}); } }; template<class T, class Clone = default_clone> struct clone_ptr { std::tuple<T*,Clone> members_; T* & ptr_() { return std::get<0>(members_); } T* const& ptr_() const { return std::get<0>(members_); } Clone & clone_() { return std::get<1>(members_); } Clone const& clone_() const { return std::get<1>(members_); } template<class, class> friend class clone_ptr; public: explicit clone_ptr(T* ptr = nullptr, Clone c = Clone{}) : members_(ptr, std::move(c)) {} ~clone_ptr() { delete ptr_(); } clone_ptr(clone_ptr const& lvalue) : members_(lvalue.clone_()(lvalue.ptr_()), lvalue.clone_()) {} clone_ptr(clone_ptr && rvalue) : members_(rvalue.ptr_(), std::move(rvalue.clone_())) { rvalue.ptr_() = nullptr; } clone_ptr& operator=(clone_ptr temp) { std::swap(this->ptr_(), temp.ptr_()); std::swap(this->clone_(), temp.clone_()); } template<class U, class = typename std::enable_if< !std::is_same<T, U>::value && std::is_convertible<U*, T*>::value && std::has_virtual_destructor<T>::value >::type> clone_ptr(clone_ptr<U> temp) : members_(temp.ptr_(), std::move(temp.clone_())) { temp.ptr_() = nullptr; } T & operator*() { return *ptr_(); } T const& operator*() const { return *ptr_(); } T * operator->() { return ptr_(); } T const* operator->() const { return ptr_(); } }; template<class T, class...Args> auto make_clonable(Args&&...args) -> clone_ptr<T> { return clone_ptr<T> { new T(std::forward<Args>(args)...) }; } struct Base { virtual ~Base() {} virtual Base* clone() const = 0; }; struct Derived : Base { Derived() { std::cout << "Derived created\n"; } Derived(Derived const&) { std::cout << "Derived copied\n"; } ~Derived() { std::cout << "Derived destroyed\n"; } virtual Derived* clone() const override { return new Derived(*this); } }; int main() { auto c1 = make_clonable<int>(23); auto c2 = c1; // cloning clone_ptr<Derived> d = make_clonable<Derived>(); clone_ptr<Base> p = d; // cloning + implicit conversion clone_ptr<Base> q = p; // cloning (via virtual dispatch) return 0; }
- Die Typen
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Vielleicht ein kleiner Tipp: Dein
CloneTyp wird in der Regel leer sein, statt diesemstd::tupleKonstrukt (wieso auch immer dasstd::tuple) besser private vonCloneableiten und sich auf Empty-Base-Class-Optimization verlassen, sonst wird deinclone_ptrzwangsweise immer größer sein als ein einfacher Pointer und damit unnötig ineffizient beim Herumreichen...
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dot schrieb:
Nun, dann kann man ja einfach
boost::optionalverwenden;Nein, kannst du nicht weil das originale
boost::optionaleben keine rekursiven Datenstrukturen unterstützt.dot schrieb:
wobei ich persönlich das niemals tun würde, weil ich nie wieder ruhig schlafen könnte...
*facepalm*
OK.
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hustbaer schrieb:
dot schrieb:
wobei ich persönlich das niemals tun würde, weil ich nie wieder ruhig schlafen könnte...
*facepalm*
OK.Sorry, ich war gerade etwas verwirrt und hab
boost::optionalmitboost::variantverwechselt (die Verwendung von sowas wie dem letzterem ist imo als Verbrechen anzusehen). Ich versteh worauf du hinauswillst, nur imo zahlt es sich nicht aus, extra einenvalue_ptrzu schreiben, nur weil ich in der einen Zeile in der einen Funktion, die eine Deep-Copy machen soll eine Kopie vom Ziel eines Pointers anfertigen will. Ich sag ja nicht, dass ich mir absolut keine Situation vorstellen kann, wo einvalue_ptrvielleicht Sinn machen würde, nur ist eine solche Situation wirklich extremst selten...
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dot schrieb:
Vielleicht ein kleiner Tipp: Dein
CloneTyp wird in der Regel leer sein, statt diesemstd::tupleKonstrukt (wieso auch immer dasstd::tuple) besser private vonCloneableiten und sich auf Empty-Base-Class-Optimization verlassen, sonst wird deinclone_ptrzwangsweise immer größer sein als ein einfacher Pointer und damit unnötig ineffizient beim Herumreichen...
Du hast meinen Beitrag offensichtlich nur überflogen. Genau das Thema habe ich sowohl berücksichtigt als auch angesprochen. Ich verlasse mich darauf, dass
std::tuplemir die EBO abnimmt. Ist zwar nicht garantiert, aber bei mir klappt's. Ich habe absichtlich keine Vererbung hier eingesetzt, weil das die Menge der Clone-Typen auf "class types" einschränken würde. Man würde hier vielleicht auch einen Funktionszeiger nutzen wollen. Das ginge dann mit der Vererbung so nicht bzw nur dann, wenn man noch eine extra Klasse baut:template<class T> struct wrapper { T value; }; template<class T, class Clone = default_clone> class clone_ptr : wrapper<Clone> { ...
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dot schrieb:
Sorry, ich war gerade etwas verwirrt und hab
boost::optionalmitboost::variantverwechselt.OK, dann verstehe ich dein Kommentar

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krümelkacker schrieb:
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Verstehe. So einen Wrapper wollte ich gerade vorschlagen...
Dass deine
std::tupleImplementierung leere Elemente kollabiert, überrascht mich ehrlich gesagt, denn das würde bedeuten, dass zwei Elemente einesstd::tupledie selbe Adresse haben können, was ich als Defekt im Standard ansehen würde, wenn der das tatsächlich erlaubt...Edit: Grad getestet: in Visual C++ 2015 wird ein solches Tuple auf x64, wie ich erwartet hätte, 16 Byte groß...
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Man könnte
boost::compressed_pairverwenden
http://www.boost.org/doc/libs/1_60_0/libs/utility/doc/html/compressed_pair.htmlz.T.
tuplehab' ich das gefunden:
http://www.open-std.org/jtc1/sc22/wg21/docs/papers/2008/n2533.htmltuplepermits an additional space-saving optimization, as exploited in the boostcompressed_pairlibrary.Bei
std::pairist das AFAIK nicht erlaubt.
Vermute mal dass das der Grund ist warum krümelkackertuplestattpairverwendet hat.
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Gut zu wissen, konnte im Standard auf den ersten Blick weder eine explizite Erlaubnis, noch ein explizites Verbot einer solchen Optimierung finden. Auf jeden Fall eine interessante Frage, hoffentlich weiß jemand mehr...
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Das ist meine Variante. (möglicherweise sind da (noch) Fehler drin.)
https://github.com/5cript/SimpleUtil/blob/master/value_ptr/value_ptr.hpp
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Also das sieht nicht richtig aus
static_assert(!std::is_pointer<deleter_type>::value, "constructed with null function pointer deleter");
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Oh ja stimmt, die sind fast alle copy + paste + "no brain" falsch.
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5cript schrieb:
struct List : public ListElement { ListType type; std::vector <unique_ptr <ListElement>> elements; };Designfehler. Hier nimmt man Composition, nicht Inheritance.
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5cript schrieb:
Bin ich eigentlich der einzige, dem der smart pointer fehlt, der klont?
Manchmal fehlt mir einfach die Copy Semantik für einfache polymorphe Objekte.Mhhm. Mir nicht. Der Yielcontainer hat dann wohl meistens yuf'llig lokalere Lebensdauer und verwaltet nur nichtbesityende Yeiger.