Griechenland. Ein Land kurz vor dem Konkurs?



  • dd2y schrieb:

    Merkel ist an diesen Zuständen schuld. Merkel muss weg. 😉

    Es ist doch immer wieder schön, gleich einen Verantwortlichen zu finden. 😃



  • Mirek schrieb:

    Es ist doch immer wieder schön, gleich einen Verantwortlichen zu finden. 😃

    Wer ist denn Deiner Meinung nach dafür verantwortlich?
    Vor ein paar Tagen hast Du jedenfalls noch geschrieben, dass Du von diesem Thema keine Ahnung hast.



  • Killer-Kobold schrieb:

    Mirek schrieb:

    Es ist doch immer wieder schön, gleich einen Verantwortlichen zu finden. 😃

    Wer ist denn Deiner Meinung nach dafür verantwortlich?

    Verschiedene Faktoren. Ich halte das Finanzsystem für ein hochkomplexes Gebilde.

    Killer-Kobold schrieb:

    Vor ein paar Tagen hast Du jedenfalls noch geschrieben, dass Du von diesem Thema keine Ahnung hast.

    So doof, dass ich die Griechenlandkrise an einer Einzelperson festmache, bin ich aber auch nicht. 🙂



  • Mirek schrieb:

    So doof, dass ich die Griechenlandkrise an einer Einzelperson festmache, bin ich aber auch nicht. 🙂

    Also ist das eher ein Bauchgefühl? Bist Du sicher, dass Merkel nicht doch einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung der Krise hat? Vielleicht solltest Du Dich mit dem Thema doch noch einmal intensiver beschäftigen.

    Ich frag nur, weil Du Dich darüber echauffiert hast, dass User dazu ihre Meinung schreiben, wo sie das doch lieber den Profis überlassen sollten. Trifft das nicht auch auf Deine Posts zu? Wenn man schon Bedingungen aufstellt, sollte man selbst doch mit gutem Beispiel voran gehen, oder nicht



  • Killer-Kobold schrieb:

    Bist Du sicher, dass Merkel nicht doch einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung der Krise hat?

    Ganz sicher. Hier geht's weiter: https://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Staatsschuldenkrise



  • Mirek schrieb:

    Bemerkenswert an der Griechenlandkrise war mal wieder der Alarmismus seitens der Presse und linker bzw. extremistischer Parteien. Als würde die Welt untergehen.

    Also, ich finde es nicht besonders bemerkenswert, wenn Leute ihrem Tagesgeschäft nachgehen. Man erschießt ja auch keinen Wachhund, wenn er beim Piepsen einer Maus anschlägt.
    Dass von Finanzkrisen die Welt nicht untergeht, wissen wir spätestens seit dem spätantiken Rom. Es ist letztlich "nur" Geld, generiert aus Debit und seit langer Zeit nur noch durch Glauben gestützt.
    Die Folgen, wenn viele vom Glauben abfallen, kennen wir auch schon länger.

    Die Euro- Kirche basiert auf so vielen krankhaften Fantasien, dass es den meisten der etwa 340 Mio Zwangskonvertiten gar nicht weiter auffällt. Je größer der Wahnsinn, desto größer die Bereitschaft, ihn als "alternativelos" zu akzeptieren.

    Schäuble wollte letztes Jahr "Gäim isch over" verkünden, bis "der Geist Europas" durch die Chefin beschworen wurde und der Rollstuhlmann zurückgepfiffen. Tatsächlich wurde Merkel durch die nächste (Flüchtlings-) Krise, in der sie ebenfalls völlige Unfähigkeit unter Beweis stellen durfte, vor dem Umfragetief gerettet.



  • pointercrash() schrieb:

    Mirek schrieb:

    Bemerkenswert an der Griechenlandkrise war mal wieder der Alarmismus seitens der Presse und linker bzw. extremistischer Parteien. Als würde die Welt untergehen.

    Also, ich finde es nicht besonders bemerkenswert, wenn Leute ihrem Tagesgeschäft nachgehen.

    Naja, gerade wenn man eine "Macht" darstellt, und die Medien/Presse werden ja oft als "vierte Gewalt" angesehen, sollte man sich der besonderen Verantwortung bewusst sein. Aber dafür fehlt ihnen jegliche Sensibilität. Sie denken einfach nur an ihre Umsätze, also produzieren sie möglichst reißerische Meldungen.



  • Mirek schrieb:

    pointercrash() schrieb:

    Mirek schrieb:

    Bemerkenswert an der Griechenlandkrise war mal wieder der Alarmismus seitens der Presse und linker bzw. extremistischer Parteien. Als würde die Welt untergehen.

    Also, ich finde es nicht besonders bemerkenswert, wenn Leute ihrem Tagesgeschäft nachgehen.

    Naja, gerade wenn man eine "Macht" darstellt, und die Medien/Presse werden ja oft als "vierte Gewalt" angesehen, sollte man sich der besonderen Verantwortung bewusst sein. Aber dafür fehlt ihnen jegliche Sensibilität. Sie denken einfach nur an ihre Umsätze, also produzieren sie möglichst reißerische Meldungen.

    Das Problem ist, dass die Presse reißerischen Unsinn schreibt. Wenn es wenigstens ausgewogen wäre, könnte man damit gut leben; aber unsere Presse ist sich über den Unsinn, den sie schreiben, ja vollständig einig.



  • Mirek schrieb:

    Naja, gerade wenn man eine "Macht" darstellt, und die Medien/Presse werden ja oft als "vierte Gewalt" angesehen, sollte man sich der besonderen Verantwortung bewusst sein. Aber dafür fehlt ihnen jegliche Sensibilität. Sie denken einfach nur an ihre Umsätze, also produzieren sie möglichst reißerische Meldungen.

    "Jetzt ist Ruhe die erste Bürgerpflicht" also? Dem sind auch die Medien unterzuordnen? Hatten wir nicht nur einmal.
    Ja, manchmal muß auch ich an meine Umsätze denken, weil ich nicht von irgendeiner Partei in einen Rundfunkrat gehoben wurde. Und es gibt tatsächlich noch Journalisten, die mehr tun, als Pressemäntel zu sortieren.
    Wenn sich die Medien auf Seiten der Regierung schlagen, ist es OK, wenn nicht, "die vierte Macht" ?
    Wenn solche Panikmeldungen kommen, kann ich mich noch aufmachen, rauszufinden, ob da was dran ist, kann ich ggf. immer noch als Unfug verwerfen.
    Nein, der Hund hat nur die Verantwortung, anzuschlagen, wenn er was Ungewöhnliches hört.



  • Mr X schrieb:

    Das Problem ist, dass die Presse reißerischen Unsinn schreibt. Wenn es wenigstens ausgewogen wäre, könnte man damit gut leben; aber unsere Presse ist sich über den Unsinn, den sie schreiben, ja vollständig einig.

    Aber selbstverständlich. Die Medien werden immer das bringen, was der Pöbel hören/lesen/sehen will. Und das sind nun mal Sensationen. Welche weiteren Verwerfungen damit verbunden sind, ist ihnen egal. Hauptsache die Kasse stimmt und danach die Sintflut. 😞



  • Mirek schrieb:

    Mr X schrieb:

    Das Problem ist, dass die Presse reißerischen Unsinn schreibt. Wenn es wenigstens ausgewogen wäre, könnte man damit gut leben; aber unsere Presse ist sich über den Unsinn, den sie schreiben, ja vollständig einig.

    Aber selbstverständlich. Die Medien werden immer das bringen, was der Pöbel hören/lesen/sehen will. Und das sind nun mal Sensationen. Welche weiteren Verwerfungen damit verbunden sind, ist ihnen egal. Hauptsache die Kasse stimmt und danach die Sintflut. 😞

    Ich finde es garnicht selbstverständlich, dass die Presse sich in dem Unsinn, den sie schreibt, einig ist. Ganz im Gegenteil, ich finde, dass ist ein Armutszeugnis für eine freie Presse.



  • Hallo zusammen,

    aktuell sind die Maßnahmen vom griechischen Parlament genehmigt worden und das Geld fließt wieder nach Athen.
    Schäuble äußert sich dazu, dass es keine weiteren Hilfen geben wird und ich frage mich, was wenn wir nächstes Jahr wieder genau so dastehen wie jeden Frühling in dieser Debatte? Wird er diesen Schritt wagen?

    Grüße



  • Hi Markie,

    das ist nur absurdes Theater. Ehrlich gesagt hätte ich von meiner Bank gerne auch einen unendlichen Kredit, der nie zurückzahlbar ist.
    Tatsächlich hat man vor einem Grexit aus dem Eurosystem soviel Angst, weil es dann weitere Südstaaten umreißt. Der point of no return ist mit Draghis Aufkaufpolitik längst überschritten.
    Tja, einen schwachsinnigen Italiener mit soviel Macht auszustatten war noch nie eine gute Idee.



  • pointercrash() schrieb:

    Ehrlich gesagt hätte ich von meiner Bank gerne auch einen unendlichen Kredit, der nie zurückzahlbar ist.

    Oah geil, ich auch



  • Man hört kaum noch von diesem Land. Das ist erstaunlich, denn dort spitzen sich zwei große Krisen Europas zu. Viele Flüchtlinge (in die EU) stranden von der Türkei über das Meer kommend an den griechischen Inseln. Das Schuldenproblem des Landes ist genau so ungelöst wie vor einem Jahr, als die Medien uns mit diesen Negativschlagzeilen täglich terrorisierten. Dann kamen scharenweise Migranten, und das GR Problem wurde unter den Teppich gekehrt.



  • Erhard Henkes schrieb:

    Man hört kaum noch von diesem Land. Das ist erstaunlich, denn dort spitzen sich zwei große Krisen Europas zu. Viele Flüchtlinge (in die EU) stranden von der Türkei über das Meer kommend an den griechischen Inseln. Das Schuldenproblem des Landes ist genau so ungelöst wie vor einem Jahr, als die Medien uns mit diesen Negativschlagzeilen täglich terrorisierten. Dann kamen scharenweise Migranten, und das GR Problem wurde unter den Teppich gekehrt.

    Jein, das Migrantenproblem war willkommen, ein anderes zu überdecken. Wir leben auf einem Flickenteppich, der jederzeit an dem einen oder anderen Eck einreißen könnte.
    Jedenfalls bist Du schuld, wenn morgen der DAX einbricht. 😉
    GR so halb am Leben zu erhalten und sich an dessen Zuckungen zu erfreuen, war einer EU unwürdig. Insofern habe ich den Brexit verstanden: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. GR hat Letzteres gewählt. Wohl bekomm's!



  • Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    Ja, wir sollten aus der EU und dem Euro austreten. Sofort. Unumkehrbar.



  • Erhard Henkes schrieb:

    Ja, wir sollten aus der EU und dem Euro austreten. Sofort. Unumkehrbar.

    Hast Du nicht was vergessen? Wer aus einem Lokal raus will, muß die Zeche zahlen und Merkel hat ordentlich anschreiben lassen.

    Du erinnerst Dich womöglich noch düster an den ESM? Wenn D aus der EU geht, kracht der Euro zusammen und die ganzen Sicherheiten werden fällig, aus möglichen Verlusten würden reale Schulden mit noch schlechteren Karten als GR, jemals wieder auf schwarz zu kommen, würde wohl der spektakulärste Staatsbankrott ever.

    Nein, die letzte Ausfahrt Brooklyn haben wir verpaßt, spätestens seit den Unterschriften unter den ESM.

    Glückliches Britannien, weder Euro noch EU zu haben.



  • Merkel hat ordentlich anschreiben lassen

    Merkel muss weg. 😉

    Glückliches Britannien, weder Euro noch EU zu haben

    Ja, interessantes und mutiges Experiment. Das trauen sich unsere Weicheier nicht. Sie wüssten gar nicht, was sie mit der gewonnenen Kraft anfangen sollten.



  • Menno Erhard, verstehste nicht?
    Der Drops ist gelutscht, es ist Schicht im Schacht, Ende im Gelände, der Zug abgefahren.
    Wir können nicht aus der EU, weil so ziemlich am gleichen Tag die Euro- Rechnung fällig wird. Wir können nur bleiben und hoffen, daß wir weder als erster noch als letzter aufstehen.

    Eine trostlose Angelegenheit und ebenfalls Merkel persönlich anzulasten. Auf regulärem Weg kriegste die Frau aber nicht weg, weil die Leute zuviel Angst davor haben, was nach Merkel kommen könnte.
    Allenfalls mag man eine parteiinterne Palastrevolution als Chance sehen, aber durch wen initiiert?

    Wenn Mme. M. 2017 antritt, wird sie's wieder, find' dich damit ab.


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