Anwendung und Datenbank



  • Was heißt bei einer bestimmten Größe, ab welcher denn ungefähr ?

    Danke im voraus...



  • Shinobi schrieb:

    Ja schon klar,

    aber in Access ist doch VB integriert, ist es nicht besser mit VB alles zu proggen, als mit dem Cbuilder ?

    Das ist AFAIK nicht VB, sondern VBA, was nicht das Gleiche ist. Und ich habe bisher auf Access-Datenbanken mit KADao zugegriffen. Wenn's wirklich schnell gehen sollte, konnte ich da auch direkt SQL-Befehle übergeben. Hat insgesamt den Vorteil, das ich nur dafür sorgen muss, das auf dem Rechner der MS-Jet-DB-Treiber drauf sein muss. Keine BDE und sonstiger Müll.

    mfG, Jens



  • AndreasW schrieb:

    Access stößt schnell an seine Grenzen. Die Accessdatenbanken machen ab einer gewissen größe enorme schwierigkeiten, die Programme stürzen dann öfters ab bis gar nichts mehr geht. Bei mittleren bis großen Anwendungen ist Access sichtlich überfordert und kriecht im Schneckentempo vor sich hin.

    Ist schon Mist - habe nicht allzu viel Erfahrung in DB-Progging und habe mit der BDE angefangen - bis jemand sagte, BDE sei Mist.
    Jetzt hab ich mich gerade mit ADO und Access so ein bisschen angfreundet - da wird wieder gesagt, dass das nicht so das wahre ist 😞

    Welche WIRKLICHEN Alternativen gibt es dann denn überhaupt noch 😕



  • 😕 Gute Frage 😕



  • Hi,

    ADO ist ansich schon recht gut. Wenn es möglich ist sollte man schon auf ADO zurückgreifen.

    Als Datenbank sind SQL- Server die Zukunft. Als Open Source SQL-Server hat sich im Privat-Bereich MySQL recht gut gemacht. MySQL ist um längen besser als eine Access- DB.

    Sicherlich gibt es bessere Datenbanken als MySQL. Ist aber kostenlos und kann durchaus mit kommerziellen Datenbanken mithalten. Dass MySQL nicht mit Oracle und CO mithalten kann ist klar. Da liegen aber auch preislich Welten dazwischen..

    Ansonsten kann man in der FAQ ein Link finden, auf dem so ziemlich alle Alternativen zur BDE und Access-DB aufgelistet sind.

    Shinobi schrieb:

    Was heißt bei einer bestimmten Größe, ab welcher denn ungefähr ?

    keine Ahnung ab welcher Größe. Letzendlich zählen auch die Anzahl der User, die gleichzeitig auf die Datenbank zugreifen und die Anzahl der Tabellen sowie Spalten in den Tabellen. Genaues kann ich da nicht sagen.

    Ich rate mal instinktiv davon ab Acess zu verwenden, wenn es Tabellen mit mehr als 300.000 Datensätze geben soll oder die Anzahl der Datensätze aller Tabellen 600.000 Datensätze übersteigt. Das ist keine getestete Grenze sondern mehr aus früheren Erfahrungen gewonnener Schätzwert.
    Wie gesagt habe ich aber keine Ahnung, ab welchen Punkt die Probleme auftauchen.

    Für kleinere Anwendungen reicht aber solch eine Acess- Datenbank durchaus aus.

    Wenn man Performance mit ins Spiel bringen möchte, kann man sich von Access getrost verabschieden. Access steht im Widerspruch zur Performance.

    Fazit: Wer gar nicht erst mit Access anfängt hat auch die Probleme nicht.



  • Naja, Access hat zumindest den Vorteil, dass man bei zunehmender Größe der Datenbank ohne Probleme eine MS SQL Server DB draus machen kann. Für ein vielleicht später mal kommerziell einzusetzendes Produkt gar nicht so schlecht (aber natürlich auch teuer). Und mit zum Wichtigsten in Sachen Performance zählt immer auch das DB-Design. Bei MySQL ist die Einrichtung der DB wohl nicht so Kormfortabel (und wer will sich schon immer gleich'nen DB-Server installieren, ist ja auch bei der Weitergabe des Programms ein bischen problematisch).



  • Hi,

    AndreasW schrieb:

    Hi,
    Sicherlich gibt es bessere Datenbanken als MySQL. Ist aber kostenlos ...

    Nicht unbedingt: http://www.mysql.com/products/licensing.html

    Bl@ckbird schrieb:

    Ist schon Mist - habe nicht allzu viel Erfahrung in DB-Progging und habe mit der BDE angefangen - bis jemand sagte, BDE sei Mist.

    Die BDE gilt als sehr schnell und stabil - eigentlich eine gute Sache. Sie hat leider zwei Nachteile:
    1. Man muß auf dem Client-Rechner die BDE installieren - damit kann man leben.
    2. Borland hat beschlossen, die BDE nicht mehr weiterzuentwickeln - das ist schlecht. (Ich würde rasend gerne wissen, warum Borland das macht.)



  • die bde hat noch mehr nachteile
    für kleine anwendungen ist sie durchaus nicht schlecht (da einfach zu handeln)
    bei größeren datenmengen zerschießt es dir regelmäßig den header der tabellen
    und das fängt schon bei 100.000 Datensätzen an



  • ein weiterer Grund wäre, dass Borland anscheinend ums verrecken die Speichlöcher in der BDE nicht im Griff bekommt und die BDE sich auf dem Markt nicht gegen SQL- Server durchsetzen kann.



  • Hi.

    Jester2000 schrieb:

    die bde hat noch mehr nachteile
    für kleine anwendungen ist sie durchaus nicht schlecht (da einfach zu handeln)
    bei größeren datenmengen zerschießt es dir regelmäßig den header der tabellen
    und das fängt schon bei 100.000 Datensätzen an

    Also daß das die Schuld der BDE ist, wage ich zu bezweifeln. Sie kommuniziert doch nur über einen Treiber (z.B. ODBC) mit der Datenbank, nimmt also keine direkten Zugriffe vor. Sowas ist meist der Datenbank selbst zuzuschreiben. Access ist da (wie schon erwähnt) ein Kandidat und über Paradox habe ich auch schon schlimme Sachen gehört.

    AndreasW schrieb:

    ein weiterer Grund wäre, dass Borland anscheinend ums verrecken die Speichlöcher in der BDE nicht im Griff bekommt und die BDE sich auf dem Markt nicht gegen SQL- Server durchsetzen kann.

    Speicherlöcher sind natürlich widerlich, aber die BDE ist keine Datenbank und steht daher nicht in Konkurenz zum SQL-Server oder irgend einer anderen Datenbank. Ich habe die BDE eher als "Borland's ADO" verstanden.
    Ich habe manchmal den Eindruck, daß der Entwicklungs-HickHack von Borland (Kylix, BuilderX, BDE absägen, ...) auch der Aufrechterhaltung des Mangels gilt - also letztlich um Kohle zu machen. 😞


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