Selber Gitarre beibringen?



  • "Polyphon" bedeutet eigentlich nur, dass es mehrere Stimmen (=Poly) gibt, die eigentständig geführt werden. Der Zusammenklang an sich ist nur dann polyphon, wenn jede einzelnote, aus denen er besteht, Teil einer eigenen Stimme ist. (s. Bachs Kunst der Fuge). Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass dieses Wort so entfremdet wird. Bei Keyboards heisst es: "32-fache Polyphonie" usw., dabei meinen die nur, dass 32 Töne gleichzeitig gespielt werden können. Dennoch kann der Akkord,der gespielt wird, homophon sein, was dann ?
    E-the-Real



  • Helium schrieb:

    Und nicht jeder ist mit nem Pleck langsam

    toter Link



  • Alleine das "yngwie" im URL sagt alles. :p



  • Jover: Da hast du wohl den falschen Zeitpunkt erwischt.



  • nman schrieb:

    Alleine das "yngwie" im URL sagt alles. :p

    👍 Du sagst es 🙂
    Bei mir funktioniert der Link übrigens.



  • @Helium:
    Danke für die Links. Erstaunlich, was sich da in den letzten beiden Jahren getan hat. Das letzte Mal, wie ich mich ein wenig darum gekümmert habe, gab es zwar schon VST (wo gibt's die Spezifikationen? hast Du einen schnellen Link?), aber noch keine Umsetzungen - Software Synths gab es ein oder zwei - Yamaha und noch einer...
    Das sehe ich wieder mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
    Freuen tun mich die ganzen Umsetzungen schon - aber - gibt's eigentlich noch Gründe selbst was zu proggen? Was man auch immer in den Raum wirft, man kriegt ein paar Links an den Kopf geworfen und dahinter ist dermassen viel Zeug, dass man nur noch abwinkt...



  • wo gibt's die Spezifikationen? hast Du einen schnellen Link?

    http://ygrabit.steinberg.de/

    Ob der schnell ist, weiß ich allerdings nicht. 🤡



  • ethereal schrieb:

    "Polyphon" bedeutet eigentlich nur, dass es mehrere Stimmen (=Poly) gibt, die eigentständig geführt werden. Der Zusammenklang an sich ist nur dann polyphon, wenn jede einzelnote, aus denen er besteht, Teil einer eigenen Stimme ist. (s. Bachs Kunst der Fuge). Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass dieses Wort so entfremdet wird. Bei Keyboards heisst es: "32-fache Polyphonie" usw., dabei meinen die nur, dass 32 Töne gleichzeitig gespielt werden können. Dennoch kann der Akkord,der gespielt wird, homophon sein, was dann ?
    E-the-Real

    exakt.
    Ich meine nicht, Helium, Akkorde zu spielen. Akkorde sind eben Akkorde und nicht einzelne Stimmen.
    Selbst bei Akkorden ist es mit Plektren nicht mögliche, die Töne zusammen zu spielen.
    Du kannst mit dem Plektrum durchstreichen, dann kommen die Töne aber nacheinander.
    Und mehrere Stimmen kriegst du beim plektrum nicht hin.
    Oder stücke, bei denen durch wiederholen desselben tones ein orgelpunkt erzeugt wird, während man mit einer weiteren Stimme die Melodie spielt (wieder Asturias 😃 ) ist erst recht unmöglich.
    Dein Beispiel ist wirklcih beeindrucken, das krieg ich so nichtmal mit meinen Fingern hin. Hast du dazu auch Noten/Tabs bzw titel/interpret?
    Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass dies ohne technische Tricks so klingt, besonders bei den schnellen Läufen der Tonleiter entlang ist dies IMO unmöglich, das ganze ohne Aufschläge und Abzüge zu spielen. Und Aufschläge und Abzüge hören sich nie so sauber getrennt an. Ich finde das zu perfekt.

    Ich spiele mit dem Gedanken, ein Video von mir zu machen, damit ihr seht, wie finger sehr wohl schnell sind.
    Wenn ihr webspace gebt, np 😃



  • Black Shadow schrieb:

    Hast du dazu auch Noten/Tabs bzw titel/interpret?

    siehe www.yngwie.org



  • Ok, ihr habt recht. Ich hab bisher polyphon so verwendet, wie es heute eben oft verwendet wird (siehe Beispiel bei Keyboards).



  • wie siehts denn aus mit deinem Gitarre spielen?

    Grundsätzlich brauchst du ein wenig Musiktheorie um's dir selber beizubringen. Und vergiss Brusch... der ist zwar zum wanderklampfen okay, aber alles andere ist müll.

    Nimm dir einfache Kinderlieder und versuche diese auf der Gitarre nachzuspielen.
    Wenn du denkst, Du hast ein Gefühl fürs Griffbrett, dann nimm Dir nen Spiegel und übe, indem du nur in dne Spiegel schaust.
    Nichts sieht schlimmer aus, als nen Gitarrist, der wie beim Reiern vorgebeugt spielt und auf das Griffbrett starrt.
    Anschließend versuchst du einfache zweistimmige Sachen. wenn du hier bist und dihc nebenbei etwas mit Akkorden befasst, wirst du merken, dass viele mehrstimmige Stücke auf Grundakkorden basieren, was Dir das Spielen extrem erleichtern wird, weil du anfängst in Akkorden deine Melodien zu denken. Irgendwann fängst du dann an, ein wenig mit pickings und septimen, etc rumzuspielen...
    Wenn du da bist, meld dich noch mal.. so in 3 oder 4 Jahren...


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