Warum habt ihr euch fuer Linux entschieden?
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Aoeke schrieb:
Hi Leute...
Mich interessieren mal eure Meinungen und Ansichten, warum ihr Linux benutzt und nicht Windows oder sonst was.
Also was hat euch dazu gebracht, auf Linux umzusteigen?
Dieser Thread ist vollkommen ernst gemeint also lasst bitte irgendwelches rumgespamme.
MfG AoekeEDIT: Ich habe mal den Titel ein wenig veraendert.
aus dem ganz einfachen grund, weil mich windows anko*z*. schlechter support bzw nur gegen geld(z.b. 64bit), langsam, mit jeder neuen version langsamer werdend, nicht wirklich konstrollierbar(registry), spyware(alexa), unsicher(DCom/RPC)... windows versionen stürzen auch noch reihenweise ab (versehentliches verschieben der taskleiste während man online ist unter win9x oder fehler des rpc dienstes. hab ich schon reihenweise gesehen und ich rede hier nicht von lovesan/blaster).
mfg
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ich verwende Fedora und WinXP parallel und bin mit beiden OS zufrieden. Ganz auf Linux will ich wegen Spielen, DirectX Programmieren und Hardware Problemen nicht umsteigen.
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Ich finds einfach schön, immer wieder auf gut Glück einen Befehl einzugeben, den es dann tatsächlich gibt :D. Deswege benutzt ich Linux, aber parallel eben auch noch Win XP, weil Windows im Desktop Bereich immer noch die Nase weit vorne hat.
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terraner schrieb:
aus dem ganz einfachen grund, weil mich windows anko*z*. schlechter support bzw nur gegen geld(z.b. 64bit), langsam, mit jeder neuen version langsamer werdend, nicht wirklich konstrollierbar(registry), spyware(alexa), unsicher(DCom/RPC)... windows versionen stürzen auch noch reihenweise ab (versehentliches verschieben der taskleiste während man online ist unter win9x oder fehler des rpc dienstes.
Komisch, ich hatte alle Versionen von Windows 3.11 über 95 bis Windows XP mit Ausnahme von Windows ME und bei mir sind _alle_ stabil gelaufen.
Muss also an dir liegen!
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wenn man versehentlich die taskleiste verschiebt und das os abstürtzt, nenne ich das eben instabil. dann wären da noch die abstürze mit windows98se wegen zuviel ram (>768mb, win95-98se können nicht mehr als 512mb addressieren), obwohl man den ms-patch installiert hat. und das sich ein system aufhängt, weil auf einer diskette ein kaputtes archiv ist, finde ich absolut lächerlich, passiert aber trotzdem. was meinen pc unter windows am häufigsten zum absturz gebracht hat, war das switchen mit alt+tab aus einem spiel, auf den desktop. manchmal (manchmal ist einfach zu oft) einfach stehengeblieben oder blue screen. es mag ja sein, dass das an der cpu-auslastung durch die spiele liegt, aber unter linux passiert das eben nicht.
mfg
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Vielleicht, weil man sich mit Linux ein bisschen auskennen MUSS, was möglicherweise zur Folge hat, dass die Leute, die Linux nutzen, automatisch mehr Kenntnisse und ein besser konfiguriertes System haben?
Bei Windows hockt sich ja jeder DAU davor und schreit dann "wäääh scheiß Windows".Natürlich gebe ich gerne zu, dass Win9X sich von anderen Programmen schon mal aus dem Konzept hat bringen lassen, da es nicht so restriktiv war. Aber das Thema ist im Jahre 2004 schon lange gegessen.
Aber Microsoft hat einfach auch den psychologischen Fehler (IMO) gemacht, "Diese Anwendung wird aufgrund eines ungültigen Zugriffs beendet." -> "scheiß Windows"
Inzwischen wird die Anwendung einfach gekickt -> "hey, das Programm stürzt ab!"
Aber mit solch feinen Unterschieden beschäftigt sich eben der Otto Normalbenutzer eben nicht.
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Aber Microsoft hat einfach auch den psychologischen Fehler (IMO) gemacht, "Diese Anwendung wird aufgrund eines ungültigen Zugriffs beendet." -> "scheiß Windows"
Inzwischen wird die Anwendung einfach gekickt -> "hey, das Programm stürzt ab!"Nicht ganz. Unter Win9x hat so gut wie jedes abstürzende Programm gleich das ganze System mitgerissen. Ich hab zB mal (in meiner ME Zeit) als Test eine Division durch null gecodet. Folge: Vom Bluescreen bin ich zwar (ausnahmsweise) zurückgekommen, doch dann beim folgenden herunterfahren is Windows endgültig abgeschmiert. Da hat MS mit WinXP deutlich nachgebessert. zB neulich hat sich der Explorer mit ner grausigen Fehlermeldung verabschiedet, nach einem Neustart (des Explorers) bin ich stabil weitergefahren. Aber so war Linux (bzw Unix) von Anfang an ausgelegt. Immerhin hat es auch nicht als ein graphischer Patch eines gekauften Informatik - Experiments das Licht der Welt erblickt.
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Ja der "BlueScreen" war auch so ne Sache, den bringt XP und 2000 bei dem selben Problem einfach nicht. Der BlueScreen war aber i.d.R. ein Signal dafür, dass ein _Programm_ mist gebaut hat.
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Ja der "BlueScreen" war auch so ne Sache, den bringt XP und 2000 bei dem selben Problem einfach nicht. Der BlueScreen war aber i.d.R. ein Signal dafür, dass ein _Programm_ mist gebaut hat.
Das kann man natürlich auch wieder anders auslegen: Das Betriebssystem hat zugelassen, dass eine Anwendung mist baut

Anselm Lingnau schrieb:
Das ist halt der Unterschied: Unix ist ein Betriebssystem mit Tradition, die anderen sind einfach von sich aus unlogisch.
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ChockoCookie schrieb:
Da hat MS mit WinXP deutlich nachgebessert. zB neulich hat sich der Explorer mit ner grausigen Fehlermeldung verabschiedet, nach einem Neustart (des Explorers) bin ich stabil weitergefahren. Aber so war Linux (bzw Unix) von Anfang an ausgelegt. Immerhin hat es auch nicht als ein graphischer Patch eines gekauften Informatik - Experiments das Licht der Welt erblickt.
Bei WinXP ist auch der NT-Kernel und nicht wie bei Win9x.
Solange der NT-Kernel läuft, kann sich die explorer.exe neustarten, aber das gibt´s schon lange (NT,2000).
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Ich benutze Linux, weil
1. das System schön/strukturiert aufgebaut ist
2. das System standardisiert ist
3. es gute Anwendungen kostenlos und mit Source Code gibt
4. Linux (bei mir) stabiler läuft und ich größeren Sicherheitsproblemen aus dem Weg gehe
5. ich mit einem einfachen Programm nicht nur mein System, sondern auch alle Anwendungen auf den aktuellen stand bringen kann (Debian apt-get)
6. der absolute Uber-Compiler dabei ist (GCC)
7. sich Linux bei mir im Gegensatz zu Windows2k installieren lässt
8. die Installation von Programmen viel angenehmer ist (installier mal ein komplettes Office unter Windows mit einer Anweisung. inklusive aller Dependencies)
9. ich das Design besser bestimmten kann (Windowmanager)
10. ich mich nicht zu einem Sklave von MS proprietären Zeugs mache, was die alle 3 Jahre ändern (siehe zB. WinForms vs Avalon)
11. ich auf der besseren Technology arbeite(reicht das? :))
@Optimizer
das dein Windows gut läuft ist hier total OT und hat nichts mit dem Thread zu tun. Bitte unterlass derartiges rumgetrolle und konzentrier dich auf das Thema.
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kingruedis rede ist von meiner seite aus nicht mehr viel hinzuzufügen, außer dass statt apt-get emerge bei mir arbeitet

warum ich umgestiegen bin?
mein Windows (XP) ist mit der Zeit immer langsamer geworden, und ich hatte zum ausprobieren schon seit längerem Linux drauf. anscheinend war aber meine festplatte etwas kaputt, und Windows konnte damit überhaupt nicht umgehen. dateien löschen (was ja eigentlich eine nullsekundenarbeit sein sollte) dauerte minuten!
dann hab ich mich einmal umgesehen, welche programme ich unter windows oft verwende: ein ICQ client, ein filesharing programm, ein browser und eine office suite (eine entwicklungsumgebung hatte ich auch, aber unter linux mache ich alles nur noch über div. editoren. jetzt auch manchmal das neue kdevelop). nachdem ich unter linux alles hatte, was ich zum leben brauchte, hab ich windows von meiner platte verbannt.
unter linux ist die beschädigte festplatte dann noch ca. 1/2 jahr mit konstanter geschwindigkeit gelaufen, irgendwann war die aber dann total kaputt. jetzt hab ich einen neuen computer sofort mit linux drauf, und meinen verwandten hier zu hause hab ich auch linux draufgetan (auf deren computer). warum mein server unter linux läuft und nicht unter windows sollte wohl klar sein
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DJ BlackEagle schrieb:
ChockoCookie schrieb:
Da hat MS mit WinXP deutlich nachgebessert. zB neulich hat sich der Explorer mit ner grausigen Fehlermeldung verabschiedet, nach einem Neustart (des Explorers) bin ich stabil weitergefahren. Aber so war Linux (bzw Unix) von Anfang an ausgelegt. Immerhin hat es auch nicht als ein graphischer Patch eines gekauften Informatik - Experiments das Licht der Welt erblickt.
Bei WinXP ist auch der NT-Kernel und nicht wie bei Win9x.
Solange der NT-Kernel läuft, kann sich die explorer.exe neustarten, aber das gibt´s schon lange (NT,2000).Ja, ich weis schon das in XP ein umgebauter NT kernel läuft. Nur war WinNT/2000 für die meisten Spiele unbrauchbar.
@Optimizer: Es geht nicht darum ob WIN einen Bluescreen bringt. Der wär mir herzlich egal. Das Problem war nur, das nach einem Bluescreen (zb wenn man die CD ohne vorwarnung rausnahm) das System derart instabil war, das meistens weitere Bluescreens folgten, bis es abgekratzt ist. Und selbst wenn man zum Desktop zurückgekommen ist, war das System *extrem* labil. Also im endeffekt hat es nichts gebracht das alle Programme den eigenen Addressraum haben, weil ein Prozess, der abstürzte, meistens alles mitnahm. Hingegen die NT Reihe ist viel stabiler gecodet. Wahrscheinlich weil sie das Sicherheitskonzept von Unix "übernommen" hatte.
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davie schrieb:
warum ich umgestiegen bin?
mein Windows (XP) ist mit der Zeit immer langsamer geworden, und ich hatte zum ausprobieren schon seit längerem Linux drauf. anscheinend war aber meine festplatte etwas kaputt, und Windows konnte damit überhaupt nicht umgehen. dateien löschen (was ja eigentlich eine nullsekundenarbeit sein sollte) dauerte minuten!
dann hab ich mich einmal umgesehen, welche programme ich unter windows oft verwende: ein ICQ client, ein filesharing programm, ein browser und eine office suite (eine entwicklungsumgebung hatte ich auch, aber unter linux mache ich alles nur noch über div. editoren. jetzt auch manchmal das neue kdevelop).So in etwa schaut es bei mir auch aus. Ausser Trillian habe ich nur ein / zwei weitere Programme drauf, die nur unter Windows laufen. Und zum Loeschen eines Ordners brauch er etliche Sekunden, und am Ende kommt die Meldung "Zugriff verweigert"... Jetzt will ich mir auch erst mal Linux installieren und ein wenig rumprobieren.. Wollte mir nur noch ein paar Argumente anhoeren, ob einiges vielleicht auch auf mich zutrifft, und ob ich deshalb dann auch irgendwann richtig wechsele.. Aber erstmal installiere ich es, um zu testen.. Weiss aber leider noch nicht welche Distru und wie man sich da einarbeitet..

MfG Aoeke
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Optimizer schrieb:
terraner schrieb:
aus dem ganz einfachen grund, weil mich windows anko*z*. schlechter support bzw nur gegen geld(z.b. 64bit), langsam, mit jeder neuen version langsamer werdend, nicht wirklich konstrollierbar(registry), spyware(alexa), unsicher(DCom/RPC)... windows versionen stürzen auch noch reihenweise ab (versehentliches verschieben der taskleiste während man online ist unter win9x oder fehler des rpc dienstes.
Komisch, ich hatte alle Versionen von Windows 3.11 über 95 bis Windows XP mit Ausnahme von Windows ME und bei mir sind _alle_ stabil gelaufen.
Muss also an dir liegen!von 1.0 bis XP hab ich bisher jedes windows (unfreiwillig!) in die knie gezwungen...
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Aoeke: Kauf Dir einfach mal Mandrake oä (mit Handbüchern!), installiere es und verwende es, der Rest kommt wenn Du brav Handbücher und Dokumentationen liest von ganz alleine.

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als einsteigerdistris werden meistens mandrake, suse, redhat/fedora empfohlen. ich hab bisher nur mandrake genutzt, war damit aber sehr zufrieden.
hier noch ein link zu einem tut, das benutzer-levels, rechte etc. erklärt
mfg
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kingruedi schrieb:
@Optimizer
das dein Windows gut läuft ist hier total OT und hat nichts mit dem Thread zu tun. Bitte unterlass derartiges rumgetrolle und konzentrier dich auf das Thema.Ich habe nur die Möglichkeit in Erwägung ziehen wollen, dass Linux unter anderem auch deshalb zuverlässiger läuft, weil dort einfach in der Regel kompetentere Leute daran arbeiten.
Ich habe nicht damit angefangen, Windows und Linux zu vergleichen, aber so eine unbegründete Aussage wie die, auf die ich mich bezogen habe, wollte ich auch nicht im Raum rumstehen lassen.Zum Thema: Ich hab auf nen alten Zweitrechner Linux drauf und fange gerade an, mich damit zu beschäftigen. Bei mir ist es also keine "Entscheidung", sondern Erkundungsdrang.
Ich werde aber wohl allein schon wegen Spielen nie ausschließlich Linux nutzen.
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Optimizer schrieb:
kingruedi schrieb:
@Optimizer
das dein Windows gut läuft ist hier total OT und hat nichts mit dem Thread zu tun. Bitte unterlass derartiges rumgetrolle und konzentrier dich auf das Thema.Ich habe nur die Möglichkeit in Erwägung ziehen wollen, dass Linux unter anderem auch deshalb zuverlässiger läuft, weil dort einfach in der Regel kompetentere Leute daran arbeiten.
Vielleicht gibt es dafür einen einleuchtenden Grund?
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Ich hatte mal auf einem Rechner Linux installiert, um einen realistischen Internetserver zu haben (Apache, PHP, Perl drauf, welches auch so funktioniert, wie auf dem (Linux)Internetserver (die Windowsversion sind leicht anders)).
Ich haber ganz schön lange drangesessen und habs immer noch nicht verstanden, obwohl ich schon SuSE benutzt habe.