Deutschreferat: Buchvorstellung
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Im Grunde hast du recht. Habs eigentlich auch nur vorgeschlagen, weil ichs auch schon seit Ewigkeiten lesen wollte, aber bisher nicht dazu gekommen bin.

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leider wurde "Die Verwandlung" von Kafka beireits vorgestellt und "Die Leiden des jungen Werthers" haben wir vor den Ferien in der Schule gelesen (fand ich persönlich eigentlich ganz gut!). Um was genau geht es in "Draußen vor der Tür"?
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Wie wäre es mit Der Vorleser | ISBN: 3257060653 oder Geschlossene Gesellschaft | ISBN: 3499157691?
Weiß zwar nicht, ob das für den Deutschuntericht geeignet ist, aber man könnte auf jeden Fall eine Menge dazu schreiben/erzählen...
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Vielleicht "Die Physiker" von Dürrenmatt.
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Dürrenmatt ist auch sehr schön. Da wäre auch "Der Auftrag" ganz nett. Das ist ja nämlich mal etwas etwas anderes.

"Draußen vor der Tür" ist typische Trümmerliteratur, also relativ alltäglich. Wobei das Stück da doch ein wenig rausfällt. Jedenfalls hat es einige Parallelen zu "Woyzeck" (was sonst auch gut zum vorstellen wäre) wie ich finde.
Es geht ganz grob gesagt darum, dass ein zurückkehrender Soldat aus dem 2. Weltkrieg sich eigentlich umbringen will, aber das nicht klappt. Er trifft auf einige Personen und verzweifelt immer mehr. Selbst als Leser verzweifelt man teilweise, weil es einerseits total lächerlich ist, was die anderen Personen sich leisten, zum anderen ist es aber auch fast wie aus dem Leben gegriffen. An vielen Stellen muss man aber auch schmunzeln, weil die Situationen vor lauter Verzweiflung schon wieder lustig werden. Und es ist mal wieder so ein typisches Drama, bei dem man am Ende keine Ahnung hat, ob der Held noch lebt oder schon tot ist.Lies dir sonst mal die Rezensionen bei Amazon durch, da erfährt man auch viel. Das Drama liest sich jedenfalls schnell weg, 2 Stunden maximal, dann ist man durch.
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Mir persönlich haben Shakespeares Hamlet und Macbeth ganz gut gefallen.
Da gibts von Reclam die kleinen gelben Bücher die den Geldbeutel auch nicht zu sehr belasten.
Und wer würde im Unterricht nicht gerne Hamlet zitieren:
Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage. Ob's edler im Gemüt, die Pfeil und Schleudern des wütenden Geschicks erdulden, oder sich waffnend gegen eine See von Plagen durch Widerstand sie enden? Sterben- schlafen- Nichts weiter!

McBeth ist auch recht gut, aber etwas blutrünstig.
Noch empfehlen könnte ich Die Räuber von Schiller ist zwar nicht der Hit aber sehr leicht zu lesen.
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--Doppelpost--
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"Die Räuber" sind grauenvoll. Und Shakespeare halte ich eher für den Englisch-Unterricht für sinnvoll. In Deutsch hat das nichts zu suchen. Dann schon eher 1984, da kommt es auf die Sprache nicht allzu sehr an... obwohl's auch eher in den Englischunterricht gehören würde.
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Ich meinte natürlich die Deutsche Übersetzung.Lässt sich leicht lesen und jeder hat schonmal den Titel gehört aber noch nie worum es indem Buch geht(Hamlet).
Deswegen könnte das Buch für den OP von interesse sein.Ja wie ich schon sagte die Räuber sind nicht gerade der Hit.Aber bei vielen Lehrern ungemein beliebt.
Desweiteren wäre noch Faust zu nennen ist aber IMHO für eine normale Buchbesprechung ein bisschen zu umfangreich und schwer zu lesen.
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Ist mir schon klar, dass die deutsche Übersetzung gemeint war. Shakespeare gehört IMHO aber nicht deutsch! Das ist doch Stilbruch.
Von diesen ganzen Standard-Klassikern würde ich sowieso Abstand nehmen. Erstens werden die LehrerInnen darüber bestens Bescheid wissen, zweitens werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit sowieso noch behandelt und drittens sind sie zum größten Teil für Jugendliche von heute echt unerträglich.
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Dürrenmatt fände ich auch gut, z.B. "Der Richter und sein Henker", Kafka ist auch ok.
Max Frisch: Homo Faber
Alfred Andersch: Sansibar oder der letzte Grund
ein relativ neues Werk wäre Grass: "Katz und Maus"."Der Vorleser" haben wir auch in der Klasse gelesen, du kannst es schon nehmen wenn du willst, aber es kommt wahrscheinlich auf den Lehrer an.
Jan schrieb:
Ist mir schon klar, dass die deutsche Übersetzung gemeint war. Shakespeare gehört IMHO aber nicht deutsch! Das ist doch Stilbruch.
Shakespeare ist einer der wenigen nicht deutschen Autoren, die auch im Deutschunterricht gelesen werden. Ich überlege mir im Moment was ich für Bücher auf die Matur lesen soll, und da dürfen wir auch Shakespeare nehmen. Vielleicht weil er die deutsche Literatur beeinflusst hat oder so.
Allerdings rate ich dir trotzdem davon ab. Das was Jan über Klassiker gesagt hat stimmt, vor allem auch für Shakespeare. Wahrscheilich werdet ihr eh noch etwas von ihm lesen (Deutsch oder Englisch Unterricht).
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Das hier noch niemand den Anhalter erwähnt hat...

Ok, ist auch nicht ganz "klassisch". Aber wer weiss, für meine Kinder in 10 Jahren...
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Wenn schon D. Adams, dann würde sich zum Vorstellen glaub ich "Die letzten ihrer Art" besser eignen. Damit wird man auch nicht so in diese "Freak-Ecke" gestellt.
