Windows installieren



  • Das wichtigste fehlt:

    - aktuelles SP installieren
    - Blaster Patch installieren
    - Kabel wieder rein
    - windowsupdate, und alle anderen sicherheitsrelevanten Patches installieren.



  • schick, ich werde es mir mal abspeichern,
    falls ich irgendwann mal ein windows über 98 installieren muss
    (die zeiten werden kommen, ich werde nicht dran vorbei rutschen können 😞 )



  • estartu_de schrieb:

    Ich finde es schrecklich, wenn Leute mit Paranoia oder anderen Ticks PC für viele Bentuzer einrichten dürfen. Ich kann hier jeden Tag einem zusehen und liege regelmäßig vor Lachen unter dem Tisch, weil er wieder Blödsinn macht.

    Du versucht wohl Linux nachzumachen - er DOS. Beides verursacht beim Beobachter Lachanfälle. :p 🤡

    Was ist daran lustig?
    Die Windows Standardeinstellungen sind halt unsicher. Ob man alles machen muss was volkard macht, ist sicher persönliche Ansicht - aber generell mache ich es ähnlich.

    PS:
    und was hat das mit Linux oder DOS zu tun (bzw. was haben Linux und DOS miteinander zu tun?)
    😕



  • SG1 schrieb:

    - aktuelles SP installieren
    - Blaster Patch installieren
    - Kabel wieder rein

    Wenn man hinter einem Router (richtig eingestellt - vorrausgesetzt), kann man ja das kabel drin lassen und die Patches in ruhe runter ziehen...



  • estartu_de schrieb:

    Aber so ein Quark wie Papierkorb wegmachen oder was auch immer danach noch war - okay, dein System, aber ich will damit niemals arbeiten müssen.

    das ist natürlich nur für mich gemacht. den papierkorb wegmachen erlaube ich mir nur, weil ich seit nem halben jahr nicht mehr im papierkorb nach gelöschten sachen suchen mußte.
    und es wird folgen, daß meine sourcecodes mindestens einmal pro tag auf meinen web-server gebackuppt werden.

    Ich finde es schrecklich, wenn Leute mit Paranoia oder anderen Ticks PC für viele Bentuzer einrichten dürfen. Ich kann hier jeden Tag einem zusehen und liege regelmäßig vor Lachen unter dem Tisch, weil er wieder Blödsinn macht.

    kenn ich. hab jahrelang regelmäßig an nem pc gesessen, dessen uhr falsch ging aber ich durfte sie nichtmal korrekt stellen, weil das nur admins durften.

    Du versucht wohl Linux nachzumachen - er DOS. Beides verursacht beim Beobachter Lachanfälle. :p 🤡

    tja, ich hasse es, alles in "C:\Dokumente und Einstellungen\volkard\Eigene Dateien" liegen zu haben. ich hab sie jetzt auf D:\. ein kleines logonscript hilft.

    mkdir "%userprofile%\home"
    subst d: "%userprofile%\home"
    

    ja, ich hab kein "cd ~" und keine möglichkeit, immer ~ zu schreiben, wo ich mag. also schreib ich d:\ statt ~ und kann damit leben. würde ich nicht manchmal bei linux gucken, was die für praktische dinge kennen, würde ich vermutlich immernoch dateien mit der maus kopieren.

    zufällig richte ich heute oder morgen für nen fremden so nen windows-rechner ein. was ich bei ihm lassen werde, ist daß er nicht als Administrator surfen soll. hab ihm 7 dialer weggemacht und bestimmt nochmal so viele nicht gesehen. aber er wird sich natürlich als Benutzer selber druckertreiber ziehen können, nen papierkorb haben, die uhr stellen können und all das. sogar die tele-tubbies-wiese bleibt drauf.
    ich wollte hier nicht vorstellen, wie man für fremde leute win installiert, sondern wie ich es mag. zum einen, weil es erschreckend lang ist und die 20 seiten gentoo-installationsanleitung (dank der freund ein #cpp klappte das sogar) verlieren ihre außergewöhnlichkeit. und da hier auch viele programmierer sind, haben sie evtl manchmal ähnliche vorlieben wie ich und tauschen mit mir tricks.
    das backup-programm wird noch gebaut werden müssen.



  • SG1 schrieb:

    Das wichtigste fehlt:

    - aktuelles SP installieren
    - Blaster Patch installieren
    - Kabel wieder rein
    - windowsupdate, und alle anderen sicherheitsrelevanten Patches installieren.

    updates saugt win von allein, sobald es am netz ist.
    bin davon ausgegangen, daß die interne firewall gegen die angreifer dicht macht, selbst ohne besondere patches. SP1 ist bereits auf der windows-cd, die ich habe.



  • Shade Of Mine schrieb:

    PS:
    und was hat das mit Linux oder DOS zu tun (bzw. was haben Linux und DOS miteinander zu tun?)
    😕

    man benutzt in DOS den norton-commander und in Linux den midnight-commander.
    da beide fast gleich aussehen und ähnlich praktisch sind, sind beide betriebssysteme gleich.
    daß ich unter win die frechheit besitze, den mülligen explorer zu meiden, und far (sieht genauso aus, wie der norton/midnight-commander) benutze, versuche ich dos/linux nachzumachen.
    ist doch ganz einfach, oder?



  • Deshalb nach dem ganzen Quark -> Image ziehen, dann spart man sich das beim nächsten mal. Nach der dritten Neuinstallation hatte ich das langsam mal raus :).

    Ansonsten bin ich da ziemlich blauäugig -> entweder die Firma sorgt für Sicherheit (Server -> Firewall) oder meine Daten haben halt pech gehabt (ich sicher für mich auch langfristig interessante Quellcodes eh noch mal privat).



  • volkard schrieb:

    das backup-programm wird noch gebaut werden müssen.

    Da ueberlege ich auch gerade - da ich einen Content-Server bei mir rum stehen habe, dachte ich mir, es muesste ja vernuenftig moeglich sein bestimmte Ordner gezipt (vermutlich als *.tar.gz) auf den Content-Server zu kopieren und die Freigabe dort zu kappen -> so dass die Daten nur noch durch einen Festplatten crash verloren gehen koennen, da sie uebers Netzwerk nicht erreichbar sind. Dort laeuft ein Samba Server und die Festplatte mit den Shares ist als 'nicht ausfuehrbar gemountet' (das sollte gegen Angriffe von aussen schuetzen ;)).

    Nur ueberlege ich, wie man diese Backups am besten erstellt. Vorallem wie man dem Samba Server sagt: jetzt gib das Backup Share frei.

    uU n kleinen Daemon dort laufen lassen, der nur die Daten entgegen nimmt und keine returned (Backups zurueckspielen ist bei mir Admin Aufgabe - dies sollte unter normalen Umstaenden ja nicht vorkommen).

    oder uebertreibe ich gerade?



  • oder uebertreibe ich gerade?

    nein. übertreibungen gibts doch gar nicht bei sowas.
    ich dachte nur in ne ganz andere richtung. die langen netzwerkwege und mein verlangen, das backup in nem anderen haus zu haben, verlangen eh kryptografie.

    ich lasse einfach die *.tar.bz2 durch gpg laufen und krieg ne *.tar.bz2.gpg und die kann ich ruhigen gewissens auf nen beliebigen fremden ftp-server uppen. und da der in nem anderen haus, ner anderen stadt, nem anderen land ist, gehen vermutlich nicht mein rechner und der ftp-server gleichzeitig kaputt.

    die scripts zum erzeugen der .tar.bz2.gpg und uploaden sind trivial. das "backup-programm" wird als aufgabe haben, die richtigen dateien auszusuchen. sowas wie
    +

    -/Debug/
    -/Release/
    -.bak
    -
    .tmp
    -.ncb
    -/var/

    ähm. für masken wie /Debug/ hat kein packer, den ich kenne, verständnis. und eh will ich keine global rumgammelnden (am schluß sogar nur durch admin änderbare) listen, was gepackt werden soll. nee, ich will ähnlich wie die .htaccess das auf verzeichnisebene dem user erlauben. ich denke, damit könnt ich leben. ob ich für /Debug/ ne regexp-klasse schreiben soll? hab leider gar keine große lust dazu.



  • Cool, volkards Windows-System klingt ja schon fast richtig benutzbar. 🙂

    ShadeOfMine: Warum löst Du das ganze nicht mit CVS oä? (siehe dazu auch hier)
    Ich hätt auch noch eine dumme Frage: Kann Windows eigentlich NFS? 😕



  • volkard schrieb:

    nee, ich will ähnlich wie die .htaccess das auf verzeichnisebene dem user erlauben. ich denke, damit könnt ich leben. ob ich für /Debug/ ne regexp-klasse schreiben soll? hab leider gar keine große lust dazu.

    Was hältst du von folgendem ansatz?

    eine globale .backup.conf datei, die sieht in etwa so aus:

    path = /home/schorny
    path += /usr/whatever
    #ignoriere backup dateien: foo~
    file_exclude = .*~
    #was soll ausgeführt werden?
    #%files% sind alle gefundenen dateien
    #%timestamp% ist ein generierter timestamp
    #erstelle tar
    execute = tar -cf /backup/%timestamp%.tar %files%
    #erstelle tgz
    execute += tar -czf /backup/%timestamp%.tgz /backup/%timestamp%.tar
    #lösche tar
    execute += rm -f /backup/%timestamp%.tar
    

    bei path werden die grundlegenden pfade angegeben, denn ich will mir das durchsuchen von irgendwelchen riesigen system ordnern oder ähnliches sparen (man kann notfalls ja auch path = / setzen :))

    in diesen 'path' verzeichnissen gibt es .backup dateien.
    diese sehen in etwa so aus:

    #nur ordner die mit . beginnen parsen
    path_include = \.*
    #darf sub ordner regeln überschreiben?
    allow_override = true

    ich hab da gerade nen prototypen in php implementiert (da mich boost::filesystem doch etwas verwirrt hat)



  • Nimm lieber rsync, damit kannst Du auch gleich div. race-conditions elegant vermeiden.



  • volkard schrieb:

    tja, ich hasse es, alles in "C:\Dokumente und Einstellungen\volkard\Eigene Dateien" liegen zu haben. ich hab sie jetzt auf D:\. ein kleines logonscript hilft.

    unnötig. Rechtsklick auf das "Eigene Dateien"-Icon, den Pfad richtig konfigurieren, gut is.

    -junix


  • Mod

    volkard schrieb:

    ich lasse einfach die *.tar.bz2 durch gpg laufen und krieg ne *.tar.bz2.gpg und die kann ich ruhigen gewissens auf nen beliebigen fremden ftp-server uppen. und da der in nem anderen haus, ner anderen stadt, nem anderen land ist, gehen vermutlich nicht mein rechner und der ftp-server gleichzeitig kaputt.

    Die Idee ist ja nicht schlecht, aber mein Backup umfasst inzwischen 6 GB an Daten, die auf keinen Fall verloren gehen dürfen. Das wird ein immer heißeres Eisen, mit RAID1, Backup auf weitere Platte, Backup auf DVDR, DVDR regelmäßig in verschiedenen externen Plätzen außerhalb des Hauses. Aber verflucht aufwendig inzwischen.



  • Marc++us schrieb:

    mein Backup umfasst inzwischen 6 GB an Daten,

    komprimiert oder unkomprimiert?
    Darf man auch fragen welcher Art diese Daten sind?

    Da es regelmäßige Backups sind, gehe ich mal davon aus, dass es Daten sind die sich ändern können. Wenn ich da bei mir alles zusammenzähle, komme ich nichteinmal annährend auf 100MB (OK, ich habe auch nur wenig Daten).

    Ist bei den 6GB etwa das Forum dabei?


  • Mod

    Die Masse der Daten ist statischer Natur, vor allem gescannte Unterlagen als PDFs, aber auch einige 1000 Digitalfotos.

    Der inkrementelle Teil ist viel kleiner. Aber auch das ist ein Problem... ich könnte ja ständig ein Inc-Backup machen und das Full nur von Zeit zu Zeit, aber ich bin ja nicht so oft da, also fällt mir da evtl. mal ein Full-Termin raus, oder ich kann auch die Inc-Medien nicht so oft und gut außer Haus organisieren.



  • Marc++us schrieb:

    Die Idee ist ja nicht schlecht, aber mein Backup umfasst inzwischen 6 GB an Daten, die auf keinen Fall verloren gehen dürfen.

    bei mir ist die datenlage total schräg. auf der paltte liegen zwar um 1G, aber mit weglassen und packen, zerfällt das zu backuppende auf um 5M.
    edit: mit weglassen von *.obj und so, die eh vom compiler gebaut werden und ohne inc.



  • junix schrieb:

    volkard schrieb:

    tja, ich hasse es, alles in "C:\Dokumente und Einstellungen\volkard\Eigene Dateien" liegen zu haben. ich hab sie jetzt auf D:\. ein kleines logonscript hilft.

    unnötig. Rechtsklick auf das "Eigene Dateien"-Icon, den Pfad richtig konfigurieren, gut is.
    -junix

    was ist "richtig". nach c:\volkard umbiegen? warum nicht d:\ als alias für %userprofile%\home ?



  • Marc++us schrieb:

    Die Masse der Daten ist statischer Natur, vor allem gescannte Unterlagen als PDFs, aber auch einige 1000 Digitalfotos.

    Der inkrementelle Teil ist viel kleiner. Aber auch das ist ein Problem... ich könnte ja ständig ein Inc-Backup machen und das Full nur von Zeit zu Zeit, aber ich bin ja nicht so oft da, also fällt mir da evtl. mal ein Full-Termin raus, oder ich kann auch die Inc-Medien nicht so oft und gut außer Haus organisieren.

    die inc-backups kannst du doch irgend wo ins netz uploaden, wenn sie nicht zu groß sind.


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