Unterschiede : Visual C++ x.x zu .net
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Hallo alle
Da ich schon ziemlich lange nicht mehr mit Visual C++ gearbeitet habe, habe ich immer noch die Version 6.0. als Schülerübungsversion, auf jeden Fall darf ich damit keine Software erstellen, die dann verkauft wird.
Gestern habe ich einen Auftrag für ein Programm bekommen und diesen möchte ich gern in Visual C++ realisieren.
Für ebendieses möchte ich mir nun eine Lizenz zulegen, doch die Frage ist welche.Welche Unterschiede gibt es denn von .net zu den alten Versionen?
Gibt es Verbesserungen oder Vorteile der .net in Bezug auf die x.x?
Gibt es große Veränderungen im Aufbau oder Stil, d.h. muss ich mich mit mittelmäßigen Kenntnissen in Visual C++ 6.0 erst wieder länger in .net einarbeiten?Ich möchte mir nicht unbedingt eine veraltete Lizenz zulegen, wenn die Entwicklung schon wesentlich weiter ist.
Ich hoffe ich habe mich ein bisschen verständlich ausgedrückt und dass diese Frage nicht schon 100 mal im Forum erläutert wurde
Hugs & Kisses
Hasi
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Dieser Thread wurde von Moderator/in CMatt aus dem Forum C# und .NET in das Forum MFC mit dem Visual C++ verschoben.
Im Zweifelsfall bitte auch folgende Hinweise beachten:
C/C++ Forum :: FAQ - Sonstiges :: Wohin mit meiner Frage?Dieses Posting wurde automatisch erzeugt.
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Ich kann dir VisualC++ .NET 2003 nur empfehlen! Die Version .NET 2002 jedoch lohnt sich überhaupt nicht, da sich nur die IDE verbessert hat, der Compiler ist der von VC++ 6.0.
Soll heißen: 2003er Version (heißt intern v7.1) hat nicht nur eine bessere IDE und .NET erhalten, sondern auch noch einen neuen Compiler der endlich ISO-Konform ist! Du kannst mit der aktuellen Version nicht nur .NET-Projekte erzeugen, sondern auch native Win32-Programme (auch MFC!). Viele glauben, das man nur noch .NET-Software damit entwickeln kann, stimmt aber nicht. Denn .NEt ist einfach nur eine weitere Möglichkeit und kein Muß! Man kann sogar Standard-C++ und .NET-C++ (heißt korrekt ManagedC++) innerhalb eines Projektes mischen! *genial*

Die Standard-Version von VisualC++ .NET 2003 ist eine vollwertige Lizenz, kannst also auch kommerzielle Software damit entwickeln. Die kostet ca. 129 EUR, ich hab sie bei Amazon.de für 124 EUR gekauft.
Ich habe auch Fotos vom Packungsinhalt gemacht, kannst du auf meiner Homepage sehen!

Du bekommst bei der Standard-Edition nicht nur C++ Compiler mit, sondern auch einen VisualBasic.NET- und einen C#-Compiler dazu!!! Zwar sind für diese zwei Compiler keine IDE vorhanden, aber zumindest kann man sie über Commandozeile bedienen.
Ich kann VC++ .NET 2003 Standard bedenkenlos empfehlen, mit dem ollen 6.0 will man doch nicht mehr rumgurken (ist aus dem Jahr 1998!!!).
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Wenn Du Dich für C++.Net 2003 entscheidest, und Du zufällig Schüler, Student, Lehrer o.ä. bist, dann gibst auch eine vergünstigte Version. Ich habe die Standardversion über www.educheck.de z.B. für schlappe 68€ erhalten.
@Artchi leider beinhaltet c++.Net 2003 aber keine vernünftige Anleitung in Buchform. Das Heftchen "Schnelleinstieg" kann man getrost vergessen....
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Was nützt ihm eine Schülerversion, wenn er einen _Auftrag_ erhalten hat, wofür er sichelrich Geld bekommt. Darf er mit der Schülerversion garnicht entwickeln, brauch er eine vollwertige Version (mind. Standard).
Klar ist das beiligende Schnelleinstiegsbuch kein Wälzer. Aber die MSDN-Doku ist voll von Informartionen und im Netz gibt es auch genug Seiten. Notfalls muß er auch in ein Buch investieren. Aber er muß sich ja gegenüber 6.0 nicht groß umstellen. Ganz im Gegenteil, auf den ersten Blick meint man, es sind kaum neue Funktionen dazu gekommen. Wenn er kein .NET nutzen will/muß, kommt er auch ohne Literatur zurecht.
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@reddone: wie Artchi schon gesagt hat reicht mir eine Schülerlizenz nicht, aber der Preis ist so oder so nicht sehr wichtig, da es bei diesem Projekt vom Kunden getragen wird
@Artchi: Danke für deine Antwort, ich werde mir dann die .net 2003 besorgen
ach so, so nebenbei, Sie nicht Er

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@Artchi Ich habe mir gerade den Enbenutzer_Lizenzvertrag meiner "Schüler-Version" durchgelesen. Ich kann da keinen Passus finden, dass ich damit keine Software entwickeln und anschließend vertreiben darf. Dieser Punkt wäre für mich aber als Promotionsstudent durchaus interessant, da das Ergebnis meiner Arbeit irgendwann in einer Visual C++.Net Anwendung aufgehen soll (Dafür übe ich jetzt fleißig, denn Programmieren als Nichtinformatiker ist keine leichte Sache
).
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Ja Redone, ich habe mich mit der Frage der Veräußerungsrechte auch beschäftigt und ebenfalls nichts einschränkendes in der Lizenz gefunden.
Ich meine lediglich, mich zu errinnern, in meiner schon lange verkauften Standard 6ér gelesen zu haben, das einem explizit das Recht des gewerbsmäßigen Verkaufs eingeräumt wurde.
Das scheint mir ein typischer Auslegungsfall zu sein.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, so monopolistisch MS auch sein mag, dass die einem Schüler, der mal eben ein kleines Taschengeld nebenbei verdient, verklagen würden.Und sollte sich der finanzielle Erfolg im großen Stil übernacht einstellen, kann man immer sicherlich noch "nachkaufen".
Wenn ich sehe, wie tolerant manchmal mit Nutzern von Raubkopien umgegangen wird ("Wir möchten alle Benutzer unrechtmäßiger Kopien die Chance geben, innerhalb einer Schonfrist die SW entweder zu deinstallieren oder eine Lizenz zu erwerber")...Dazu kommt der Punkt, dass der 100% selbe Compiler jetzt von MS zum Download angeboten wird.
Nur wenn ich vorwiegend Sachen wie .net-Framework oder XML nutzen würde, wäre ich etwas vorsichtiger.
Aber das man dir wegen soetwas die Promotion aberkennen würde, möchte ich bezweifeln
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Hatte nie die Möglichkeit gehabt die Schüler-Lizenzbedingungen durch zu lesen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, das man mit der Schüler-Lizenz ein kommerzielles Ziel verfolgen darf.
Sicherlich wird man nicht gleich strafrechtlich verfolgt, wenn man mit seiner Schülerlizenz ein paar Euro verdient (z.B. mit einer kleinen Shareware). Würde mir dann als Schüler auch keinen Kopf machen. Aber sobald man wirklich Geld verdienen will, kann ich mir vorstellen, das es dann nicht mehr so lustig ist. Klar, man muß auch dann erstmal erwischt werden. Aber 130 EUR sind nun wirklich nicht die Welt, wenn man z.B. ein paar Tausend Euro verdienen will.