Gedanken zu 32Bit <-> 64Bit



  • argh, so eine typische Blödsinns Kolumne. Ähnliches gab es mit Sicherheit auch bei 16Bit->32Bit und 8Bit->16Bit.

    1. brauchen wir allein die 64Bit, weil die CPU Hersteller endlich versuchen die IA32 Architektur zu überwinden und diese nur noch zur kompatibilität dient.
    2. in dem Artikel wird doch selber gesagt, dass man früher kaum glaubte, dass die User mal so viel RAM brauchen werden. Aber heute brauchen Leute wirklich mehr als 1MB RAM.
    Das Beispiel mit dem WebBrowser ist totaler Blödsinn. Wenn der Autor nur ein kleines bisschen Verstand hätte, würde er wissen, dass die ganzen Textbearbeitungssachen und Webbrowser auch mit 16MB oder 32MB RAM gut liefen und das boten, was der User brauchte. Komisch, heute brauchen die Dinge RAM in hunderter Portionen. Denkt er wirklich, dass damit die Entwicklung von Webbrowsern und Office Packeten aufhört?
    Hat er sich mal die Hardware Anforderungen, die zB. Microsoft für Longhorn angibt angeguckt?
    Anwendungen werden ständig weiter entwickelt und verbrauchen immer mehr RAM, auch wenn es nur zum Selbstzweck ist, aber die Entwicklung war immer so und wird immer so sein.
    Und selbst wenn, arbeiten viele Heimuser mit Fotobearbeitung und co und da ist dem RAM Verbrauch ja praktisch keine Grenze gesetzt.

    Und auch wenn 64Bit für viele Dinge keinen direkten Geschwindigkeitsvorsprung bietet, heisst es nicht, dass es unnötig ist 🙄

    meinetwegen soll er ewig auf dem jetzigen Stand mit Computern arbeiten.



  • vielleicht würden bei 64-bit-zeigern nicht mehr die avi-abspieler abkacken, wenn das filmchen größer als 2G ist.
    daß sich dateigrößen verdoppeln liegt eher an unicode den an dicken zeigern.
    außer größeren dateien sehe ich nur vorteile.



  • Ich sehe in diesem ganzen "sind 64-Bit wirklich notwendig" keinen Sinn. Die Entwicklung (vor allem in der Computertechnik) geht ja immer weiter. Warum wird da überhaupt 64-Bit in Frage gestellt. Bei der Taktrate von Prozessoren fragt ja auch kaum noch einer ob man wirklich soviel Rechenleistung braucht. 64-Bit ist halt nur ein Schritt zu leistungsfähigeren Rechnern. Nicht unbedingt schnelleren aber durch die mögliche Verwendung von mehr Speicher leistungsfähigeren.

    PS: Wie wird es denn in einigen Jahren aussehen. Terrabyte als Hauptspeicher, Festplatten mit mehreren Petabyte. Wenn mann bedenkt, dass vor einiger Zeit 16 MByte Hauptspeicher Standard war.



  • Herrmann schrieb:

    PS: Wie wird es denn in einigen Jahren aussehen. Terrabyte als Hauptspeicher, Festplatten mit mehreren Petabyte. Wenn mann bedenkt, dass vor einiger Zeit 16 MByte Hauptspeicher Standard war.

    Jup, mindestens genauso erschreckend, dass es Programme geben wird, die es nutzen, bis ans Limit. Wobei die physikalischen Grenzen sicherlich noch einen interessanten Dämpfer geben wird, wenn nicht schnell wer ne marktreife Idee hat. Irgendwann ist halt schluss mit einfach kleiner machen...



  • hmm, und *Office wird immer noch 5Minuten zum starten brauchen 😉



  • Es stimmt schon teilweise, was der Artikel sagt. Vermutlich sind auf 64Bit optimierte Programme einfach schneller, weil die neuen Prozessoren eine bessere Architektur haben und auch mehr Register, weswegen auch der Compiler besser optimieren kann.
    Trotzdem ganz sicher kein Grund, jetzt noch einen 32-Bit Prozessor zu kaufen, IMHO.



  • Optimizer schrieb:

    Trotzdem ganz sicher kein Grund, jetzt noch einen 32-Bit Prozessor zu kaufen, IMHO.

    Du meinst doch 64-bit CPU oder???



  • DJ BlackEagle schrieb:

    Optimizer schrieb:

    Trotzdem ganz sicher kein Grund, jetzt noch einen 32-Bit Prozessor zu kaufen, IMHO.

    Du meinst doch 64-bit CPU oder???

    nein, wie du an der Formulierung "jetzt noch" erkennen kannst.



  • Genau. Ich wollte praktisch bestätigen, dass 64 Bit CPUs prinzipiell nicht viel leistungsfähiger sind und vor allem nicht wegen ihren 64 Bit.
    Aber trotzdem, warum sollte ich mir jetzt noch einen 32 Bit Prozessor zulegen? Ich hoffe nur, dass WinXP 64 Bit Edition bald kommt.



  • Fakt ist doch, daß der Artikel schlecht recherchiert ist. Jeder Abiturient hätte sich mehr Mühe gegeben, um wenigstens keine Widersprüche und mindestens einen "roten Faden" reinzuschreiben. Und ein halbwegs sachliches und unpersönliches Fazit, das dem Wissenstand und den Erfolgen der Wissenschaft und Industrie gerecht wird. Oder ist der Verfasser der Hyper-Guru?

    Es lohnt einfach nicht, sich darüber aufzuregen.

    Blackbird



  • wenn man bedenkt, dass man mit mmx 64bit und sse/altivec 128bit nutzt, dann sind die prozessoren schon lange auf mehr als 32bit unterwegs. Würde es diese erweiterungen nicht geben, dann wäre mit dem umstieg auf 64bit breite register ein extremer performance zuwachs möglich. aber so wie es zur zeit steht (aus meiner sicht) sind 64bit einzig und alleine für die addressierung nötig, sonst kommen diese perversen wieder und segmentieren den ganzen speicher in 16MB blöcke oder so *iggh*

    anstatt 64bit wäre ansonsten eine nochmalige verdoppelung der registeranzahl viel performance trächtiger.

    rapso->greets();



  • anstatt 64bit wäre ansonsten eine nochmalige verdoppelung der registeranzahl viel performance trächtiger.

    jo, ich bin Generell dafür, dass AMD und Intel ihre alten x86er Ingeneure mal feuern, die es leider nicht richtig hinbekommen, mal einen vernünftigen RISC Prozessor rauszubringen. Dabei könnte Intel ja einfach den Alpha Prozessor, an dem sie die Rechte besitzen, nehmen und einen x86er kompatibilitäts Layer einführen und schon hätten die einen guten Prozessor.

    Das größte PC Problem ist einfach das IBM-PC Erbe. Aus dem Grund sind auch Apple Computer viel geiler, da die mit der Zeit gegangen sind, auch wenn man damit kein DOS 1.0 oder andere 20> Jahre alte Programme mehr laufen lassen kann.


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